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Frage an Klement!

Erstellt von Albanesi, 05.04.2005, 20:05 Uhr · 38 Antworten · 1.276 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Frage an Klement!

    Wie kann es eine Nationale Einheit in diesen drei Teilgebieten geben, wenn es nicht Ethnische Gleichheit gibt ?

    Sieh dir doch mal den Westen Makdonies an und vor den Balkankriegen sowieso stellten die slawen nicht mal die hälfte der Bevökerung in dieser Region.

    Wie kommt es das die Bulgaren euch als Westbulgaren sehen?
    Und für die Griechen seid ihr ihr slawophone Hellenen?
    Und die Serben sehen in euch als Südserben?

    Und in der antike waren es bestimmt viel weiniger.

    Ich glaube nicht das die antiken Makedonen von den Slawen assimiliert worden waren , dazu bedarf es mehr , nämlich müssten ja die Slawen ja 9/10 mehr sein als die vorige Bevölkerung um sowas erst zustande kommen zu lassen , doch sie sind nur 65%

    Und außerdem jeder Mensch ist nun mal so , das er seine Kultur pflegt und bewahren möchte.

    Egal welcher Nationalität.


    Denn ihr seid die Immigrieten , ihr hätte euch auch ja in Makedonien integrieren können , so hätte es mansches Streitigkeiten und Blutvergiessen verhindern können.

  2. #2

    Registriert seit
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    5.698
    Doch der Staat Mazedonien ist ein überaus künstliches Gebilde. Die Grenzen wurden von auswärtigen Mächten an den Verhandlungstischen in Berlin, Wien, Paris und London gezogen – ohne Rücksicht auf das nationale Selbstbestimmungsrecht der Völker, in deren Namen man vorgab, zu handeln und zu verhandeln. Einen Monat lang, vom 30. Mai 1913, dem Tag des Londoner Friedensschlusses am Ende des Ersten Balkankrieges, bis zum 30. Juni 1913, dem Tag, an dem der Zweite Balkankrieg ausbrach, dauerte die erste Unabhängigkeit der Republik Mazedonien. Es waren traumatische Tage. Menschenjagden und ethnische Säuberungen waren an der Tagesordnung. Slawisch-mazedonische Nationalisten säuberten die Hauptstadt Skopje, die über 500 Jahre Üsküp geheißen hatte, von allen fremden Elementen. Nichtmazedonier stellten damals über die Hälfte der Bevölkerung: Türken, Griechen, Albaner, Vlachen, Juden, Deutsche, Roma und Armenier, sogar Ägypter. Sie alle wurden, falls sie sich nicht auf der Stelle taufen ließen und bereit waren, öffentlich Wodka zu trinken und Schweinefleisch zu essen, in Richtung Osmanisches Reich vertrieben. Zwanzig Moscheen wurden dem Erdboden gleichgemacht. Die Osmanen nahmen 1913 fast eine Million mazedonischer Flüchtlinge auf und siedelten sie vor allem in den Gebieten Anatoliens an, in denen hauptsächlich christliche Armenier lebten. Die dadurch ausgelösten ethnischen und religiösen Spannungen mündeten zwei Jahre später in die armenische Tragödie.


    Einen Monat nach der "Befreiung" machten die ausländischen Mächte dem mazedonischen Spuk ein Ende. Mazedonien wurde dreigeteilt, und das ist es im Prinzip immer noch. Pirin-Mazedonien fiel an Bulgarien und ist bis heute bulgarische Provinz geblieben. "Griechisch-Mazedonien", für die Griechen bis heute das einzig wahre und echte "Makedonien", kam endgültig zu Griechenland, und Vardar-Mazedonien, dessen Grenzen weitgehend mit der heutigen Republik identisch sind, wurde als "Südserbien" Großserbien zugeschlagen.



    Schon die Namen verraten es: Niemand gönnte den Mazedoniern ihre nationale und kulturelle Eigenständigkeit. Die Habsburger sprachen abschätzig von der "Walachei" – abgeleitet von den Vlachen, den ursprünglichen Bewohnern des Landes. Für die Russen und Bulgaren waren die Mazedonier einfach "Westbulgaren", für die Griechen waren sie als Nachkommen der hellenischen Makedonen authentische Griechen, und die Serben erklärten sie kurzerhand zu "Südserben". Von der Berliner Konferenz 1878 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges haben die europäischen Mächte vergeblich nach einer geeigneten Staatsform für den – so Bismarck – "mazedonischen Obstsalat" gesucht.


    Der Volkszensus, der 1910 unter internationaler Aufsicht durchgeführt wurde, sprach eine deutliche Sprache. Die slawischen Mazedonier machten weniger als die Hälfte der 2,1 Millionen Einwohner aus. Dazu kamen 500 000 Türken, 270 000 Griechen, 150 000 Albaner und viele andere mehr, unter ihnen 75 000 Juden. Die Osmanen nannten das Land "Rumelien". Der Name ist abgeleitet von der türkischen Bezeichnung für die "Vlachen", eine nationale Minderheit, der 1910 noch mehr als 100 000 Menschen angehörten.


    Mazedonien gehörte mehr als ein halbes Jahrtausend, von 1371 bis 1912, zum Osmanischen Reich. Üsküp und Tetevo waren zu den besten Zeiten blühende Handels- und Kulturzentren mit über hunderttausend Bewohnern. Während in Skopje die meisten Moscheen und islamischen Baudenkmäler zerstört wurden – durch den Vandalismus der tollen dreißig Tage der Ersten Republik, aber auch durch das schlimme Erdbeben von 1963 –, sind in Tetevo die "Bunte Moschee" und die Bogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert als bedeutende Zeugnisse frühosmanischer Baukunst erhalten geblieben. Es ist ein Verdienst der Forscher an der albanischen Untergrund-Universität von Tetevo, dass die osmanischen Architektur- und Kunstdenkmäler der Region zum ersten Mal erfasst und dokumentiert worden sind. Jahrzehnte lang waren sie dem Verfall und Vergessen anheim gegeben, denn auch das titoistische Jugoslawien hatte außerhalb von Bosnien-Herzegowina kein Interesse daran, das türkisch-islamische Erbe im Bewusstsein seiner Bürger wach zu halten.

  3. #3

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    Dass was du mit deinen schwachsinnn erzählen willst von wegen ihr währed die wahren Nachfahren der antiken Makedonier bzw das ihr mit denen vermischt hättet , willst du anderen Aölker sogar denn Aromunen die vor euch dort in der Region gelebt hatten und auch die Griechen keinen Anspruch auf Makedonien gewähren!

    Das was du willst du kleiner Nazi ist ein reines slawisches Makedonien wo alle anderen Ethnien , vertireben ausgerottet also beseitigt werden sollen , wie es deine Artgenossen vor Hundert vor Jahren versucht hatten und es vor kurzen vor vier Jahren nämlich im Konflikt 2001 wieder versucht hatten!

  4. #4
    Avatar von Gjergj_Kastrioti

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    38
    Also meine Freundin mit der ich 3 Jahre zusammen bin ist selber Mazedonierin und sie ist weder eine Bulgarin,genau so keine Griechen noch eine Serbin.Sie ist eine Mazedonierin vom ganzen Herzen.

    Ich verstehe die Mazedonier auf der einen Seite.Jeder will sich von Mazedonien was krallen ob wohl die jenigen selber schon ein Land haben.Ok wir Albaner machen im westen die Mehrheit aus,aber man sollte das auf friedlichen Wege lösen in dem man den Albanern mehr Rechte gibt.

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: Frage an Klement!

    Zitat Zitat von Albanesi
    Wie kann es eine Nationale Einheit in diesen drei Teilgebieten geben, wenn es nicht Ethnische Gleichheit gibt ?

    Sieh dir doch mal den Westen Makdonies an und vor den Balkankriegen sowieso stellten die slawen nicht mal die hälfte der Bevökerung in dieser Region.
    nnen.
    Stimmt nicht. Erst nach 1990 zogen bekanntlich mindestens 200.000 Nord Albaner und Kosovaren illegal nach Mazedonien und besetzten wie Hitlers Horde illegal Land. Bei Hitler hiess es Lebensraum Gewinnung, was diese Albanischen Faschistischen Mafia Banden uns verkaufen wollen.

    Nord-West Mazedonien ist wie Wild-West. siehe Thread mit einer Albanischen Quelle hier.

    http://balkanforum.at/modules.php?na...ht=tetova+wild

  6. #6

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    Re: Frage an Klement!

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Stimmt nicht. Erst nach 1990 zogen bekanntlich mindestens 200.000 Nord Albaner und Kosovaren illegal nach Mazedonien und besetzten wie Hitlers Horde illegal Land. Bei Hitler hiess es Lebensraum Gewinnung, was diese Albanischen Faschistischen Mafia Banden uns verkaufen wollen.

    Nord-West Mazedonien ist wie Wild-West. siehe Thread mit einer Albanischen Quelle hier.

    http://balkanforum.at/modules.php?na...ht=tetova+wild
    Das Wildwest nicht mehr in den albanisch bewohnten Gebieten besteht , dafür hat der Staat zu sorgen und nicht die in der mehrzahl hamlosen albanischen Zivilisten dort die sogar Opfer sind !

    Aber die makedonischen Politiker sind korrupt und bestechlich , von den Westen die Hände gebunden !

  7. #7

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    Zitat Zitat von Gjergj_Kastrioti
    Ich verstehe die Mazedonier auf der einen Seite.Jeder will sich von Mazedonien was krallen ob wohl die jenigen selber schon ein Land haben.Ok wir Albaner machen im westen die Mehrheit aus,aber man sollte das auf friedlichen Wege lösen in dem man den Albanern mehr Rechte gibt.
    Hmm,ich als Bewohner dieses "Gebietes" will den Anschluss an Albanien oder dem Kosovo.

  8. #8
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von TeQuIlA_BoY_KuMaNoVe
    Zitat Zitat von Gjergj_Kastrioti
    Ich verstehe die Mazedonier auf der einen Seite.Jeder will sich von Mazedonien was krallen ob wohl die jenigen selber schon ein Land haben.Ok wir Albaner machen im westen die Mehrheit aus,aber man sollte das auf friedlichen Wege lösen in dem man den Albanern mehr Rechte gibt.
    Hmm,ich als Bewohner dieses "Gebietes" will den Anschluss an Albanien oder dem Kosovo.
    Wirst du leider nie erleben. Aber an süd Serbien könnte es von mir aus angeschlossen werden das wir aber ebenfalls nie erleben werden.^^

  9. #9

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    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Zitat Zitat von TeQuIlA_BoY_KuMaNoVe
    Zitat Zitat von Gjergj_Kastrioti
    Ich verstehe die Mazedonier auf der einen Seite.Jeder will sich von Mazedonien was krallen ob wohl die jenigen selber schon ein Land haben.Ok wir Albaner machen im westen die Mehrheit aus,aber man sollte das auf friedlichen Wege lösen in dem man den Albanern mehr Rechte gibt.
    Hmm,ich als Bewohner dieses "Gebietes" will den Anschluss an Albanien oder dem Kosovo.
    Wirst du leider nie erleben.
    Kannst du dich mal aus der albanischen Frage raushalten?

    Deine Meinung sowie Lupo's ist mir sowas von egal.

  10. #10
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von TeQuIlA_BoY_KuMaNoVe
    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Zitat Zitat von TeQuIlA_BoY_KuMaNoVe
    Zitat Zitat von Gjergj_Kastrioti
    Ich verstehe die Mazedonier auf der einen Seite.Jeder will sich von Mazedonien was krallen ob wohl die jenigen selber schon ein Land haben.Ok wir Albaner machen im westen die Mehrheit aus,aber man sollte das auf friedlichen Wege lösen in dem man den Albanern mehr Rechte gibt.
    Hmm,ich als Bewohner dieses "Gebietes" will den Anschluss an Albanien oder dem Kosovo.
    Wirst du leider nie erleben.
    Kannst du dich mal aus der albanischen Frage raushalten?

    Deine Meinung sowie Lupo's ist mir sowas von egal.
    Nö,west Mazedonien ist mazedonischen Land und Kosovo ist Serbien.Von da her ist es eine mazedonisch-serbische Frage.^^

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