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Griechenland besteht ersten Härtetest

Erstellt von Opala, 26.01.2010, 01:41 Uhr · 17 Antworten · 1.348 Aufrufe

  1. #1
    Opala

    Griechenland besteht ersten Härtetest

    Griechenland besteht ersten Härtetest

    Das schuldengeplagte Griechenland hat eine Anleihe im Volumen von acht Mrd. Euro an den Märkten platziert – mit Erfolg. Die gestiegenen Risikoaufschläge für Staatsanleihen des Euro-Landes sorgen für reges Interesse. Die Furcht vor einem Staatsbankrott ist damit zunächst gebannt, allerdings muss Athen den Investoren über sechs Prozent Zinsen bieten.


    FRANKFURT. Das hochverschuldete Griechenland hat gestern eine erste wichtige Hürde am Finanzmarkt genommen.
    Athen platzierte seine erste Staatsanleihe des Jahres. Sie war mit einem Volumen von acht Mrd. Euro deutlich höher als erwartet. Die Nachfrage nach den Papieren mit fünfjähriger Laufzeit war mehr als dreimal so hoch wie das Angebot. Über 600 verschiedene institutionelle Anleger wie Fonds, Banken und Zentralbanken zeichneten die Anleihe und gaben Kaufaufträge über rund 25 Mrd. Euro ab.
    Allerdings zahlen die Hellenen mit einer voraussichtlichen Rendite von etwas über sechs Prozent einen hohen Preis. Der Aufschlag zur fünfjährigen Bundesanleihe liegt bei rekordhohen 3,8 Prozentpunkten. Auch im Vergleich zu anderen angeschlagenen Euro-Ländern wie zum Beispiel Portugal ist der Renditeaufschlag von knapp drei Prozentpunkten extrem hoch.
    Die neu gewählte griechische Regierung hatte im vergangenen Oktober die Neuverschuldung für 2009 über Nacht auf 12,7 Prozent fast verdoppelt und damit die Finanzmärkte geschockt. Seither steht das traditionell defizitäre Land unter scharfer Aufsicht der EU.


    Seit Tagen hatten Händler spekuliert, ob Griechenland es vor diesem Hintergrund schaffen würde, genügend Investoren für den Bond zu finden. Die Kurse griechischer Staatsanleihen waren in der vergangenen Woche nochmals massiv unter Druck geraten. Die große Nachfrage nach dem ersten Bond des Jahres sei „ein gutes Signal für Griechenland, und die unmittelbaren Spekulationen über einen Zahlungsausfall sollten damit vom Tisch sein“, sagte Ralph Berlowitz, bei der Deutschen Bank federführend zuständig für die Platzierung für Staatsanleihen. Die Deutsche Bank organisierte den Verkauf der Griechen-Bonds gemeinsam mit fünf anderen Häusern.
    Gebannt ist die Gefahr eines Staatsbankrotts nach Ansicht von Christoph Rieger, Zinsstratege bei der Commerzbank, aber noch nicht. So werden im April griechische Staatsanleihen über acht Mrd. Euro fällig. Die sind jetzt vorfinanziert. Insgesamt will Griechenland in diesem Jahr aber neue Anleihen über 53 Mrd. Euro begeben.
    Griechische Zinspapiere stehen seit Ende vergangenen Jahres stark unter Druck. Doch nicht nur Griechenland belastet die Finanzmärkte. Zu den Wackelkandidaten gehören auch Portugal, Irland und Spanien. Der Euro reagierte seither mit starken Kursabschlägen zum US-Dollar. Die Regierung in Athen legte kürzlich einen Sparplan vor und will die Defizitquote bis 2012 wieder unter die für Euro-Länder erlaubte Grenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts drücken.
    Volkswirte bezweifeln jedoch, dass dies gelingt, unter anderem wegen der Proteste der Bevölkerung gegen die Sparmaßnahmen. Für den 10. Februar hat die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes zu einem Generalstreik aufgerufen. Gestern demonstrierten Hunderte Landwirte in Athen für höhere Subventionen.
    Dass Investoren dennoch so beherzt bei der neuen griechischen Anleihe zugriffen, erklärt Berlowitz von der Deutschen Bank unter anderem mit dem Vertrauen darauf, dass die Europäische Union Griechenland nicht fallen lässt. „Die stärkeren Länder können Griechenland auffangen und werden dies im Zweifelsfall unter strengen Auflagen auch tun“, sagt auch Jörg Warncke, Fondsmanager für Staatsanleihen bei Union Investment. Zudem biete Griechenland eine verlockende Rendite, die viele theoretische Bedenken in den Hintergrund dränge. Andrea Cünnen


    Staatsanleihen: Griechenland besteht ersten Härtetest - Finanzen - Börse + Märkte - Anleihen - Handelsblatt.com




    Gute Nachrichten für Griechenlands Finanzminister George Papaconstantinou: Die erste Anleiheauktion des Jahres kam bei Investoren gut an. Quelle: Reuters

  2. #2
    Avatar von De_La_GreCo

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    23.793
    weiter so

  3. #3

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    16.600
    gut Ελληνας gut....

  4. #4
    Avatar von Epirote

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    2.528
    Ich finde das allein wird nicht viel helfen. Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Illegale Einwanderung und Korruption wird dadurch nicht vermindert. Wo will Griechenland denn sparen ? Etwa an den Schulen, wo ohne hin schon nicht viel gelehrt wird und die Menschen darauf angewiesen sind, ihre Kinder zu Privatschulen zu schicken, was noch hinzu kommt, dass sie eh kein Geld haben? Bei den Lehrern, bei den die meisten die Schüler nicht motivieren sondern nur niedermachen? Oder an den Universitäten, die aussehen wie der letzte Dreck und wo abends nur Junkys davor hängen?
    Den Staat nur die Schuld zu geben ist natürlich nicht richtig, die Menschen müssten auch einmal umschalten.
    Das wird ein ziemlich schwerer Brocken für Griechenland, das zu überwinden. Mehr Anleihen zu verursachen, um so wie es ist weiterzumachen, bringt die Miserie nur weiter in ein Loch rein.

  5. #5

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    2.396
    griechenland sollte im militärbereich mehr sparen
    ich versteh dass eure nachbarn nicht gerade euren besten freunde sind aber ihr seid nato-mitglied drumherum sind alle bis auf mazedonien auch in der nato von daher bräuchte man nichts zu befürchten und auf das militär nicht soviel wert legen

    das würde GR echt weiterhelfen in sachen finazen

  6. #6
    Mulinho
    Zitat Zitat von Besa Besë Beitrag anzeigen
    griechenland sollte im militärbereich mehr sparen
    ich versteh dass eure nachbarn nicht gerade euren besten freunde sind aber ihr seid nato-mitglied drumherum sind alle bis auf mazedonien auch in der nato von daher bräuchte man nichts zu befürchten und auf das militär nicht soviel wert legen

    das würde GR echt weiterhelfen in sachen finazen
    Allgemein Militär in Europa...
    Die Schweiz (ein neutrales Land, das seit über 200 Jahren keinen Krieg mehr hatte) hat eins der modernsten Armeen Europas. Total übertrieben und jedes Jahr veschlingt die Armee Milliarden und bei den Jugendarbeitslosen wird gejammert, dass Geld fehlt. Ja, bei den Politikern da oben fehlt auch etwas...ein Hirn!

    Also begrüsse ich deine Idee

  7. #7
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

    Registriert seit
    02.09.2006
    Beiträge
    8.141
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Allgemein Militär in Europa...
    Die Schweiz (ein neutrales Land, das seit über 200 Jahren keinen Krieg mehr hatte) hat eins der modernsten Armeen Europas. Total übertrieben und jedes Jahr veschlingt die Armee Milliarden und bei den Jugendarbeitslosen wird gejammert, dass Geld fehlt. Ja, bei den Politikern da oben fehlt auch etwas...ein Hirn!

    Also begrüsse ich deine Idee
    Da hast du total Recht, die Schweizer Armee ist sowas von übertrieben, vorallem das jeder wehrpflichtige ein Sturmgewehr im Keller hat. Ich frage mich was das nützt, sie sagen sie seien somit die bestgerüsteten in Europa, nur weil sie ihr Gewehr im Keller haben.

    Militär wird in vielen Ländern zu hochgestochen.

  8. #8
    Mulinho
    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Da hast du total Recht, die Schweizer Armee ist sowas von übertrieben, vorallem das jeder wehrpflichtige ein Sturmgewehr im Keller hat. Ich frage mich was das nützt, sie sagen sie seien somit die bestgerüsteten in Europa, nur weil sie ihr Gewehr im Keller haben.

    Militär wird in vielen Ländern zu hochgestochen.
    Ich bete immer noch, dass es abgeschaffen wird bzw. in ein Zivilschutz und Zivildienst umgewandelt wird.
    Von mir aus können die Berufsmilitär noch behalten, wenn es nicht zu kostenspielig ist.

    Nun zurück zu Greece

  9. #9

    Registriert seit
    19.09.2008
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    16.600
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Allgemein Militär in Europa...
    Die Schweiz (ein neutrales Land, das seit über 200 Jahren keinen Krieg mehr hatte) hat eins der modernsten Armeen Europas. Total übertrieben und jedes Jahr veschlingt die Armee Milliarden und bei den Jugendarbeitslosen wird gejammert, dass Geld fehlt. Ja, bei den Politikern da oben fehlt auch etwas...ein Hirn!

    Also begrüsse ich deine Idee
    man leistet sich ja sonst nichts

    und die "Schweizer-Garde" finde ich noch unnötiger


  10. #10
    Mulinho
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    man leistet sich ja sonst nichts

    und die "Schweizer-Garde" finde ich noch unnötiger

    Die hat eine Tradition, bei der ist es mir sowieso egal

    Ausserdem sehen die aus wie Wiitzfiguren, ein Lacher wert

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