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Friedliches zusammenleben zw. den Religionen auf dem Balkan

Erstellt von Vuk, 05.04.2005, 18:43 Uhr · 7 Antworten · 557 Aufrufe

  1. #1
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007

    Friedliches zusammenleben zw. den Religionen auf dem Balkan

    Kennt jemand Lessings Ringbarabel? Die Finde ich sehr gut. Das passt wie die Faust aufs Auge zum Balkan. Im Balkan sind bekanntlich auch große religionen traditionell beheimatet (Orthodoxie - Islam -Katholizismus). Zusätzlich gibt es auch jüdische gemeinden, aber die sind nicht ganz so zahlreich vertreten meines wissens nach.

    Nathan der Weise Ringparabel in Auszügen


    Dritter Aufzug, fünfter Auftritt

    Saladin und Nathan

    SALADIN:
    Tritt näher, Jude! - Näher! - Nur ganz her! -
    Nur ohne Furcht!

    NATHAN:
    Die bleibe deinem Feinde!

    SALADIN:
    Du nennst Dich Nathan?

    NATHAN:
    Ja.

    SALADIN:
    Den weisen Nathan?
    NATHAN:
    Nein.

    SALADIN:
    Wohl! nennst du dich nicht; nennt dich das Volk.

    NATHAN:
    Kann sein; das Volk!

    SALADIN:
    Du glaubst doch nicht, daß ich
    Verächtlich von des Volkes Stimme denke? -
    Ich habe längst gewünscht, den Mann zu kennen,
    Den es den Weisen nennt.

    NATHAN:
    Und wenn es ihn
    Zum Spott so nennte? Wenn dem Volke weise
    Nichts weiter wär' als klug? und klug nur der,
    Der sich auf seinen Vorteil gut versteht

    SALADIN:
    Auf seinen wahren Vorteil, meinst du doch?

    NATHAN:
    Dann freilich wär' der Eigennützigste
    Der Klügste. Dann wär' freilich klug und weise
    Nur eins.

    SALADIN:
    Ich höre dich erweisen, was
    Du widersprechen willst. - Den Menschen wahre
    Vorteile, die das Volk nicht kennt, kennst du.
    Hast du zu kennen wenigstens gesucht;
    Hast drüber nachgedacht: das auch allein
    Macht schon den Weisen.

    NATHAN:
    Der sich jeder dünkt
    Zu sein.

    SALADIN:
    Nun der Bescheidenheit genug!
    Denn sie nur immerdar zu hören, wo
    Man trockene Vernunft erwartet, ekelt.
    (Er springt auf.)
    Laß uns zur Sache kommen! Aber, aber
    Aufrichtig, Jud', aufrichtig!

    NATHAN:
    Will sicherlich dich so bedienen, daß
    Ich deiner fernern Kundschaft würdig bleibe.

    SALADIN:
    Bedienen? wie?

    NATHAN:
    Du sollst das Beste haben
    Von allem; sollst es um den billigsten
    Preis haben.

    SALADIN:
    Wovon sprichst du? doch wohl nicht
    Von deinen Waren? - Schachern wird mit dir
    Schon meine Schwester. (Das der Horcherin!) -
    Ich habe mit dem Kaufmann nichts zu tun.

    NATHAN:
    So wirst du ohne Zwifel wissen wollen,
    Was ich auf meinem Wege von dem Feinde,
    Der allerdings sich wieder reget, etwa
    Bemerkt, getroffen? - Wenn ich unverholen ...

    SALADIN:
    Auch darauf bin ich eben nicht mit dir
    Gesteuert. Davon weiß ich schon, so viel
    Ich nötig habe. - Kurz: -

    NATHAN:
    Gebiete, Sultan.

    SALADIN:
    Ich heische deinen Unterricht in ganz
    Was anderm; ganz was anderm. - Da du nun
    So weise bist: so sage mir doch einmal -
    Was für ein Glaube, was für ein Gesetz
    Hat dir am meisten eingeleuchtet?

    NATHAN:
    Sultan,
    Ich bin ein Jud'

    SALADIN:
    Und ich ein Muselmann.
    Der Christ ist zwischen uns. - Von diesen drei
    Religionen kann doch eine nur
    Die wahre sein. - Ein Mann, wie du, bleibt da
    Nicht stehen, wo der Zufall der Geburt
    Ihn hingeworfen: oder wenn er bleibt,
    Bleibt er aus Einsicht, Gründen, Wahl des Bessern.
    Wohlan! so teile deine Einsicht mir
    Dann mit. Laß mich die Gründe hören, denen
    Ich selber nachzugrübeln, nicht die Zeit
    Gehabt. Laß mich die Wahl, die diese Gründe
    Bestimmt, - versteht sich, im Vertrauen - wissen,
    Damit ich sie zu meiner mache. Wie?
    Du stutzest? wägst mich mit dem Auge? - Kann
    Wohl sein, daß ich der erste Sultan bin,
    Der eine solche Grille hat; die mich
    Doch eines Sultans eben nicht so ganz
    Unwürdig dünkt. - Nicht wahr? - So rede doch!
    Sprich! - Oder willst du einen Augenblick,
    Dich zu bedenken? Gut, ich geb' ihn dir. -
    (Ob sie wohl horcht? Ich will sie doch belauschen;
    Will hören, ob ich's recht gemacht. - ) Denk' nach.
    Geschwind denk' nach! Ich säume nicht, zurück
    Zu kommen.
    (Er geht in das Nebenzimmer, nach welchem sich
    Sittah begeben)

  2. #2
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007
    Dritter Aufzug, siebenter Auftritt

    Saladin und Nathan:

    SALADIN:
    (So ist das Feld hier rein!) - Ich komm' dir doch
    Nicht zu geschwind zurück? Du bist zu Rande
    Mit deiner Überlegung. - Nun so rede!
    Es hört uns keine Seele.

    NATHAN:
    Möcht' auch doch
    Die ganze Welt uns hören.

    SALADIN:
    So gewiß
    Ist Nathan seiner Sache? Ha! das nenn'
    Ich einen Weisen! Nie die Wahrheit zu
    Verhehlen! für sie alles auf das Spiel
    Zu setzen! Leib und Leben! Gut und Blut!

    NATHAN:
    Ja! ja! wann's nötig ist und nutzt.
    SALADIN:
    Von nun
    An darf ich hoffen, einen meiner Titel,
    Verbesserer der Welt des Gesetzes,
    Mit Recht zu führen.

    NATHAN:
    Traun, ein schöner Titel!
    Doch, Sultan, eh' ich mich dir ganz vertraue,
    Erlaubst du wohl, dir ein Geschichtchen zu
    Erzählen?

    SALADIN:
    Warum das nicht? Ich bin stets
    Ein Freund gewesen von Geschichtchen, gut
    Erzählt.

    NATHAN:
    Ja, gut erzählen, das ist nun
    Wohl eben meine Sache nicht.

    SALADIN:
    Schon wieder
    So stolz bescheiden? - Mach'! erzähl, erzähle!

    NATHAN:
    Vor grauen Jahren lebt' ein Mann in Osten,
    Der einen Ring von unschätzbarem Wert
    Aus lieber Hand besaß. Der Stein war ein
    Opal, der hundert schöne Farben spielte,
    Und hatte die geheime Kraft, vor Gott
    Und Menschen angenehm zu machen, wer
    In dieser Zuversicht ihn trug. Was Wunder,
    Daß ihn der Mann in Osten darum nie
    Vom Finger ließ; und die Verfügung traf,
    Auf ewig ihn bei seinem Hause zu
    Erhalten? Nämlich so. Er ließ den Ring
    Von seinen Söhnen dem geliebtesten;
    Und setzte fest, daß dieser wiederum
    Den Ring von seinen Söhnen dem vermache,
    Der ihm der liebste sei; und stets der liebste,
    Ohn Ansehn der Geburt, in Kraft allein
    Des Rings, das Haupt, der Fürst des Hauses werde. -
    Versteh mich Sultan.

    SALADIN:
    Ich versteh' dich. Weiter!

    NATHAN:
    So kam nun dieser Ring, von Sohn zu Sohn,
    Auf einen Vater endlich von drei Söhnen;
    Die alle drei ihm gleich gehorsam waren,
    Die alle drei er folglich gleich zu lieben
    Sich nicht entbrechen konnte. Nur von Zeit
    zu Zeit schien ihm bald der, bald dieser, bald
    Der dritte, - sowie jeder sich mit ihm
    Allein befand, und sein ergießend Herz
    Die andern zwei nicht teilten, - würdiger
    Des Ringes; den er denn auch einem jeden
    Die fromme Schwachheit hatte, zu versprechen.
    Das ging nun so, solang es ging. - Allein
    Es kam zum Sterben, und der gute Vater
    Kömmt in Verlegenheit. Es schmerzt ihn, zwei
    Von seinen Söhnen, die sich auf sein Wort
    Verlassen, so zu kränken. - Was zu tun? -
    Er sendet in geheim zu einem Künstler,
    Bei dem er, nach dem Muster seines Ringes,
    Zwei andere bestellt, und weder Kosten
    Noch Mühe sparen heißt, sie jenem gleich,
    Vollkommen gleich zu machen. Das gelingt
    Dem Künstler. Da er ihm die Ringe bringt,
    Kann selbst der Vater seinen Musterring
    Nicht unterscheiden. Froh und freudig ruft
    Er seine Söhne, jeden insbesondre;
    Gibt jedem insbesondre seinen Segen, -
    Und seinen Ring, - und stirbt. - Du hörst doch,
    Sultan?

    SALADIN:
    (der sich betroffen von ihm gewandt).
    Ich hör', ich höre! - Komm mit deinem Märchen
    Nur bald zu Ende. - Wird's
    NATHAN:
    Ich bin zu Ende.
    Denn was noch folgt, verstht sich ja von selbst. -
    Kaum war der Vater tot, so kömmt ein jeder
    Mit seinem Ring, und jeder will der Fürst
    Des Hauses sein. Man untersucht, man zankt,
    Man klagt. Umsonst; der rechte Ring war nicht
    Erweislich; - (nach einer Pause, in welcher er
    des Sultans Antwort erwartet)
    Fast so unerweislich, als
    Uns itzt - der rechte Glaube.

    SALADIN:
    Wie? das soll
    Die Antwort seine auf meine Frage? ...

    NATHAN:
    Soll
    Mich bloß entschuldigen, wenn ich die Ringe
    Mir nicht getrau' zu unterscheiden, die
    Der Vater in der Absicht machen ließ,
    Damit sie nicht zu unterscheiden wären.

    SALADIN:
    Die Ringe! - Spiele nicht mir mir! - Ich dächte,
    Daß die Religionen, die ich dir
    Genannt, doch wohl zu unterscheiden wären.
    Bis auf die Kleidung, bis auf Speis' und Trank!

    NATHAN:
    Und nur von seiten ihrer Gründe nicht. -
    Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte?
    Geschrieben oder überliefert! - Und
    Geschichte muß doch wohl allein auf Treu'
    Und Glauben angenommen werden? - Nicht? -
    Nun, wessen Treu' und Glauben zieht man denn
    Am wenigsten in Zweifel? Doch der Seinen?
    Doch deren Blut wir sind? doch deren, die
    Von Kindheit an uns Proben ihrer Liebe
    Gegeben? die uns nie getäuscht, als wo
    Getäuscht zu werden uns heilsamer war? -
    Wie kann ich meinen Vätern weniger
    Als du den deinen glauben? Oder umgekehrt. -
    Kann ich von dir verlangen, daß du deine
    Vorfahren Lügen strafst, um meinen nicht
    Zu widersprechen? Oder umgekehrt.
    Das nämliche gilt von den Christen. Nicht? -

    SALADIN:
    (Bei dem Lebendigen! Der Mann hat recht.
    Ich muß verstummen.)

    NATHAN:
    Laß auf unsre Ring'
    Uns wieder kommen. Wie gesagt: die Söhne
    Verklagten sich; und jeder schwur dem Richter,
    Unmittelbar aus seines Vaters Hand
    Den Ring zu haben. - Wie auch wahr! - Nachdem
    Er von ihm lange das Versprechen schon
    Gehabt, des Ringes Vorrecht einmal zu
    Genießen. - Wie nicht minder wahr! - Der Vater,
    Beteu'rte jeder, könne gegen ihn
    Nicht falsch gewesen sein: und eh' er dieses
    Von ihm, von einem solchen lieben Vater,
    Argwohnen lass': eh' müss' er seine Brüder,
    So gern er sonst von ihnen nur das Beste
    Bereit zu glauben sei, des falschen Spiels
    Bezeihen; und er wolle die Verräter
    Schon auszufinden wissen; sich schon rächen.

    SALADIN:
    Und nun der Richter? - Mich verlangt zu hören,
    Was du den Richter sagen lässet. Sprich!

    NATHAN:
    Der Richter sprach: Wenn ihr mir nun den Vater
    Nicht bald zur Stelle schafft, so weis' ich euch
    Von meinem Stuhle. Denkt ihr, daß ich Rätsel
    Zu lösen da bin? Oder harret ihr,
    Bis daß der rechte Ring den Mund eröffne? -
    Doch halt! Ich höre ja, der rechte Ring
    Besitzt die Wunderkraft beliebt zu machen;
    Vor Gott und Menschen angenehm. Das muß
    Entscheiden! Denn die falschen Ringe werden
    Doch das nicht können! - Nun: wen lieben zwei
    Von Euch am meisten? - Macht, sagt an! Ihr schweigt?
    Die Ringe wirken nur zurück? und nicht
    Nach außen? Jeder liebt sich selber nur
    Am meisten? - O, so seid ihr alle drei
    Betrogene Betrüger! Eure Ringe
    sind alle drei nicht echt. Der echte Ring
    Vermutlich ging verloren. Den Verlust
    zu bergen, zu ersetzen, ließ der Vater
    Die drei für einen machen.

    SALADIN:
    Herrlich! herrlich!

    NATHAN:
    Und also, fuhr der Richter fort, wenn ihr
    Nicht meinen Rat, statt meines Spruches, wollt:
    Geht nur! - Mein Rat ist aber der: ihr nehmt
    Die Sache völlig wie sie liegt. Hat von
    Euch jeder seinen Ring von seinem Vater:
    So glaube jeder sicher seinen Ring
    Den echten. - Möglich; daß der Vater nun
    Die Tyrannei des einen Rings nicht länger
    In seinem Hause dulden wollen! - Und gewiß;
    Daß er euch alle drei geliebt, und gleich
    Geliebt: indem er zwei nicht drücken mögen,
    Um einen zu begünstigen. - Wohlan!
    Es eifre jeder seiner unbestochnen
    Von Vorurteilen freien Liebe nach!
    Es strebe von euch um die Wette,
    Die Kraft des Steins in seinem Ring' an Tag
    Zu legen! komme dieser Kraft mit Sanftmut
    Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun,
    Mit innigster Ergebenheit in Gott
    Zu Hilf'! Und wenn sich dann der Steine Kräfte
    Bei euern Kindes-Kindeskindern äußern:
    So lad' ich über tausend tausend Jahre
    Sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird
    Ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen
    Als ich; und sprechen. Geht! - So sagte der
    Bescheidne Richter.

    SALADIN:
    Gott! Gott!

    NATHAN:
    Saladin,
    Wenn du dich fühlest, dieser weisere
    Versprochne Mann zu sein: ...

    SALADIN:
    (der auf ihn zustürzt und seine Hand ergreift,
    die er bis zu Ende nicht wieder fahren läßt).
    Ich Staub? Ich Nichts?
    O Gott!

    NATHAN:
    Was ist dir Sultan?

    SALADIN:
    Nathan, lieber Nathan! -
    Die tausend tausend Jahre deines Richters
    Sind noch nicht um. - Sein Richterstuhl ist nicht
    Der meine. - Geh! - Geh! - Aber sei mein Freund.

  3. #3
    Avatar von BalkanSurfer

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    3.018
    so lange du jemanden aus bosnien nur als boslem bezeichnest helfen dir auch alle anderen werke von lessing nicht. dann gleichst du eher einer gewissen gruppe aus andorra von max frisch.

  4. #4
    Vuk

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    26.03.2005
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    1.007
    Zitat Zitat von BalkanSurfer
    so lange du jemanden aus bosnien nur als boslem bezeichnest helfen dir auch alle anderen werke von lessing nicht. dann gleichst du eher einer gewissen gruppe aus andorra von max frisch.
    du warst ja auch nicht gerade freundlich zu mir. ich habe nichts gegen den islam, ich bin für ein friedliches zusammeleben der religionen. auf dem balkan geht das gar nicht anders. dort sind traditionell die drei großen religionen beheimatet die ich nannte und sie müssen miteinander klar kommen. das mit den drei ringen, finde ich cool. jeder soll seinen polieren und und zum glänzen bringen. das ist doch ein vorbild für uns oder?

  5. #5
    Avatar von BalkanSurfer

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    Zitat Zitat von Vuk
    Zitat Zitat von BalkanSurfer
    so lange du jemanden aus bosnien nur als boslem bezeichnest helfen dir auch alle anderen werke von lessing nicht. dann gleichst du eher einer gewissen gruppe aus andorra von max frisch.
    du warst ja auch nicht gerade freundlich zu mir. ich habe nichts gegen den islam, ich bin für ein friedliches zusammeleben der religionen. auf dem balkan geht das gar nicht anders. dort sind traditionell die drei großen religionen beheimatet die ich nannte und sie müssen miteinander klar kommen. das mit den drei ringen, finde ich cool. jeder soll seinen polieren und und zum glänzen bringen. das ist doch ein vorbild für uns oder?
    genau das ist der punkt. geh durch unsere beiträge und sage mit auf welcher eben wir uns beleidigt haben. wenn du auch nur eine stelle findest, wo ich dich auf nationaler ebene beleidige, dann kriegst du 10er von mir. verstehst jetzt den unterschied, den ich meine?
    egen die ringparabel ist nichts zu sagen, sie ist bis heute eine der besten parabeln in der literaturgeschichte.

  6. #6
    FtheB
    auf dem balkan geht das gar nicht anders. dort sind traditionell die drei großen religionen beheimatet
    Seit wann gibt es denn dort soviele Juden!? :?

  7. #7
    Avatar von delije1984

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    3.536
    Zitat Zitat von BalkanSurfer
    so lange du jemanden aus bosnien nur als boslem bezeichnest helfen dir auch alle anderen werke von lessing nicht. dann gleichst du eher einer gewissen gruppe aus andorra von max frisch.
    "andorra" ist ein super buch

  8. #8
    Avatar von delije1984

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    Zitat Zitat von FtheB
    auf dem balkan geht das gar nicht anders. dort sind traditionell die drei großen religionen beheimatet
    Seit wann gibt es denn dort soviele Juden!? :?
    in serbien gibt es eine große jüdische gemiende. in novi sad weiß ich leben jetzt noch 6000-8000 juden. viele sind 1999 nach israel, als der krieg nfing geflohen. erst nach buderpest und dann nach israel. in novi sad steht übrigens die synagoge, die den zweitbesten klag auf der welt hat, ausserhalb von israel allerdings.

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