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Garde will Roma Recht und Gesetz lehren

Erstellt von Sousuke-Sagara, 20.10.2007, 14:32 Uhr · 86 Antworten · 4.160 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Garde will Roma Recht und Gesetz lehren

    [h1]Garde will Roma Recht und Gesetz lehren[/h1]
    [h2]Ungarns selbsternannte Bürgerwehr vereidigt am Sonntag 400 bis 600 neue Mitglieder[/h2]
    Die in diesem Sommer gegründete rechtsradikale „Ungarische Garde“ will am Sonntag 400 bis 600 neue Mitglieder „vereidigen“. Die militärähnliche Zeremonie auf dem Budapester Heldenplatz ist die erste rechtsradikale Kundgebung aus einer ganzen Serie, die um den Jahrestag des Ungarn-Aufstandes von 1956 in Ungarns Hauptstadt geplant ist.


    Militärische Formation, unappetitliche Symbolik: die ersten Gardisten bei ihrer Vereidigung im August 2007.

    Radikale Gruppen wollen an die aus ihrer Sicht nicht vollendete Revolution bei den Krawallen des vergangenen Herbstes erinnern. Polizeichef József Bencze versprach, dass seine Beamten mit gewalttätigen Demonstranten umsichtiger umgehen wollen als vor einem Jahr. Damals war die Polizei mit den Randalierern überfordert gewesen. Hingegen wurden mehrere friedliche Demonstranten misshandelt. Unterdessen rätselt man in Ungarn, welches Gefahrenpotenzial die Garde in sich birgt. Debreczeni, Historiker, Ex-Berater und inzwischen Kritiker des Fidesz-Vorsitzenden Viktor Orbán, befürchtet Aggressionen der Gardisten gegen Roma.Denn die Garde rekrutiere ihr Personal vor allem in sozialen Problemgebieten, wo auch viele Roma wohnen. Das bestätigt auch Gabor Vona, der Führer der Garde und zugleich Vorsitzender der rechtsradikalen Bewegung Jobbik. Den Roma müsse „beigebracht werden, Recht und Gesetz zu respektieren“, sagte er. Der 29-jährige Vona bereitet inzwischen auch der Fidesz Kopfzerbrechen, ist Debreczeni überzeugt. Allerdings nicht wegen seines Radikalismus, sondern weil seine kleine Partei Jobbik in den Umfragen wachse und somit Orbán Stimmen wegnehmen könnte.
    Erschrocken sei Fidesz auch wegen eines Umfrage-Ergebnisses, wonach 25 Prozent der rechten und acht Prozent der linken Wähler eine neue rechte Partei wünschen. Dies errechnete das Fidesz-nahe Politologie-Institut Századvég. Derzeit liegt Jobbik bei zwei Prozent, aber Vona ist davon überzeugt, dass Jobbik 2010 der Sprung ins Parlament gelingen werde. „In drei Jahren werden wir ein Wählerpotenzial von zehn bis zwölf Prozent haben“, prahlt er.
    Zwar hat Orbán Jobbik nicht offen kritisiert. Dies tun andere Fidesz-Spitzenpolitiker. Orbán, so meint sein Biograf Debreczeni, „hütet sich davor, potenzielle Verbündete zu verärgern“. Vona wiederum ist gegen Orbans Konzept, Ungarns Rechte in „einem Lager, unter einer Fahne“ zu vereinen. Mehrere rechte Parteien, meint er, würden die Kraft der rechten Szene fördern. (Kathrin Lauer aus Budapest/DER STANDARD, Printausgabe, 20./21.10.2007)
    derStandard.at

    Na schöne Scheiße...

  2. #2

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    Man gibt denen Macht die vorher nie welche hatten das ist das rezept der nazischweine.Und sowas ist in der EU nicht zu fassen.

  3. #3
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Okay, die Ungarn waren mir in letzter Zeit schon immer etwas suspekt was rechtsextreme Aktivitäten angeht. Okay, ist ja ganz normal in Osteuropa, dass die ganzen Nazis aus ihren Löchern rausgekrochen kamen nachdem der Kommunismus zusammenbrach und sowas ist auch fast Gang und Gäbe im Ex-Yu bereich. Das doofe daran ist halt, dass Ungarn in der EU ist und wir diese "Nazi-Garden" und das sonstige rechtsextreme Pack jetzt praktisch bei uns daheim haben. :?

  4. #4
    Avatar von Vasile

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    600 neue Anhänger rechtsextemer Paramilitärs in Ungarn "vereidigt"

    Budapest (AFP) - Eine rechtsextreme paramilitärische Gruppe hat am Sonntag in Budapest in einer öffentlichen Zeremonie 600 neue Mitglieder eingeschworen. Die "Ungarische Garde", die ein dem Pfeilkreuz der ungarischen Nazis ähnelndes Symbol aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs übernommen hat, "vereidigte" im Beisein von 2000 Sympathisanten ihre neuen Mitglieder auf dem Heldenplatz in der ungarischen Hauptstadt. Zur Gründung der paramilitärischen Gruppe waren Ende August zunächst 56 Anhänger der rechtsextremen Bewegung feierlich aufgenommen worden.

    Quelle: Yahoo Nachrichten

  5. #5

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    Closed hatten wir bereits.

  6. #6
    Avatar von Vasile

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    So was ähnliches gibt's auch in Bulgarien. Es stand noch vor einem Monat in den Zeitungen. Ich finde jetzt den Artikel nicht.

  7. #7

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    Zitat Zitat von Sousuke-Sagara Beitrag anzeigen
    Okay, die Ungarn waren mir in letzter Zeit schon immer etwas suspekt was rechtsextreme Aktivitäten angeht. Okay, ist ja ganz normal in Osteuropa, dass die ganzen Nazis aus ihren Löchern rausgekrochen kamen nachdem der Kommunismus zusammenbrach und sowas ist auch fast Gang und Gäbe im Ex-Yu bereich. Das doofe daran ist halt, dass Ungarn in der EU ist und wir diese "Nazi-Garden" und das sonstige rechtsextreme Pack jetzt praktisch bei uns daheim haben. :?

    Es ist traurig für einen Rechtsstaat das die sich so einfach Bilden dürfen.
    Das Oberste Gesetz jedes Staates ist ja immerhin das das Gewaltmonopol in den Händen des staates liegt und nicht bei irgendwelchen Freaks.

  8. #8
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Es ist traurig für einen Rechtsstaat das die sich so einfach Bilden dürfen.
    Das traurigste ist aber das die meisten Roma überall in Europa eine enorme Integrationsunfähigkeit zeigen.

  9. #9

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Das traurigste ist aber das die meisten Roma überall in Europa eine enorme Integrationsunfähigkeit zeigen.

    Wie sollen sie sich Integrieren wenn sie überall ausgeschlossen werden?

  10. #10
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Wie sollen sie sich Integrieren wenn sie überall ausgeschlossen werden?
    Und jetzt kommt die Frage des Tages: warum werden sie ausgeschlossen? (ich denke diese Frage ist so komplex dass man ein Diskussionsthread extra dafür öffnen könnte)

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