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Frecher serbicher Migrant provoziert Österreich

Erstellt von Schreiber, 28.08.2008, 17:36 Uhr · 47 Antworten · 1.812 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Frecher serbicher Migrant provoziert Österreich

    Soso, ein "Philosoph" will dieser feine Herr sein. Wohl in dem Sinne Philosoph, in dem Seselj oder Karadzic "Dichter" sind. Doch leider wird sein Gekeife ohne Erfolg bleiben.

    "Was ist das für eine Demokratie?"
    Seit Jahren hier Steuern zahlen, aber nicht wählen gehen dürfen: Das wurmt viele MigrantInnen in Österreich
    "Mit unseren Steuerngeldern macht man Wahlen", ärgert sich Ayse Esener*. "Mitzahlen dürfen wir, aber wählen dürfen wir nicht." Während viele ÖsterreicherInnen noch unentschlossen sind, wen sie wählen sollen, kommt bei Zugewanderten Zorn auf: "Man kann seit Jahrzehnten hier leben, und trotzdem nicht wählen gehen dürfen", sagt die gebürtige Türkin. "Das ist doch absurd."

    "Im Stuwerviertel gibt es Häuser, wo auf den Wahllisten nur zwei Namen stehen. Dabei leben im Haus dreißig Menschen. Was ist das für eine Demokratie?", fragt Ljubomir Bratic. Der Philosoph lebt seit 24 Jahren in Österreich. Sieben Nationalratswahlen hat er miterlebt, bei keiner durfte er mitstimmen. Jahrelang war er politisch engagiert, parteipolitisch wählbar war er nie: Bratic hat zwar ein unbefristetes Visum in Österreich, aber einen serbischen Pass.

    "Gesetze von uns nicht legitimiert"

    Zehn Prozent der Bevölkerung haben keine österreichische Staatsbürgerschaft, in Wien sind es fast 20 Prozent. Manche von ihnen sind bei der Nationalratswahl WahlhelferInnen der Parteien, andere verteilen Partei-Flugblätter oder kleben Wahlplakate. Selbst wählen dürfen sie nicht. "In diesem Land herrschen Gesetze, die von uns nicht legitimiert sind", kritisiert Bratic, der nicht versteht, warum Zugewanderte, die seit langen Jahren hier leben, für ihr Wahlrecht noch etwas tun müssen – nämlich die Staatsbürgerschaft wechseln. Viele MigrantInnen wollten nicht "Mitglieder eines zusätzlichen Vereins werden", meint Bratic. Zudem seien sie dadurch, "dass sie hier Steuern zahlen, hier arbeiten, alles beitragen, was auch die anderen Mitglieder der Gesellschaft beitragen", bereits "längst dazu legitimiert", zu wählen und gewählt zu werden. "Warum bedarf es einer Staatsbürgerschaft, wo es um Mitentscheidung geht?", fragt Bratic.

    "Was ist das für eine Demokratie?" - Nachrichten in Echtzeit auf derStandard.at/Panorama/Integration/Fremdes Österreich - Chronik, Verkehr, Umwelt

  2. #2

    Registriert seit
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    3.795
    Auch Christiane Gnahore, die seit fünf Jahren in Wien lebt, würde "auf jeden Fall" wählen gehen, wenn sie dürfte: "Na klar. Ich lasse ja auch auf der Straße niemand anders für mich sprechen." Den Wahlkampf hat sie soweit mitverfolgt. Wen sie wählen würde? "Rot oder grün."
    Sagt doch wohl alles und macht klar, dass kein anständiger Österreicher diese Parteien wählen kann, solange diese ihre antiösterreichische Haltung nicht abgelegt haben.

  3. #3
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    7.770
    Nichts besonderes. Es gibt auch viele andere Migrantengruppen, die sich mehr als daneben benehmen, von daher...

  4. #4
    Grasdackel
    Wieso sollten Ausländer wählen dürfen ?

  5. #5
    Bambi
    Wieso sollten sie nicht wählen dürfen? Ich würde sowas ernster nehmen als manch ein Deutscher.

  6. #6
    Grasdackel
    Jeder darf im eigenen Land wählen.
    Bloß weil man in einem "fremden" Land lebt, kann man doch kein Wahlrecht in diesem Land beanspruchen. Auch wenn man es ernst nimmt.

  7. #7

    Registriert seit
    21.11.2006
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    3.795
    Ist doch alles Quatsch mit Soße, ich wüsste nicht, warum solche komischen Gestalten in meinem Heimatland was zu sagen haben sollten.

  8. #8
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
    Beiträge
    19.007
    Wo liegt eigentlich das Problem?
    Wenn er wählen will, dann soll er oder sie eben österr. Staatsbürger werden.
    Ich muss mich doch entscheiden können ob ich da oder dort lieber bin.
    Aber um seiner Argumentation zu folgen, dürfte er ja in Serbien nicht wählen und mitbestimmen. Deswegen wähle ich auch nicht in Kroatien.
    Ist er auch dafür, dass dann alle Österreicher in Serbien wählen?

  9. #9

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.795
    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Wo liegt eigentlich das Problem?
    Wenn er wählen will, dann soll er oder sie eben österr. Staatsbürger werden.
    Ich muss mich doch entscheiden können ob ich da oder dort lieber bin.
    Aber um seiner Argumentation zu folgen, dürfte er ja in Serbien nicht wählen und mitbestimmen. Deswegen wähle ich auch nicht in Kroatien.
    Ist er auch dafür, dass dann alle Österreicher in Serbien wählen?
    Halt typisch Serbe: Über alles jammern und die Fehler immer bei anderen suchen.

  10. #10
    Bambi
    So ne Einbürgerung kann nun mal auch ne Kostenfrage sein.
    In meinem Fall werden meine Eltern sie mir bezahlen, aber von ner bosnischen Freundin und einigen Internetquellen hab ich gelesen, dass alleine eine Ausbürgerung aus der bosnischen Staatsbürgerschaft hier in Deutschland 1200 Euro kostet. Deswegen hat sie das in Bosnien gemacht, da wars günstiger. Sowas kann sich schlicht und einfach nicht jeder leisten.

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