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In Foca regiert die Toleranz

Erstellt von Emir, 29.09.2010, 18:17 Uhr · 37 Antworten · 2.917 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    Hört bitte auf, ich werf euch sonst aus dem Thread... Endlich mal was positives zu lesen und schon streiten hier einige herum ...
    Wie dem auch sei, ein geplantes gemeinsames Fortschreiten ist längst fällig und erfreulich, diese "Nova Socijalisticka Partija" scheint gemeinsam mit der "Nasa Stranka" endlich eine frische und ernsthafte alternative zum traditionellen Parteispektrum mit SDP HDZ SNDS und SDA zu sein

  2. #22

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    Hört bitte auf, ich werf euch sonst aus dem Thread... Endlich mal was positives zu lesen und schon streiten hier einige herum ...

    Entschuldige....jedes Mal schiebt er die EU vor ....als Grund...




    Bosnien: Brücken schlagen an der Drina - videos.arte.tv

  3. #23

    Registriert seit
    08.02.2009
    Beiträge
    951
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Und worin lag der Sinn die Republiken zu trennen?

    ---> Völker voneinander trennen
    Politische Selbsbestimmung war das Stichwort.
    Worauf du hinaus willst ist das Primärziel einzelner Nationalisten gewesen.

    Der Westen hatte nichts davon YU zu teilen, im Gegenteil ein gemeinsames "reicheres" wäre allemal interessanter als Absatzmarkt als geschwächte einzelne Kleinstaaten.

    Das zeigt vor allem auch das zögerliche Anerkennen Kroatiens.
    Erst nach den massiven Attacken der JNA auf Kroatien sah man das keine Gesprächsbereitschaft vorhanden war und man musste handeln um weiteres Blutvergiessen zu verhindern.

  4. #24
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
    07.06.2010
    Beiträge
    16.274
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    "Sollten sie mich töten, werden andere meine Aufgabe übernehmen. Die Idee eines toleranten Zusammenlebens ist nicht zu töten."


    Solche Politiker braucht der Balkan und nicht korrupte nationalistische Fanatiker.

    Bosnien hat das Zeug zu einem friedlichen multiethnischen Staat ohne Teilung, wenn die Bevölkerung endlich aufwacht wird BiH wieder blühen und man wird nicht es nicht wie heute üblich mit Kriegsverbrechen und Leid assozieren.

  5. #25
    Emir
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen


    Solche Politiker braucht der Balkan und nicht korrupte nationalistische Fanatiker.

    Bosnien hat das Zeug zu einem friedlichen multiethnischen Staat ohne Teilung, wenn die Bevölkerung endlich aufwacht wird BiH wieder blühen und man wird nicht es nicht wie heute üblich mit Kriegsverbrechen und Leid assozieren.
    Problem ist jetzt nur, das solche Politiker so gut wie keine Stimmen erhalten, weil das Volk nicht viel besser ist als die Politiker selbst ....

  6. #26
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309
    Hallo zusammen, bin neu hier und hoffe auf geistreichen Austausch.

    Ich finde die Politik von Krsmanovic gut, auch wenn die realpolitische Umsetzung
    derzeit noch vor großen Hürden steht. Eine Reise von Tausend Meilen beginnt ja nekanntlich auch mit einem Schritt.
    Was den Komentar von wegen "ein gemeinsames reicheres Jugoslawien wäre als Absatzmarkt interessanter gewesen" betrifft , muß ich aus historischen- und Wirtschaftssystem-Gründen widersprechen:
    Die Maxime "divide et impera !" (teile bzw. trenne und herrsche) galt schon im römischen Reich, wurde in der Kolonialpolitik offizielle Maxime, insbesondere bei den Briten und wird heute noch von den USA fortgeführt (bsp. Afghanistan: Bündniss mit Nordallianz, v.a. Tadschiken u. Usbeken gegen die Taliban die sich v.a. aus Paschtunen rekrutieren, vgl. Peter Scholl-Latour).
    Ausserdem passte dem "Westen" das sozialistische Wirtschaftssystem nicht, das einer Öffnung der Märkte im Weg stand. Kleine Staaten mit weniger Resourcen haben weniger Autarkie-Potenzial und sind daher leichter von der eigenen Wirtschaft abhängig zu machen. Hat sich schon Tausend mal in der Geschichte wiederholt.
    Was den Balkan betrifft wurde die politische Zündschnur zwar von außen mitgesteuert
    und gekürzt, aber der Sprengstoff war schon vorher drin und es waren auf allen Seiten genug Granaten die es kaum erwarten konnten zu explodieren.
    Da reicht auch eine radikale Minderheit um alle mit in das Drama zu ziehen. Das war schon 1875 (BiH) im Aufstand der christlichen Kmeten gegen die Besteuerung durch die muslimschen Großgrundbesitzer der Fall, der Anfangs überhaupt keine nationalen Formen hatte, was nicht heissen soll das er nicht berechtigt war. Angst ist ein grosser nicht zu unterschätzender Faktor. Beispiel für die Politik balkanischer Angstmacher:
    1. März 1992: Schüsse in Sarajewo, 1 Toter 2 Verletzte. Ersten Berichten zufolge werden die muslimischen Täter die auf eine serbische Hochzeitsgesellschaft geschossen haben nicht inhaftiert. Serben errichten daraufhin Strassenbarrikaden, fordern eigene Polizeikräfte. Es mehren sich Zwischenfälle, noch ist nur eine Minderheit involviert, doch alle haben schon Angst und sind hoch sensibilisiert. In einigen Dörfern fangen Menschen an ständig mit Waffen durch die Gegend zu laufen in Erwartung eines Angriffes der "Anderen". Die "Anderen" sehen die Leute im Nachbardorf mit Waffen rumspazieren...Anscheinend bereiten die was vor, denken sich da einige... ANGST... und fangen ihrerseits an mit Waffen rumzuspazieren. Die ersteren fühlen sich bestätigt als sie das Nachbardorf nun in Waffen sehen und beschließen für den Fall der Fälle die Anhöhe im Nahbereich beider Dörfer zu besetzen.
    Die "Anderen" die sich nun selbst bedroht fühlen sehen das und diejenigen die eine militärische Ausbildung genossen haben, wissen das sie die Anhöhe als Erste erreichen müssen, um für den Fall eines tatsächlichen Konfliktes, keine strategischen Nachteile zu haben...Und da oben treffen sie sich dann...im wahrsten Sinne des Wortes.

    Dialog und Kompromissbereitschaft ist der einzige Weg, die Angstmacher müssen weg.
    Ein kluger Mann hat mir mal gesagt:" Bei einem echten Kompromiss, müssen alle Seiten etwas verloren haben. Denn wenn sich einer als Gewinner fühlt ist es kein Kompromiss. Das Dayton-Abkommen ist so ein Kompromiss. Und es muß von allen Seiten respektiert werden. Das heißt die Serben der RS dürfen nicht den Anschluss an Serbien erstreben, ANGST - radikalisierung ...wir wissen wo das hinführt. Aber genauso müssen die Mitbürger der Federacija, insbesondere die Muslime, das Dayton-Abkommen achten; Das heißt sie dürfen nicht danach streben die Kompetenzen der RS einzuschränken, aufzuheben, oder gar die RS aufzulösen und aus BiH einen Zentralstaat zu machen. Das erzeugt bei der Gegenseite nur Angst und wir wissen wo das hinführt.
    Solange Krsmanovic Politik im Sinne des Dayton-Abkommens macht hätte er meine Stimme, wenn ich in Bosnien wählen dürfte. Denn ich weiß das es nach wissenschaflichen Erkenntnissen in der gesamten Geschichte der Evolution Zwei Grundprinzipien gibt: 1. Kommunikation und Kooperation
    2. Kampf und Verdrängung und damit Selektion

    Ich bin für das erste 1. Prinzip, von daher go Krsmanovic! gooo ! weiter so!
    Auf das sich viele an Ihm ein Beispiel nehmen

  7. #27
    Avatar von Grizzly

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    4.314
    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Da gab es doch erst letzt ne Arte Reportage drüber
    Das war ich, im Urlaubsforum.

    P.S.
    Sorry, das in Arte war ich natürlich nicht.
    Ich hab aus Versehen gelesen: "eine Art Reportage ..."
    Ist halt schon weit über 50 Jahre her, dass ich lesen gelernt habe

  8. #28
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
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    4.314
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    Problem ist jetzt nur, das solche Politiker so gut wie keine Stimmen erhalten, weil das Volk nicht viel besser ist als die Politiker selbst ....
    Wieso soll nicht in der übrigen Srpska gehen, was in Foca geht ?
    Schliesslich herrschten dort einmal die übelsten Betonköpfe.
    Nichts dauert ewig ...


  9. #29
    hamza m3 g-power
    Sorry, aber ihr habt doch 0 Plan... Foca war mal die muslimischste Stadt in Bosnien, jede Mahala hatte ihre Mosche... Es wurden über 30 Moscheen zerstört, vor allem in den umliegenden Dörfern, da es zwischen den Bergen 100 von Dörfern gibt...
    Und heute laufen da immernoch serbische Kriegsverbrecher rum

  10. #30
    Avatar von Azrak

    Registriert seit
    18.08.2008
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    9.275
    Zitat Zitat von hamza-gazija Beitrag anzeigen
    Sorry, aber ihr habt doch 0 Plan... Foca war mal die muslimischste Stadt in Bosnien, jede Mahala hatte ihre Mosche... Es wurden über 30 Moscheen zerstört, vor allem in den umliegenden Dörfern, da es zwischen den Bergen 100 von Dörfern gibt...
    Und heute laufen da immernoch serbische Kriegsverbrecher rum
    Soll ich dir mal zeigen wieviele Leute heute in Foca zur Moschee gehn? (Kein Witz)




    PS.: Liegt nicht daran das die nicht "gläubig" sind!

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