BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 7 von 13 ErsteErste ... 34567891011 ... LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 70 von 122

Grenzstreit Slowenien-Kroatien: Wahl des Schiedsgerichts

Erstellt von Zmajček, 06.01.2012, 06:36 Uhr · 121 Antworten · 4.992 Aufrufe

  1. #61
    Esseker
    Zitat Zitat von Slovenia Beitrag anzeigen
    ach komm laber keine scheiße
    die bösen slowenen
    du stellst uns dar als wären wir irgentwelche monster
    komm mal von deiner hass-schiene langsam runter ok!?

    ich schürre kein hass!!!! das mit dem dörfern sind slowenische forderungen
    die nicht ich bestimmt habe sondern die politiker
    also mach mich dafür nich verantwortlich du idiot
    und jetzt nerv nich in dem thread
    Sag mal bist du bescheuert oder was? Blätter doch einpaar Seiten zurück und du wirst bei dir selber sehen, in deinen Kommentaren dass du das mit Kroatien machst, was du mir vorwirfst, dass ich mit Slowenien mache.

  2. #62

    Registriert seit
    07.02.2009
    Beiträge
    4.203
    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Sag mal bist du bescheuert oder was? Blätter doch einpaar Seiten zurück und du wirst bei dir selber sehen, in deinen Kommentaren dass du das mit Kroatien machst, was du mir vorwirfst, dass ich mit Slowenien mache.
    dann steht es ja unentschieden

  3. #63
    Bendzavid
    Ich meine schaut es euch an- selbst die Slowenen wollen Gebiete haben, hahahaha, was erwartet ihr dann von den anderen.

  4. #64
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
    08.06.2009
    Beiträge
    64.190
    Zitat Zitat von benni1 Beitrag anzeigen
    Ich meine schaut es euch an- selbst die Slowenen wollen Gebiete haben, hahahaha, was erwartet ihr dann von den anderen.
    Andere wollten auch haben, gekriegt haben sie aber nix....

  5. #65
    Avatar von Triglav

    Registriert seit
    19.05.2005
    Beiträge
    3.849
    Schiedsgericht spricht Slowenien Großteil der Bucht von Piran zu


    Kroatien will Urteil nicht anerkennen und verweigert Entgegennahme des Schiedsspruchs

    Den Haag – Ein Schiedsgericht zum langjährigen Streit zwischen Slowenien und Kroatien um den genauen Verlauf von Landes- und Seegrenzen hat am Donnerstag in Den Haag sein Urteil verkündet: Demnach gehört der größte Teil der Adriabucht von Piran Slowenien, und dem Land wird auch ein Korridor zu internationalen Gewässern eingeräumt. Der frühere französische IGH-Richter Gilbert Guillaume zeigte die neue Seegrenze auf einer Karte.



    Die Bucht von Piran war der größte Zankapfel in dem Streit. Slowenien hatte sie zur Gänze beansprucht. Ljubljana war in diesem Zusammenhang vor allem an einem eigenen Zugang zu internationalen Gewässern gelegen. In beiden Punkten bekam das Land nun Recht, dafür profitierte Kroatien von Begradigungen der Landgrenze und erhielt den strategisch wichtigen Berggipfel Trdinov vrh (Sveta Gera) zugesprochen.
    Katastergrenzen maßgeblich

    Bei den Landgrenzen gab es keine Überraschungen. Das fünfköpfige Tribunal unter Guillaume erklärte in den meisten Streitpunkten die Katastergrenzen für maßgeblich – etwa entlang der Grenzen an den Flüssen Mur und Sotla (kroatisch: Sutla). Die Landgrenze auf der Halbinsel Istrien folgt laut dem Schiedsspruch dem Dragonja-Fluss und endet in der Mitte des Sveti-Odorik-Kanals. Dies bedeutet, dass die Dörfer Skodelin, Buzini and Mlini-Skrilje bei Kroatien bleiben. Dies ist eine schlechte Nachricht für den slowenischen Grenzrebellen Josko Joras, der in einem der Weiler lebt und sich jahrelang Scharmützel mit den kroatischen Behörden lieferte.
    Hinsichtlich des kroatischen Begehrens, klarzustellen, dass slowenische Militäreinrichtungen von kroatischem Territorium entfernt werden müssen, erklärte sich das Tribunal für nicht zuständig, meldete die kroatische Agentur HINA.


    Richter Guillaume betonte eingangs, dass sich beide Staaten in dem im Jahr 2009 geschlossenen Schiedsabkommen dazu verpflichtet hätten, den Schiedsspruch innerhalb von sechs Monaten ab seiner Verkündung umzusetzen. Während Slowenien den Schiedsspruch des am Donnerstagvormittag erhielt, verweigerte Kroatien die Entgegennahme. Kroatien habe keinerlei Verpflichtung, den Inhalt des Schiedsurteils umzusetzen, sagte Ministerpräsident Andrej Plenkovic am Donnerstag in Zagreb. Er rief Slowenien auf, "keine einseitigen Schritte zu setzen". "Kroatien hat Möglichkeiten, sein Staatsgebiet und seine Interessen zu verteidigen."
    Kroatien weigert sich

    Zagreb hatte bereits zuvor erklärt, den Schiedsspruch nicht anerkennen zu wollen. Eigentlich hatten sich beide Länder verpflichtet, ihn zu akzeptieren, doch sprang Kroatien vor zwei Jahren nach einer Abhöraffäre rund um den slowenischen Richter Jernej Sekolec ab. Das Schiedsverfahren war von Ljubljana und Zagreb im Jahr 2009 vereinbart worden, um nach einem slowenischen Veto den Weg für den EU-Beitritt Kroatiens freizumachen.
    Slowenien begrüßt "historischen Augenblick"

    Slowenien hat den Schiedsspruch begrüßt und seine Umsetzung angekündigt. Ministerpräsident Miro Cerar wertete die Entscheidung des Haager Tribunals als "historischen Augenblick für Slowenien". Der Spruch sei "endgültig und für beide Staaten verbindlich", betonte er nach Angaben der Nachrichtenagentur STA.
    Auch wenn nicht alle slowenischen Erwartungen erfüllt worden seien, wolle er sich für eine "einheitliche Umsetzung" stark machen, sagte er in Anspielung auf die Vorbehalte der konservativen Opposition. Cerar berichtete, dass einige slowenische Minister schon heute die betroffenen Grenzgebiete besucht hätten, um den dortigen Bewohnern den Inhalt des Schiedsspruchs zu erläutern. Ljubljana hatte diesen bereits am Vormittag erhalten, während Kroatien die Annahme des Texts ablehnte. Bereits am Mittwoch hatte die Regierung in Ljubljana angekündigt, dass die von Grenzkorrekturen betroffenen Menschen eine Entschädigung erhalten sollen.
    Slowenien werde nun sukzessive Gesetze und andere Rechtsakte ändern, um sie in Einklang mit dem Schiedsspruch zu bringen. "Slowenien stärkt damit sein Ansehen als Land, das das Völkerrecht achtet", betonte Cerar. Als Ministerpräsident werde er sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass "bei der Umsetzung des Schiedsspruchs eine gemeinsame Sprache mit Vertretern der Republik Kroatien gefunden wird, zum Nutzen unserer weiteren gutnachbarschaftlichen Beziehungen und aller Menschen sowie der kommenden Generationen, denen wir die Last dieser bisher ungelösten Grenzfrage nehmen müssen".
    Streit seit 1991

    Die beiden früheren jugoslawischen Teilrepubliken streiten seit ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1991 um den Grenzverlauf, der im gemeinsamen Staat nicht bis ins letzte Detail festgelegt war. Größter Zankapfel war vor allem die Adriabucht von Piran, die Slowenien zur Gänze beanspruchte. Ljubljana ist in diesem Zusammenhang vor allem an einem eigenen Zugang zu internationalen Gewässern gelegen.
    Österreich sieht den internationalen Schiedsspruch als "entscheidenden Schritt" bei der Lösung des Grenzkonflikts zwischen den beiden Nachbarstaaten. "Wir haben das Schiedsverfahren zwischen Slowenien und Kroatien immer als zweckmäßige Regelung angesehen", hieß es in einer Erklärung am Donnerstag. Anders als die deutsche Regierung ruft das Außenministerium die beiden Parteien aber nicht explizit dazu auf, den Schiedsspruch umzusetzen.
    Slowenien will Schiedsspruch umsetzen

    In den Tagen vor dem Schiedsspruch herrschte vor allem in Slowenien große Nervosität. Ministerpräsident Milo Cerar hatte am Wochenende klar gemacht, dass Slowenien den Schiedsspruch umsetzen werde. Man habe diesbezüglich "mehrere Szenarien" ausgearbeitet. Außenminister Karl Erjavec hatte klargemacht, dass Slowenien zunächst einmal nur die "unstrittigen Punkte" des Schiedsspruch realisieren werde. Damit versuchte er Befürchtungen zu zerstreuen, dass es möglicherweise sogar zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Slowenien und Kroatien kommen könnte. In Ljubljana beriet parallel zur Verkündung des Schiedsspruchs der außenpolitische Ausschuss des Parlaments hinter verschlossenen Türen über die weiteren Schritte.
    In Zagreb bemühte man sich indes, den Schiedsspruch zu ignorieren. Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic und Ministerpräsident Andrej Plenkovic hatten in den vergangenen Tagen mehrfach bekräftigt, dass das Verfahren für Kroatien nicht mehr existiere. (APA, red, 29.6.2017)

    http://mobil.derstandard.at/2000060549421/Schiedsgericht-spricht-Slowenien-Grossteil-von-Bucht-von-Piran-zu

  6. #66
    Avatar von Dissention

    Registriert seit
    25.02.2010
    Beiträge
    9.970
    Die Kroaten wollen es wohl nicht umsetzen.

  7. #67
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
    08.06.2009
    Beiträge
    64.190
    Zurecht nicht

  8. #68
    Avatar von DarkoRatic

    Registriert seit
    05.01.2013
    Beiträge
    7.383
    Wer da wohl bei der Grenzziehung in der SFRJ wohl mist gebaut hat?

  9. #69
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.484
    Man sollte die Bucht mit Smegma zuschütten

  10. #70

    Registriert seit
    24.08.2016
    Beiträge
    914
    Wie kann man Außenstehenden erlauben, über so etwas zu entscheiden.

Seite 7 von 13 ErsteErste ... 34567891011 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Referendum über Grenzstreit mit Kroatien
    Von st0lzer kr0ate im Forum Politik
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 19.05.2010, 21:47
  2. Grenzstreit: Kroatien stimmt EU-Vorschlag zu
    Von Knutholhand im Forum Politik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 08.05.2009, 22:59
  3. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 27.03.2008, 13:46
  4. Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 22.03.2008, 12:46
  5. Antworten: 142
    Letzter Beitrag: 03.08.2007, 22:12