BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 10 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 91

GfbV: Dayton für aussichtslose innenpolitische Situation in Bosnien verantwortlic

Erstellt von CoolinBan, 08.10.2009, 22:10 Uhr · 90 Antworten · 2.878 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von CoolinBan

    Registriert seit
    16.05.2006
    Beiträge
    3.526

    Daumen hoch GfbV: Dayton für aussichtslose innenpolitische Situation in Bosnien verantwortlic

    Gesellschaft für bedrohte Völker International:

    "Emergency Bosnia Meeting" in Sarajevo (09.10.2009)

    Vorwürfe gegen EU und USA: Vertrag von Dayton ist für aussichtslose innenpolitische Situation in Bosnien verantwortlich

    Göttingen, 08. Oktober 2009

    Anlässlich des morgigen "Emergency Bosnia Meeting" zwischen dem stellv. US-Außenminister James Steinberg und dem schwedischen Außenminister Carl Bildt als EU-Repräsentant in Sarajevo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) schwere Vorwürfe gegen die Europäische Union, die USA, aber auch gegen den früheren deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl und den ehemaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac erhoben. Sie hätten die aussichtslose innenpolitische Situation in Bosnien-Herzegowina, die auf dem Dringlichkeitstreffen am Freitag diskutiert werden soll, durch den Vertrag von Dayton 1995 bewusst herbeigeführt.

    Statt damals die Einheit des Landes mit seiner 500-jährigen multireligiösen Tradition wiederherzustellen, sei den für den Krieg und Völkermord verantwortlichen Tätern in die Hände gearbeitet worden. Ihnen sei das von dem Kriegsverbrecher Radovan Karadzic eroberte Territorium als Teilrepublik Srpska überlassen worden, obwohl sie für Massenvertreibung und Flucht der nicht-serbischen Bevölkerung, Massenvergewaltigungen, die Errichtung von Konzentrations-, Internierungs- und Vergewaltigungslager, zahlreiche Massaker - unter vielen anderen auch in Srebrenica - sowie die Aushungerung und Bombardierung von fünf UN-Schutzzonen verantwortlich waren. Sowohl der Internationale Gerichtshof als auch das UN-Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien in Den Haag hätten Armee und Polizei der "Republika Srpska" für den Genozid verantwortlich gemacht.

    Die GfbV wirft den Unterzeichnern des Dayton-Abkommens außerdem vor, keine nennenswerten Schritte unternommen zu haben, um die vollständige Rückkehr der nichtserbischen Bevölkerung der Republika Srpska durchzusetzen. 60 Prozent der Bevölkerung wurden durch den Völkermord vertrieben, nur sechs Prozent konnten zurückkehren.

    Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert:

    a) die beiden Teilstaaten, die Republika Srpska und die "Bosnisch-kroatische Föderation" aufzulösen und durch ein rationales System von Regionen nach ökonomischen, historischen und geographischen Prinzipien zu ersetzen.

    b) das Wahlgesetz so zu ändern, dass die Bürger Bosnien-Herzegowinas nicht länger gezwungen werden, Repräsentanten ihrer eigenen ethnischen Gruppe wählen zu müssen.

    c) die Teilung der Stadt Sarajevo aufzuheben.

    d) alle mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus dem Justizwesen der Polizein und Regierungsorganen zu entfernen und vor Gericht zu stellen sowie die Festnahme des Serbenführers Ratko Mladic und seine Auslieferung an das Tribunal in Den Haag durch Serbien durchzusetzen.

    e) ein neues Rückkehr-Programm aufzulegen, das allen Flüchtlingen und Vertriebenen ermöglicht, wieder in ihren Heimatorten zu leben.

    f) die Aufnahme der Republik Bosnien-Herzegowina in die EU schnell voranzutreiben und ihre Bürger schon jetzt in die geplante Visaliberalisierung einzubeziehen.

    "Emergency Bosnia Meeting" in Sarajevo (09.10.2009)



    sehr schön, dass es noch so viele renomierte organisationen gibt die anstand und moral vertreten, respekt.

  2. #2

    Registriert seit
    16.01.2009
    Beiträge
    17.122
    Nö.

  3. #3
    Avatar von Babo.Hadžiya

    Registriert seit
    28.05.2009
    Beiträge
    2.424
    ein hoffnungsschimmer

  4. #4

    Registriert seit
    26.01.2009
    Beiträge
    2.588
    Zitat Zitat von CoolinBan Beitrag anzeigen
    Gesellschaft für bedrohte Völker International:

    "Emergency Bosnia Meeting" in Sarajevo (09.10.2009)

    Vorwürfe gegen EU und USA: Vertrag von Dayton ist für aussichtslose innenpolitische Situation in Bosnien verantwortlich

    Göttingen, 08. Oktober 2009

    Anlässlich des morgigen "Emergency Bosnia Meeting" zwischen dem stellv. US-Außenminister James Steinberg und dem schwedischen Außenminister Carl Bildt als EU-Repräsentant in Sarajevo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) schwere Vorwürfe gegen die Europäische Union, die USA, aber auch gegen den früheren deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl und den ehemaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac erhoben. Sie hätten die aussichtslose innenpolitische Situation in Bosnien-Herzegowina, die auf dem Dringlichkeitstreffen am Freitag diskutiert werden soll, durch den Vertrag von Dayton 1995 bewusst herbeigeführt.

    Statt damals die Einheit des Landes mit seiner 500-jährigen multireligiösen Tradition wiederherzustellen, sei den für den Krieg und Völkermord verantwortlichen Tätern in die Hände gearbeitet worden. Ihnen sei das von dem Kriegsverbrecher Radovan Karadzic eroberte Territorium als Teilrepublik Srpska überlassen worden, obwohl sie für Massenvertreibung und Flucht der nicht-serbischen Bevölkerung, Massenvergewaltigungen, die Errichtung von Konzentrations-, Internierungs- und Vergewaltigungslager, zahlreiche Massaker - unter vielen anderen auch in Srebrenica - sowie die Aushungerung und Bombardierung von fünf UN-Schutzzonen verantwortlich waren. Sowohl der Internationale Gerichtshof als auch das UN-Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien in Den Haag hätten Armee und Polizei der "Republika Srpska" für den Genozid verantwortlich gemacht.

    Die GfbV wirft den Unterzeichnern des Dayton-Abkommens außerdem vor, keine nennenswerten Schritte unternommen zu haben, um die vollständige Rückkehr der nichtserbischen Bevölkerung der Republika Srpska durchzusetzen. 60 Prozent der Bevölkerung wurden durch den Völkermord vertrieben, nur sechs Prozent konnten zurückkehren.

    Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert:

    a) die beiden Teilstaaten, die Republika Srpska und die "Bosnisch-kroatische Föderation" aufzulösen und durch ein rationales System von Regionen nach ökonomischen, historischen und geographischen Prinzipien zu ersetzen.

    b) das Wahlgesetz so zu ändern, dass die Bürger Bosnien-Herzegowinas nicht länger gezwungen werden, Repräsentanten ihrer eigenen ethnischen Gruppe wählen zu müssen.

    c) die Teilung der Stadt Sarajevo aufzuheben.

    d) alle mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus dem Justizwesen der Polizein und Regierungsorganen zu entfernen und vor Gericht zu stellen sowie die Festnahme des Serbenführers Ratko Mladic und seine Auslieferung an das Tribunal in Den Haag durch Serbien durchzusetzen.

    e) ein neues Rückkehr-Programm aufzulegen, das allen Flüchtlingen und Vertriebenen ermöglicht, wieder in ihren Heimatorten zu leben.

    f) die Aufnahme der Republik Bosnien-Herzegowina in die EU schnell voranzutreiben und ihre Bürger schon jetzt in die geplante Visaliberalisierung einzubeziehen.

    "Emergency Bosnia Meeting" in Sarajevo (09.10.2009)



    sehr schön, dass es noch so viele renomierte organisationen gibt die anstand und moral vertreten, respekt.
    Nur so!

  5. #5
    Avatar von CoolinBan

    Registriert seit
    16.05.2006
    Beiträge
    3.526
    Zitat Zitat von Babo.Hadžiya Beitrag anzeigen
    ein hoffnungsschimmer
    im prinzip können die nur wenig einfluss nehmen, wollte nur zeigen wie internationale menschenrechtsorganisationen die wahrheit nicht vergessen haben.

  6. #6

    Registriert seit
    26.03.2007
    Beiträge
    2.795
    Zitat Zitat von CoolinBan Beitrag anzeigen
    Gesellschaft für bedrohte Völker International:

    "Emergency Bosnia Meeting" in Sarajevo (09.10.2009)

    Vorwürfe gegen EU und USA: Vertrag von Dayton ist für aussichtslose innenpolitische Situation in Bosnien verantwortlich

    Göttingen, 08. Oktober 2009

    Anlässlich des morgigen "Emergency Bosnia Meeting" zwischen dem stellv. US-Außenminister James Steinberg und dem schwedischen Außenminister Carl Bildt als EU-Repräsentant in Sarajevo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) schwere Vorwürfe gegen die Europäische Union, die USA, aber auch gegen den früheren deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl und den ehemaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac erhoben. Sie hätten die aussichtslose innenpolitische Situation in Bosnien-Herzegowina, die auf dem Dringlichkeitstreffen am Freitag diskutiert werden soll, durch den Vertrag von Dayton 1995 bewusst herbeigeführt.

    Statt damals die Einheit des Landes mit seiner 500-jährigen multireligiösen Tradition wiederherzustellen, sei den für den Krieg und Völkermord verantwortlichen Tätern in die Hände gearbeitet worden. Ihnen sei das von dem Kriegsverbrecher Radovan Karadzic eroberte Territorium als Teilrepublik Srpska überlassen worden, obwohl sie für Massenvertreibung und Flucht der nicht-serbischen Bevölkerung, Massenvergewaltigungen, die Errichtung von Konzentrations-, Internierungs- und Vergewaltigungslager, zahlreiche Massaker - unter vielen anderen auch in Srebrenica - sowie die Aushungerung und Bombardierung von fünf UN-Schutzzonen verantwortlich waren. Sowohl der Internationale Gerichtshof als auch das UN-Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien in Den Haag hätten Armee und Polizei der "Republika Srpska" für den Genozid verantwortlich gemacht.

    Die GfbV wirft den Unterzeichnern des Dayton-Abkommens außerdem vor, keine nennenswerten Schritte unternommen zu haben, um die vollständige Rückkehr der nichtserbischen Bevölkerung der Republika Srpska durchzusetzen. 60 Prozent der Bevölkerung wurden durch den Völkermord vertrieben, nur sechs Prozent konnten zurückkehren.

    Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert:

    a) die beiden Teilstaaten, die Republika Srpska und die "Bosnisch-kroatische Föderation" aufzulösen und durch ein rationales System von Regionen nach ökonomischen, historischen und geographischen Prinzipien zu ersetzen.

    b) das Wahlgesetz so zu ändern, dass die Bürger Bosnien-Herzegowinas nicht länger gezwungen werden, Repräsentanten ihrer eigenen ethnischen Gruppe wählen zu müssen.

    c) die Teilung der Stadt Sarajevo aufzuheben.

    d) alle mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus dem Justizwesen der Polizein und Regierungsorganen zu entfernen und vor Gericht zu stellen sowie die Festnahme des Serbenführers Ratko Mladic und seine Auslieferung an das Tribunal in Den Haag durch Serbien durchzusetzen.

    e) ein neues Rückkehr-Programm aufzulegen, das allen Flüchtlingen und Vertriebenen ermöglicht, wieder in ihren Heimatorten zu leben.

    f) die Aufnahme der Republik Bosnien-Herzegowina in die EU schnell voranzutreiben und ihre Bürger schon jetzt in die geplante Visaliberalisierung einzubeziehen.

    "Emergency Bosnia Meeting" in Sarajevo (09.10.2009)



    sehr schön, dass es noch so viele renomierte organisationen gibt die anstand und moral vertreten, respekt.

    Herr Tilman Zülch ,

    ..durch und durch pro-bosniakisch eingestellt. Ich wäre dafür ihn in die Federacija abzuschieben, damit er die da seinen Traum verwirklichen kann.


    zum Glück haben Vögel wie er nichts zu melden.

  7. #7
    Avatar von Subasic

    Registriert seit
    02.04.2009
    Beiträge
    1.174
    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen
    Nö.
    Dummheit tut dir sicher weh
    Auflösung der RS und FBiH !!

  8. #8

    Registriert seit
    16.01.2009
    Beiträge
    17.122
    Zitat Zitat von Eldo Beitrag anzeigen
    Dummheit tut dir sicher weh
    Auflösung der RS und FBiH !!
    Deshalb windest du dich immer vor Schmerzen?
    Auflösung der FBiH? Mir egal.
    Auflösung der RS? Kommt nicht in die Tüte.

  9. #9

    Registriert seit
    26.03.2007
    Beiträge
    2.795
    Zitat Zitat von Eldo Beitrag anzeigen
    Dummheit tut dir sicher weh
    Auflösung der RS und FBiH !!

    evo sada...samo cekaj....


  10. #10
    Baksuz
    Zitat Zitat von mannheimer Beitrag anzeigen
    Herr Tilman Zülch ,

    ..durch und durch pro-bosniakisch eingestellt. Ich wäre dafür ihn in die Federacija abzuschieben, damit er die da seinen Traum verwirklichen kann.


    zum Glück haben Vögel wie er nichts zu melden.
    Zum Glück haben Vögel wie du nichts zu melden.

    Gruß

Seite 1 von 10 12345 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. [Dokumentation] Bosnien: Das Jahr nach Dayton
    Von Vjecna Vatra im Forum Bosnien-Forum
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 25.04.2012, 14:36
  2. Dayton, Prud, Butmir, Madrid....wohin Bosnien ?
    Von Machiavelli im Forum Politik
    Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 23.01.2010, 20:18
  3. Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 21.10.2009, 22:20
  4. Bosnien: Weihbischof für Dayton-Revision
    Von Emir im Forum Politik
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 06.10.2009, 10:56
  5. Bosnien verliert Orginal des Dayton-Abkommens
    Von Popeye im Forum Politik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 16.02.2008, 11:22