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Fühlst du dich als Europäer/in oder eher als Balkaner/in???

Erstellt von Silver, 12.11.2009, 19:59 Uhr · 148 Antworten · 6.850 Aufrufe

  1. #101
    Šaban
    Zitat Zitat von crolove Beitrag anzeigen
    Wer sagt dass ich auf meine Wurzeln spucke? Ich liebe die Hercegovina, teils mehr als Kroatien.Aber Bosnien liebe ich nicht, zumal ich dort weder geboren wurde, noch das Klima mir bekommt, noch ich irgendwelche Verbindungen dorthin habe.

    Ich sing Dir jetzt mal was dass Du dich überzeugst,

    Nedam te nikom majko, Hercegovinoooo,
    Neretvu sunce i smokve, kamen i vino.

    Bist Du jetzt zufrieden?

    Falls Dir das Lied gefällt, dann können wir uns am 28.11.2009 bei Mate Bulic + Colonia live in München treffen! Er singt herrliche Lieder über die Hercegovina und deren Leute.
    ist bulic nicht dieser verfluchte bastard welche schöne traditionelle lieder wie granicari stari in einer Nazi version singt?

  2. #102
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    @crolove wenn ich dich damit nerven würde, dann würd ich mit allem muslimischen und serbischen rummachen nur damit ich deinen tag vermiese
    Neue signatur, hvala ti blago moje

  3. #103
    Avatar von Maja91

    Registriert seit
    05.12.2008
    Beiträge
    610
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Ich steh'n bißchen auf dich, du musst mehr posten
    ich bemühe mich, ich widme mein leben nur dem forum jetzt

  4. #104

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    905
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    ist bulic nicht dieser verfluchte bastard welche schöne traditionelle lieder wie granicari stari in einer Nazi version singt?
    Bulic singt sehr schöne kroatische Lieder, das von Dir aufgezeigte kenne ich nicht. Ein paar..

    Tebi majko misli lete....
    Gori gora
    Ima jedna mala
    Moja Hercegovina
    Trusa
    Lijepa li si (mit Skoro & Co..)
    udaje se Hercegovka
    and so on.

    youtube Dich durch und sag dann erst Deine Meinung!

    Ansonsten, er tritt im Zenith auf, da die Diskotheken ala VIP, Shakespeare usw. wo andere auftreten, zu klein für seine Fans sind.

    Die Veranstaltung nennst sich "hrvatska noc", Colonia ist auch dabei (vec je 12 sati..)

  5. #105

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    905
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    @crolove wenn ich dich damit nerven würde, dann würd ich mit allem muslimischen und serbischen rummachen nur damit ich deinen tag vermiese

    Du kannst mich nicht nerven, wenn Du aber Zeit für sowas hast go ahead. Den Tag kann mir selbst Dein hübsches Bild unterm Nick nicht vermiesen, Du tust mir einfach leid.
    Respekt muss man sich erarbeiten, Mitleid kriegt man umsonst.

  6. #106
    Šaban
    Zitat Zitat von crolove Beitrag anzeigen
    Bulic singt sehr schöne kroatische Lieder, das von Dir aufgezeigte kenne ich nicht. Ein paar..



    joj mate sta ti je?

  7. #107
    Šaban
    Zitat Zitat von crolove Beitrag anzeigen
    Du kannst mich nicht nerven, wenn Du aber Zeit für sowas hast go ahead. Den Tag kann mir selbst Dein hübsches Bild unterm Nick nicht vermiesen, Du tust mir einfach leid.
    Respekt muss man sich erarbeiten, Mitleid kriegt man umsonst.
    hehe ich bin wenigstens nicht so verbittert wie du und bin offen für anderes. wenn jemand mitleid verdient dann du für deinen krankhaften nationalismus

  8. #108

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    905
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    hehe ich bin wenigstens nicht so verbittert wie du und bin offen für anderes. wenn jemand mitleid verdient dann du für deinen krankhaften nationalismus
    Wer sagt denn dass ich verbittert und nationalistisch bin? Unter Offenheit verstehe ich das Zugehen auf andere Nationalitäten, Zusammenarbeit in der Gesellschaft, Bereicherung durch deren Küchen, Traditionen aber keinesfalls die Aufgabe meiner eigenen Identität und meiner Wurzeln. In der globalisierten WElt ist es sogar sehr wichtig, eigene Wurzeln, Identität und Religion zu bewahren, zumal man auch Kindern einen Weg aufzeigen muss, den sie gehen müssen. WEnn dieser ohne Moral und Identität verläuft, sind sie offen für andere und schlechte Einflüsse bis hin zu Sekten, Drogen und Kriminalität.

    Ich bezeichne mich jetzt in meinen End-Dreißigern als am glücklichsten. Habe einen liebevollen und netten Mann, der Unternehmer ist seit 5 Jahren und mehrere Mitarbeiter beschäftigt und ich zudem seine rechte Hand bin (RG-en, Schriftverkehr, Buchhaltung, Löhne, Vorbereitung Bilanzen etc.). Habe zwei wundervolle Söhne, wir sind alle gesund sowie materiell und finanziell sehr gut situiert.

    Alle paar Wochen habe ich etwas Zeit um im Forum 2-3 Tage durch aktiv zu sein, dann rufen wieder andere Verpflichtungen (Firma, Frühstückchen mit Freundinnen oder Ehemann im Schwabinger Cafe), Ausgehen mit Mann und netten Paaren wie z. B. ins Restaurant oder Konzert, Bulic etc.. Abends bin ich definitv niemals im Forum, da mir meine Familie immer vorangeht. Wir verreisen oft, zumal wir keinen Urlaub genehmigen lassen müssen und ich geniesse das. Habe das auch als Single oft gemacht (USA, Kanada, Karibik, ganz Europa)

    Ich kann nicht klagen und wünsche Euch, dass ihr genauso Glück und Erfüllung erlangt, im Kreis einer Familie, geachtet im Job oder als Selbständiger.

  9. #109
    Šaban
    Zitat Zitat von crolove Beitrag anzeigen
    Wer sagt denn dass ich verbittert und nationalistisch bin? Unter Offenheit verstehe ich das Zugehen auf andere Nationalitäten, Zusammenarbeit in der Gesellschaft, Bereicherung durch deren Küchen, Traditionen aber keinesfalls die Aufgabe meiner eigenen Identität und meiner Wurzeln. In der globalisierten WElt ist es sogar sehr wichtig, eigene Wurzeln, Identität und Religion zu bewahren, zumal man auch Kindern einen Weg aufzeigen muss, den sie gehen müssen. WEnn dieser ohne Moral und Identität verläuft, sind sie offen für andere und schlechte Einflüsse bis hin zu Drogen und Kriminalität.
    klar kannst du an deine identität glauben, so haben es die Angehörigen der HOS-BIH auch gemacht. Sie wollten mit den Muslimen zusammenleben, das war der Unterschied zwischen ihnen und der HVO. Man kann auch Moral haben auch ohne Nationaler Basis. Wieso so pessimistisch? Es gibt viele schlechte sachen, aber mindestens genausoviele gute

  10. #110

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    Zum Thema

    Christliche Wurzeln Europas (auf die ich mich selbst gerne berufe)

    P.S. Bambi halte durch, drzi se!


    Die Ursprünge des christlichen Europa
    Daß die Geschichte Europas nicht in einem Chaos endete, liegt einzig und allein daran, daß die kirchliche Hierarchie in schwierigen Zeiten mit ihrem Sinn für Ordnung und Disziplin intakt blieb. „Europa ist bis in die Wurzeln hinein christlich“, sagt Papst Johannes Paul II. Von Joachim Volkmann.

    Benediktinerabtei Montecassino, auf einem Berg über der Stadt Cassino, zwischen Rom und Neapel



    Die Wirtschaftskrise des 3. Jahrhunderts hatte Rom geschwächt. Erste Einfälle germanischer Franken machten klar, daß nun die Zeiten unsicherer sein würden, erste Wanderungsbewegungen setzten ein. Selbst das untergehende römische Reich hatte noch soviel zu bieten, daß es anderen Völkern verlockend erschien und jungen, kräftigen Völkern noch dazu eine relativ leichte Beute war.

    Unter dem Ansturm barbarischer, junger und kräftiger Völker geht Westrom in einem beispiellosen Durcheinander unter. Es zerfällt in kleine Herrschaftsgebiete, neue Völker siedeln sich an, unter dem Druck wandernder und weiterwandernder Völker verfallen alte Herrschaftsstrukturen und entstehen neue. Nur wenige von ihnen werden von Bestand sein; wir können also mit großer Berechtigung sagen, daß zunehmend anarchische Verhältnisse herrschen. Daß die Geschichte Europas nicht in einem Chaos endete, sondern gerade in dieser Zeit (neu) begann, liegt einzig und allein daran, daß die kirchliche Hierarchie mit ihrem Sinn für Ordnung und Disziplin intakt blieb, ja: in dieser Zeit sogar neben ihrer stabilisierenden Wirkung auch noch missionarisch und zivilisatorisch tätig wurde. Man denke zum Beispiel an die Taufe des Frankenkönigs Chlodwig 496, ein Ereignis von nicht zu überschätzender Bedeutung! Wäre Chlodwig nicht katholisch geworden, wären wir es heute nach menschlichem Ermessen auch nicht.

    Das gerade entstehende Europa ist also höchst gefährdet: allein die Namen der Hunnen und Wandalen haben bis heute entsprechenden Klang. Und dieses gefährdete Europa wird durch diejenige Institution geschützt, die es auch tief prägen wird: durch eben die Kirche.

    Vor Mantua stellt sich der hl. Papst Leo der Große (440 – 461) gegen den Hunnenkönig Attila und hält dessen scheinbar unaufhaltsamen Vormarsch allein durch seine Worte auf, und den Wandalenkönig Geiserich bewegt er zum Abzug und zum Verzicht auf die Zerstörung der Stadt Rom. Über hundert Jahre später hält Papst Gregor der Große die Langobarden auf und wird somit zum Retter Roms und zum Retter Europas. Das ist das neue Lebensprinzip für das nunmehr „heilige“ Römische Reich, das durch die Kirche geformt wird, und es ist (wohl mit der Taufe Chlodwigs) der Beginn, die Geburtsstunde des christlichen Mittelalters, jenes Zeitalters, in dem, mit den Worten der Enzyklika „Immortale Die“ Papst Leos XIII. von 1889, „die Philosophie des Evangeliums die Staaten regierte“.

    Das drückt sich in zwei Grundsätzen aus, die für viele Jahrhunderte das Gerüst des politischen Lebens in Europa waren. Der erste Grundsatz stellt fest, daß „alle Macht … von Gott“ stammt (Röm. 13,1); der zweite besagt, daß man „Caesar geben“ soll, „was Caesars ist, und Gott, was Gottes ist“ (Mt 22,21) Die Unterscheidung (nicht: Trennung!) von Kirche und Staat, oder eben von religiösem und weltlichem Bereich ist eine fundamentale Gegebenheit der westlichen politischen Tradition und leitet sich aus diesen biblischen Maximen ab – die Zusammenarbeit beider Bereiche zum Ziele der Heiligung der Seelen ist typische, wenn auch oft umkämpfte Tradition des christlichen Mittelalters. Das ist natürlich etwas völlig anderes als die heute immer brutaler vollzogene „Trennung von Kirche und Staat“, der, wenn sie als Laisierung des Staates gemeint ist, ein Katholik eigentlich nicht zustimmen kann.

    Das, was in Europa am Ende des ersten Jahrtausends an neuen Einrichtungen und neuer gesellschaftlicher Ordnung entsteht, ist christlich geprägt, und Symbol dafür ist die Entstehung von Klöstern und Burgen überall in der europäischen Landschaft. Die klösterlichen Einrichtungen, angefangen mit dem großen Orden des hl. Benedikt, sind ein neues Lebensideal, eine neue Art des Zusammenlebens, ein Zusammenleben auf der Grundlage eines Gleichgewichtes zwischen Gebet, Studium und Feldarbeit. Die Mönche entwickeln die Liturgie, bewahren die antike Literatur und Kunst und begründen die neue, agrarisch orientierte Gesellschaft.

    In diesem Sinne war die Gründung des Klosters Montecassino im Jahre 526 durch den hl. Benedikt von Nursia (480 – 547) der Beginn der Neuordnung der europäischen Gesellschaft und des europäischen Territoriums – und seine sinnlose und barbarische Bombardierung und Zerstörung im 2. Weltkrieg (nicht durch Deutsche!) hatte durchaus gewollten Symbolwert. Betrachten wir das Beispiel Irland: nach der Bekehrung durch den hl. Patrick wurde es neben Montecassino zum Zentrum einer erstaunlichen, ja: wunderbaren geistlichen und gesellschaftlichen Ausstrahlung. Die Mönche von der „Insel der Heiligen“ gründeten Klöster, die im Laufe der Zeit zu den Städten Auxerre, Luxeuil, Lüttich, Trier, Würzburg, Regensburg, Salzburg, Wien, Sankt Gallen, Bobbio, Fiesole und Lucca wurden – um nur einige wenige aufzuzählen. Man bemerkt den geographischen Raum, den diese Gründungen umfassen!

    Neben der kirchlichen und kirchlich geprägten Struktur entsteht etwas spezifisch christliches: die christliche Familie. Um sie herum bildet sich die neue, feudale Gesellschaft aus.

    Die alten Griechen kannten kein Familienleben, die Männer lebten eher parallel zu Frau und Kindern als mit ihnen. Und in der Spätzeit Roms war Familienleben wegen der sittlichen Verfallszustände auch nicht gegeben. Die christliche Familie, die persönliche Beziehung von Mensch zu Mensch, dann von Familie zu Familie, zum Lehensherren, zum Landesherren, zum König, letztlich zu Gott: das prägt die neue Art des Zusammenlebens in Europa, das ist das Wesen der feudalen Kultur, die sich am Ende des ersten Jahrtausends ausbildet und unter dem Zepter Karls des Großen geeint wird.

    Da Europa aber schon zur Zeit der Römer (und erst recht danach) ein Völkergemisch war und ist, ist die Einheit Europas eine Einheit des Bewußtseins, des Geistes, der Kultur, und sie leitete sich aus starken Wurzeln ab: aus dem rechtlichen und politischen Erbe der römischen civitas [Bevölkerung] und aus dem christlichen, katholischen Glauben, der die spirituelle Tradition der Hebräer und die Kultur der Griechen und Hellenen umfaßte. Diese Einheit ist etwas ganz Eigenes, nirgendwo anders auf der Welt Auffindbares, und es ist eine Schöpfung der Kirche.

    „Europa ist bis in die Wurzeln hinein christlich“, sagt Papst Johannes Paul II. im apostolischen Sendschreiben „Euntes in mundum“ vom 22. März 1988. Immer wieder hat er völlig zu recht daran erinnert. Ein Europa, das seine christlichen, katholischen Wurzeln vergißt und verleugnet, wird nicht leben können – es wird ganz einfach nicht Europa sein, egal, wie man es benennen wird.

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