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Georgievski: Mazedonier, größte Fälscher der Balkangeschichte ?!

Erstellt von FloKrass, 29.06.2012, 17:45 Uhr · 211 Antworten · 9.733 Aufrufe

  1. #91
    clk
    Avatar von clk

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Du meinst dich, Zoran und clk? Mein Kleiner, wenn ich mich dafür interessieren würde, was du von mir denkst, hätte ich mich bei dir gemeldet. Aber ich schere mich nicht darum.
    Ja genau und bei den anderen hier bist du ja super beliebt

  2. #92
    Avatar von Mbreti Bardhyl

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    Zitat Zitat von Apache Beitrag anzeigen
    In der Geschicht steckt so viel Wahrheit wie in dass der lieber Gott durchs Fehrnsehen in beste Sendezeiten zu euch Fyroms live spricht.
    So viel Wahrheit wie dass in F.Y.R.O.M Hühner Eier legen in Form der Vergina Sonne. Erst dann muss es bei euch exyugoslaven und heutige bulgaroslaven Klick machen dass mit euer Geschichte was nicht stimmt

  3. #93
    Yunan
    Das einzig falsche am Begriff "Bulgaroslawen" ist, dass das eine das andere beinhaltet. Wir werden die FYROMer nicht mehr Bulgaren oder Slawen nennen wenn sie uns sagen wie sie bezeichnet werden wollen. Dass der Begriff "Makedonier/Mazedonier" ausscheidet, ist klar.

    Solange sie uns nicht offenbaren, wie sie genannt werden wollen, werden wir sie weiter als das bezeichnen was sie sind, nämlich bulgarische Südslawen. Das ist keine Erfindung sondern Fakt und kann in jedem halbwegs seriösen Buch nachgelesen werden.

    Deine Verwarnung an Apache ist daher nicht gerechtfertigt @ Harput.

  4. #94
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Das einzig falsche am Begriff "Bulgaroslawen" ist, dass das eine das andere beinhaltet. Wir werden die FYROMer nicht mehr Bulgaren oder Slawen nennen wenn sie uns sagen wie sie bezeichnet werden wollen. Dass der Begriff "Makedonier/Mazedonier" ausscheidet, ist klar.
    Guten Abend.
    Nein, nicht klar. Denn genau so oder gar nicht. Sich gegen komplette Entellinisierung zu verwahren ist eines. Aber ausschließen, insbesondere bei den ganzen Vermischungen auf dem Balkan, dass sie Mazedonier sind kann auch niemand.


    Solange sie uns nicht offenbaren, wie sie genannt werden wollen, werden wir sie weiter als das bezeichnen was sie sind, nämlich bulgarische Südslawen. Das ist keine Erfindung sondern Fakt und kann in jedem halbwegs seriösen Buch nachgelesen werden.
    Wie gesagt, nennt sie Mazedonier oder redet sie halt gar nicht an, wie auch immer. Ihr wollt nicht eure Identität vorgeschrieben bekommen. Tut es auch nicht bei anderen.

    LG

  5. #95
    Yunan
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Guten Abend.
    Nein, nicht klar. Denn genau so oder gar nicht. Sich gegen komplette Entellinisierung zu verwahren ist eines. Aber ausschließen, insbesondere bei den ganzen Vermischungen auf dem Balkan, dass sie Mazedonier sind kann auch niemand.


    Wie gesagt, nennt sie Mazedonier oder redet sie halt gar nicht an, wie auch immer. Ihr wollt nicht eure Identität vorgeschrieben bekommen. Tut es auch nicht bei anderen.

    LG
    Lilith, du hast den Kern des Problems wohl noch nicht verstanden obwohl ich dachte, dass gerade du es verstanden hast. Niemals wir ein Einwohner FYROM "Makedonier" genannt werden, niemals werden wir akzeptieren, dass sich in unserem Land ein Jugoslawe Makedonier nennt und sich unserer bedient. Wenn der letzte Hellene ausgestorben ist, dann können sich andere so nennen und auch nur, weil wir uns nicht mehr wehren können. Das ganze hat nichts mit Enthellenisierung zu tun - sie waren noch nie Hellenen und trotz aller Vermischungen auf dem Balkan ist der Kern eines jeden Volkes erhalten geblieben, so auch der hellenische und somit makedonische. Viel eher sollte man überlegen, welchen Einfluss die Hellenen und Illyrer auf die Slawen und Türken hatten als umgekehrt aber das ist nicht unser Problem, wir mischen uns nicht ein und verlangen im Gegenzug, dass sich in unsere Themen niemand einmischt.
    Was diese Leute seit 1991 betreiben ist verbrecherisch und gefährlich, weil es direkt zu Konflikten und Kriegen führt. Leute wie Gruevski sollte man nach Den Haag bringen und wegen Volksverhetzung lebenslänglich einsperren. Es ist kein Zufall, dass der ehemalige Premierminister Ljubco Georgievski, der die Partei Gruevskis überhaupt ins Leben rief, heute weiß, was für eine Lügenpropaganda in FYROM die Menschen verarscht und gegen ihre Nachbarn aufhetzt, ganz genauso wie es mit den Albanern geschieht.





    Das ist der ehemalige Premierminister dieses Landes und er gibt offen zu, dass die gesamte Geschichte, FYROMer wären Nachfahren der Makedonen, ein riesiger Betrug am FYROMschen Volk ist. Das ist FAKT!

    Genauso ist es Fakt, dass in FYROM seit 1944 eine mehrheitlich slawische Bevölkerung lebt, die einen bulgarischen Dialekt spricht, den es vor dem 5. Mai 1945 offiziell überhaupt nicht gab. Diese Nation existierte vor 1944 überhaupt nicht sondern war Teil des serbischen Reiches namens Vardarska Banovina und davor osmanisches Protektorat, in dem Bulgaren lebten. Falls diese Leute nicht zufällig in das Gebiet gebeamt wurden, kann ich nur sagen: EINE PURE LÜGE! Alles und jedes Wort! Es gibt dort keinen Interpretationsraum und den muss man auch nicht aus Mitleid gewähren.

  6. #96
    clk
    Avatar von clk

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    4.470

  7. #97
    Avatar von Černozemski

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    10.269
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Lilith, du hast den Kern des Problems wohl noch nicht verstanden obwohl ich dachte, dass gerade du es verstanden hast. Niemals wir ein Einwohner FYROM "Makedonier" genannt werden, niemals werden wir akzeptieren, dass sich in unserem Land ein Jugoslawe Makedonier nennt und sich unserer bedient. Wenn der letzte Hellene ausgestorben ist, dann können sich andere so nennen und auch nur, weil wir uns nicht mehr wehren können. Das ganze hat nichts mit Enthellenisierung zu tun - sie waren noch nie Hellenen und trotz aller Vermischungen auf dem Balkan ist der Kern eines jeden Volkes erhalten geblieben, so auch der hellenische und somit makedonische. Viel eher sollte man überlegen, welchen Einfluss die Hellenen und Illyrer auf die Slawen und Türken hatten als umgekehrt aber das ist nicht unser Problem, wir mischen uns nicht ein und verlangen im Gegenzug, dass sich in unsere Themen niemand einmischt.
    Was diese Leute seit 1991 betreiben ist verbrecherisch und gefährlich, weil es direkt zu Konflikten und Kriegen führt. Leute wie Gruevski sollte man nach Den Haag bringen und wegen Volksverhetzung lebenslänglich einsperren. Es ist kein Zufall, dass der ehemalige Premierminister Ljubco Georgievski, der die Partei Gruevskis überhaupt ins Leben rief, heute weiß, was für eine Lügenpropaganda in FYROM die Menschen verarscht und gegen ihre Nachbarn aufhetzt, ganz genauso wie es mit den Albanern geschieht.





    Das ist der ehemalige Premierminister dieses Landes und er gibt offen zu, dass die gesamte Geschichte, FYROMer wären Nachfahren der Makedonen, ein riesiger Betrug am FYROMschen Volk ist. Das ist FAKT!

    Genauso ist es Fakt, dass in FYROM seit 1944 eine mehrheitlich slawische Bevölkerung lebt, die einen bulgarischen Dialekt spricht, den es vor dem 5. Mai 1945 offiziell überhaupt nicht gab. Diese Nation existierte vor 1944 überhaupt nicht sondern war Teil des serbischen Reiches namens Vardarska Banovina und davor osmanisches Protektorat, in dem Bulgaren lebten. Falls diese Leute nicht zufällig in das Gebiet gebeamt wurden, kann ich nur sagen: EINE PURE LÜGE! Alles und jedes Wort! Es gibt dort keinen Interpretationsraum und den muss man auch nicht aus Mitleid gewähren.

    Wie der Pontier abgeht.

  8. #98
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Guten Abend.
    Nein, nicht klar. Denn genau so oder gar nicht. Sich gegen komplette Entellinisierung zu verwahren ist eines. Aber ausschließen, insbesondere bei den ganzen Vermischungen auf dem Balkan, dass sie Mazedonier sind kann auch niemand.


    Wie gesagt, nennt sie Mazedonier oder redet sie halt gar nicht an, wie auch immer. Ihr wollt nicht eure Identität vorgeschrieben bekommen. Tut es auch nicht bei anderen.

    LG




    Es ist in meinen Augen nicht ein Namensproblem. Solange Fyrom staatlich gesponserten Geschichtsklau an die Griechen tätigt, gibt es in diesem Punkt keinen Frieden. Die antiken Makedonen waren Teil des hellenischen Sprach- Kult- und Kulturraums, und Philipp II. und Alexander der Große waren Griechen und Helden der griechischen Geschichte. Solange es Jugoslawen gibt die dieses Kapitel der Geschichte umschreiben und an sich reißen wollen, ist es die Pflicht eines jeden Menschen mit griechischem Bewusstsein sich dagegen zu wehren.

    Heraclius

  9. #99
    clk
    Avatar von clk

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Es ist in meinen Augen nicht ein Namensproblem. Solange Fyrom staatlich gesponserten Geschichtsklau an die Griechen tätigt, gibt es in diesem Punkt keinen Frieden. Die antiken Makedonen waren Teil des hellenischen Sprach- Kult- und Kulturraums, und Philipp II. und Alexander der Große waren Griechen und Helden der griechischen Geschichte. Solange es Jugoslawen gibt die dieses Kapitel der Geschichte umschreiben und an sich reißen wollen, ist es die Pflicht eines jeden Menschen mit griechischem Bewusstsein sich dagegen zu wehren.

    Heraclius
    Es ist deine Meinung und du wiederholst sie jeden Tag. Wir sehen das anderes und es ist unser Recht das zu sagen. Mit deiner Logik meine Meinung= Fakt, eure=Lügen kommst du hier nicht weit

  10. #100
    Avatar von Macedonian

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    5.739
    Quo vadis F.Y.R.O.M?

    Antikistan auf dem Balkan
    Mazedonien ist durch den Namensstreit mit Griechenland politisch gelähmt - Premier Gruevski hat nun in Skopje einen antiken Heldenpark bauen lassen - Gleichzeitig wird die Pressefreiheit eingeschränkt


    Skopje - Manche Löwen wenden sich den Soldaten zu, die mit Schildern und Lanzen das Podest bewachen, auf dem Alexander der Große, bronzen leuchtend auf einem gedrungenen Pferd sitzend, gegen unbekannte Feinde kämpft. Andere Löwen spucken blaues oder violettes Wasser in den Nachthimmel von Skopje. Die Musik vonSchwanensee ertönt. Rund um Alexander haben sich auf dem Hauptplatz zahlreiche andere "mazedonische Helden" gruppiert: Der römische Kaiser Justinian steht nahe am Fluss Vardar, die meisten marmornen oder bronzenen Figuren kennen aber nicht einmal die Mazedonier. Das Projekt "Skopje 2014" schaut so aus, als hätte ein Riesenkind von einem Fantasy-Planeten sein Playmobil-Spielzeug hier verstreut.

    Doch es geht um mehr: In einer Region, wo Identität stark über historische Bezüge definiert wird, versucht ein kleines verunsichertes Land sein Selbstbewusstsein mit Symbolen aus "großen Zeiten" zu stärken. Die Stadt mit der dominierenden sozialistischen Architektur will sich nationalmazedonischer und als Übermittlerin und Trägerin von Imperien definieren. Dabei wird das Pathos sympathischerweise von einem patscherten Kitsch ausgebootet.

    Springbrunnen im Fluss
    Aus dem Vardar sprudeln Springbrunnen, dahinter entsteht ein ovales Gebäude mit Säulen, ein aus der Form geratenes Pantheon, auf der anderen Seite des Platzes wird ein Triumphbogen errichtet. Der geistige Vater dieses Geschichts-Disneylands des Balkans ist Premierminister Nikola Gruevski. In Skopje sagen einige, Gruevski wolle davon ablenken, dass sich der Staat, der gerade erst sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat, politisch schon lange nicht mehr bewegt. Seit 2005 hat Mazedonien den EU-Kandidatenstatus, könnte also eigentlich ein Vorreiter der Integration sein, ein guter Schüler angesichts der Reformbemühungen. Außenminister Nikola Poposki sagt, Mazedonien wäre heute Nettozahler, wäre es in der EU. Wäre! Der merkwürdige Streit mit Griechenland um den Namen des Landes, das sich international noch immer FYROM (Former Yugoslav Republic of Macedonia) nennen lassen muss - Athen verweigert den Namen Mazedonien und hat gegen den Nato-Beitritt ein Veto eingelegt - verhindert alle weiteren Schritte in die EU. Eine Lösung ist nicht in Aussicht.

    Blickt man den Helden auf dem Makedonija-Platz in die Augen, so schauen manche ziemlich trostlos drein. Das zwei Millionen Einwohner zählende Land wird nicht nur von außen nicht anerkannt, auch die innere Identität - ein Viertel der Bevölkerung sind Albaner - ist dauernd herausgefordert. Die Regierung in Skopje hofft, dass die EU irgendwann einmal als Vermittler im Namensstreit einspringen wird. Doch die EU ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, die Erweiterung ist unbeliebt. Manchen ist der Namensstreit wohl gar nicht so unrecht. EU-Ministerin Teuta Arifi räumt ein, dass es auch in Mazedonien wirtschaftliche und politische Kräfte gibt, die gar keinen Beitritt wollen. Denn damit wären wohl mehr Transparenz und Reformen in der Verwaltung notwendig.

    Keine Namensveränderung
    Außenminister Poposki verteidigt die Linie der national-konservativen Regierung: "Es gibt keine Möglichkeit, den konstitutionellen Namen unseres Landes zu verändern." Punkt. Kompromissbereitschaft schaut anders aus. Allerdings unterstützt auch die Mehrheit der Bevölkerung die Haltung der Regierung. Poposki ist überzeugt, dass Mazedonien im Gegensatz zu Griechenland die europäischen Werte verteidigt. Und Alexander der Große auf dem Hauptplatz in Mazedonien? "Das ist die Konsequenz daraus, dass wir uns bedroht fühlen", sagt er. Den Zorn der Griechen versteht man nicht.

    Mazedonien blockiert sich selbst auf einer symbolischen Ebene, obwohl die realen Probleme durchaus gravierend sind. Die EU-Kommission und die Zivilgesellschaft bekritteln die mangelnde Meinungsfreiheit. Der größte TV-Oppositionssender A1 musste heuer wegen "Steuerstrafen" schließen. Die zwei wichtigsten privaten TV-Sender werden von Familienmitgliedern zentraler Figuren in der Regierungspartei VMRO-DPMNE geleitet. Die Regierung ist der zweitgrößte Geldgeber für Werbung in Medien. Auch in den Zeitungen sind die politischen Beziehungen leicht "nachzulesen". Journalisten werden in die Selbstzensur gedrängt, um zu überleben. Der zweite Machthebel der Parteien ist der Zugriff auf die Verwaltung. Darko Aleksov von der NGO Most erzählt etwa, dass sich VMRO-DPMNE von "Mitarbeitern" in der Administration Namenslisten von Familienmitgliedern erstellen ließ, um diese per Telefon zum Urnengang "aufzufordern". Die Beteiligung an der Parlamentswahl am 5. Juni war dann mit 63 Prozent relativ hoch.

    Vizepremierministerin Arifi räumt ein, dass auch ihre Partei, die albanische Fraktion DUI, Teil des Klientel-Systems ist. "Es wird der Tag kommen, da müssen wir uns entscheiden, ob wir den europäischen Werten folgen", sagt sie. Die Heldeninvasion in Skopje gefällt ihr offenbar nicht: "Wir sollten uns mehr an der Zukunft als an der Vergangenheit orientieren." Allerdings haben nun auch die Albaner ihre Helden eingefordert. Eine Kopie der Tiraner Skanderbeg-Skulptur grüßt bereits aus dem osmanischen Basar hinüber zu Alexander dem Großen. (DER STANDARD Printausgabe, 25.10.2011)




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