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Greket fashistet me te madhe ne Ballkan!

Erstellt von vlonjatiAL, 19.03.2009, 00:02 Uhr · 145 Antworten · 5.765 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Sinopeus

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    Nur aus Neugier. Übersetzt mir mal bitte den Thread-Titel:

    Greket fashistet me te madhe ne Ballkan!

  2. #112
    bonbon
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Nur aus Neugier. Übersetzt mir mal bitte den Thread-Titel:

    Greket fashistet me te madhe ne Ballkan!

    Griechen - die grössten Faschisten auf dem Balkan.

  3. #113
    Avatar von Tetova

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Nur aus Neugier. Übersetzt mir mal bitte den Thread-Titel:

    Greket fashistet me te madhe ne Ballkan!
    Eigentlich sollte es "Greket fashistet me te mdhenje ne Ballkan" heißen, ist ein Grammatikfehler drin! Übersetzt heißt es, "Griechen, die größten Faschisten auf dem Balkan!

  4. #114
    Hamëz Jashari
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    erzähl doch kein müll......ich bin hier viel länger hier angemeldet als balkanmensch und diese threads seitens der albaner gab es schon imemr bzw die beiträge
    natürlich gab es anti-albanische und anti-griechische threads oder beiträge jedoch nicht tag täglich und das hat erst angefangen seitdem balkanmensch von anti-orthodox zu anti-albanien umgestiegen ist

    schau euch doch mal paar threads von balkanmensch an
    er hat viele albaner provoziert und die albaner haben dann griechenland bzw. die griechen zurückprovoziert dann haben sich viele griechen wiederum auch provoziert gefühlt und das selbe gemacht oder geht auf balkanmensch sein profil und schaut mal paar seiner beiträge an da werdet ihr sofort merken dass 90% seiner beiträge provokant albanern gegenüber sind

    Albaner und ihre Rolle auf dem Balkan als Albanische Minderheiten

    Albaniens Traum vom schnellen EU-Beitritt

    Protektorat Kosovo

    Kosovo-Minderheiten: Roma

    Neue Beweise gegen UCK

    Die grosse Albanische Idee

    Warum KEINE UNO-Anerkennung

    DPA: Organisierte Kriminalität floriert

    Albanische Leistungen vorgestellt


    alle außer 2 sind von balkanmensch die ich auf schnelle gefunden habe

  5. #115
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von sweet-sour Beitrag anzeigen
    Griechen - die grössten Faschisten auf dem Balkan.
    Danke für die Übersetzung, sweet-sour. Sehr aufschlußreich, der Titel.

  6. #116
    bonbon
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Danke für die Übersetzung, sweet-sour. Sehr aufschlußreich, der Titel.

    Was ich von solchen Threads halte, hab ich ja bereits geschrieben. Ich habs also nur übersetzt.

  7. #117

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    6.967
    IN JEDEM LAND IN EUROPA GIBT ES FASCHISTEN UND AM BALKAN GIBT ES DIE MEISTEN!!! ABER JEDES VOLK IST BETROFFEN, NICHT NUR GRIECHEN!!!

  8. #118
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von sweet-sour Beitrag anzeigen
    Was ich von solchen Threads halte, hab ich ja bereits geschrieben. Ich habs also nur übersetzt.
    Ich weiß und ich danke dir ehrlich dafür.

    Ich meinte aufschlußreich bezüglich des Erstellers und all jener, die den Titel einfach so haben stehen lassen. Immerhin wird dort jeder Grieche bezichtigt, zu den größten Faschisten des Balkans zu gehören. Nein, ist natürlich kein Hetzthread.

    Lassen wir's ruhen, ich hab meine Meinung zu diesen Schweinen in Polizeiuniform eh schon gesagt.

  9. #119

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    Zitat Zitat von teta Beitrag anzeigen
    natürlich gab es anti-albanische und anti-griechische threads oder beiträge jedoch nicht tag täglich und das hat erst angefangen seitdem balkanmensch von anti-orthodox zu anti-albanien umgestiegen ist

    schau euch doch mal paar threads von balkanmensch an
    er hat viele albaner provoziert und die albaner haben dann griechenland bzw. die griechen zurückprovoziert dann haben sich viele griechen wiederum auch provoziert gefühlt und das selbe gemacht oder geht auf balkanmensch sein profil und schaut mal paar seiner beiträge an da werdet ihr sofort merken dass 90% seiner beiträge provokant albanern gegenüber sind

    Albaner und ihre Rolle auf dem Balkan als Albanische Minderheiten

    Albaniens Traum vom schnellen EU-Beitritt

    Protektorat Kosovo

    Kosovo-Minderheiten: Roma

    Neue Beweise gegen UCK

    Die grosse Albanische Idee

    Warum KEINE UNO-Anerkennung

    DPA: Organisierte Kriminalität floriert

    Albanische Leistungen vorgestellt


    alle außer 2 sind von balkanmensch die ich auf schnelle gefunden habe

    DAS ist natürlich totaler Blödsinn.

    Balkanmensch hat ursprünglich nur sachlich geschrieben, doch nachdem er als Faschist und Nationalist und noch schlimmeres benannt wurde, nachdem er Quellen des kosovo-albanischen Informationszentrums in eine übersichtliche Tabelle brachte und diese hier einpflegte, und große Teile der albanischen Gemeinschaft eine Art Massenhysterie erliiten, einerseits ihre eigenen kosovo-albanischen Quellen nicht als falsch bezeichnen und andererseits aber Balkanmensch weiterhin der Lüge, des Faschismus ets. bezichtigen wollten, ja danach hat er das Niveau, welches er vertreten wollte, hier langsam verlassen und sich auf das hier übliche begeben.

    Es scheint, daß hier mit verschieden Maß gemessen wird.
    Zu wessen Vorteil ist nun bekannt.

    Die oben genannte Quellen zeigten die Natalität der kosovo-albanischen Bevölkerung über einen Zeitraum vom ca. 100 Jahren, eine sehr aufschlußreiche Quelle.

    Vielleicht sollten sich die Albaner auch in Kroatien niederlassen.
    Es soll ein sehr schönes Land sein.

  10. #120

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    16.600
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    DAS ist natürlich totaler Blödsinn.

    Balkanmensch hat ursprünglich nur sachlich geschrieben, doch nachdem er als Faschist und Nationalist und noch schlimmeres benannt wurde, nachdem er Quellen des kosovo-albanischen Informationszentrums in eine übersichtliche Tabelle brachte und diese hier einpflegte, und große Teile der albanischen Gemeinschaft eine Art Massenhysterie erliiten, einerseits ihre eigenen kosovo-albanischen Quellen nicht als falsch bezeichnen und andererseits aber Balkanmensch weiterhin der Lüge, des Faschismus ets. bezichtigen wollten, ja danach hat er das Niveau, welches er vertreten wollte, hier langsam verlassen und sich auf das hier übliche begeben.

    Es scheint, daß hier mit verschieden Maß gemessen wird.
    Zu wessen Vorteil ist nun bekannt.

    Die oben genannte Quellen zeigten die Natalität der kosovo-albanischen Bevölkerung über einen Zeitraum vom ca. 100 Jahren, eine sehr aufschlußreiche Quelle.

    Vielleicht sollten sich die Albaner auch in Kroatien niederlassen.
    Es soll ein sehr schönes Land sein.

    Geschichtlicher Nationalismus

    Vertrag von Lausanne
    Im Vertrag von Lausanne wurde - auch durch britischen Druck - die Vertreibung von 1,5 Millionen Griechisch-Orthodoxen aus der Türkei sanktioniert. Sie wurden in Nordgriechenland angesiedelt. Gleichzeitig mussten über 500.000 Muslime – unter ihnen Türken, Albaner, Pomaken und Roma – Nordgriechenland verlassen. Die Schrecken von Flucht, Vertreibung und Völkermord werden seither als beispielhafter "Bevölkerungsaustausch" umschrieben. Nur die muslimischen Minderheiten Westthrakiens wurden, geschützt durch ein Sonderstatut, ebenso von der Umsiedlung ausgenommen wie 250.000 Griechen in Konstantinopel/Istanbul und auf den Inseln Imbros und Tenedos.

    Mit dem unseligen Mittel des Bevölkerungsaustauschs förderten ebenfalls in den 20er Jahren auch bulgarische und griechische Politiker die weitere Homogenisierung ihrer Länder. Die griechische Bevölkerung musste die Südküste Bulgariens verlassen, slawische Mazedonier wurden von Griechisch Mazedonien nach Bulgarien umgesiedelt. Während des griechischen Bürgerkrieges 1945-48 mussten weitere Zehntausende Slawomazedonier Griechenland verlassen und wurden auf die kommunistischen Staaten Osteuropas verteilt. Bis heute dürfen die meisten von ihnen nicht in ihre Heimat zurückkehren. Die damals im Land Zurückgebliebenen und ihre Nachfahren sind seither nur noch eine kleine Minderheit.

    Es waren wohl die größten Massendemonstrationen in Griechenland seit Ende des Zweiten Weltkrieges, als 1994 fast zwei Millionen Griechen mit antimazedonischen Parolen durch Athen und Saloniki marschierten. Griechenland gelang es, eine internationale Diskussion zu entfachen, Skopje zu erpressen und die europäischen Institutionen in Sachen Mazedonien zu paralysieren. Bis heute erleben viele Griechen Affekte des Chauvinismus, die sich aus Unsicherheit speisen. Vielleicht auch aus schlechtem Gewissen wegen der Vertreibung der Mehrheit der mazedonisch- und bulgarischsprachigen Bevölkerung aus Griechenland und der gnadenlosen Unterdrückung der dort zurückgebliebenen Minderheiten.

    Noch viel bedenklicher sind die Folgen der antitürkischen Ressentiments. Die griechische öffentliche Meinung folgte Serbiens Agitation gegen Bosnien, als es dessen südslawische Muslime mit Aggression und Genozid überzog und zu Türken erklärte. Griechenland nahm entschieden Partei für den Krieg des Milosevic. Dessen Schlächter Karadjic erhielt einen Griechischen Menschenrechtspreis. Griechenland unterlief über Serbien verhängte Sanktionen und lieferte Nachschub für Belgrad, nicht zuletzt Petroleum aus dem Nahen Osten. Das Milosevic-Regime durfte seine finanziellen Transaktionen über Athen und selbst über das ferne Zypern abwickeln.
    Die Pomaken in Griechenland

    Pomaken wird nicht als Minderheit anerkannt sondern als "Muslime"Die Siedlungen der Pomaken Griechenlands liegen in abgelegenen Regionen der Provinzen Xánthi und Rodópi. Sämtliche Pomaken, die in Griechisch-Makedonien lebten, mussten 1922 infolge des Bevölkerungsaustausches zwischen Griechenland und der Türkei das Land verlassen

    Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich die Minderheitenpolitik Griechenlands gegenüber den Muslimen zu ändern begonnen. Es wird offiziell wahrgenommen, dass die nicht differenzierende restriktive Politik die Gefahr von Irredentismus (Irredentismus = Unabhängigkeitsbewegung, die den Anschluss abgetrennter Gebiete an das Mutterland anstrebt; d. Red.) und Unruhe bringt und zur wirtschaftlichen Schwäche dieser am geringsten entwickelten Region Griechenlands und der gesamten EU beiträgt. Außerdem hat man begonnen, nicht nur von einer "muslimischen Minderheit" zu sprechen, sondern zwischen den drei Gruppen der Pomaken, Türken und muslimischen Roma zu unterscheiden.
    Die Pomaken sind jedoch weiterhin nur mangelhaft in die Wirtschaft und Gesellschaft des Landes integriert und leben in wirtschaftlich stark rückständigen Gemeinden. Für die Isolierung und den schlechten Entwicklungs- und Bildungsstand der Pomaken sind verfehlte Wirtschaftspolitik und mangelnde Infrastruktur, aber auch weitgehende Ignoranz der ethnischen Strukturen seitens vieler Politiker mitverantwortlich.
    Aromunen (Vlachen) in Griechenland






    Wer in Griechenland von "Vlachen" spricht, wird leicht missverstanden. Während man im Norden des Landes unter "Vlachen" die Gruppe der Aromunen versteht, denkt man anderswo eher allgemein an rückständige Landbevölkerung. Dabei haben gerade die Aromunen durch zahlreiche Mäzene, Nationalhelden und Intellektuelle einen bedeutenden Beitrag zur geschichtlich-kulturellen Entwicklung Griechenlands geleistet. Das Bild der Aromunen als wildes Hirtenvolk wird heute noch durch die Medien geschürt.

    In den Lausanner Verträgen von 1923 ist die Rede von 150.000 bis 200.000 Vlachen in Griechenland. Die letzten Volkszählungen in Griechenland, die zwischen einzelnen christlichen Ethnien unterscheiden, gaben nur 26.750 (1940) und 22.736 (1951) in Griechenland lebende Vlachen an. Die Aromunen dürften heute ca. 300.000 Personen in Griechenland ausmachen, die Zahl der Aktivsprecher scheint aber nicht wesentlich über 100.000 zu liegen
    Da in Griechenland offiziell lediglich die Minderheit der "Muslime" existiert, erfährt der Minoritätenbegriff für Nicht-Muslime eine negative Wertung. Die meisten Aromunen nennen heute ihre Sprache das einzige Merkmal, das sie von den (übrigen) Griechen unterscheidet

    Im Ausland stattfindende Initiativen zur Bewahrung der aromunischen Sprache werden in Griechenland schnell als rumänische Propaganda verstanden, und man ist nicht zimperlich damit, vermeintlichen Akteuren aus Rumänien Einreiseverbote für Griechenland zu erteilen. Auch Organisationen, die sich heute mit Minderheitensprachen in Griechenland beschäftigen, haben unter diesem Misstrauen zu leiden (z.B. das heftig kritisierte Zentrum zur Bewahrung von Minderheitensprachen KEMO).

    Gipfel der Intoleranz ist der aktuelle Fall der Inhaftierung des Aromunen Sotiris Bletsas, Mitglied der Gesellschaft für Aromunische (Vlachische) Kultur in Athen, der am 2. Februar zu 15 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 500.000 Drachmen (ca. 3.000 DM) verurteilt wurde. Die Begründung lautete, er habe nach Artikel 191 des griechischen Strafrechts "falsche Informationen verbreitet". Die Anklagen bezogen sich auf den Juli 1995, als Sotiris Bletsas die Sprachenkarte des Brüsseler European Bureau for Lesser Used Languages auf einem aromunischen Kulturfestival in Náusa verteilte, auf der die Sprachminderheiten in Griechenland (u.a. aromunisch) dargestellt sind. Wer hoffte, man könne aufgrund der Lockerungen der letzten Jahre auf einen neuen Umgang Griechenlands mit seinen Minderheitensprachen schließen, der hat etwas zu früh gehofft.
    Türkische Minderheit in Westthrakien
    Nach offizieller griechischer Lesart gibt es keine "türkische" Minderheit sondern nur eine "muslimische". Es war daher eine kleine Sensation, als Außenminister Papandreou in diesem Zusammenhang nicht von "griechischen Muslimen" sondern von der "türkischen Minderheit" sprach. Auch die im griechischen Gesetz festgeschriebenen Benachteiligungen sind fast alle nach und nach beseitigt worden. Die Ungleichbehandlung ist jedoch bereits so stark institutionalisiert, dass sich die Reformen im Alltagsleben der Türken kaum niederschlagen

    60 000 Bürger Griechenlands wurde zwischen 1955 und 1998 die Staatsbürgerschaft entzogen worden. Die meisten von ihnen waren türkischstämmige Griechen. So wurde versucht, die demographische Balance in Thrakien zu Gunsten der ethnischen Griechen zu verschieben. Allerdings erhielten die Ausgebürgerten keineswegs ihre Bürgerrechte zurück. Denn, so die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch in ihrem Menschenrechtsreport "The Turks of Western Thrace" (1999), die Abschaffung des Artikel 19 ist nicht rückwirkend gültig. Wer einmal ausgebürgert ist, hat also keinen Anspruch auf Wiedereinbürgerung. Nach Schätzungen von Human Rights Watch gibt es demzufolge noch etwa 1.000 bis 4.000 Staatenlose in Griechenland.


    Albaner in Griechenland


    Seit damals siedeln die Arvaniten in etwa 300 Orten in Südgriechenland. So in Böotien, im östlich daran angrenzenden Attika (dem Umland von Athen), auf einigen Ägäisinseln (u.a. Euböa, Hydra) und auf der Peloponnes. Als Eigenbezeichnung verwenden sie teils ein früher gesamtalbanisches Ethnonym, arbërorë. Die Sprache heißt dann entsprechend arbërisht. Der Großteil hat inzwischen aber auch im eigenen Sprachgebrauch die griechischen Bezeichnungen (arvanitika für die Sprache) übernommen. Die Zahl der Arvaniten wird nach den Kriterien von Sprachgebrauch oder Bewusstsein heute oft auf 150.000 - 200.000 geschätzt. Allerdings ist das Arvanitische nicht nur stark mundartlich gegliedert, sondern seine Sprecher sind inzwischen alle zweisprachig, mit starker Tendenz zu griechischer Einsprachigkeit in der jüngeren Generation.

    Eine kleine zweite Gruppe von Albanischsprachigen bilden die Bewohner einiger Ortschaften im griechisch-bulgarisch-türkischen Grenzgebiet in Thrakien.
    Sie sind der Rest einer bis 1922/23 größeren örtlichen Konzentration im heutigen Dreiländereck, die sprachlichen Befunden zufolge wohl auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen hierher noch einige Vertreter der albanischen Nationalbewegung, während heute auf der griechischen Seite zwar die albanische Sprache auch bei den jüngeren noch verbreitet ist, das Selbstverständnis aber "arvanitisiert" und griechisch ist.


    Eine dritte albanischsprachige Gruppe ist heute nur noch teilweise vorhanden: die Çamen (griech. Tsamides) in einem schmalen, im Norden an Albanien angrenzenden Küstenbereich von Epirus. Anders als die beiden anderen Teilgruppen sind sie historisch und sprachlich ein Teil des geschlossenen albanischen Sprachgebiets und hatten bzw. haben ein albanisches ethnisches Bewusstsein. Die eigene Sprachbezeichnung z. B. lautet wie in Albanien shqipja. Als etwa je zur Hälfte muslimische und christlich-orthodoxe Minderheit durch die Grenzziehung von 1913 entstanden, wurde der muslimische Teil zwar offiziell vom griechisch-türkischen Bevölkerungsaustausch ausgenommen, tatsächlich jedoch wurde diese muslimische Minderheit diskriminiert. Als Folge der angeblichen Kollaboration mit den italienischen bzw. deutschen Besatzungstruppen und mit der von diesen eingesetzten albanischen Zivilverwaltung im 2. Weltkrieg wurden die verbliebenen ca. 20.000 muslimischen Albaner 1944 von griechischen Truppen kollektiv nach Albanien vertrieben. Die verbliebenen christlichen Çamen gibt es nach griechischer Lesart nicht. Sie sind wenig erforscht, scheinen aber immer noch ein Sonderbewusstsein und ihre Sprache zu besitzen und einem erheblichen amtlichen Druck ausgesetzt zu sein. Sie artikulieren sich jedoch nicht öffentlich.
    Insgesamt hat der griechische Staat die albanischsprachigen Bevölkerungsgruppen nicht gefördert oder nur in ihrer kulturellen Eigenart akzeptiert. In einigen muslimischen çamischen Orten wurde einzig von 1936 bis 1939 halbherzig versucht, muttersprachlichen Unterricht anzubieten. Bis heute trägt Griechenland also wegen seiner verfehlten Minderheitenpolitik nicht zur grenzüberschreitenden Verständigung in Südosteuropa bei
    Die slavische Minderheit in Griechenland

    In den Balkankriegen 1912/1913 eroberte Griechenland mit Ägäis-Makedonien 51 Prozent des Territoriums der historischen Großregion Makedonien – ein durch ethnische Gemengelage geprägtes Gebiet, dessen primär griechischsprachige Bevölkerung nur 10-20 Prozent ausmachte. Die Übernahme des von der Französischen Revolution entwickelten Ideals des sprachlich und kulturell homogenen Nationalstaats bestimmte das weitere Schicksal der Slaven in Ägäis-Makedonien, die mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung (ca. 370 000) bildeten: Vertreibung, Umsiedlung und Zwangsassimilation im Zeichen der Hellenisierung (nach dem Vertrag von Lausanne 1923 wurden 350 000 Muslime aus Griechisch-Makedonien ausgesiedelt, gleichzeitig 565 000 Kleinasienflüchtlinge in der Region angesiedelt. Der Austauschvertrag mit Bulgarien führte zu einer Aussiedlung von 86 000 Slaven nach Bulgarien.)

    Eine weitere Möglichkeit der Vertreibung autochthoner Slaven in Ägäis - Makedonien bot sich dem griechischen Staat nach dem Griechischen Bürgerkrieg 1946 – 1949, in dessen Endphase die Slaven ca. 40 Prozent der Kämpfer auf kommunistischer Seite in Ägäis - Makedonien ausmachten: 1948/1949 flohen 60 000 Menschen vor den Regierungstruppen zumeist nach Albanien (unter ihnen 35 000 Slaven), die dann über den gesamten Ostblock (bis nach Taschkent) verteilt wurden

    Die ansässige slavische Bevölkerung Ägäis-Makedoniens wurde nach 1912/1913 einer rigiden Assimilationspolitik ausgesetzt, die eine allumfassende Ortsnamensänderung und das Sprachverbot des Slavischen selbst im privaten Bereich umfasste und bei Verstoß Prügel-, Geld- und Gefängnisstrafen bis hin zu Verbannung verhängte.
    Roma in Griechenland, Geächtet und Verfemt

    Im Dezember 1999 kam die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz ECRI in ihrem zweiten Bericht zu Griechenland zu dem Schluss, dass die Roma dort extrem harten Lebensbedingungen ausgesetzt seien. Oft werde im Zuge von Zwangsräumungen ihre gesamte Habe zerstört. Vielfach bekämen sie keinen Ersatzwohnraum zugewiesen und würden, wo immer sie sich erneut niederzulassen versuchten, vertrieben. Auch Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch, Minority Rights Group, Greek Helsinki Monitor oder European Roma Rights Center (ERRC) beschreiben die Situation der Roma in Griechenland einstimmig als katastrophal

    Ein Beispiel von vielen: Nach dem Erdbeben in Athen im September 1999, das auch die Roma aus den Vororten der Hauptstadt Aspropyrgos und Ano Liosia obdachlos machte, erhielten gerade zehn Roma Familien feste Notunterkünfte. Die meisten Roma wurden in Zelten untergebracht. Andere Obdachlose erhielten dagegen von Gemeinden, die Roma zuvor wegen Platzmangel die Ansiedlung verweigert hatten, großzügig Land als Nothilfe. Am 14. Juli 2000 zerstörten Bulldozer der Stadtverwaltung in Anwesenheit des Bürgermeisters und unter Polizeischutz einen Großteil der Zelt - Unterkünfte griechischer und albanischer Roma in Aspropyrgos, ohne dass die Bewohner ihre Habe zuvor bergen konnten. Familien mit kranken, nicht transportfähigen Mitgliedern wurde ein Ultimatum gesetzt, bis zum 17. Juli den Platz zu räumen. Ein gesetzlich erforderlicher richterlicher Beschluss lag nicht vor, auch ein ebenfalls vorgeschriebener Vertreter der Staatsanwaltschaft war nicht zugegen. Einige Tage zuvor, so ERRC, habe der Bürgermeister von Ano Liosia jeder ortsansässigen Roma Familie 100.000 Drachmen (ca. 300 Euro) als Prämie für das Verlassen des Ortes gezahlt und anschließend ihre Siedlung eingeebnet. Menschenrechtsorganisationen beklagen ebenfalls Polizeiwillkür und Straflosigkeit von Polizeibeamten. Im März 2000 z.B. wurde die Anklage gegen drei Polizeibeamte fallengelassen, die 1998 den unbewaffneten Rom Angelos Celal durch Schüsse in den Rücken getötet hatten: Sie hätten in Notwehr gehandelt.
    Ein Blödsinn namens Balkanmensch nimm kein Ende


    (Brüny und Sinopeus ich mag euch)

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