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Georgievski: Τελειώνει ο χρόνος για την ΠΓΔΜ

Erstellt von H3llas, 17.05.2012, 12:51 Uhr · 180 Antworten · 7.867 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Hast du deine bulgarische Mehrheit nun endlich gefunden? Das sind so die offenen Fragen des Lebens. Habe mich auch oft gefragt wo da die Fyromskis sind. Habe leider nie welche gefunden in osmanischen Volkszählungen (oder auch nachher bis Tito). Kannst dich ja bei deinen türkischen Freunden beklagen. Aber keine Angst, Harput hat sicher ein offenes Ohr für dich.

    Heraclius

    Du verwechselst dauernd Religion mit Ethnie, sonst wäre dir vielleicht die Abstinenz der Albaner in den Statistiken -aus deinem Link- aufgefallen.

    Blind vor lauter Makedonienphobie...so blind das man sogar offensichtliche Sachen negieren muss

  2. #172
    Avatar von Zoran

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    http://wallaby.vu.edu.au/adt-VVUT/up...blic/03ch2.pdf

    Foreign commentators typically subscribed to the position that Macedonians
    were Bulgarians. This viewpoint was influenced by the existing Ottoman millet
    system of identification, which saw the population divided by religious affiliation, and
    not by ethnicity or language
    . Earlier in the nineteenth century ‘Rum’ millet was
    reinterpreted by Greek nationalists to mean ‘Greek’ in a national sense and was also
    used to refer to members of the Orthodox Christian merchant class regardless of
    their ‘ethnic origin’ or the language they spoke

  3. #173
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Du verwechselst dauernd Religion mit Ethnie, sonst wäre dir vielleicht die Abstinenz der Albaner in den Statistiken -aus deinem Link- aufgefallen.

    Blind vor lauter Makedonienphobie...so blind das man sogar offensichtliche Sachen negieren muss


    Du meinst wahrscheinlich die Absenz der Albanern. Keiner hier hat eine "Makedonienphobie". Ich habe was gegen Fyromer die wie du den multiethnischen Charakter Makedoniens während der osmanischen Zeit leugnen, nur um irredentistische Forderungen aufgrund von Geschichtslügen rechtfertigen zu können.

    Heraclius

  4. #174
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Du meinst wahrscheinlich die Absenz der Albanern. Keiner hier hat eine "Makedonienphobie". Ich habe was gegen Fyromer die wie du den multiethnischen Charakter Makedoniens während der osmanischen Zeit leugnen, nur um irredentistische Forderungen aufgrund von Geschichtslügen rechtfertigen zu können.

    Heraclius

    Schau mal auf Seite 19 deines Links. Da wird behauptet Griechen hätten Statistiken gefälscht:

    The Greek sources, in order to buttress the Patriarchate’s figures, give as evidence, the
    figures by ethnic division from “Turkish Official Statistics 1910” which closely follows the
    Patriarchate’s in province totals.
    Such a statistic never existed. The Ottomans issued total
    population figures by vilayets which were subsequently used by Almanach de Gotha until 1923, but
    no document was issued for 1910 having the ethnic distribution of population and naturally no
    original copy has ever been found. The alleged “ Turkish official Statistics 1910” was a complete
    forgery
    (McCarthy, 1998a, p. 94)


    Wie gesagt, mach weiter, mal sehen was wir noch so alles finden...

  5. #175
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    http://wallaby.vu.edu.au/adt-VVUT/up...blic/03ch2.pdf

    Foreign commentators typically subscribed to the position that Macedonians
    were Bulgarians. This viewpoint was influenced by the existing Ottoman millet
    system of identification, which saw the population divided by religious affiliation, and
    not by ethnicity or language
    . Earlier in the nineteenth century ‘Rum’ millet was
    reinterpreted by Greek nationalists to mean ‘Greek’ in a national sense and was also
    used to refer to members of the Orthodox Christian merchant class regardless of
    their ‘ethnic origin’ or the language they spoke



    Tito und die Kommunisten haben seinerzeit ebenfalls den "geographischen Begriff Makedonien" zu einem "ethnischen Begriff" uminterpretiert, und ihn seit Mitte der 40er-Jahre des 20. Jhs. durch staatliche Maßnahmen auf die (ehemaligen) Bulgaren im Vardargebiet übertragen. Also du siehst, was solls?

    Heraclius

  6. #176

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    albaner lebten in den teilen von mazedonien schon seit dem statistiken gemacht wurden.... bulgaren waren um das hinzuzufügen auf dem balkan generell sehr verbreitet..... und griechenland ist gewiss kein komplett homogener staat, man erinnere da nur an die arvaniten usw....

    wollte das kurz mal hier reinwerfen

  7. #177
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Schau mal auf Seite 19 deines Links. Da wird behauptet Griechen hätten Statistiken gefälscht:

    The Greek sources, in order to buttress the Patriarchate’s figures, give as evidence, the
    figures by ethnic division from “Turkish Official Statistics 1910” which closely follows the
    Patriarchate’s in province totals.
    Such a statistic never existed. The Ottomans issued total
    population figures by vilayets which were subsequently used by Almanach de Gotha until 1923, but
    no document was issued for 1910 having the ethnic distribution of population and naturally no
    original copy has ever been found. The alleged “ Turkish official Statistics 1910” was a complete
    forgery
    (McCarthy, 1998a, p. 94)


    Wie gesagt, mach weiter, mal sehen was wir noch so alles finden...



    Genau, such nur weiter. Wir sind alle gespannt was du da alles findest.

    Heraclius

  8. #178

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Du verwechselst dauernd Religion mit Ethnie, sonst wäre dir vielleicht die Abstinenz der Albaner in den Statistiken -aus deinem Link- aufgefallen.

    Blind vor lauter Makedonienphobie...so blind das man sogar offensichtliche Sachen negieren muss
    Ein paar kurze Ausschnitt aus dem sehr guten Werk eines türkischen Wissenschaftlers: Die Jungtürken und die makedonische Frage

    Die Jungtürken und die Mazedonische Frage(1890-1918) - Mehmet Hacısalihoğlu - Google Books

    Etwas provisorisch ausgeschnitten, aber den Text kann man lesen, die Arbeit wartet gleich wieder

    Seiten 43, 44, 48, 49, 78, 79

    Seite 43.jpgSeite 44.jpgSeite 48.jpgSeite 49.jpgSeite 78.jpgSeite 79.jpg

    Auf den Seiten 54 und 55 steht einiges über den Wunsch nach erstmaliger Autonomie, da der direkte Anschluss an Bulgarien nicht so einfach machbar wäre.. Wie die Zeugen Jehowas ähnliche Interpretationen mit der Bibel tun, kann ein Fyromer etliche Stellen mit Mazedonien mit sich identifizeren.

    Ein anderes Werk was gut die engste Zusammenarbeit zwischen IMRO/Bulgarien und einem regen beidseitigem Austausch von Führunkskräften beidseist zeigt ist:

    Das makedonische Jahrhundert: Von den Anfängen der nationalrevolutionären ... - Stefan Troebst - Google Books


    Fazit: Es gab halt nur Bulgarien, Serbien und Griechenland welche sich um das Mazedonien der Osmanen bemühten. Frieden von San Stefano, Berliner Kongress, Balkan-Kriege, nirgends ethnische Mazedonier.

    Geht man von Religion aus, gab es nur Exarchiaten (Bulgaren) und Patriarchaten (Griechen) sowie Serben und Moslems. DIe EJRM behauptet ja, es gab schon damals eine "mazedonische Kirche". Keine Quellen dafür.

    Geht man von Schulen aus gab es eben auch nur bulgarische, serbische und griechische, keine "mazedonische".

    Der Punkt ist, dass sich bulgarisch fühlende Bewohner den Serben ansschließen mussten nach 1913. SO, kam es mit Tito zur Nationalitätsbildung.

    Liest man aber sämtliche Literatur muss man zumindest zu dem Schluss kommen, dass eine ethnisch Mazedonische Nation geschichtspolitischer Unfug ist.

    Nach Tito (siehe Füherebefehl im zweiten verlink im zweiten Werk), Neustrukturierung der Sprache um 1944 und Schulbüchern, die die heutigen zwanzigjährigen zu Gesicht bekommen haben in Skopje, musste es zwangsläufig dazu kommen, dass sie denken "wir armen wurden immer rumgeschubst". So kommt Volkslieder zustande mit dem Inhalt von Zorans Signatur.

    Aber das unglaubliche ist das Projekt Skopje 2014, DNA Studien und kriegerische Vorstellungen. Der Staat FYROM züchtet quasi Nationalisten, mehr aus Zwang weil es nicht anders geht.

    Traurig, dass im Balkan manche noch im 19. Jahrhundert leben aber zum Glück sind zum einen die Albaner in dem Staat und zum anderen fehlen die militärischen Mittel um diesem Wahnsinn ein reales Gesicht zu geben.

  9. #179
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Ein paar kurze Ausschnitt aus dem sehr guten Werk eines türkischen Wissenschaftlers: Die Jungtürken und die makedonische Frage

    Die Jungtürken und die Mazedonische Frage(1890-1918) - Mehmet Hacısalihoğlu - Google Books

    Etwas provisorisch ausgeschnitten, aber den Text kann man lesen, die Arbeit wartet gleich wieder

    Seiten 43, 44, 48, 49, 78, 79

    Seite 43.jpgSeite 44.jpgSeite 48.jpgSeite 49.jpgSeite 78.jpgSeite 79.jpg

    Auf den Seiten 54 und 55 steht einiges über den Wunsch nach erstmaliger Autonomie, da der direkte Anschluss an Bulgarien nicht so einfach machbar wäre.. Wie die Zeugen Jehowas ähnliche Interpretationen mit der Bibel tun, kann ein Fyromer etliche Stellen mit Mazedonien mit sich identifizeren.

    Ein anderes Werk was gut die engste Zusammenarbeit zwischen IMRO/Bulgarien und einem regen beidseitigem Austausch von Führunkskräften beidseist zeigt ist:

    Das makedonische Jahrhundert: Von den Anfängen der nationalrevolutionären ... - Stefan Troebst - Google Books


    Fazit: Es gab halt nur Bulgarien, Serbien und Griechenland welche sich um das Mazedonien der Osmanen bemühten. Frieden von San Stefano, Berliner Kongress, Balkan-Kriege, nirgends ethnische Mazedonier.

    Geht man von Religion aus, gab es nur Exarchiaten (Bulgaren) und Patriarchaten (Griechen) sowie Serben und Moslems. DIe EJRM behauptet ja, es gab schon damals eine "mazedonische Kirche". Keine Quellen dafür.

    Geht man von Schulen aus gab es eben auch nur bulgarische, serbische und griechische, keine "mazedonische".

    Der Punkt ist, dass sich bulgarisch fühlende Bewohner den Serben ansschließen mussten nach 1913. SO, kam es mit Tito zur Nationalitätsbildung.

    Liest man aber sämtliche Literatur muss man zumindest zu dem Schluss kommen, dass eine ethnisch Mazedonische Nation geschichtspolitischer Unfug ist.

    Nach Tito (siehe Füherebefehl im zweiten verlink im zweiten Werk), Neustrukturierung der Sprache um 1944 und Schulbüchern, die die heutigen zwanzigjährigen zu Gesicht bekommen haben in Skopje, musste es zwangsläufig dazu kommen, dass sie denken "wir armen wurden immer rumgeschubst". So kommt Volkslieder zustande mit dem Inhalt von Zorans Signatur.

    Aber das unglaubliche ist das Projekt Skopje 2014, DNA Studien und kriegerische Vorstellungen. Der Staat FYROM züchtet quasi Nationalisten, mehr aus Zwang weil es nicht anders geht.

    Traurig, dass im Balkan manche noch im 19. Jahrhundert leben aber zum Glück sind zum einen die Albaner in dem Staat und zum anderen fehlen die militärischen Mittel um diesem Wahnsinn ein reales Gesicht zu geben.

    Doch, doch, du hast wohl noch nie ein makedonisches Manifest gesehen

  10. #180

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    Liest man aber sämtliche Literatur muss man zumindest zu dem Schluss kommen, dass eine ethnisch Mazedonische Nation geschichtspolitischer Unfug ist.
    wieso ist dieser Thread in Vergessenheit geraten?

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