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Wird Griechenland seine 6 Seemeilen auf 12 erhöhen??

Erstellt von De_La_GreCo, 09.03.2013, 11:45 Uhr · 403 Antworten · 19.292 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.408
    Noch keinen Tropfen gefördert (fraglich ob da überhaupt ein Öltropfen ist) und schon voll Verteilungszoff

  2. #72
    Avatar von Achillis TH

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    29.12.2011
    Beiträge
    12.528
    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen
    Das ist es auch so schon.


    Wie auch immer, wenn die Juden sich beteiligen, was ich hoffe, würdet ihr gar nichts machen.
    Dann würde das so ablaufen wie auf Zypern.








    Macedonian

    Ich dachte die haben 40% AHAHAHAHA Türken halt Hunde die Bellen Beissen nicht.

  3. #73

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    06.02.2013
    Beiträge
    12.663

    Forderung Griechenlands provoziert die Türkei

    Seit einigen Wochen versucht die griechische Regierung, mit europäischer Rückendeckung vor den Vereinten Nationen den bisher herrschenden Status-Quo mit der Türkei um die Seegrenzen aufzuweichen. Die 12-Seemeilen die die griechische Regierung jetzt wieder vermehrt in den Mittelpunkt rückt und auch vor den Vereinten Nationen mit Erklärungen beansprucht, stoßen in der Türkei auf taube Ohren. Die Türkei die das Seerechtsabkommen der Vereinten Nationen nicht unterzeichnet hat, sieht in den Bemühungen Griechenlands den neuerlichen Versuch, sich der Ägäis zu bemächtigen. Mit der Durchsetzung der Forderungen würde Griechenland schlagartig 70 Prozent der Ägäis für sich beanspruchen können.

    Griechenland beabsichtigt nun, vor den Vereinten Nationen einen Antrag zu stellen, um so die Wirtschaftszone auf 200 Seemeilen auszuweiten. Damit würde Griechenland das Vorrecht erhalten, in der Ägäis eine Wirtschaftszone einzurichten und sich der Bodenschätze zu bedienen. Das ganze zum Missfallen der Türkei, die schon mit Zypern einen ähnlichen Streit im Mittelmeer austrägt. Wie im Mittelmeer werden auch in der Ägäis Gas- und Ölvorkommen im Wert von geschätzten 100 Milliarden EUR vermutet, die Griechenland dringend benötigt, um die Staatsschulden abzubauen. Die EU ist Griechenland dabei behilflich, das 12-Seemeilen Abkommen gegenüber der Türkei durchzusetzen und hat auch ein starkes Interesse daran, an dem Gas- und Ölreichtum zu profitieren. Für die Türkei stellen diese Ansprüche wie schon in den 80ern und 90ern einen Kriegsgrund dar.

    Griechenland versucht daher, die Ägäis-Frage vor den Vereinten Nationen zu tragen und aussereuropäisch ohne viel aufhebens zu lösen. Die Türkei hat aber inzwischen signalisiert, die 12-Seemeilen und die 200-Seemeilen-Wirtschaftszone nicht anerkennen zu wollen, auch wenn die internationale Gemeinschaft darauf bestehe. Die Türkei hat mehrere Gründe, weshalb sie die griechischen Forderungen kategorisch ablehnt. Vor der Westküste der Türkei sind etliche griechische Insel nur einen Katzensprung entfernt. Die Ausweitung der griechischen Seegrenzen würde die türkischen Seegrenzen überschneiden und der Türkei unmöglich machen, unabhängig durch die Ägäis zu schippern.

    Ein anderer Grund: die Türkei liegt auf der anatolischen Platte, auf der auch die griechischen Inseln sitzen, die selbst nur die Reste des einstigen anatolischen Bergmassivs sind und jetzt aus dem Meer ragen. Ausserdem sitzt ein Großteil des griechischen Festlands auf dem anatolischen Schelf selbst. Die anatolische Platte ist eine kleine Lithosphäreplatte, die zwischen der Afrikanischen Platte und der Eurasischen Platte eingeklemmt ist und jedes Jahr um wenige cm. südwestlich abdriftet und dabei auf die Eurasische Platte im Westen drückt.

    Bislang hat die Türkei entsprechende Gegenansprüche nicht gestellt, weil man keine internationale Krise heraufbeschwören wollte, doch damit könnte bald Schluss sein. Die neuerlichen Vorstöße Griechenlands haben auch die Türkei wachgerüttelt. Die Türkei hat jüngst ein eigenes Forschungsschiff vom Stapel gelassen und lässt derzeit zwischen der Ägäis und dem Mittelmeer Untersuchungen durchführen. Das Signal ist eindeutig: wenn Griechenland und Zypern Ansprüche stellen, werden wir im Gegenzug ebenfalls Anstrengungen unternehmen. Vor allem, wer die Seerechtsfrage einseitig durchsetzen will, muss auch mit Konflikten rechnen. Das betonte die Türkei erneut.


    http://www.turkishpress.de/de/news/0...e-tuerkei/4381



    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Achillis TH Beitrag anzeigen
    Ich dachte die haben 40% AHAHAHAHA Türken halt Hunde die Bellen Beissen nicht.

    Ich lass das mal so stehen.

  4. #74
    Avatar von Achillis TH

    Registriert seit
    29.12.2011
    Beiträge
    12.528
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Diese Aufteilung scheint mir net ganz fair.
    Tja so ist es halt was du oder Ich will ist irrelevant Zuhälter USA kriegt immer den Löwen Anteil so ist das Leben halt.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von talkischeap Beitrag anzeigen
    Seit einigen Wochen versucht die griechische Regierung, mit europäischer Rückendeckung vor den Vereinten Nationen den bisher herrschenden Status-Quo mit der Türkei um die Seegrenzen aufzuweichen. Die 12-Seemeilen die die griechische Regierung jetzt wieder vermehrt in den Mittelpunkt rückt und auch vor den Vereinten Nationen mit Erklärungen beansprucht, stoßen in der Türkei auf taube Ohren. Die Türkei die das Seerechtsabkommen der Vereinten Nationen nicht unterzeichnet hat, sieht in den Bemühungen Griechenlands den neuerlichen Versuch, sich der Ägäis zu bemächtigen. Mit der Durchsetzung der Forderungen würde Griechenland schlagartig 70 Prozent der Ägäis für sich beanspruchen können.

    Griechenland beabsichtigt nun, vor den Vereinten Nationen einen Antrag zu stellen, um so die Wirtschaftszone auf 200 Seemeilen auszuweiten. Damit würde Griechenland das Vorrecht erhalten, in der Ägäis eine Wirtschaftszone einzurichten und sich der Bodenschätze zu bedienen. Das ganze zum Missfallen der Türkei, die schon mit Zypern einen ähnlichen Streit im Mittelmeer austrägt. Wie im Mittelmeer werden auch in der Ägäis Gas- und Ölvorkommen im Wert von geschätzten 100 Milliarden EUR vermutet, die Griechenland dringend benötigt, um die Staatsschulden abzubauen. Die EU ist Griechenland dabei behilflich, das 12-Seemeilen Abkommen gegenüber der Türkei durchzusetzen und hat auch ein starkes Interesse daran, an dem Gas- und Ölreichtum zu profitieren. Für die Türkei stellen diese Ansprüche wie schon in den 80ern und 90ern einen Kriegsgrund dar.

    Griechenland versucht daher, die Ägäis-Frage vor den Vereinten Nationen zu tragen und aussereuropäisch ohne viel aufhebens zu lösen. Die Türkei hat aber inzwischen signalisiert, die 12-Seemeilen und die 200-Seemeilen-Wirtschaftszone nicht anerkennen zu wollen, auch wenn die internationale Gemeinschaft darauf bestehe. Die Türkei hat mehrere Gründe, weshalb sie die griechischen Forderungen kategorisch ablehnt. Vor der Westküste der Türkei sind etliche griechische Insel nur einen Katzensprung entfernt. Die Ausweitung der griechischen Seegrenzen würde die türkischen Seegrenzen überschneiden und der Türkei unmöglich machen, unabhängig durch die Ägäis zu schippern.

    Ein anderer Grund: die Türkei liegt auf der anatolischen Platte, auf der auch die griechischen Inseln sitzen, die selbst nur die Reste des einstigen anatolischen Bergmassivs sind und jetzt aus dem Meer ragen. Ausserdem sitzt ein Großteil des griechischen Festlands auf dem anatolischen Schelf selbst. Die anatolische Platte ist eine kleine Lithosphäreplatte, die zwischen der Afrikanischen Platte und der Eurasischen Platte eingeklemmt ist und jedes Jahr um wenige cm. südwestlich abdriftet und dabei auf die Eurasische Platte im Westen drückt.

    Bislang hat die Türkei entsprechende Gegenansprüche nicht gestellt, weil man keine internationale Krise heraufbeschwören wollte, doch damit könnte bald Schluss sein. Die neuerlichen Vorstöße Griechenlands haben auch die Türkei wachgerüttelt. Die Türkei hat jüngst ein eigenes Forschungsschiff vom Stapel gelassen und lässt derzeit zwischen der Ägäis und dem Mittelmeer Untersuchungen durchführen. Das Signal ist eindeutig: wenn Griechenland und Zypern Ansprüche stellen, werden wir im Gegenzug ebenfalls Anstrengungen unternehmen. Vor allem, wer die Seerechtsfrage einseitig durchsetzen will, muss auch mit Konflikten rechnen. Das betonte die Türkei erneut.


    http://www.turkishpress.de/de/news/0...e-tuerkei/4381



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    Ich lass das mal so stehen.
    Du kannst doch Karten Lesen und Beurteilen oder die Karte die User Macedonian gepostet hat zeigt wieviel ihr % von dem Agäis hat und das sind keine 40%.

  5. #75
    Avatar von Toruko-jin

    Registriert seit
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    21.045
    Tja so ist es halt was du oder Ich will ist irrelevant Zuhälter USA kriegt immer den Löwen Anteil so ist das Leben halt.
    Warten wir mal ab.

    Du kannst doch Karten Lesen und Beurteilen oder die Karte die User Macedonian gepostet hat zeigt wieviel ihr % von dem Agäis hat und das sind keine 40%.
    Weißte Karten sind in dieser Hinsicht variabel.

  6. #76
    Avatar von papodidi

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    30.12.2011
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    13.501

    Cool

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Warten wir mal ab.

    Weißte Karten sind in dieser Hinsicht variabel.
    Türlich, aber ein Blick auf die Karte zeigt, dass ohne den Schiedsspruch internationaler Gremien da nicht viel zu machen ist...
    Das Treffen der Regierungsdelegationen der beiden NATO-Mitglieder vor einigen Tagen war doch wohl recht erfolgreich??? Also besteht noch Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung in der Zypern- und auch in der Bohrrechte-Frage, wäre auch besser für beide Beteiligte...

  7. #77
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Türlich, aber ein Blick auf die Karte zeigt, dass ohne den Schiedsspruch internationaler Gremien da nicht viel zu machen ist...
    Das Treffen der Regierungsdelegationen der beiden NATO-Mitglieder vor einigen Tagen war doch wohl recht erfolgreich??? Also besteht noch Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung in der Zypern- und auch in der Bohrrechte-Frage, wäre auch besser für beide Beteiligte...
    Ich bin ebenfalls für einen Deal.

  8. #78
    Avatar von Zeus

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    Spannend ist hierzu ja immer die Stellung der Chrysi Avgi - ihre Ideologie zeigte ja schon vor des Streit:
    Positionen der Chrysí Avgí umfassen territoriale Ansprüche an Nachbarstaaten sowie eine Politik gegen Einwanderer. Die Partei vertritt den Standpunkt, dass sich die griechische Wirtschaft durch Ölbohrungen wieder erholen soll.
    Chrysi Avgi

  9. #79
    Avatar von alex281290

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    Was soll daran spannend sein?

  10. #80
    Avatar von Zeus

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    Ihre Meinung bringt erst die Aufmerksamkeit in Griechenland.

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