Das können (oder wollen ?) sie nicht verhindern:

Als albanische Extremisten in der alten Kulturstadt Prizren systematisch begannen alle christlichen Kirchen anzuzünden, dachten die dorthin entsandten deutschen Polizisten, sie könnten ihre Kollegen von der Bundeswehr zu Hilfe rufen:
Weit gefehlt ! Unsere Bundeswehr befahl, dabei zu stehen und nicht einzugreifen !
Unter den Augen der deutschen Soldaten wurden ALLE 10 christlichen Kirchen in Brandruinen verwandelt !
Das zu Verhindern gehörte nicht zu ihrem Auftrag !
Dazu schreibt der Spiegel (Nr. 20 / 10.5.04):
"Die mangelnde Kooperation der Bundeswehr mit deutschen Polizisten während der Ausschreitungen im Kosovo hat ein politisches Nachspiel. "Das Zusammenwirken von Militär und Polizei muss parlamentarisch überprüft werden", sagt SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz. Soldaten und Polizisten müssten sich bei Auslandseinsätzen blind aufeinander verlassen können. Deutsche Polizeibeamte, die für die UNO im Kosovo arbeiten, hatten sich beklagt, die Bundeswehr habe sie bei den Unruhen im Stich gelassen..."
Orthodoxie Aktuell schreibt dazu: (Nr. 20 / 10.5.04):
"Wie die Serbische Orthodoxe Kirche am 27. März 2004 mitteilte, wurden während der albanischen Pogrome gegen die serbische Bevölkerung Kosovos und Metochiens zwischen dem 17. und 20. März mindestens 35 Kirchen und Klöster zerstört. Darunter etliche kulturhistorisch wertvolle Kirchen aus dem Mittelalter... zahllose christliche Friedhöfe wurden geschändet... Diese jüngsten Ausbrüche der Gewalt gegen alle nicht-albanischen Bewohner des Kosovo zeigt nach Ansicht von Bischof ARTEMIJE von Raska und Prizren, dass die internationale Politik in der Provinz völlig versagt hat. Entweder die Zahl der internationalen Soldaten müsse erhöht werden, oder das Mandat der UN-Mission müsse möglicherweise neu interpretiert werden. Der Bischof sprach von einem Pogrom albanischer Trroristen gegen die serbische Bevölkerung. "Das war eine gewaltsame ethnische Säuberung", die gut vorbereitet gewesen sei. Schon während der Unruhen hatten am 23. März 2004 Vertreter des Bistums speziell dem KFOR-Kommandeur HOLGER KAMMERHOFF und den deutschen Angehörigen der internationalen Streitkräfte vorgeworfen, verantwortlich für die Drangsalierung von Serben in Prizren und die Zerstörung von zehn serbisch-orthodoxen Kirchen in der Stadt zu sein. "Es ist noch nie geschehen, dass alle Kirchen in Prizren zerstört wurden, nicht einmal in den schlimmsten Zeiten der türkischen Herrschaft. Was die Albaner in der Zeit von Nazi-Deutschland nicht geschafft haben, das haben sie unter den deutschen Truppen der sogenannten 'Friedensmission' getan. Vertreter dieser ließen es zu, dass das gesamte verbliebene christlich-orthodoxe erbe in einer Nacht vernichtet wurde", heißt es in einer Erklärung des Bistums. So habe sich beispielsweise der Abt eines dann von albanischen Extremisten zerstörten Klosters in Prizren an einen Vizekommandanten der multinationalen KFOR gewandt und darum gebeten, dass die Mönche möglichst rasch auf das Gelände des Klosters zurückkehren können. Der Oberst habe das "kategorisch abgelehnt"; es sei aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Er habe noch hinzugefügt, sollten die Mönche dennoch eine Rückkehr versuchen, "bevor eine politische Übereinkunft erreicht ist", werde man sie notfalls mit Gewalt daran hindern. Auch internationale Beobachter machen albanische Extremisten für die Ausschreitungen verantwortlich, die Mitte März (...nicht nur jahrhundertealtes Kulturgut zerstörten...Anm.d.Herausgebers) sondern sogar 28 Menschen das Leben kosteten.



aber Das bewirken sie:


Nicht dem Strafrecht unterliegende Soldaten mit den bei uns üblichen finanziellen Möglichkeiten bewirken überall wo sie in wehrlosen armen Ländern auftreten fast automatisch humanitäre Katastrophen besonderer Art; seien es US-Amerikaner im Irak oder Bundeswehrsoldaten im Kosovo: Ihre Überlegenheit führt fast automatisch zum Missbrauch gegenüber der Bevölkerung der Region !
Dazu schreibt der Spiegel (Nr. 20 / 10.5.04):
"Kosovo-'Friedenssoldaten' heizen das Geschäft mit der Prostitution an:
Menschenrechtler machen die internationalen Helfer im Kosovo für die massive sexuelle Ausbeutung von Frauen verantwortlich. Sowohl Soldaten der NATO geführten Einsatztruppe KFOR als auch Angehörige der UNO-Verwaltung (UNMIK) sollen danach als Freier von Zwangsprostituierten in der Unruheprovinz die illegalen Machenschaften der internationalen Menschenhandel-Mafia unterstützen. Nach einem Bericht von Amnesty International kommen etwa 20% der Freier aus den Reihen der internationalen Kräfte. Weil die ausländischen Kunden wesentlich zahlungskräftiger sind als heimische Bordellgänger machten ihre Sex-Besuche 80% des Umsatzes aus. "Viele der Mädchen und Frauen werden unter sklavenähnlichen Verhältnissen gehalten, ihre Menschenrechte werden gänzlich eingeschränkt.", sagt Kristina Kurze, Sprecherin von Amnesty Deutschland. Skrupellose Geschäftemacher werben die jungen Frauen vor allem in den armen Nachbarländern von Bulgarien, Rumänien, Moldawien bis zur Ukraine an und bringen sie unter falschen Versprechungen auf den West-Balkan. Diese Region gilt als Drehscheibe für den internationalen Frauenhandel. Von hier werden die Opfer auf den Vergnügungsmarkt nach Westeuropa weiterverkauft. Amnesty macht geltend, dass deutsche Soldaten etwa in Mazedonien im Jahr 2000 regelmäßig Dienste selbst von minderjährigen in Anspruch genommen hätten. Dies so die Forderung der Organisation, müsse strafrechtliche Konsequenzen haben. Auch in Bosnien blüht seit Ende des Bürgerkriegs und der Stationierung der Friedenstruppen die Zwangsprostitution. Bei Razzien im Rotlichtmilieu wurden immer wieder ausländische Soldaten und Personal ausländischer Botschaften aufgespürt. Dabei stießen die Ermittler auch auf Fälle in denen Angehörige von US-Army-Vertragsfirmen sich aktiv am Frauenhandel beteiligten und an der Prostitution mitverdienten.


http://www.orthodoxfrat.de/press.htm