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Gespräche der bosnischen Bevölkerungsgruppen gescheitert

Erstellt von Emir, 21.10.2009, 23:37 Uhr · 93 Antworten · 3.647 Aufrufe

  1. #21
    Emir
    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Wieso erwähnt ihr nur die Serben??
    Die Kroaten haben auch die Schnauze voll und das sieht man am meisten in Monstar wo die 2 Ethnien eine Brücke teilt (Moslems/Kroaten)!!!
    Da gehts auch gewaltig ab!!!
    Auf sowas stolz zu sein, das ist mehr als Krank!
    Die Kroaten hätten auch Ihren Teil haben können doch die haben darauf verzichtet.....



    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Woher sollst DU wissen wieviel Prozent in der RS Serben oder Bosniaken oder Kroaten leben, wenn die Bosniaken gegen eine Volkszählung sind???
    Die Amis haben so ne zählkake... Tipp mal bei google ein Factbook oder so heisst das....

  2. #22
    Emir
    Keine Einigung über Verfassungsreform

    Gespräche in Bosnien gescheitert

    Die Versuche der Europäischen Union und der USA, gemeinsam mit den Serben, Kroaten und Muslimen in Bosnien eine Verfassungsreform auf den Weg zu bringen, sind vorerst gescheitert. VON ANDREJ IVANJI
    Sulejman Tihic (links), Milorad Dodik (Mitte) und Dragan Covic (rechts). Foto: dpa





    Ein Treffen zwischen Vertretern der sieben stärksten nationalen Parteien in Bosnien und der EU und USA im Camp-Butmir bei Sarajevo endeten am Mittwoch ohne eine Einigung. Noch zuvor hatte EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn die bosnischen Politiker davor gewarnt, dass Bosnien bei einer Ablehnung der vorgelegten Dokumente zur Verfassungsreform Gefahr laufe, die Perspektive auf einen EU-Beitritt zu verlieren.
    Doch es nutzte nichts. Alle lehnten das Paket ab. Den bosniakischen Parteien war es zu wenig, den serbischen zu viel der Reformen. Der Premier der bosnischen Serbenrepublik, Milorad Dodik, sprach gar von einem "unverschämten Angebot". Am Dienstag unterbrach er die Gespräche in Butmir und flog nach Belgrad, um sich dort mit den Präsidenten Serbiens und Russlands, Boris Tadic und Dmitri Medwedjew zu treffen.
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    Laut dem im Dezember 1995 unterzeichneten Friedensabkommen von Dayton besteht Bosnien und Herzegowina aus zwei Entitäten mit ausgeprägten Elementen der Eigenstaatlichkeit: der Serbenrepublik Republika Srpska (RS) und der Bosniakisch-Kroatischen Föderation. Diese wiederum besteht aus zehn Kantonen mit lokaler Autonomie. Alle drei konstituierenden Völker haben ein Vetorecht in den gesamtbosnischen Institutionen - ein System, das den Staat weitestgehend lähmt.
    Das USA-EU-Paket sieht in erster Linie die Stärkung des Zentralstaats vor. So soll die zweite Kammer des gesamtstaatlichen Parlaments, die Völkerkammer, Gesetze nicht mehr blockieren können. Das dreiköpfige Staatspräsidium soll durch einen Präsidenten und zwei Stellvertreter ersetzt, der sogenannte Ministerrat in eine Regierung unter der Führung eines Ministerpräsidenten umgewandelt werden.
    Über Streitfragen soll das bosnische Verfassungsgericht entscheiden. Von dessen neun Richtern bestimmt die Bosniakisch-Kroatische Föderation 4, die RS 2. Drei sind ausländische Staatsbürger und werden von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entsandt.
    Die RS fürchtet nun, dass sie, wenn ihr Vetorecht umgangen oder abgeschafft wird, wehrlos dem Willen der Bosniaken ausgeliefert wäre: In der RS leben etwa 1,4, in der anderen Entität 2,4 Millionen Menschen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei über 40 Prozent.

  3. #23

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    905
    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    21. Oktober 2009, 16:52

    Der schwedische Außenminister Bildt und US-Vizeminister Steinberg hatten versucht, die Differenzen zwischen Serben, Kroaten und Muslimen auszuräumen

    Sarajevo - Die EU und die USA sind vorerst mit dem Versuch gescheitert, die zerstrittenen Bevölkerungsgruppen in Bosnien-Herzegowina unter einen Hut zu bringen. "Die Gespräche sind fürs Erste fehlgeschlagen", sagte der Chef der größten Muslimpartei SDA, Sulejman Tihic, am Mittwoch in Sarajewo. Seine Partei war als einzige zur Annahme von Reformvorschlägen unter anderem für eine neue Verfassung bereit. "Nichts wurde beschlossen", sagte der bosnische Serbenführer Milorad Dodik, der die von den USA und der EU vorgeschlagenen Reformen als verfassungswidrig und anti-serbisch verurteilt hatte.
    Der schwedische Außenminister Carl Bildt und US-Vizeminister James Steinberg hatten seit Anfang des Monats versucht, die Differenzen zwischen Serben, Kroaten und Muslimen auszuräumen. Die drei Volksgruppen hatten in den 1990er Jahren Krieg gegeneinander geführt, bei dem 100.000 Menschen ums Leben kamen. Einem Botschafter zufolge soll nun am 18. November ein neuer Einigungsversuch unternommen werden. (Reuters)


    derStandard.at


    Hat wieder nicht geklappt. Was erwarten die eigentlich mit Dofik, Seljakcic und Co? Ne Lösung?

    Das Problem wird sein, das die Amis bald kein bock mehr haben zu reden und einfach handeln werden ... Das wird Dodik gar nicht gefallen aber er wird in die Knie gehen. Anfangs sagte er ja auch "Ich werde an solchen Gesprächen nicht einmal Teilnehmen" ^^
    Es wird nicht gehen ohne 3 Entitäten, also auch die Kroaten werden früher oder später die gleichen Rechte erhalten. Ich verstehe die Bosniaken nicht; die glauben doch nicht im Ernst dass Serben und Kroaten einer bosniakischen Domininanz in Bosnien jemals zustimmen werden. Die über 400-jährige türkische Unterdrückung und Okkupation hat auch nicht gereicht, diese Volksgruppen unter den Stiefel zu drücken, das wird auch kein Ami, Bildt & Co. in abgemilderter politischer Form heute schaffen. Schaut doch der REalität mal ein bisschen in die Augen - heute lässt sich keiner durch eine andere Ethnie/Religion dominieren, vor allen Dingen nicht dann, wenn man schon Jahrhunderte vorher da war.

  4. #24

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    So lange Kroaten keine eigene Identität in BIH bekommen. Sind wir gegen das Titoistische System der Muslaken.
    Und halten zu unseren Christlichen Brüdern den Serben und gönnen ihnen ihre RS.
    Makar pola Bosne je sigurno u Krstcanskim rukama. Bogu Hvala
    BIH Bog i Hrvati!!! Uvjek bili i opstali.
    Sa nadom u vjeru i Boga.

  5. #25

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    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    Auf sowas stolz zu sein, das ist mehr als Krank!
    Die Kroaten hätten auch Ihren Teil haben können doch die haben darauf verzichtet.....
    Den kroatischen Teil und Anspruch werdet ihr nicht für immer unter Verschluss halten können. Daraus resultieren eben diese Spannungen wegen der Ungerechtigkeit. Manchmal ist es besser man löst Probleme, anstatt die Augen zu verschliessen und so zu tun, als ob nichts war.

  6. #26

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    Tudjman je trebao drugacije i on je kriv sto Hrvati u BIH nemaju svoj Identität.
    Jebo se on!

  7. #27

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    Zitat Zitat von Hrvat4you Beitrag anzeigen
    Tudjman je trebao drugacije i on je kriv sto Hrvati u BIH nemaju svoj Identität.
    Jebo se on!
    Tudjman hat im Grunde mehr Gutes für die Moslems als Kroaten in BiH getan; gedenken wir der Befreiung von Bihac und Umgebung, die ohne kroatische Hilfe wohl ein zweites Srebrenica (genozidaler Ort) geworden wäre. GEdenken wir der Gastfreundschaft Kroatiens und die zur-Verfügung-Stellung so vieler Hotels und Unterkunften für hunderttausende bosnische Flüchtlinge. Das summa-summarum dieser Hilfen wurde heute vergessen, und die Kroaten haben bei bosniakischer Dominanz das Nachsehen.

    Man sollte den Kroaten eine Entität geben und von Livno bis Ravno (speziell Ravno, das Alija im Stich gelassen hat OVO NIJE NAS RAT) die ethnische Souverenität geben, damit die Föderation endlich klappen könnte.

    Vielleicht könnten wir uns ja mit den Serben auch einen Austausch des velegrada DRVAR im TAusch für etwas anderes vorstellen (Derventa?) z. B.
    i onda mirna Bosna. A i Hercegovina.

  8. #28
    Avatar von Veles

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    5.151
    Ich glaube dass wir nicht eine Sache der Religion aus dem ganzen hier machen sollten. In der Vergangenheit hat solches Denken nur Probleme gebracht.

    Da in der letzten Zeit öfters über einen kroat. Teil geschrieben wurde, habe ich mir Gedanken gemacht wie das funktionieren könnte. Wenn es z.B. 3 Teile gäbe und man Vetos überstimmen könnte, dann würden immer mindestens 2 für etwas sein und einer dagegen oder umgekehrt. Die Situation 1 gegen 1 würde aufgehoben.
    Das ist aber nur ein kleines Gedankenexperiment und so nicht in der Praxis durchsetzbar. Wäre aber ein interessanter Ansatz (sofern nicht gerade ein Krieg hochbeschworen wird seitens der Nationalisten ).
    1. Wie schaut es eigentlich mit dem Regierungsaufwand mit den Kantonen in der FBiH aus?
    2. Könnte man da mit weniger Kantonen auskommen und jetzt rein theoretisch: Den Kroaten auch ein Vetorecht (EDIT: Einfach nur ein Vetorecht, nicht zwingend eine Entität) gewähren? Wie würden die Bosniaken dazu stehen? Was denken die Serben darüber (EDIT: hätten in so einem Fall zwar nichts zu melden aber es wäre interessant)? Und vor allem: Wie fänden das die Kroaten?
    Das mit der eigenen Entität müssen die Kroaten mit den Bosniaken aushandeln, sofern das gewollt ist aber denkt mal einfach nur über das Vetorecht (mit oder ohne Entität) nach. Würde es das Land eher vorwärts bringen oder wäre es ein Rückschritt?

    EDIT: Das ganze Gedankenexperiment baut darauf auf, dass man Vetos überstimmen darf/kann. Ohne diese Voraussetzung bringt es nur mehr Probleme. Dies sollte jedoch rechtlich möglich sein. Eine weitere Frage ist, ob dann alle einverstanden sind, dass Vetos überstimmt werden können...

    EDIT2: Das würde zur Folge haben, dass unsere versch. Politiker mehr miteinander arbeiten müssten (oder schleimen) damit jeweils ein Mehr bei den Vetos erziehlt wird, wäre ein schöner Nebeneffekt kann aber auch ziemlich böse werden, wenn eine Partei immer überstimmt wird... die zwei Seiten der Medaille

  9. #29

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    Zitat Zitat von crolove Beitrag anzeigen
    Tudjman hat im Grunde mehr Gutes für die Moslems als Kroaten in BiH getan; gedenken wir der Befreiung von Bihac und Umgebung, die ohne kroatische Hilfe wohl ein zweites Srebrenica (genozidaler Ort) geworden wäre. GEdenken wir der Gastfreundschaft Kroatiens und die zur-Verfügung-Stellung so vieler Hotels und Unterkunften für hunderttausende bosnische Flüchtlinge. Das summa-summarum dieser Hilfen wurde heute vergessen, und die Kroaten haben bei bosniakischer Dominanz das Nachsehen.

    Man sollte den Kroaten eine Entität geben und von Livno bis Ravno (speziell Ravno, das Alija im Stich gelassen hat OVO NIJE NAS RAT) die ethnische Souverenität geben, damit die Föderation endlich klappen könnte.

    Vielleicht könnten wir uns ja mit den Serben auch einen Austausch des velegrada DRVAR im TAusch für etwas anderes vorstellen (Derventa?) z. B.
    i onda mirna Bosna. A i Hercegovina.
    Wahrscheinlich wird das Problem BIH nur durch einen endgültigen Krieg gelöst werden. Alles oder nichts!
    Diesmal gibts keine halben Sachen. Entweder Amerika teilt Fair.
    Oder man muß es wieder selber machen. So wies auch Dodik gesagt hat.
    Do jaja.....
    Es riecht eh schon wieder nach Krieg da unten.

  10. #30
    Avatar von Ludjak

    Registriert seit
    20.05.2009
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    3.577
    Zitat Zitat von Hrvat4you Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich wird das Problem BIH nur durch einen endgültigen Krieg gelöst werden. Alles oder nichts!
    Diesmal gibts keine halben Sachen. Entweder Amerika teilt Fair.
    Oder man muß es wieder selber machen. So wies auch Dodik gesagt hat.
    Do jaja.....
    Es riecht eh schon wieder nach Krieg da unten.
    Die Politiker kümmern sich doch eh bloß nur um ihren Arsch und dessen Position !
    Einen Krieg will niemand mehr !

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