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Georgievski: Mazedonier, größte Fälscher der Balkangeschichte ?!

Erstellt von FloKrass, 29.06.2012, 17:45 Uhr · 211 Antworten · 9.729 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen
    Quo vadis F.Y.R.O.M?

    Antikistan auf dem Balkan
    Mazedonien ist durch den Namensstreit mit Griechenland politisch gelähmt - Premier Gruevski hat nun in Skopje einen antiken Heldenpark bauen lassen - Gleichzeitig wird die Pressefreiheit eingeschränkt


    Skopje - Manche Löwen wenden sich den Soldaten zu, die mit Schildern und Lanzen das Podest bewachen, auf dem Alexander der Große, bronzen leuchtend auf einem gedrungenen Pferd sitzend, gegen unbekannte Feinde kämpft. Andere Löwen spucken blaues oder violettes Wasser in den Nachthimmel von Skopje. Die Musik vonSchwanensee ertönt. Rund um Alexander haben sich auf dem Hauptplatz zahlreiche andere "mazedonische Helden" gruppiert: Der römische Kaiser Justinian steht nahe am Fluss Vardar, die meisten marmornen oder bronzenen Figuren kennen aber nicht einmal die Mazedonier. Das Projekt "Skopje 2014" schaut so aus, als hätte ein Riesenkind von einem Fantasy-Planeten sein Playmobil-Spielzeug hier verstreut.

    Doch es geht um mehr: In einer Region, wo Identität stark über historische Bezüge definiert wird, versucht ein kleines verunsichertes Land sein Selbstbewusstsein mit Symbolen aus "großen Zeiten" zu stärken. Die Stadt mit der dominierenden sozialistischen Architektur will sich nationalmazedonischer und als Übermittlerin und Trägerin von Imperien definieren. Dabei wird das Pathos sympathischerweise von einem patscherten Kitsch ausgebootet.

    Springbrunnen im Fluss
    Aus dem Vardar sprudeln Springbrunnen, dahinter entsteht ein ovales Gebäude mit Säulen, ein aus der Form geratenes Pantheon, auf der anderen Seite des Platzes wird ein Triumphbogen errichtet. Der geistige Vater dieses Geschichts-Disneylands des Balkans ist Premierminister Nikola Gruevski. In Skopje sagen einige, Gruevski wolle davon ablenken, dass sich der Staat, der gerade erst sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat, politisch schon lange nicht mehr bewegt. Seit 2005 hat Mazedonien den EU-Kandidatenstatus, könnte also eigentlich ein Vorreiter der Integration sein, ein guter Schüler angesichts der Reformbemühungen. Außenminister Nikola Poposki sagt, Mazedonien wäre heute Nettozahler, wäre es in der EU. Wäre! Der merkwürdige Streit mit Griechenland um den Namen des Landes, das sich international noch immer FYROM (Former Yugoslav Republic of Macedonia) nennen lassen muss - Athen verweigert den Namen Mazedonien und hat gegen den Nato-Beitritt ein Veto eingelegt - verhindert alle weiteren Schritte in die EU. Eine Lösung ist nicht in Aussicht.

    Blickt man den Helden auf dem Makedonija-Platz in die Augen, so schauen manche ziemlich trostlos drein. Das zwei Millionen Einwohner zählende Land wird nicht nur von außen nicht anerkannt, auch die innere Identität - ein Viertel der Bevölkerung sind Albaner - ist dauernd herausgefordert. Die Regierung in Skopje hofft, dass die EU irgendwann einmal als Vermittler im Namensstreit einspringen wird. Doch die EU ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, die Erweiterung ist unbeliebt. Manchen ist der Namensstreit wohl gar nicht so unrecht. EU-Ministerin Teuta Arifi räumt ein, dass es auch in Mazedonien wirtschaftliche und politische Kräfte gibt, die gar keinen Beitritt wollen. Denn damit wären wohl mehr Transparenz und Reformen in der Verwaltung notwendig.

    Keine Namensveränderung
    Außenminister Poposki verteidigt die Linie der national-konservativen Regierung: "Es gibt keine Möglichkeit, den konstitutionellen Namen unseres Landes zu verändern." Punkt. Kompromissbereitschaft schaut anders aus. Allerdings unterstützt auch die Mehrheit der Bevölkerung die Haltung der Regierung. Poposki ist überzeugt, dass Mazedonien im Gegensatz zu Griechenland die europäischen Werte verteidigt. Und Alexander der Große auf dem Hauptplatz in Mazedonien? "Das ist die Konsequenz daraus, dass wir uns bedroht fühlen", sagt er. Den Zorn der Griechen versteht man nicht.

    Mazedonien blockiert sich selbst auf einer symbolischen Ebene, obwohl die realen Probleme durchaus gravierend sind. Die EU-Kommission und die Zivilgesellschaft bekritteln die mangelnde Meinungsfreiheit. Der größte TV-Oppositionssender A1 musste heuer wegen "Steuerstrafen" schließen. Die zwei wichtigsten privaten TV-Sender werden von Familienmitgliedern zentraler Figuren in der Regierungspartei VMRO-DPMNE geleitet. Die Regierung ist der zweitgrößte Geldgeber für Werbung in Medien. Auch in den Zeitungen sind die politischen Beziehungen leicht "nachzulesen". Journalisten werden in die Selbstzensur gedrängt, um zu überleben. Der zweite Machthebel der Parteien ist der Zugriff auf die Verwaltung. Darko Aleksov von der NGO Most erzählt etwa, dass sich VMRO-DPMNE von "Mitarbeitern" in der Administration Namenslisten von Familienmitgliedern erstellen ließ, um diese per Telefon zum Urnengang "aufzufordern". Die Beteiligung an der Parlamentswahl am 5. Juni war dann mit 63 Prozent relativ hoch.

    Vizepremierministerin Arifi räumt ein, dass auch ihre Partei, die albanische Fraktion DUI, Teil des Klientel-Systems ist. "Es wird der Tag kommen, da müssen wir uns entscheiden, ob wir den europäischen Werten folgen", sagt sie. Die Heldeninvasion in Skopje gefällt ihr offenbar nicht: "Wir sollten uns mehr an der Zukunft als an der Vergangenheit orientieren." Allerdings haben nun auch die Albaner ihre Helden eingefordert. Eine Kopie der Tiraner Skanderbeg-Skulptur grüßt bereits aus dem osmanischen Basar hinüber zu Alexander dem Großen. (DER STANDARD Printausgabe, 25.10.2011)




    Macedonian

    Architektur in einem Politikthema?

  2. #122
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Wir brauchen keine Akademiker zählen,das die meisten Unis und Schulbücher die Geschichte der Makedonen so lehren wie ich es dir sage: das sie Griehen waren und sind.

    Sollte es irgendwan anders kommen wär ich der erste der dies akzeptiert


  3. #123
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Lasst die Hände von der griechischen Antike, und von griechischer Geschichte und griechischen Akteuren. Ansonsten ist es mir egal wie ihr euch nennt.

    Gutenacht allerseits.


    Heraclius

    Die griechische Antike interessiert uns einen Scheiß, die gehört euch Griechen, wie uns Makedonier die makedonische Antike gehört

  4. #124
    clk
    Avatar von clk

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    ES gibt ein methode wir wir beide diese Geschichte teilen könnten.
    Usw das ihr heutigen Mazedonen vor 1000 Jahren Griechen wart die Slawisiert wurden.

    Dies würde auch erklären wieso ihr zu den alteingessender Bevölkerung zählt und auch so viele gemeinsamkeiten mit uns habt.
    Wieso sollen wir den ein Kompromiss akzeptieren der eure Meinung unterstreicht? In der neuren Geschichte war es doch eher umgekehrt "Slawen" wurden hellenisiert und nicht nur die vielen anderen Gruppen.

    Viele Griechen hier behaupten ja auch Makedonen existieren nicht mehr. Seien wir doch mal ehrlich ich kann nicht meine Wurzeln 1000 Jahre zurückverfolgen und sagen cool ich bin Makedone. Genau das gleiche ist bei dir doch auch.

    Wie wollen wir sicher sein das vor 1000 Jahren die Griechen Slawisiert wurden. Wie wollen wir sicher sein das die Makedonen ein Teil Griechenlands waren.

    Deine Idee an sich ist ok das man probiert einen gemeinsammen Nenner zu finden nur leider sind wir also mit wir meine ich unsere Länder weit davon entfernt

  5. #125
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Was den daran so lustig lieber Zoran?

    Erinner mich mal daran wan es eine Austellung gab über die antiken Makedonen wo behauptet wird das sie keine Griechen waren?

  6. #126
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Was den daran so lustig lieber Zoran?

    Erinner mich mal daran wan es eine Austellung gab über die antiken Makedonen wo behauptet wird das sie keine Griechen waren?

    Welche Ausstellungen?

    Du meinst diese von den Griechen finanzierte, ja da wird auch ein Chinese zum Griechen.

    Du/Ihr langweilt langsam mit euren "Repeat Argumenten". Ein Akademiker weiß halt Bezeichnungen wie "Griechenland" und "Grieche" für die Antike richtig einzuschätzen, er macht nicht wie du eine direkte Linie zwischen heute und damals.

    Aber lebe nur weiter in deiner Traumwelt, uns spielt das in die Karten.

  7. #127
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Welche Ausstellungen?

    Du meinst diese von den Griechen finanzierte, ja da wird auch ein Chinese zum Griechen.

    Du/Ihr langweilt langsam mit euren "Repeat Argumenten". Ein Akademiker weiß halt Bezeichnungen wie "Griechenland" und "Grieche" für die Antike richtig einzuschätzen, er macht nicht wie du eine direkte Linie zwischen heute und damals.

    Aber lebe nur weiter in deiner Traumwelt, und spielt das in die Karten.

    aha natürlich ich lebe in meiner Traumwelt.Du dagegen glaubst das sich Oxford und der Louvre verkaufen an uns Griechen.

    Die Austellung in Australien wird von Russland und Australien organisiert,bestimmt haben wir Putin und die Russen auch gekauft

  8. #128
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    aha natürlich ich lebe in meiner Traumwelt.Du dagegen glaubst das sich Oxford und der Louvre verkaufen an uns Griechen.

    Die Austellung in Australien wird von Russland und Australien organisiert,bestimmt haben wir Putin und die Russen auch gekauft

    Louvre, stand doch selbst auf der HP des Louvre das diese von dem griechischem Ministerium organisiert wurde.

    Also Bitte, mitten in der Krise ein bisschen Geld für die Promotion des "griechischem an Makedonien" verplempern.


    Jetzt langweile nicht. Das hatten wir alles schon.

  9. #129
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Louvre, stand doch selbst auf der HP des Louvre das diese von dem griechischem Ministerium organisiert wurde.

    Also Bitte, mitten in der Krise ein bisschen Geld für die Promotion des "griechischem an Makedonien" verplempern.


    Jetzt langweile nicht. Das hatten wir alles schon.
    OK habs verstanden alles gekauft von uns Griechen.Wiki ist auch Griechisch und die Britannica Enzyklopedia auch,Brockhaus nicht vergessen

  10. #130

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    Zitat Zitat von clk Beitrag anzeigen
    Ja die Diskussion erübrigt sich. Jeder Schüler oder normale Bürger in der Schweiz denkt wen er Macedonia hört an den Staat Mazedonien. Das ist Fakt und Realität gibt sicher Professoren die deine Meinung teilen aber bei der Mehrheit der Bevölkerung sieht das anders aus

    In welchem Kanton lebst du? in Basel lernten wir die Grichische Version.

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