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Geschichtsbuch treibt Serbiens Elite um

Erstellt von skenderbegi, 23.01.2014, 15:03 Uhr · 6 Antworten · 784 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

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    Geschichtsbuch treibt Serbiens Elite um

    23. Januar 2014 11:33 100 Jahre Erster Weltkrieg Geschichtsbuch treibt Serbiens Elite um


    Mobilmachung in Belgrad im Sommer 1914: Mit strahlenden Gesichtern reagieren die Menschen auf die Nachricht vom Ausbruch des Krieges mit Österreich-Ungarn



    Christopher Clarks Buch "Die Schlafwandler" über Europas Weg in den Ersten Weltkrieg macht Furore in Serbien. Historiker beteuern Belgrads Unschuld 1914, der Präsident wittert eine Verschwörung der EU. Zugleich wird der Mörder des österreichischen Thronfolgers als Volksheld verehrt - und das Attentat nachgespielt.
    Von Florian Hassel, Belgrad

    Miroslav Perisic, Direktor des serbischen Nationalarchivs, hatte das Gefühl, auf Gold gestoßen zu sein. Perisic hatte die Kopie eines Briefes gefunden, den Oskar Potiorek, Gouverneur des vor hundert Jahren vom Kaiserreich Österreich-Ungarn beherrschten Bosnien und Herzegowina, am 28. Mai 1913 dem Finanzminister Leon Bilinski in Wien schickte. Potiorek schrieb, er stimme ganz mit dem für die Verwaltung Bosnien-Herzegowinas zuständigen Minister überein: Es sei Österreich-Ungarns Hauptaufgabe, "uns für den binnen wenigen Jahren unvermeidlichen...großen Krieg systematisch vorzubereiten".
    Am 5. Januar präsentierte der Archivar Auszüge des Briefes in serbischer Übersetzung zusammen mit Serbiens berühmtesten Filmemacher Emir Kusturica. Der Brief zeige, so Perisic und Kusturica, dass Österreich-Ungarn schon ein Jahr vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges am 28. Juli 1914 den Krieg geplant habe. Wien sei also schuld am Krieg - und nicht etwa Serbien, das den 19 Jahre jungen Gavrilo Princip und andere Attentäter nach Sarajevo schickte. Dort ermordete Princip am 28. Juni 1914 den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie und schuf so den Auslöser für den Krieg.
    Das Kalkül von Perisic und Kusturica ging auf - zumindest in Serbien. "Die Österreicher haben den Ersten Weltkrieg ein Jahr vor dem Mord an Ferdinand geplant", "Wien hat schon 1913 den Krieg geplant" und "Wir sind nicht schuld am Krieg", titelten die Belgrader Zeitungen. Das serbische Staatsfernsehen berichtete mit der Schlagzeile "Der Große Krieg wurde vor dem Attentat von Sarajevo geplant" über die angebliche historische Sensation. Tatsächlich übten sich Archivar Perisic und der sich zunehmend vor den Karren des Nationalismus spannende Regisseur Kusturica in massiver Geschichtsklitterung.

    Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 Als die Welt brannte

    Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, der das alte Europa einstürzen ließ. Dem Gemetzel ging das Machtgerangel auf dem Balkan voraus. Jenseits der Großreiche von Kaiser, Zar und Sultan konkurrierten dort junge Nationalstaaten. Kein Wunder, dass sich ein Krieg entzündete - ausgelöst durch die Schüsse auf den österreichischen Thronfolger.
    Statt des deutschsprachigen Originals präsentierte Perisic nur eine serbische Übersetzung - und ließ einen wichtigen Teil aus. Gouverneur Potiorek schlug in seinem Brief nämlich, trotz seines generellen Pessimismus über einen bevorstehenden Krieg, keineswegs etwa vor, Serbien anzugreifen, sondern es im Gegenteil als potentiellen Kriegsgegner "dadurch ungefährlich [zu] machen, dass die Monarchie wenigstens ein Handels-, Zoll- und Militärabkommen" mit Belgrad schließe. Tatsächlich verhandelten Wien und Belgrad noch im Frühsommer 1914 etwa über die Aufteilung einer wichtigen Eisenbahnlinie.


    Zudem bestätigt der angeblich sensationelle Brief nur längst Bekanntes: Dass es in Österreich-Ungarn - wie etwa auch in Deutschland, Frankreich, Russland und auch Serbien - Angehörige der Elite gab, die von der Notwendigkeit oder Unvermeidlichkeit eines Krieges überzeugt waren.
    In Wien etwa trommelte Generalstabschef Franz Conrad von Hötzendorf schon seit Jahren zum Krieg - bis zur Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand allerdings erfolglos. Denn sowohl Kaiser Franz Joseph wie Thronfolger Franz Ferdinand wiesen die Kriegstrommler ein ums andere Mal in die Schranken. Der Erzherzog wolle, ließ Franz Ferdinand dem kriegslustigen Generalstabschef etwa 1913 von seinem Adjutanten ausrichten, "unter keinen Umständen einen Krieg gegen Russland...Er will von Serbien nicht einen Zwetschgenbaum, nicht ein Schaf, es fällt ihm nicht ein".

    Chronologie zum Ersten Weltkrieg Von Sarajevo bis Versailles - dazwischen das große Sterben

    Der Erste Weltkrieg hat die Landkarte Europas grundlegend verändert und das 20. Jahrhundert geprägt. Eine Übersicht der wichtigsten Daten eines bis dahin nie da gewesenen Gewaltausbruchs.
    Von solchen Feinheiten erfährt das serbische Publikum allerdings nichts. Seit Monaten fahren Belgrader Historiker, Medien und Politiker bis hinauf zum Präsidenten beim Thema "Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges" schwere rhetorische Geschütze auf. Da ist von einer "brutalen Umschreibung der Geschichte" die Rede, von einer angeblichen "Kampagne des Westens" oder der "Dämonisierung Serbiens". Die Belgrader Erregungskampagne nahm richtig Fahrt auf, nachdem der im britischen Cambridge lehrende Historiker Christopher Clark mit seinem Buch "Die Schlafwandler" die Debatte über die Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges neu belebte - und damit auch über dunkle Seiten der serbischen Geschichte.
    In den "Schlafwandlern" wechselt Clark nicht nur zwischen den Schauplätzen Berlin und Wien, London, Paris und Sankt Petersburg und zeigt, dass nicht nur Deutsche und Österreicher, sondern auch Franzosen und Russen 1914 durchaus zum Krieg bereit waren, um außenpolitische Ziele zu erreichen. Und Clark blendet nach Belgrad und beschreibt die Hintermänner des Mordes an Franz Ferdinand. Ausführlich schildert Clark die aggressive Ideologie des jungen Königreiches Serbien, die die Expansion zu einem Großserbien selbst dort forderte, wo Serben eine Minderheit stellten: in Kosovo, Albanien und Bosnien-Herzegowina, Teilen Mazedoniens und Griechenlands, Teilen Rumäniens oder in Kroatien.



    (Foto: dpa) In den Balkankriegen 1912/13 sicherte sich Serbien - wie seine damals ebenfalls jungen Nachbarstaaten Bulgarien, Rumänien und Griechenland - in einem Angriffskrieg einen schönen Teil des kriselnden Osmanischen Reiches. Belgrad versuchte auch Albanien zu schlucken. Serbische Truppen und Freischärler übten sich in Mord und Vertreibung gegen Nicht-Serben, bei der rund 20.000 Albaner starben. Die Ideologie der aggressiven Expansion bedeutete zwangsläufig auch den Konflikt mit dem ebenfalls auf dem Balkan expandierenden Kaiserreich Österreich-Ungarn. Einer der mächtigsten Männer Serbiens war Dragutin Dimitrijevic (Spitzname "Apis"), Kopf der den gesamten serbischen Staatsapparat durchdringenden Geheimorganisation "Vereinigung oder Tod!" und Chef des Militärgeheimdienstes.
    1914 ließ Apis Gavrilo Princip, Sohn einer in Bosnien lebenden serbischen Familie, und andere junge Männer anwerben und in Belgrad ausbilden und bewaffnen, um in Sarajevo mit Erzherzog Franz Ferdinand eben den Mann zu ermorden, der als Kaiser Österreich-Ungarn reformieren und mehr Autonomie für einzelne Regionen einführen wollte - indirekt eine Gefahr für Serbiens Plan, die eigene Expansion mit der angeblich umfassenden Unterdrückung im Habsburger Reich zu rechtfertigen.
    Serbiens Premierminister Nikola Pasic teilte generell die Ideologie der Expansion und kannte den Mordplan, möglicherweise sogar im Detail - über einen Spitzel innerhalb von "Vereinigung oder Tod!". Doch er unternahm kaum etwas, um das Attentat zu verhindern oder Wien eindeutig zu warnen - ob aus Angst vor dem mächtigen Apis, der schon 1903 die Ermordung des serbischen Königspaares angeführt hatte; weil Pasic öffentlich die Fiktion aufrechterhalten wollte, das offizielle Belgrad verfolgte keinerlei Expansion, weil er auf den Beistand Russlands hoffte, oder schlicht aus Passivität, ist ungeklärt.


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    Erster Weltkrieg: Wut in Serbien über Clarks "Schlafwandler" - Politik - Süddeutsche.de

    Serbien bezw, ihre Regireung & Politiker betreiben einmal mehr Geschichtsfälschung!!!!

    nichts neues in Serbien .......

  2. #2

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    Miroslav Perisic, Direktor des serbischen Nationalarchivs, hatte das Gefühl, auf Gold gestoßen zu sein. Perisic hatte die Kopie eines Briefes gefunden, den Oskar Potiorek, Gouverneur des vor hundert Jahren vom Kaiserreich Österreich-Ungarn beherrschten Bosnien und Herzegowina, am 28. Mai 1913 dem Finanzminister Leon Bilinski in Wien schickte. Potiorek schrieb, er stimme ganz mit dem für die Verwaltung Bosnien-Herzegowinas zuständigen Minister überein: Es sei Österreich-Ungarns Hauptaufgabe, "uns für den binnen wenigen Jahren unvermeidlichen...großen Krieg systematisch vorzubereiten".
    Am 5. Januar präsentierte der Archivar Auszüge des Briefes in serbischer Übersetzung zusammen mit Serbiens berühmtesten Filmemacher Emir Kusturica. Der Brief zeige, so Perisic und Kusturica, dass Österreich-Ungarn schon ein Jahr vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges am 28. Juli 1914 den Krieg geplant habe. Wien sei also schuld am Krieg

    geschichtsfälschung schwarz auf weiß

  3. #3
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Naja, ich hab mir das "Buch des Jahres" von Clark gekauft und durchgelesen. Es ist so, dass Herr Clark den Blickwinkel seiner Betrachtung auf die innenpolitische Entwicklung Serbiens richtet und hier die Schuldigen, die "Haupttäter" sucht. Das Attentat von Sarajevo 1914, vergleicht er mit dem Attentat des 11. September 2001 - was er sich dabei gedacht hat, bleibt wohl sein Geheimnis.

    Ein Beispiel für die Verharmlosung der Deutschen Politik: der Kaiser Wilhelm II. sei bis zum Ausbruch des Krieges "friedliebend" gewesen und habe einen Konflikt verhindern wollen.
    Es ist leider im ganzen Buch auffällig, dass der Autor durchaus problematische Verhalten Deutschlands und die Äusserungen des deutschen Kaisers, immer wieder verharmlost, nach dem Motto: "die anderen haben doch provoziert, da kann eine "deutsche" Reaktion nicht ausbleiben. Ich vertrete aber auch nicht die Meinung, dass Deutschland der All einschuldige für den 1.Weltkrieg war, aber diese Verharmlosung ist doch etwas zu viel des Guten.

  4. #4
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Naja, ich hab mir das "Buch des Jahres" von Clark gekauft und durchgelesen. Es ist so, dass Herr Clark den Blickwinkel seiner Betrachtung auf die innenpolitische Entwicklung Serbiens richtet und hier die Schuldigen, die "Haupttäter" sucht. Das Attentat von Sarajevo 1914, vergleicht er mit dem Attentat des 11. September 2001 - was er sich dabei gedacht hat, bleibt wohl sein Geheimnis.

    Ein Beispiel für die Verharmlosung der Deutschen Politik: der Kaiser Wilhelm II. sei bis zum Ausbruch des Krieges "friedliebend" gewesen und habe einen Konflikt verhindern wollen.
    Es ist leider im ganzen Buch auffällig, dass der Autor durchaus problematische Verhalten Deutschlands und die Äusserungen des deutschen Kaisers, immer wieder verharmlost, nach dem Motto: "die anderen haben doch provoziert, da kann eine "deutsche" Reaktion nicht ausbleiben. Ich vertrete aber auch nicht die Meinung, dass Deutschland der All einschuldige für den 1.Weltkrieg war, aber diese Verharmlosung ist doch etwas zu viel des Guten.

    danke dir vuk für deine Ausführungen....
    hab das buch nicht gelesen.

    wobei wenn man die 3 seiten dieses Artikels liest so sagt clark durchaus ,dass damals die Stimmung im allgmeinen bei allen beteiligten auf krieg aus war!!!


    dragon-nix verstehender holzkopf aber von dir ist auch nichts anders zu erwarten.......


    Statt des deutschsprachigen Originals präsentierte Perisic nur eine serbische Übersetzung - und ließ einen wichtigen Teil aus. Gouverneur Potiorek schlug in seinem Brief nämlich, trotz seines generellen Pessimismus über einen bevorstehenden Krieg, keineswegs etwa vor, Serbien anzugreifen, sondern es im Gegenteil als potentiellen Kriegsgegner "dadurch ungefährlich [zu] machen, dass die Monarchie wenigstens ein Handels-, Zoll- und Militärabkommen" mit Belgrad schließe. Tatsächlich verhandelten Wien und Belgrad noch im Frühsommer 1914 etwa über die Aufteilung einer wichtigen Eisenbahnlinie.


    Zudem bestätigt der angeblich sensationelle Brief nur längst Bekanntes: Dass es in Österreich-Ungarn - wie etwa auch in Deutschland, Frankreich, Russland und auch Serbien - Angehörige der Elite gab, die von der Notwendigkeit oder Unvermeidlichkeit eines Krieges überzeugt waren.
    In Wien etwa trommelte Generalstabschef Franz Conrad von Hötzendorf schon seit Jahren zum Krieg - bis zur Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand allerdings erfolglos. Denn sowohl Kaiser Franz Joseph wie Thronfolger Franz Ferdinand wiesen die Kriegstrommler ein ums andere Mal in die Schranken. Der Erzherzog wolle, ließ Franz Ferdinand dem kriegslustigen Generalstabschef etwa 1913 von seinem Adjutanten ausrichten, "unter keinen Umständen einen Krieg gegen Russland...Er will von Serbien nicht einen Zwetschgenbaum, nicht ein Schaf, es fällt ihm nicht ein".


    - - - Aktualisiert - - -



    Ausführlich schildert Clark die aggressive Ideologie des jungen Königreiches Serbien, die die Expansion zu einem Großserbien selbst dort forderte, wo Serben eine Minderheit stellten: in Kosovo, Albanien und Bosnien-Herzegowina, Teilen Mazedoniens und Griechenlands, Teilen Rumäniens oder in Kroatien.

    In Serbien dagegen traute sich zunächst niemand die "Schlafwandler" zu veröffentlichen. "Die großen Belgrader Verlage waren an diesem Buch, das bei uns so angegriffen wurde und Serbiens Rolle vor dem 1. Weltkrieg hinterfragt, nicht interessiert", sagt Bojan Stojanovic, Cheflektor des jungen Wissenschaftsverlages Heliks aus dem kleinen Smederovo südöstlich von Belgrad. "Aber es ist ein sehr wichtiges Buch, das es verdient, auch bei uns gelesen zu werden."

  5. #5

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    2.175
    genau, stinkender kleiner paranoider skenderbegi hetzerabschaum

    bist du es auch irgendwann mal leid dich hier stets als dummkopf zu behaupten?

    du postest jedesmal nur schrott von irgendwelchen selbsternannten experten die eine extreme einseitige sichtweise haben,glaubst den scheiß auch noch und wirst aggresiv sobald jemand anderer meinung ist

    lass dich mal behandeln und nimm regelmäßig deine medis ein,du pfeife

  6. #6
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von dragonfire Beitrag anzeigen
    genau, stinkender kleiner paranoider skenderbegi hetzerabschaumbist du es auch irgendwann mal leid dich hier stets als dummkopf zu behaupten?du postest jedesmal nur schrott von irgendwelchen selbsternannten experten die eine extreme einseitige sichtweise haben,glaubst den scheiß auch noch und wirst aggresiv sobald jemand anderer meinung istlass dich mal behandeln und nimm regelmäßig deine medis ein,du pfeife
    schon gut dumbo....so so ist herr clark ein selbsternannter experte!!!!ist das die typsiche serbische art anerkannte historiker zu diffarmieren?du solltest besser lernen die dinge richtig zu lesen & diese zu verstehen.wer hinter diesem beitrag hetze erkennt dem ist nicht zu helfen.aber bei dir ist hopfen & malz verloren ,weil du einen melonenkopf hast.http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Clark

  7. #7
    Avatar von skenderbegi

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    nachtrag zu diesem thema;

    Kopfschütteln der Historiker

    In der internationalen Fachwelt löste das Staatsarchiv mit seinem Schritt nur Kopfschütteln aus. Der Brief sei «nichts Grossartiges», so reagierte einer der bekanntesten Weltkriegskenner, der österreichische Historiker Manfried Rauchensteiner, und: «Wieso der Brief je in Belgrad gewesen sein soll, ist mir schleierhaft.»
    Dazu lieferte das Staatsarchiv diese Erklärung: Man verfüge über eine etwa 1930 angefertigte maschinengeschriebene Abschrift des handschriftlichen Briefes. Dann gingen die Archivare auf Tauchstation. Der Archiv-Direktor Perisic liess sich vor Journalisten verleugnen, die nach dem Abschriftoriginal in deutscher Sprache fragten. Denn das Staatsarchiv hatte lediglich eine serbische Übersetzung vorgelegt.
    Fehlerhafte Übersetzung

    In dieser Übersetzung steht so ziemlich das Gegenteil dessen, was Serbien dem Brief zuschreibt. Zwar spricht der Wiener Militärgouverneur von einem «unausweichlichen Krieg in einigen Jahren» und dass man «Serbien niemals zu einem verlässlichen Freund machen kann», weil das Land «in jedem künftigen Krieg offen und erbittert auf der Seite unserer übrigen Feinde kämpfen wird». Allerdings müsse man Serbien «dadurch ungefährlich machen, dass die Monarchie wenigstens ein Handels-, Zoll- und Militärabkommen» mit diesem Balkanland schliesse, schlägt der Offizier vor.

    100 Jahre seit Kriegsausbruch: Serbien «beweist» seine Unschuld - Auslandnachrichten Nachrichten - NZZ.ch

    ist auch geil & serbische Art wie man einen hangeschriebenen Brief von 1913/14 auf das Jahr 1930 datiert und dieses auf schreibmaschine neu verfasst und als Orginal präsentiert ?????

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