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Wer folgt nach Rumänien und Bulgarien??

Erstellt von Montenegrin, 06.01.2007, 00:49 Uhr · 160 Antworten · 5.639 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Velez

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    Zitat Zitat von Vasile
    Zitat Zitat von Schiptar
    Ganz klar Kroatien. Ist eh bescheuert, daß Rumänien und Bulgarien es vor Kroatien in die EU geschafft haben, aber so sind nun mal leider die Spätfolgen des Krieges... Slobodans Abschiedsgeschenk an die Kroaten.
    Schiptar, wenn du dich für klug hälst, dann überzeuge mich, warum es sinnvoll wäre, eher Kroatien statt Rumänien und Bulgarien in der EU aufzunehmen.
    Weil Kroatien um einiges besser da steht als Rumänien.Rumänien und Bulgarien wurden viel zu früh aufgenommen meiner Meinung nach oder denkst du wirklich das es bei euch viel besser ist als in Serbien(ohne Kosovo) :?:
    auf jeden fall.

  2. #22
    Avatar von Velez

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    8.514

    Re: Wer folgt nach Rumänien und Bulgarien??

    Zitat Zitat von mi_srbi
    Zitat Zitat von Montenegrin
    Die "weißen Flecken“ in der EU
    Wer folgt nach Rumänien und Bulgarien?

    Mit den EU-Beitritten von Rumänien und Bulgarien ist ein "großes Loch“ in der EU-Landkarte entstanden. Solche Löcher werden meistens auf Plänen mit weißen Flecken gekennzeichnet. Sie sollen etwas Unbekanntes, Fremdes signalisieren. Dies führt beim Betrachter - wie alle rätselhaften Erscheinungen - zu großer Verwirrung.

    Jene Staaten, die auf der EU-Warteliste stehen - namentlich Albanien, Bosnien Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Serbien - sollten jedoch nicht verwirrt verharren, sondern diese "Leere" mit Taten füllen und versuchen, ihre Standards jenen der EU anzupassen.

    Die südosteuropäische "Weiße-Fleck-Region" hat bereits den großen internen Wettstreit um den nächsten Platz an der EU-Sonne gestartet.

    Die südosteuropäischen Euro-Länder
    Slowenien ist bis jetzt der einzige Staat aus dem Bündnis des ehemaligen Jugoslawien. Seit 2004 Mitglied der EU, hat Slowenien auch mit Jahresbeginn 2007 als erstes von den damals neun neu hinzugekommenen EU-Staaten den Euro als offizielle Währung eingeführt. Man könnte nun denken, dass dies ein großer Fortschritt für Südosteuropa gewesen ist, wüssten wir nicht, dass schon ein Land vor Slowenien in dieser Region den Euro als seine offizielle Valuta ausweist.

    "Die Geldeinheit von Montenegro ist Euro“, steht etwa auf der Website der montenegrinischen Regierung. Merkwürdigerweise haben auch "Help", ein "offizieller Amtshelfer für Österreich”, sowie die Oesterreichische Nationalbank auf ihren Websites über dieses Phänomen berichtet. Ein gutes Omen?

    Erste Anwärter
    Die südosteuropäische "Weiße-Fleck-Region" hat jedenfalls bereits zum großen internen Wettstreit um den Platz an der EU-Sonne begonnen. Nach Kroatien könnte dabei Montenegro als zweites Land die besten Karten bei der neuen Erweiterungsrunde haben.

    Was Kroatien betrifft, so hätte nach Meinung der Politiker des Landes der Beitritt ohnehin schon gemeinsam mit Bulgarien und Rumänien stattfinden können. Kroatiens Premier Ivo Sanader peilt jetzt das Jahr 2009 als realistischen Zeitpunkt für einen EU-Beitritt an. Ihn erwarten im November die Parlamentwahlen. Ob er nach der Enttäuschung der Kroaten, noch immer kein EU-Land zu sein, wieder gewählt wird, bleibt jedoch abzuwarten. Aber unabhängig davon ist Kroatien erster Kandidat für eine baldige Mitgliedschaft.

    Es wäre auch leicht vorstellbar, dass Kroatien gemeinsam mit Montenegro die "weißen EU-Löcher" verringert. Geopolitisch würde das jedenfalls nicht überraschen. Denn beide Länder liegen an der östlichen Küste der Adria und sind auf dem besten Weg, alle EU-Bedingungen zu erfüllen.

    Wer folgt danach?
    Wenn man weiß, dass am südlichen Ende des ehemaligen Jugoslawien die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien liegt, die seit Dezember 2005 den Status eines offiziellen EU-Beitrittskandidaten hat, könnte man erwägen, dass als letzte Kandidaten nur Serbien mit der noch immer dazugehörigen Provinz Kosovo, Bosnien-Herzegowina und Albanien übrig bleiben werden.

    Diese drei letztgenannten Staaten haben gravierende Probleme: Während sich die Kroaten wünschen, dass die Zeit bis zum erhofften Beitritt schneller vergeht, spielen die Serben auf Zeit, denn ihre Lage scheint festgefahren.

    Interne Probleme ungelöst
    Keine guten Aussichten für 2007 bescheinigt "Politika", eine der wichtigsten Zeitungen Serbiens. Demnach sei das Kosovo-Problem nach wie vor akut, auch die "noch nicht gefundenen", wegen Kriegsverbrechen angeklagten Ratko Mladic und Radovan Karadjic würden die Lage in der internationalen Gemeinschaft nicht verbessern.

    Die serbischen Politiker glauben, dass man mit der Verschiebung der Status-Entscheidungen die Chancen Serbiens vergrößert, auf irgendwelche Art und Weise die "Hartnäckigkeit" der Kosovaren zu mildern, einen unabhängigen Staat zu gründen. Wie im Vorjahr hoffen sie, dass auch 2007 nichts Neues für diesen "gordischen Knoten" bringen wird.

    Keine Reformen in Sicht
    Die Parlamentwahlen am 21. Jänner versprechen jedenfalls nichts "Hoffnungsvolles“. Keine Partei in Serbien hat ein Programm entwickelt, das einerseits die internationale Gemeinschaft, andererseits die eigenen Bürger, geschweige denn die albanischen Mitbürger in Kosovo befriedigen kann. Dieses ständige Hin und Her ist Zeitverschwendung und bringt nur eine Verschiebung der Reformen mit sich, die aber für einen Beitritt in die EU unbedingt notwendig sind.

    Auch die Lage in Bosnien-Herzegowina ist von den notwendigen Reformen Serbiens abhängig. Daher wird dieses Land wohl ebenso im "weißen Feld" der EU bleiben. Leider ist es auch schwer vorstellbar, dass sich im heurigen Jahr an der serbischen Politik etwas ändern wird. Man wird jedenfalls mehr als nur eine kurze Zeitunterbrechung wie das Neujahrsfest brauchen, um mit Optimismus in die Zukunft zu schauen.

    http://oe1.orf.at/highlights/71875.html

    Falls Kosovo Unabhängig wird dann hat Serbien ganz klar nach Kroatien die grössten Chancen das ihnen dann auch versprochen wurde.Bleibt Kosovo bei Serbien wird Serbien als letzten in die EU kommen mit BiH und Albanien.
    das alte sprichwort trifft mal wieder ein erst denken dann sprechen.zuerst kommt mal die schweiz. und denke mal wenn das kosovo unabhängig wird werdet ihr sicher nicht in die eu kommen den dann könnt ihr eure scheisse die ihr gebaut habt nicht auf die albaner schieben wie er es jetzt tut.

  3. #23
    Samoti

    Re: Wer folgt nach Rumänien und Bulgarien??

    @Velez

    die Schweiz will doch gar nicht rein :wink:

  4. #24
    Samoti
    Zitat Zitat von Vasile
    Zitat Zitat von Samoti
    Übrigens ist Slowenien gegen den Eu-Beitritt Kroatiens
    Warum das?
    Wegen eines bislang ungeklärten Grenzkonfliktes, näheres weiß ich nicht, vllt kann ja ein Kroate oder einer der wenigen Slowenen was dazu sagen...

  5. #25
    Avatar von Velez

    Registriert seit
    08.04.2006
    Beiträge
    8.514

    Re: Wer folgt nach Rumänien und Bulgarien??

    Zitat Zitat von Samoti
    @Velez

    die Schweiz will doch gar nicht rein :wink:
    die linken wollen und die rechten nicht.
    wer da nicht rein geht hatts besser. ist meine meinung. ich hoffe das die schweiz nicht in die eu geht aber wie es aussieht wird das der fall sein.

  6. #26

    Registriert seit
    04.01.2007
    Beiträge
    99
    Wir streiten mit Kroatien ja um ein kleines Gebiet was an der Grenze liegt,darum ist unsere Regierung dagegen...

  7. #27
    Lopov
    Zitat Zitat von death_scream89
    Wir streiten mit Kroatien ja um ein kleines Gebiet was an der Grenze liegt,darum ist unsere Regierung dagegen...
    das ist aber echt ein sehr objektiver grund

  8. #28
    Samoti
    hey Lopov bist du ein Kroatien-Kroate oder ein Kroate aus Bosnien?

    :wink:

  9. #29
    Lopov
    kroate aus bosnien. warum?

  10. #30
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
    Beiträge
    19.005
    Zitat Zitat von death_scream89
    Wir streiten mit Kroatien ja um ein kleines Gebiet was an der Grenze liegt,darum ist unsere Regierung dagegen...
    Das ist nicht der Grund. Die paar Quadratmeter entlang eines Flusses, weil Kroatien einen Damm gegen Überflutungen bauen wollte.
    Der wahre Grund ist die Bucht von Piran. Und da geht es nicht um Grenzstreitigkeiten, sondern um "Internationales Seerecht". Kroatien hat angeboten sich dem Schiedsspruch eines Internationalen Gremiums zu fügen, nur hat Slowenien dies bis heute abgelehnt.
    Und sollche Aktionen wie jene von Rupel und Joras sind nicht sehr hilfreich diesen Konflikt beizulegen.
    Und dann gibt's da noch die "Ljubljanska Banka". Die Spareinlagen der Slowenen wurden anerkannt, jene der nicht-slowenischen Sparer wurden zur Budgetaufbesserung verwendet, hauptsächlich aus Kroatien. Immerhin handelte es sich dabei um eine Summe von 150 Millionen Euro phne Zinsen. Ich glaube, dass da schon ein Urteil ergangen ist.
    Krsko ist oder war auch so ein Streitpunkt.

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