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Griechen reagieren radikal auf Krise

Erstellt von Sazan, 06.09.2012, 17:57 Uhr · 55 Antworten · 2.183 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Sazan

    Registriert seit
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    Griechen reagieren radikal auf Krise

    Chrysi-Avgi-Horden legen zu

    Wären heute in Griechenland Wahlen, würde die rechtsradikale Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) drittstärkste Kraft im Land werden. Die ausländerfeindlichen Parolen finden in dem wirtschaftlich gebeutelten Land immer mehr Anhänger. Die Arbeitslosenquote ist im Juni mit 24,4 Prozent auf Rekordhoch.Die schwere Wirtschaftskrise in Griechenland radikalisiert die Gesellschaft offensichtlich weiter. Knapp zwei Monate nach den Parlamentswahlen erreichen die Rechtsextremisten der "Goldenen Morgenröte" (Chrysi Avgi) erstmals eine zweistellige Prozentzahl in der Gunst der Wähler. Sie wären mit 10,5 (Wahlen am 17. Juni: 6,9) Prozent drittstärkste Kraft. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pulse RC, die Athener Wochenzeitung "To Pontiki" veröffentlichte.
    Die drei Parteien, die die Koalitionsregierung unter Regierungschef Antonis Samaras bilden, haben den Angaben zufolge noch die Mehrheit. Samaras' konservative Nea Dimokratia (ND) käme auf 25 Prozent (17. Juni: 29,7). Die sozialistische Pasok müsste mit 8 Prozent (17. Juni: 12,3) weitere Verluste hinnehmen.
    Auch die dritte Koalitionspartei, die Demokratische Linke (Dimar), verliert. Sie kommt laut Umfrage auf 4 Prozent (17. Juni: 6,3). Einbußen verzeichne auch die zweitgrößte Partei, das oppositionelle Bündnis der radikalen Linken (Syriza). Von 26,9 Prozent Zustimmung bei den letzten Wahlen habe sich das Bündnis auf 24 Prozent verschlechtert.


    Dramatische Lage auf dem Arbeitsmarkt

    Die Arbeitslosigkeit stieg in Griechenland im Juni auf ein Rekordhoch. Die Arbeitslosenquote erreichte 24,4 Prozent - nach 23,5 Prozent im Mai, wie das griechische Statistikamt (Elstat) mitteilte. In Griechenland sind nach den Angaben 1.216.000 Menschen ohne Job - 358.000 mehr als im Juni 2011. Dramatisch ist die Lage vor allem für Arbeit suchenden Menschen bis zum Alter von 24 Jahren. Die Arbeitslosenquote hat laut Elstat 55 (Juni 2011: 44,4) Prozent betragen.
    Arbeitslose erhalten in Griechenland nur ein Jahr lang Unterstützung. Die zwei größten Gewerkschaftsverbände des privaten und des staatlichen Bereichs (GSEE und ADEDY) warnten erneut vor sozialen Unruhen.

    In Athen haben Polizisten gegen wegen der Finanzkrise geplante Gehaltskürzungen protestiert. Vor einer geplanten Großkundgebung blockierten Gewerkschaftsvertreter und uniformierte Beamte den Eingang zum Hauptquartier der Bereitschaftspolizei.
    Die Troika aus EU, IWF und EZB will am 8. Oktober einen Bericht über den Stand der Umsetzung der Reformen in Griechenland erstatten.


    Griechen reagieren radikal auf Krise: Chrysi-Avgi-Horden legen zu - n-tv.de



  2. #2

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    2.536
    Es ist unglaublich wie die finanzielle Situation ein Land so dermassen aus dem Gleichgewicht bringen kann.
    Ich wünsch den Griechen alles Gute und hoffe das sie ihre ihre Probleme auf die Reihe bekommen.

  3. #3
    Avatar von H3llas

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    16.644
    es ist leider so, das die menschen kein vertrauen haben zu keinen mehr, was man ihnen nicht verübeln kann..es werden versprechungen gemacht und nichts passiert, die menschen haben kein problem zu sparen und durch die krise zu gehen, sondern eher das es kein licht am ende des tunnels gibt, es gibt keine klarheit was ist das ziel? warum macht man einsparungen? nichts, man disskutiert tag und nacht im parlament...über das hilfspaket was sie bekommen..und was sie alles umsezten müssen. würde jemand auftreten und sagen ''wir machen das und das, damit wir in zb. 2 jahren das haben'' wären die menschen auch erleichtert..doch es gibt kein ende nur steuererhöhung, kürzungen in Bildung, Gesundheitswesen und gehalt. preise stiegen rapide an...rekordpreis in 1 Liter Super das schon die 2,00 Euro erreicht hat. man solte klartext reden..und den bürgern erklären was das ziel ist..warum die menschen seit 2 jahre leiden...und weiter leiden müssen.

  4. #4
    Yunan
    Die 300 Abgeordneten haben einige Leute zu Millionären und Milliardären gemacht, einschließlich sich selbst. Es hat daher gar keinen Sinn beim Volk zu sparen. Viel mehr müssten die Reichen enteignet werden, damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen bekommt der Staat sein Geld (zurück), zum anderen werden bestehende Strukturen der Oberschicht zerstört.

  5. #5
    Kejo
    Das Witzige ist, Griechenland kann Probleme mit der Türkei haben, die Menschen dort sind aber eigentlich nicht rechtsradikal. Die Krise treibt sie in die Arme dieser Rattenfänger.

  6. #6
    Avatar von BlackJack

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    65.418
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Die 300 Abgeordneten haben einige Leute zu Millionären und Milliardären gemacht, einschließlich sich selbst. Es hat daher gar keinen Sinn beim Volk zu sparen. Viel mehr müssten die Reichen enteignet werden, damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen bekommt der Staat sein Geld (zurück), zum anderen werden bestehende Strukturen der Oberschicht zerstört.
    Na da geht wohl die Phantasie mit dir durch, Reichtum war ja in GR nun nicht verboten, sehr wohl aber Veruntreuung, Amtsmissbrauch und Steuerhinterziehung, und da kann und sollte angesetzt werden.

  7. #7

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    9.975
    es isch doch egal was die wählen.. für jeden euro die griechenland sich ausgeliehen hat muss es dafür 2 retour geben..

  8. #8

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    3.357
    Also, die Griechen müssen schon auf die Krise radikal antworten. Aber nicht durch Chrysi Avgi natürlich.

  9. #9
    Avatar von Paokaras

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    8.888
    Es wird noch schlimmer,die menschen sind verzweifelt und werden in die arme der Nazis getrieben

  10. #10
    Avatar von kiko

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    10.647
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Die 300 Abgeordneten haben einige Leute zu Millionären und Milliardären gemacht, einschließlich sich selbst. Es hat daher gar keinen Sinn beim Volk zu sparen. Viel mehr müssten die Reichen enteignet werden, damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen bekommt der Staat sein Geld (zurück), zum anderen werden bestehende Strukturen der Oberschicht zerstört.


    Nehmt euch mal diese 17:58min Zeit.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Na da geht wohl die Phantasie mit dir durch, Reichtum war ja in GR nun nicht verboten, sehr wohl aber Veruntreuung, Amtsmissbrauch und Steuerhinterziehung, und da kann und sollte angesetzt werden.
    Genau. Das sind die Familien und Politiker in GR, die jetzt immer noch in Saus und Braus leben.
    Das übriger Volk und somit die krasse Mehrheit in GR lebt am Existenzminimum.

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