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Frage an Serben

Erstellt von Zurich, 28.09.2007, 20:14 Uhr · 187 Antworten · 11.033 Aufrufe

  1. #121
    The Rock
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Jugoslawien war kein Fehler. Es war das beste, was uns allen passieren konnte!!! Der einzige Fehler lag in der Bevölkerung, als sie sich von nationalistischen Führern mit Gehirnwäsche, Manipulation und Propaganda so leichtgläubig verführen liessen.

    Fschos Freiheiten geben, heisst, ihnen die Chance/Möglichkeit geben, in der Politik bis ganz nach oben kommen zu können. Und das ist der einzige Fehler!!!
    Komisch, dass es die Geschichte anders zeigt. Im 1. Jugoslawien wollte Karadjordje auch, dass sich die Ethnien nur als Jugoslawen sehen. Dementsprechend wurden kroatische Politiker, die für ein Unabhängiges Kroatien waren aus dem Weg geräumt (Stjepan Radic). Später entstand dann die Ustasabewegung. Was war Nährboden für diese Bewegung? Richtig, die Politik des Königshauses.

    Nicht anders war es später bei der SFRJ. Nach Titos Tod, sahen die "Nationalisten" ihre Chance, das gebilde Jugoslawien ein für alle mal zu zerbrechen.

    Komisch das sowohl Jug 1. als auch Jug 2. keine Demokratien waren und die "rechten" trotzdem noch so richtig aufmucken konnten.

    In der Demokratie gibt es zwar die Meinungsfreiheit, und das ist auch gut so. Man sieht die "Faschos" gleich und bislang hat es Funktioniert. Ich habe auch nicht gesehen, dass in der letzten Zeit ein Demokratischer Staat am rechten Müll zusammengebrochen wäre.

    Wir sollten alle froh sein, dass wir in dieser Demokratie leben können, denn wir haben alle einen sehr hohen Preis dafür gezahlt (WW I u. WWII).

    @ Lupus und Sonny

    Wenn ihr nix konstruktives beizutragen habt, dann haltet euch doch bitte vom Thread fern.

  2. #122
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    @ CHICA & Lonsdale

    Wollt ihr mir ernsthaft mitteilen, dass wenn man (zum Beispiel) eine Partei verbietet, dass diese deswegen vom Volk noch mehr Unterstützung bekommt oder wie soll ich das verstehen?

    Falls JA, bitte den philosophischen Zusammenhang etwas genauer erläutern, wieso das so ist.

  3. #123
    Avatar von CHIKA

    Registriert seit
    23.07.2006
    Beiträge
    6.611
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    @ CHICA & Lonsdale

    Wollt ihr mir ernsthaft mitteilen, dass wenn man (zum Beispiel) eine Partei verbietet, dass diese deswegen vom Volk noch mehr Unterstützung bekommt oder wie soll ich das verstehen?

    Falls JA, bitte den philosophischen Zusammenhang etwas genauer erläutern, wieso das so ist.
    du kannst einen menschen unterdrücken und ihn zwingen nach deiner pfeife zu tanzen wenn du die mittel dazu hast!

    aber du kannst niemals seine einstellung ändern! wenn er an etwas glaubt und von etwas überzeugt ist! kann die ganze welt gegen ihn sein! aber er zieht sein ding durch!

    menschen sind eben so!

    keiner lässt idch gern unterdrücken schon gar nicht von jemandem der eine andere vorstellung hat als er selbst!

    jeder schaut auf seinen vorteil!

    und wenn man jemanden zwingt so zu leben wie man es gerne von ihm möchte .... dann erreicht man nur das gegenteil! man bestärkt ihn nur in seinem glauben!

  4. #124
    The Rock
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    @ CHICA & Lonsdale

    Wollt ihr mir ernsthaft mitteilen, dass wenn man (zum Beispiel) eine Partei verbietet, dass diese deswegen vom Volk noch mehr Unterstützung bekommt oder wie soll ich das verstehen?

    Falls JA, bitte den philosophischen Zusammenhang etwas genauer erläutern, wieso das so ist.
    Also langsam kann ich so User wie Pixi und skenderbegi verstehen. Du bist nicht anders als sie und lässt keine Kritik auf das veraltete kommunistische System der SFRJ zu. Tito = Gott alle Kritiker = Schrott.

    Ich schrieb nicht von Parteien sondern von der "freien Meinungsäußerung" und den daraus resultierenden Folgen, die sich ergeben wenn man diese Freiheit verbietet... lesen Zurich lesen. Bist doch sonst immer so 9mal gescheit. Die freie Meinungsäußerung wurde in jedem Kommunistischem Staat mit Füßen getreten, auch in der SFRJ. Das kannst du nicht abstreiten. In den USA sind sogar Hakenkreuze erlaubt um es mal als krasses Beispiel zu nehmen, aber gibt es jetzt deswegen dort eine neue NSDAP die in den USA an Zufluss gewinnt? Die meisten demokratischen Staaten haben aus den Fehlern, die zu den beiden Weltkriegen führten, gelernt und werden alles daran setzen, dass sich so eine Tragödie nicht nochmals wiederholt.

    Und um die Jungen davon abzuhalten rechte Parteien zu wähen, bedarf es einer Aufarbeitung der geschehnisse aus dem 2. Weltkrieg. In erster Linie in den Schulen.

    Und der Kommunismus hatte auch seine Parallelen mit dem Faschismus. Die wohl treffendste ist diese hier:

    Ein Einzelner war in diesen beiden Ideologien nix wert, nur die Gesamtheit des Volkes war es (Was im Endeffekt eher der Wille der jeweiligen Führer war).

    In der Demokratie hingegen ist der Einzelne an erster Stelle.

  5. #125
    Avatar von denki

    Registriert seit
    31.12.2005
    Beiträge
    1.601
    Ziv je Draza umro nije ... also soviel zu mia

  6. #126
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    @ CHICA & Lonsdale

    Wollt ihr mir ernsthaft mitteilen, dass wenn man (zum Beispiel) eine Partei verbietet, dass diese deswegen vom Volk noch mehr Unterstützung bekommt oder wie soll ich das verstehen?

    Falls JA, bitte den philosophischen Zusammenhang etwas genauer erläutern, wieso das so ist.

    kurzer bühnen wechsel!!!

    du bist doch der immer am behaupten ist sollte man keinen kompromiss erzielen in kosova so bekämen die radikalen noch mehr stimmen!!!

    die serbische bevölkerung wäre dann noch radikalisierter???

  7. #127
    Avatar von Lepoto

    Registriert seit
    15.02.2005
    Beiträge
    1.266
    Zitat Zitat von Lonsdale Beitrag anzeigen

    Ich schrieb nicht von Parteien sondern von der "freien Meinungsäußerung" und den daraus resultierenden Folgen, die sich ergeben wenn man diese Freiheit verbietet... lesen Zurich lesen. Bist doch sonst immer so 9mal gescheit. Die freie Meinungsäußerung wurde in jedem Kommunistischem Staat mit Füßen getreten, auch in der SFRJ. Das kannst du nicht abstreiten. In den USA sind sogar Hakenkreuze erlaubt um es mal als krasses Beispiel zu nehmen, aber gibt es jetzt deswegen dort eine neue NSDAP die in den USA an Zufluss gewinnt? Die meisten demokratischen Staaten haben aus den Fehlern, die zu den beiden Weltkriegen führten, gelernt und werden alles daran setzen, dass sich so eine Tragödie nicht nochmals wiederholt.

    Und um die Jungen davon abzuhalten rechte Parteien zu wähen, bedarf es einer Aufarbeitung der geschehnisse aus dem 2. Weltkrieg. In erster Linie in den Schulen.

    Und der Kommunismus hatte auch seine Parallelen mit dem Faschismus. Die wohl treffendste ist diese hier:

    Ein Einzelner war in diesen beiden Ideologien nix wert, nur die Gesamtheit des Volkes war es (Was im Endeffekt eher der Wille der jeweiligen Führer war).

    In der Demokratie hingegen ist der Einzelne an erster Stelle.
    ich sage keineswegs das unter tito alles super war. sicher nicht.

    aber dein beispiel mit der meinungsreiheit in den usa hinkt immer mehr.
    geh doch mal in die usa, erzhäl mal auf der strasse 9/11 sei hausgemacht, oder etwas pro islam.

    eine nsdap wird es sicher nicht geben.
    aber sag mir mal, was der unterschied ist zwischen den kontrollen der gestapo im IIwk zum heutigen "patriot act" in den usa?

    keinen, die totalle überwachung. und es kommt immer mehr. nur mal auf kollege schäuble schauen und zuhören was er sagt bzw. will.

    "demokratien haben aus den kriegen gelernt"
    was denn?

    genau wie früher ist es auch heute noch so, dass kriege ausschliesslich angezettelt und geführt werden um die konjuktur anzukurbeln.

    by the way,

    deutschland war 1930 am boden - und zwar total am boden.
    die usa auch sowieso.

    bereits 1939 hatte hitler die praktisch grösste und modernste armee der welt.
    woher hatte er das geld? mach dich schlau und versuche herauszufinden wer diese "investoren" waren und woher sie kamen.
    (soviel zum thema aufklärung in der demokratie)

    1945 war die usa die unbestrittene nr.1
    die kassen voll kohle und und auf em alten kontient militärisch überall präsent.
    komisch, nicht wahr? alles zufall....

    und noch was zu den tollen demokratischen staaten.
    deutschland besitzt eigentlich rund 3'500 tonnen gold.

    ganze 2% haben sie im eigenen land...der grösste teil wurde nach 1945 "beschalgnahmt".
    was glaubst du was passieren wird, wenn die deutschen gerne anspruch auf IHR eigenes gold stellen?

    ps: nix gegen die demokratie. aber uns wird eine demokratie vorgekauelt. in wahrheit wird sie schritt für schritt abgebaut...

  8. #128
    The Rock
    Zitat Zitat von Lepoto Beitrag anzeigen
    ich sage keineswegs das unter tito alles super war. sicher nicht.

    aber dein beispiel mit der meinungsreiheit in den usa hinkt immer mehr.
    geh doch mal in die usa, erzhäl mal auf der strasse 9/11 sei hausgemacht, oder etwas pro islam.

    eine nsdap wird es sicher nicht geben.
    aber sag mir mal, was der unterschied ist zwischen den kontrollen der gestapo im IIwk zum heutigen "patriot act" in den usa?

    keinen, die totalle überwachung. und es kommt immer mehr. nur mal auf kollege schäuble schauen und zuhören was er sagt bzw. will.
    Soweit ich weiß gab es massig solcher Verschwörungstheorieen, was 9.11 angeht und auch genügende Demonstrationen. Ich habe jedoch nicht gesehen, dass diese Demos von der Polizei auseinandergenommen wurde, wie es bei den Commi-Staaten der Fall ist.

    Ich habe das Thema Kontrollstaat nicht erwähnt, jedoch gebe ich dir recht, dass der Staat schon lange keine Rücksicht auf die Privatsphäre der Bürger nimmt, bestes Beispiel in D Schäuble, den du schon selber angeführt hast.


    Zitat Zitat von Lepoto Beitrag anzeigen
    "demokratien haben aus den kriegen gelernt"
    was denn?

    genau wie früher ist es auch heute noch so, dass kriege ausschliesslich angezettelt und geführt werden um die konjuktur anzukurbeln.
    Mit dem Unterschied, dass keiner sich vor einer Geheimpolizei fürchten muss, die einen in Konzentrationslager steckt oder ermordet, nur weil man die der Herkunft, Rasse und Religion nicht entspircht.

    Dass es keine Kriege gibt, habe ich auch nicht behauptet, bloß beruhen diese meist nicht mehr auf den o.g. Gründen. Außerdem sind die Kriege von 1914 und 1939 mit den heutigen bei weitem in ihren Ausmaßen nicht zu vergleichen.


    Zitat Zitat von Lepoto Beitrag anzeigen
    by the way,

    deutschland war 1930 am boden - und zwar total am boden.
    die usa auch sowieso.

    bereits 1939 hatte hitler die praktisch grösste und modernste armee der welt.
    woher hatte er das geld? mach dich schlau und versuche herauszufinden wer diese "investoren" waren und woher sie kamen.
    (soviel zum thema aufklärung in der demokratie)



    1945 war die usa die unbestrittene nr.1
    die kassen voll kohle und und auf em alten kontient militärisch überall präsent.
    komisch, nicht wahr? alles zufall....

    und noch was zu den tollen demokratischen staaten.
    deutschland besitzt eigentlich rund 3'500 tonnen gold.

    ganze 2% haben sie im eigenen land...der grösste teil wurde nach 1945 "beschalgnahmt".
    was glaubst du was passieren wird, wenn die deutschen gerne anspruch auf IHR eigenes gold stellen?

    ps: nix gegen die demokratie. aber uns wird eine demokratie vorgekauelt. in wahrheit wird sie schritt für schritt abgebaut...
    Ich habe auch nicht gesagt, dass die Demokratie einwandfrei in ihrer Funktion ist, das ist keines der politischen Regierungssysteme. Jedoch im Vergleich zu denen die wir anno 1933 hatten ist es die beste Alternative.

    Klar war es, dass Amerika nicht nur aus Hilfsbereitschaft in den Krieg gezogen ist. Man wollte seine Interessen und Möglichkeiten in Europa ausbreiten.

    Und was das Gold angeht: Deutschland war Verlierer im Krieg und Verlieren haben nunmal nix zu sagen. Was wäre wenn Disskussionen sind bei dem Thema nicht sehr angebracht. Was wäre wenn Hitler England und Frankreich angegriffen hätte usw...

    Die von dir angesprochenen Bereiche haben mit dem Thema hier leider nix mehr zu tun, kannst aber gerne einen anderen Thread eröffnen.

  9. #129
    Avatar von Lepoto

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    Zitat Zitat von Lonsdale Beitrag anzeigen
    Die von dir angesprochenen Bereiche haben mit dem Thema hier leider nix mehr zu tun, kannst aber gerne einen anderen Thread eröffnen.
    da haste absolut recht

  10. #130
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Lonsdale Beitrag anzeigen
    Also langsam kann ich so User wie Pixi und skenderbegi verstehen. Du bist nicht anders als sie und lässt keine Kritik auf das veraltete kommunistische System der SFRJ zu. Tito = Gott alle Kritiker = Schrott.

    Ich schrieb nicht von Parteien sondern von der "freien Meinungsäußerung" und den daraus resultierenden Folgen, die sich ergeben wenn man diese Freiheit verbietet... lesen Zurich lesen. Bist doch sonst immer so 9mal gescheit. Die freie Meinungsäußerung wurde in jedem Kommunistischem Staat mit Füßen getreten, auch in der SFRJ. Das kannst du nicht abstreiten. In den USA sind sogar Hakenkreuze erlaubt um es mal als krasses Beispiel zu nehmen, aber gibt es jetzt deswegen dort eine neue NSDAP die in den USA an Zufluss gewinnt? Die meisten demokratischen Staaten haben aus den Fehlern, die zu den beiden Weltkriegen führten, gelernt und werden alles daran setzen, dass sich so eine Tragödie nicht nochmals wiederholt.

    Und um die Jungen davon abzuhalten rechte Parteien zu wähen, bedarf es einer Aufarbeitung der geschehnisse aus dem 2. Weltkrieg. In erster Linie in den Schulen.

    Und der Kommunismus hatte auch seine Parallelen mit dem Faschismus. Die wohl treffendste ist diese hier:

    Ein Einzelner war in diesen beiden Ideologien nix wert, nur die Gesamtheit des Volkes war es (Was im Endeffekt eher der Wille der jeweiligen Führer war).

    In der Demokratie hingegen ist der Einzelne an erster Stelle.
    1.) Es geht mir nicht unbedingt um Tito sondern in erster Linie um Jugoslawien!!!

    2.) "freie Meinungsäusserung". Das ist ein relativer Begriff. Und man darf nicht alles sagen. Lässt man dem Menschen zu viel Freiheit, missbraucht er es schnell (vorallem Balkaner). Ausser dem ist die freie Meinungsäusserung in vielen westlichen Ländern auch nicht "ganz endlos", sondern eingeschrenkt. Stichwort: Holocaust-Leugnung.
    Und absolute Freiheit gibts nicht. Absolute Freiheit heisst: "Anarchie".
    Hab da mal einen philosophischen Thread über das Thema Freiheit/Sicherheit aufgemacht: Freiheit oder Sicherheit?

    3.) Vergleich nicht die USA mit Balkan. Das sind zwei Welten, und nicht zuletzt wegen unserer "zeitlichverzögerten" Mentalität. Auf dem Balkan brauchts härtere Regeln und viel mehr Disziplin!!!!

    4.) Und nochmals: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!!! Und wenn man ihnen Freiheit bietet, dann heisst das zugleich, dass sie (auch) die Chance/Möglichkeit haben an die Macht zu kommen (völlig unüberlegt was das für Folgen haben könnte).

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