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Die Goranen in Kosovo. Ein Apel!

Erstellt von Bugarche, 11.02.2008, 12:18 Uhr · 155 Antworten · 8.956 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Ultras, es geht hier um Goranen und nicht um die Krajina, Parazitu..

  2. #52

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Ultras, es geht hier um Goranen und nicht um die Krajina, Parazitu..
    Mal wieder flüchten, wenn man mit Fakten konfrontiert wird?

    Und du hast dich ja schon vorzeitig für diese Diskussion disqualifiziert, indem du Bulgaren diffamierst.

    Ich wollte eigentlich nur mal wieder hallo sagen, da wir ja lange nichts von einander gehört/gelesen haben Rotkäppchen-Vuk.

    Noch einen schönen Abend mein einfältiger Freund.

  3. #53
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Ultras Beitrag anzeigen
    Mal wieder flüchten, wenn man mit Fakten konfrontiert wird?

    Und du hast dich ja schon vorzeitig für diese Diskussion disqualifiziert, indem du Bulgaren diffamierst.

    Ich wollte eigentlich nur mal wieder hallo sagen, da wir ja lange nichts von einander gehört/gelesen haben Rotkäppchen-Vuk.

    Noch einen schönen Abend mein einfältiger Freund.
    Laku noc Internet Ultras Dinamo Dresdena

  4. #54

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    Zitat Zitat von ZhivkoPisi Beitrag anzeigen
    welche greultaten??

    wann sollen albaner deine landsleute verfolgt haben, wenn sie doch selber teil yugoslawiens und serbiens waren??

    ich sagte kulturelle graeueltaten. aber das bedeutet nicht das andere fehlen wuerden. das foerdern proserbischer und bosnischer und besonders mazedonistischer propaganda nenne ich so.
    und ueberhaupt stoeren mich die reaktionen der Forumsalbaner sehr. wenn man auf Bulgaren in Kosovo im forum so reagiert, wie wuerde man auf sie in der realitaet in Kosovo reagieren?
    dass man den Goranen waehrend der serbischen besatzung und der jugozeit eine serbische identitaet aufgezwungen hat ist auch nicht gerade beruhigend. wie bekannt moegen Albaner Serben sogar weniger als Bulgaren.

  5. #55

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    Zitat Zitat von busta Beitrag anzeigen
    Sagmal bist du dir eigentlich bewusst was du hier zusammenschreibst???
    Ehrlich, hör dir mal lieber selbst zu.
    Diese 2200 Mann werden nicht umsonst in den Kosovo geschickt. Sie sollen, abgesehn von den Plänen die sie haben, vorallem auch die Rechte der Minderheiten zurechtbiegen!
    Bei allem Respekt, aber rede nicht von Dingen, von denen du keine Ahnung hast! Du redest von "großer Propaganda" im Kosovo?
    Das was du hier schreibst ist Propaganda!
    Hör auf so ein Mist über die "Vertreibung" der Kosovo-Serben zu reden. Die werden von der EU Rechte bekommen, die du nicht mal Buchstabieren kannst, also bitte unterlasse solche unnötigen Kommentare. Das ist nicht böse gemeint, aber ich denke du solltest etwas mehr Recherchieren bevor du hier über den Kosovo schreibst.
    Im übrigen sind die Goranen, wie alle anderen eine MINDERHEIT, das bedeutet dass DIE nicht MEHR oder nicht WENIGER Wert sind, als die Kosovo-Serben, die Bosniaken, Türken..usw..
    Diese Petition kann von mir aus jeder unterschreiben bzw. unterstützen der will, aber halte dich zurück von "Prophezeiungen" wie es im Kosovo aussehend wird.
    Sowas macht einen wirklich manchmal wütend, wenn man sowas liest.
    und ueber internationale unterstuetzung fuer das einhalten der rechte der minderheiten in Kosovo, moechte ich sagen das ist bla bla bla.
    die Roma in BG erfreuen sich vielen rechten. sie bekommen sogar gespendete wohnungsbauten vom staat und andere hilfe fuer deren integrazion. wenn ich aber im zigogetto von der einen seite reingehe, komme ich von der anderen seite sicher nie raus. also. was nuetzen mir hier meine menschlichen rechte, die von internationalen organisationen, von Gott, der EU, NATO oder UNO garantiert sind?
    die UCK hat in Mazedonien und Kosovo schon ein paar mittelalterliche kirchen zerbombt. bulgarisches kulturgut. aber slebst wenn es mazedonisch oder serbisch waere. egal.

  6. #56
    Avatar von Vatrena

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    Erklärung der Gesellschaft für bedrohte Völker- International (GfbV) zur sechsten Sitzungsperiode des UNO-Menschenrechtsrats. Kosovo: Angehörige von Minderheiten im Kosovo brauchen Hilfe, 29.8.2007


    [h2]Erklärung der Gesellschaft für bedrohte Völker- International (GfbV) zur sechsten Sitzungsperiode des UNO-Menschenrechtsrats[/h2]
    [h1]Kosovo: Angehörige von Minderheiten im Kosovo brauchen Hilfe[/h1]
    Bozen, Göttingen, 29. August 2007
    Mit ihrer Intervention im Jahr 1999 haben NATO - Streitkräfte erreicht, dass 1,5 Millionen Albaner - Vertriebene und Flüchtlinge - in ihre Heimat zurückkehren konnten. Jedoch haben sich chauvinistische Teile der albanischen Öffentlichkeit gegen die indigenen Minderheiten der Sinti und Roma, der Aschkali und der so genannten Kosovo - Ägypter gewandt. 75 Stadtbezirke und Dörfer der drei Minderheitengruppen, die sozial und wirtschaftlich in die albanische Gesellschaft integriert waren, wurden dem Erdboden gleichgemacht: 14.000 von 19.000 Häuser wurden zerstört.

    Drohungen, Misshandlungen, Folter, Morde, Entführungen und plötzliches Verschwinden von Menschen führten zu einer panischen Flucht der Roma und der ihnen verwandten Gruppen. Im März 2004 wüteten erneut albanische Banden durch die verbliebenen Ansiedlungen von Sinti und Roma, Aschkali und Serben. Von den ungefähr 150.000 Roma und Aschkali, die ursprünglich im Kosovo lebten, sind heute nicht einmal mehr 15.000 übrig. Nachdem fast alle internationalen Hilfsorganisationen den Kosovo verlassen hatten, verschlimmerte sich die humanitäre Situation der verbliebenen Angehörigen von Minderheiten in der Region zusehends. Der Flüchtlingsstrom nahm kein Ende und bis zu 95% der Angehörigen der Minderheiten waren arbeitslos, obwohl früher die meisten von ihnen in der Industrie, im Energie - Sektor, als Baggerfahrer, Händler oder Kleinbauern gearbeitet hatten.

    Regelmäßige, von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) durchgeführte Untersuchungen haben ergeben, dass die Sicherheits- und die humanitäre Situation der Minderheiten der Roma, der Aschkali, der Ägypter, der Serben, Türken, Goranen, Bosniaken, Kroaten und Torbesch aufs höchste Besorgnis erregend ist. Nachdem ein eineinhalb Jahre währender Streit über den Status von Kosovo - Albanern und Serben im Kosovo keine Einigung erbracht hat und nachdem Marti Ahtisaaris Plan vom UN - Sicherheitsrat abgelehnt worden war, bildeten die EU, die USA und Russland Mitte August 2007 eine Troika mit dem Zweck, eine neue Verhandlungsrunde zu eröffnen. Während nun die Interessen der Kosovo - Serben von Belgrad und von einem Vertreter der "Srpska lista s Kosova i Metohije" vertreten wurden, hatten die Minderheiten der Roma, der Aschkali, "Ägypter", Goranen, Türken Pomaken und Bosniaken beinahe keine Möglichkeit, ihre Interessen und Rechte auf eine angemessene Weise zu vertreten.
    Katastrophale Zustände in Flüchtlingslager
    Die GfbV beobachtet seit 1999 die Menschenrechtssituation im Kosovo und erachtet die Situation der Minderheiten der Roma, der Aschkali und der "Ägypter", die schon seit acht Jahren gezwungen sind, unter prekären Bedingungen in Flüchtlingslager im Kosovo zu leben, als hoffnungslos. Die Flüchtlingslager sind Leposavic/Leposaviq (215 Flüchtlinge, 110 von ihnen Angehörige einer Minderheit), Cesmin Lug (144 Flüchtlinge, 77 von ihnen Angehörige einer Minderheit), Osterode (382 Flüchtlinge, 208 von ihnen Angehörige einer Minderheit), und Plementina (60 Roma-Familien).

    Im Flüchtlingslager von Osterode (früher die Kaserne der französischen KFOR - Soldaten in Nord - Mitrovica) sind Roma - Flüchtlinge untergebracht, die von den schwer Blei - vergifteten Camps von Kablare und Zitkovac dorthin gebracht worden sind; sie waren seit Februar 2006 einer hohen Schwermetallkonzentration ausgesetzt. Besonders die Gesundheit von Kindern und Schwangeren ist dadurch in großer Gefahr. Es ist mittlerweile erwiesen, dass die französischen Soldaten die Kaserne wegen der hohen Bleikonzentration verlassen hatten. Ärzte hatten sie angewiesen, in den ersten neun Monaten nach dem Verlassen der Kaserne keine Kinder zu zeugen.

    Auch das schwer verseuchte UN - Camp Cesmin Lug/Cesminlukë ist noch immer in Gebrauch. Die Anzahl der hier untergebrachten Menschen ist sogar im Steigen begriffen, da viele Flüchtlinge, die von Serbien und Montenegro in den Kosovo zurückkehren, hierher gebracht werden. Auch angesichts mehrerer Todesfälle und Fehlgeburten, die von der hohen Bleikonzentration herrühren, haben UNMIK und WHO nichts unternommen, um dieses Problem zu lösen. Es wurden lediglich einige "kosmetische" Änderungen vorgenommen.

    Anfang 2007 führte die WHO neue Blutuntersuchungen an den Kindern in Osterode durch. Die Eltern stimmten der Untersuchung nur unter der Bedingung zu: Auch sie sollten eine Kopie der Testergebnisse erhalten. Die WHO hat ihr Versprechen nicht gehalten. Einzig die Familie Jahirovic hat es unter wiederholtem Nachfragen geschafft, die Testergebnisse zu erhalten. Sara, das jüngste Kind der Familie, muss sich jeden Tag übergeben und hat epileptische Anfälle - Symptome einer Bleivergiftung. Ihre Tests ergaben eine überaus hohe und höchst gefährliche Blei - Konzentration in ihrem Blut. Dieses Ergebnis bestätigte die schlimmsten Befürchtungen der GfbV.

    Die Testergebnisse haben ergeben, dass die Blei - Konzentration im Blut nicht auf signifikante Weise gesunken ist, seit sie vom Flüchtlingslager in die Kaserne nach Osterode gebracht worden waren. Die Konzentration ist außerdem noch sehr weit über dem Punkt, an dem mit starken und irreversiblen Anzeichen einer Vergiftung gerechnet werden muss. Ende 2007 hat die UNMIK zudem jegliche Lebensmittelhilfen eingestellt, da hierfür angeblich kein Geld vorhanden wäre. Die meisten Familien sind nun gezwungen, Mülleimer nach etwas essbarem zu durchsuchen.

    Auch im Jahr 2006 waren ethnische Säuberung, Überfälle und Diskriminierung an der Tagesordnung. Für Angehörige von Minderheiten ist es im Großteil des Kosovo unmöglich, zu leben, ohne Leib und Leben zu riskieren.
    Verweigerung von Arbeitsmöglichkeiten: Angehörigen von Minderheiten war es nach der Ankunft von NATO - Truppen und UN - Mitarbeitern nicht gestattet, an ihre Arbeitsplätze zurückzukehren. Gerade die UN - Mitarbeiter waren kaum dazu bereit, Angehörige von Minderheiten für Hilfsdienste einzustellen. Heute, acht Jahre später arbeiten gerade einmal fünf Roma für die UNMIK.

    Wohnungsmangel: Während des Krieges waren in den 300 Roma - Gemeinden über 14.500 Häuser ausgeplündert und zerstört worden. Weniger als 400 von diesen sind bis heute wieder aufgebaut worden. Laut UN - Sprecher György Kakuk kommen die meisten der Familien, die in die Roma - Siedlung im Süden Mitrovicas zurück gekommen sind, aus Serbien und Montenegro. Nur 12 Familien sind von den schwer verseuchten Camps Osterode und Cesmin Lug gekommen - trotzdem behauptet die UN, dass die Familien aus diesen zwei Camps wegen der großen Risiken einer Blei - Vergiftung die ersten hätten sein müssen, die evakuiert werden.

    Einschränkungen der Bewegungsfreiheit: Der Leiter des Kosovo - Teams der GfbV hat öfters beobachtet, dass Angehörige der Roma - Minderheit daran gehindert wurden, sich frei im Land zu bewegen. In seinem Auto brachte er sie von ihren Dörfern im Süd- und Zentralkosovo in die Spitäler in Serbien und Nord - Mitrovica. Wenn einer seiner dunkelhäutigen Roma - Kollegen den Wagen fuhr, wurden sie von den kosovarischen Polizeikräften angehalten. Sie mussten am Straßenrand in der Sonne warten, bis die Polizisten entschieden hatten, wie sie weiter verfahren würden.

    Aberkennung von Eigentumsrechten
    Solange die Roma keine offiziellen Dokumente haben, weigern sich die UNMIK - Administration und die Institutionen der PISG, Eigentumsrechte der Roma in Süd - Mitrovica anzuerkennen, obwohl die überwältigende Mehrheit der Familien bereits seit 200 Jahren hier Leben.

    Ein Leben in ständiger Angst vor den Rachegebärden der Albaner
    Die GfbV wird immer wieder auf die alltäglichen Vergeltungsanschläge von Albanern gegen die Gemeinden von Roma und Aschkali, aber auch von Ägyptern, Goranen, Torbesch, Türken und Juden. Angehörige dieser Minderheiten werden dazu gedrängt, den Kosovo zu verlassen.

    Auch in Prizren: Alltägliche Diskriminierung
    Prizren gilt, was Minderheiten betrifft, als die liberalste Stadt im Kosovo. Aber sogar hier verkaufen albanische Händler nur dann an Angehörige von Minderheiten, wenn diese auch albanisch sprechen.

    Häusliche Gewalt: Die GfbV erreichen regelmäßig Nachrichten darüber, dass Roma - Frauen von ihren Ehemännern, Brüdern und Vettern verprügelt werden. Auch andere internationale Organisationen bestätigen diese schockierenden Ereignisse. Falls dann diese Verbrechen bei der Polizei gemeldet werden - was selten der Fall ist - weigert sich der Dienst habende Polizeibeamte, etwas zu tun, mit einem Hinweis auf die kulturellen Unterschiede zwischen den Roma und der Mehrheitsbevölkerung.

    Kein Gesetz zum Schutz von Zeugen
    Die Opfer von Menschenrechtsverletzungen fürchten die Rache der Täter. Das ist der Grund, weshalb für viele. Verbrechen niemand zur Rechenschaft gezogen wird. Es gibt keinen Schutz im Fall einer Vergeltung. Nicht einmal die Zeugen des Haager Kriegsverbrechertribunals sind in Kosovo geschützt. Nach der letzten Gerichtsverhandlung gegen Ramush Haradinaj wurden der Kronzeuge der Anklage, sein Sohn und sein Cousin ermordet. Ein weiterer Zeuge - ebenfalls Roma - wurde von einem Auto überfahren.

    Das Parlament weigert sich kategorisch, einen unabhängigen Ombudsmann zu ernennen, obwohl viele Menschenrechtsbeschwerden ignoriert werden. Der Nachfolger des früheren Ombudsmannes Marek Antoni Nowicki, Hilmi Jashari, ist als "geschäftsführender Ombudsmann" tätig. Die GfbV bedauert, feststellen zu müssen, dass Jashari, ein ethnischer Albaner, seit 20 Monaten kaum etwas in Bezug auf die Menschenrechte getan hat.

    Acht Jahre nach dem Ende des Kosovo - Krieges sind UNMIK und KFOR sowohl darin gescheitert, weitgehende Schutzmaßnahmen für Minderheiten zu einzurichten, als auch darin, europäische Standards im Bereich der Menschenrechte zu etablieren. Die GfbV steht für das Recht auf Selbstbestimmung und für Minderheitenschutz ein. Dieser ist notwendig für die Besserung der Situation im Kosovo und für die Zukunft dieser Region.
    Die Gesellschaft für bedrohte Völker - International fordert den Menschenrechtsrat auf:
    • Sowohl die albanische als auch die serbische Seite dazu zu drängen, internationale Menschenrechtsstandards einzuhalten.
    • Die kosovarischen Institutionen zu ermahnen, die legitimen Rechte und Interessen der Minderheiten zu berücksichtigen. Sie alle müssen in die Verhandlungen über den zukünftigen Status des Kosovo mit einbezogen werden.
    • Schritte zu unternehmen zur Schaffung von auf die Behandlung von umweltbedingten Krankheiten spezialisierten medizinischen Einrichtungen an politisch neutralen Orten.
    • Humanitäre und finanzielle Hilfe für die Minderheiten der Roma und der Aschkali in die Wege zu leiten.

  7. #57

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Was wollt ihr Bugari eigentlich? Goranen sind sicherlich keine Bulgaren, mein Nachbar ist Gorane, er sieht sich als Kosovoserbe muslimischen Glaubens, spricht serbisch und ist serbenfreundlich. Mit Bulgaren hat das nichts am Hut. Bulgaren sind sowieso Looser, im 2.Balkankrieg hinterhältig versucht Serbien und Griechenland anzugreifen, aber fehlgeschlagen. Im 1.Weltkrieg zusammen mit Austroungarien und dem Osmanischen Reich. Und im 2.Weltkrieg dann Kralj Boris der Südostserbien und Makedonien, Westthrakien an sich reissen wollte. Was habt ihr gekriegt? NICHTS!
    ja im balkankrieg haben Rumaenien und Tuerkei euch Serben und Griechen denn arsch gerettet. sonst waeret ihr drauf. aber das haettet ihr ja auch verdient, nachdem ihr hinterhaeltig eure armeen aus der thrakischen front zurueckgezogen habt und Mazedonien okkupiert habt.

    und die position Bulgariens im 1. weltkrieg ist von den nationalen interessen diktiert. und zielt auf die befreiung von den okkupierten von Serbien und Griechenland gebieten.

    im 2. weltkrieg hat Bulgarien sehr weise gehandelt indem sie den ganzen krieg blutlos ueberdauert hat und sogar ihre Juden rettete. und von Jugoslawien haben wir nur das genommen, was uns gehoerte.

  8. #58

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    Daumen hoch na also!

    das hoert sich schon realistischer an!
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Erklärung der Gesellschaft für bedrohte Völker- International (GfbV) zur sechsten Sitzungsperiode des UNO-Menschenrechtsrats. Kosovo: Angehörige von Minderheiten im Kosovo brauchen Hilfe, 29.8.2007


    [h2]Erklärung der Gesellschaft für bedrohte Völker- International (GfbV) zur sechsten Sitzungsperiode des UNO-Menschenrechtsrats[/h2]
    [h1]Kosovo: Angehörige von Minderheiten im Kosovo brauchen Hilfe[/h1]
    Bozen, Göttingen, 29. August 2007
    Mit ihrer Intervention im Jahr 1999 haben NATO - Streitkräfte erreicht, dass 1,5 Millionen Albaner - Vertriebene und Flüchtlinge - in ihre Heimat zurückkehren konnten. Jedoch haben sich chauvinistische Teile der albanischen Öffentlichkeit gegen die indigenen Minderheiten der Sinti und Roma, der Aschkali und der so genannten Kosovo - Ägypter gewandt. 75 Stadtbezirke und Dörfer der drei Minderheitengruppen, die sozial und wirtschaftlich in die albanische Gesellschaft integriert waren, wurden dem Erdboden gleichgemacht: 14.000 von 19.000 Häuser wurden zerstört.

    Drohungen, Misshandlungen, Folter, Morde, Entführungen und plötzliches Verschwinden von Menschen führten zu einer panischen Flucht der Roma und der ihnen verwandten Gruppen. Im März 2004 wüteten erneut albanische Banden durch die verbliebenen Ansiedlungen von Sinti und Roma, Aschkali und Serben. Von den ungefähr 150.000 Roma und Aschkali, die ursprünglich im Kosovo lebten, sind heute nicht einmal mehr 15.000 übrig. Nachdem fast alle internationalen Hilfsorganisationen den Kosovo verlassen hatten, verschlimmerte sich die humanitäre Situation der verbliebenen Angehörigen von Minderheiten in der Region zusehends. Der Flüchtlingsstrom nahm kein Ende und bis zu 95% der Angehörigen der Minderheiten waren arbeitslos, obwohl früher die meisten von ihnen in der Industrie, im Energie - Sektor, als Baggerfahrer, Händler oder Kleinbauern gearbeitet hatten.

    Regelmäßige, von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) durchgeführte Untersuchungen haben ergeben, dass die Sicherheits- und die humanitäre Situation der Minderheiten der Roma, der Aschkali, der Ägypter, der Serben, Türken, Goranen, Bosniaken, Kroaten und Torbesch aufs höchste Besorgnis erregend ist. Nachdem ein eineinhalb Jahre währender Streit über den Status von Kosovo - Albanern und Serben im Kosovo keine Einigung erbracht hat und nachdem Marti Ahtisaaris Plan vom UN - Sicherheitsrat abgelehnt worden war, bildeten die EU, die USA und Russland Mitte August 2007 eine Troika mit dem Zweck, eine neue Verhandlungsrunde zu eröffnen. Während nun die Interessen der Kosovo - Serben von Belgrad und von einem Vertreter der "Srpska lista s Kosova i Metohije" vertreten wurden, hatten die Minderheiten der Roma, der Aschkali, "Ägypter", Goranen, Türken Pomaken und Bosniaken beinahe keine Möglichkeit, ihre Interessen und Rechte auf eine angemessene Weise zu vertreten.
    Katastrophale Zustände in Flüchtlingslager
    Die GfbV beobachtet seit 1999 die Menschenrechtssituation im Kosovo und erachtet die Situation der Minderheiten der Roma, der Aschkali und der "Ägypter", die schon seit acht Jahren gezwungen sind, unter prekären Bedingungen in Flüchtlingslager im Kosovo zu leben, als hoffnungslos. Die Flüchtlingslager sind Leposavic/Leposaviq (215 Flüchtlinge, 110 von ihnen Angehörige einer Minderheit), Cesmin Lug (144 Flüchtlinge, 77 von ihnen Angehörige einer Minderheit), Osterode (382 Flüchtlinge, 208 von ihnen Angehörige einer Minderheit), und Plementina (60 Roma-Familien).

    Im Flüchtlingslager von Osterode (früher die Kaserne der französischen KFOR - Soldaten in Nord - Mitrovica) sind Roma - Flüchtlinge untergebracht, die von den schwer Blei - vergifteten Camps von Kablare und Zitkovac dorthin gebracht worden sind; sie waren seit Februar 2006 einer hohen Schwermetallkonzentration ausgesetzt. Besonders die Gesundheit von Kindern und Schwangeren ist dadurch in großer Gefahr. Es ist mittlerweile erwiesen, dass die französischen Soldaten die Kaserne wegen der hohen Bleikonzentration verlassen hatten. Ärzte hatten sie angewiesen, in den ersten neun Monaten nach dem Verlassen der Kaserne keine Kinder zu zeugen.

    Auch das schwer verseuchte UN - Camp Cesmin Lug/Cesminlukë ist noch immer in Gebrauch. Die Anzahl der hier untergebrachten Menschen ist sogar im Steigen begriffen, da viele Flüchtlinge, die von Serbien und Montenegro in den Kosovo zurückkehren, hierher gebracht werden. Auch angesichts mehrerer Todesfälle und Fehlgeburten, die von der hohen Bleikonzentration herrühren, haben UNMIK und WHO nichts unternommen, um dieses Problem zu lösen. Es wurden lediglich einige "kosmetische" Änderungen vorgenommen.

    Anfang 2007 führte die WHO neue Blutuntersuchungen an den Kindern in Osterode durch. Die Eltern stimmten der Untersuchung nur unter der Bedingung zu: Auch sie sollten eine Kopie der Testergebnisse erhalten. Die WHO hat ihr Versprechen nicht gehalten. Einzig die Familie Jahirovic hat es unter wiederholtem Nachfragen geschafft, die Testergebnisse zu erhalten. Sara, das jüngste Kind der Familie, muss sich jeden Tag übergeben und hat epileptische Anfälle - Symptome einer Bleivergiftung. Ihre Tests ergaben eine überaus hohe und höchst gefährliche Blei - Konzentration in ihrem Blut. Dieses Ergebnis bestätigte die schlimmsten Befürchtungen der GfbV.

    Die Testergebnisse haben ergeben, dass die Blei - Konzentration im Blut nicht auf signifikante Weise gesunken ist, seit sie vom Flüchtlingslager in die Kaserne nach Osterode gebracht worden waren. Die Konzentration ist außerdem noch sehr weit über dem Punkt, an dem mit starken und irreversiblen Anzeichen einer Vergiftung gerechnet werden muss. Ende 2007 hat die UNMIK zudem jegliche Lebensmittelhilfen eingestellt, da hierfür angeblich kein Geld vorhanden wäre. Die meisten Familien sind nun gezwungen, Mülleimer nach etwas essbarem zu durchsuchen.

    Auch im Jahr 2006 waren ethnische Säuberung, Überfälle und Diskriminierung an der Tagesordnung. Für Angehörige von Minderheiten ist es im Großteil des Kosovo unmöglich, zu leben, ohne Leib und Leben zu riskieren.
    Verweigerung von Arbeitsmöglichkeiten: Angehörigen von Minderheiten war es nach der Ankunft von NATO - Truppen und UN - Mitarbeitern nicht gestattet, an ihre Arbeitsplätze zurückzukehren. Gerade die UN - Mitarbeiter waren kaum dazu bereit, Angehörige von Minderheiten für Hilfsdienste einzustellen. Heute, acht Jahre später arbeiten gerade einmal fünf Roma für die UNMIK.

    Wohnungsmangel: Während des Krieges waren in den 300 Roma - Gemeinden über 14.500 Häuser ausgeplündert und zerstört worden. Weniger als 400 von diesen sind bis heute wieder aufgebaut worden. Laut UN - Sprecher György Kakuk kommen die meisten der Familien, die in die Roma - Siedlung im Süden Mitrovicas zurück gekommen sind, aus Serbien und Montenegro. Nur 12 Familien sind von den schwer verseuchten Camps Osterode und Cesmin Lug gekommen - trotzdem behauptet die UN, dass die Familien aus diesen zwei Camps wegen der großen Risiken einer Blei - Vergiftung die ersten hätten sein müssen, die evakuiert werden.

    Einschränkungen der Bewegungsfreiheit: Der Leiter des Kosovo - Teams der GfbV hat öfters beobachtet, dass Angehörige der Roma - Minderheit daran gehindert wurden, sich frei im Land zu bewegen. In seinem Auto brachte er sie von ihren Dörfern im Süd- und Zentralkosovo in die Spitäler in Serbien und Nord - Mitrovica. Wenn einer seiner dunkelhäutigen Roma - Kollegen den Wagen fuhr, wurden sie von den kosovarischen Polizeikräften angehalten. Sie mussten am Straßenrand in der Sonne warten, bis die Polizisten entschieden hatten, wie sie weiter verfahren würden.

    Aberkennung von Eigentumsrechten
    Solange die Roma keine offiziellen Dokumente haben, weigern sich die UNMIK - Administration und die Institutionen der PISG, Eigentumsrechte der Roma in Süd - Mitrovica anzuerkennen, obwohl die überwältigende Mehrheit der Familien bereits seit 200 Jahren hier Leben.

    Ein Leben in ständiger Angst vor den Rachegebärden der Albaner
    Die GfbV wird immer wieder auf die alltäglichen Vergeltungsanschläge von Albanern gegen die Gemeinden von Roma und Aschkali, aber auch von Ägyptern, Goranen, Torbesch, Türken und Juden. Angehörige dieser Minderheiten werden dazu gedrängt, den Kosovo zu verlassen.

    Auch in Prizren: Alltägliche Diskriminierung
    Prizren gilt, was Minderheiten betrifft, als die liberalste Stadt im Kosovo. Aber sogar hier verkaufen albanische Händler nur dann an Angehörige von Minderheiten, wenn diese auch albanisch sprechen.

    Häusliche Gewalt: Die GfbV erreichen regelmäßig Nachrichten darüber, dass Roma - Frauen von ihren Ehemännern, Brüdern und Vettern verprügelt werden. Auch andere internationale Organisationen bestätigen diese schockierenden Ereignisse. Falls dann diese Verbrechen bei der Polizei gemeldet werden - was selten der Fall ist - weigert sich der Dienst habende Polizeibeamte, etwas zu tun, mit einem Hinweis auf die kulturellen Unterschiede zwischen den Roma und der Mehrheitsbevölkerung.

    Kein Gesetz zum Schutz von Zeugen
    Die Opfer von Menschenrechtsverletzungen fürchten die Rache der Täter. Das ist der Grund, weshalb für viele. Verbrechen niemand zur Rechenschaft gezogen wird. Es gibt keinen Schutz im Fall einer Vergeltung. Nicht einmal die Zeugen des Haager Kriegsverbrechertribunals sind in Kosovo geschützt. Nach der letzten Gerichtsverhandlung gegen Ramush Haradinaj wurden der Kronzeuge der Anklage, sein Sohn und sein Cousin ermordet. Ein weiterer Zeuge - ebenfalls Roma - wurde von einem Auto überfahren.

    Das Parlament weigert sich kategorisch, einen unabhängigen Ombudsmann zu ernennen, obwohl viele Menschenrechtsbeschwerden ignoriert werden. Der Nachfolger des früheren Ombudsmannes Marek Antoni Nowicki, Hilmi Jashari, ist als "geschäftsführender Ombudsmann" tätig. Die GfbV bedauert, feststellen zu müssen, dass Jashari, ein ethnischer Albaner, seit 20 Monaten kaum etwas in Bezug auf die Menschenrechte getan hat.

    Acht Jahre nach dem Ende des Kosovo - Krieges sind UNMIK und KFOR sowohl darin gescheitert, weitgehende Schutzmaßnahmen für Minderheiten zu einzurichten, als auch darin, europäische Standards im Bereich der Menschenrechte zu etablieren. Die GfbV steht für das Recht auf Selbstbestimmung und für Minderheitenschutz ein. Dieser ist notwendig für die Besserung der Situation im Kosovo und für die Zukunft dieser Region.
    Die Gesellschaft für bedrohte Völker - International fordert den Menschenrechtsrat auf:
    • Sowohl die albanische als auch die serbische Seite dazu zu drängen, internationale Menschenrechtsstandards einzuhalten.
    • Die kosovarischen Institutionen zu ermahnen, die legitimen Rechte und Interessen der Minderheiten zu berücksichtigen. Sie alle müssen in die Verhandlungen über den zukünftigen Status des Kosovo mit einbezogen werden.
    • Schritte zu unternehmen zur Schaffung von auf die Behandlung von umweltbedingten Krankheiten spezialisierten medizinischen Einrichtungen an politisch neutralen Orten.
    • Humanitäre und finanzielle Hilfe für die Minderheiten der Roma und der Aschkali in die Wege zu leiten.

  9. #59
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Bugarche Beitrag anzeigen
    ja im balkankrieg haben Rumaenien und Tuerkei euch Serben und Griechen denn arsch gerettet. sonst waeret ihr drauf. aber das haettet ihr ja auch verdient, nachdem ihr hinterhaeltig eure armeen aus der thrakischen front zurueckgezogen habt und Mazedonien okkupiert habt.

    und die position Bulgariens im 1. weltkrieg ist von den nationalen interessen diktiert. und zielt auf die befreiung von den okkupierten von Serbien und Griechenland gebieten.

    im 2. weltkrieg hat Bulgarien sehr weise gehandelt indem sie den ganzen krieg blutlos ueberdauert hat und sogar ihre Juden rettete. und von Jugoslawien haben wir nur das genommen, was uns gehoerte.
    Ihr habt nur etwas gewonnen im 2.Weltkrieg und das war die Dobruschda von Rumänien. Wäret ihr im 1.WK nicht auf der Verliererseite gewesen wären heute Westthrakien, Strumica, Dmitrovgrad und Bosilegrad Bulgarien, aber ihr wart halt mit dem Falschen am Werk.. San Stefano ist auch fehlgeschlagen 1878.

    Die Türken uns den Arsch geretet? hahahaha.

  10. #60

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    ihr serben habt euch mit den griechen,ruämanen und den türken gegen die bulgaren verbündet....

    wie ich gelesen habe, sind die bulgaren nicht besser als die serben gegen die albanische zivilisten vorgegangen (im jetzigen mazedonien).

    allerdings sollen die serben von der bulgarischen armee massenweise hingerichtet worden sein.

    die albaner hat man wegen ihrem glauben als türken angesehen...

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    Letzter Beitrag: 22.07.2010, 20:30