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Griechenland: Die muslimische Vorzeigekandidatin

Erstellt von Albanesi, 14.10.2006, 20:13 Uhr · 21 Antworten · 1.171 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Griechenland: Die muslimische Vorzeigekandidatin

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...202341,00.html



    Die Kandidatur der einzigen moslemischen Kandidatin bei den Kommunalwahlen schlägt Wellen bis in die griechische Hauptstadt



    In Griechenland finden am 15. und am 22. Oktober Kommunal- und Präfekturwahlen statt. Ungewöhnlich für das christlich-orthodox geprägte Land: Im Nordosten des Landes tritt eine Moslemin an und sorgt damit für Aufsehen.

    Sie hat kaum Aussicht auf Erfolg und zieht bei ihren seltenen Auftritten dennoch alle Blicke auf sich: Gulbeyaz Karahasan - jung, gut aussehend und - moslemisch! Sie ist die Vorzeigekandidatin der sozialistischen Partei PASOK. Seit zwei Jahren führt die 28-jährige Anwältin eine Kanzlei in ihrer Heimatstadt Xanthi. Sie gilt als zurückhaltend und medienscheu, es gibt für eine Politikerin vergleichsweise wenige Fotos von ihr. Dennoch mischt sie nun auch in der Lokalpolitik mit.

    In einem Interview mit dem Journalisten Jannis Tzounos für den Athener TV-Sender SKAI nannte sie als eines ihrer Ziele "Gleiche Chancen für alle". Diese Ansage spricht für sich. Denn Karahasan gehört zur moslemischen Minderheit im Nordosten Griechenlands, wo mehr als 100.000 Menschen türkischer oder bulgarischer Herkunft leben und immer wieder zum politischen Zankapfel werden. Die Türkei spricht von einer "türkischen Minderheit" und fühlt sich berufen, deren Interessen zu vertreten. Karahasan selbst definiert sich als "griechische Staatsbürgerin moslemischen Glaubens".



    Politisches Kalkül



    Dem griechischen Minister für Mazedonien und Thrakien, Georgios Kalantzis, kam diese Aussage nicht patriotisch genug vor. Vor laufenden Kameras fragte er rhetorisch, ob Frau Karahasan am 25. März den griechischen Nationalfeiertag mitfeiern würde. An diesem Tag gedenken die Griechen alljährlich des Befreiungskriegs gegen die Türken im Jahr 1821.




    Solchen Verbalattacken geht die junge Anwältin lieber aus dem Weg. Für sie ist die Zukunftsangst der Wähler wichtiger als die Vergangenheitsbewältigung. "Das größte Problem in unserer Region ist die Arbeitslosigkeit", antwortete sie. "Und ich kann Ihnen ganz konkrete Beispiele nennen: Sämtliche Textilbetriebe, sowie eine große Papierfabrik in der Stadt Drama sind stillgelegt worden. Genauso wie die Fabrikanlage für Düngemittel in der Stadt Kavala. Und auch unsere Zuckerraffinerie hier in Xanthi ist in Gefahr. Möglicherweise wird der Betrieb nächstes Jahr eingestellt."



    Gebildete Außenseiterin



    Karahasan spricht fließend griechisch, türkisch, bulgarisch und englisch. Urkonservative Lokalpolitiker werfen ihr dubiose Verbindungen zu pro-türkischen Vereinen vor, doch der Durchschnittswähler findet sie eher sympathisch. Ob er auch für sie stimmen wird, ist allerdings eine andere Frage.



    Als Favorit gilt immer noch der Kandidat der Konservativen Konstantinos Tatsis, ein beliebter Arzt mit viel Erfahrung in der Kommunalpolitik. Doch Gulbeyaz Karahasan lässt nicht locker: "Unser Wahlkampf verläuft sehr ruhig und besonnen. Aber natürlich kämpfen alle politischen Parteien um den Wahlsieg", sagt sie. Ganz wichtig seien ihr die Wahlversammlungen vor Ort, denn es gibt viele entfernte Dörfer in der Region. "Darüber hinaus haben wir selbstverständlich alles, was zum Wahlkampf gehört, etwa Wahlplakate für unsere Kandidaten."



    Harte Attacken



    Keine Frage: Mit der Nominierung von Gulbeyaz Karahasan wollte der sozialistische Oppositionsführer und ehemalige Außenminister Jorgos Papandreou ein Zeichen setzen. Allerdings sorgte seine Entscheidung für heftige Reaktionen - sogar in der eigenen Partei. Am härtesten reagierte der ehemalige sozialistische Justizminister Stelios Papathemelis, ein religiös motivierter Nationalist: "Wir dürfen der Türkei nicht die Verwaltungshoheit überlassen" - ließ er verkünden.



    Jannis Papadimitriou, Athen

  2. #2
    Avatar von radeon

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    488
    Muslimin und Frau.. Gleich zwei sachen die ungewöhnlich in der Griechischen Politik sind. RESPEKT an die Frau.

    Normal das man ihr Dubiöse Verbindungen unterstellt. Es herrscht schließlich wahlkampf und welcher griechische christ wählt eine muslimin die angeblich solche verbindungen hat?

  3. #3
    Crane
    Zitat Zitat von radeon
    Muslimin und Frau.. Gleich zwei sachen die ungewöhnlich in der Griechischen Politik sind. RESPEKT an die Frau.

    Normal das man ihr Dubiöse Verbindungen unterstellt. Es herrscht schließlich wahlkampf und welcher griechische christ wählt eine muslimin die angeblich solche verbindungen hat?
    Ja abwarten.. zu ihren ungunsten haben sich die Tuerken ja gleich zu Wort gemeldet und einen Schwachsinn von sich gegeben von wegen man muesse die Minderheit von Tuerken dort "schuetzen" (wir wissen ja was sie damit meinen).
    Sie hat darauf erstmal gesagt, dass sie eine Griechin sei, was sicher richtig ist. Ihre Chancen stehen dennoch schlecht.

  4. #4
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Ja abwarten.. zu ihren ungunsten haben sich die Tuerken ja gleich zu Wort gemeldet und einen Schwachsinn von sich gegeben von wegen man muesse die Minderheit von Tuerken dort "schuetzen" (wir wissen ja was sie damit meinen).
    Zitat Zitat von Takis Michas
    The conceptions that underlie Greece‘s official policy toward ethnic minorities are also determined by the exclusivity of the Greek concept of the ethnos. Greece does not officially recognize the existence of ethnic minorities in its territories. The Turkish-speaking minority in Thrace is recognized only as a “religious” (“Muslim”) minority[...]. In general, any attempt by an ethnic group to claim recognition is generally perceived as being “foreign instigated” and against Greece’s national interests. This policy was succinctly summed up in July, 1999, by Parliamentary Speaker Apostolos Kaklamanis, who is also a leading member of the governing PASOK Party: "It is a well-known fact that in Greece there is no Turkish or Macedonian minority. There is a Muslim religious minority, which is respected. Any inventions that serve other purposes will be handled in the appropriate way.”

  5. #5

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    9.182
    Zitat Zitat von radeon
    Muslimin und Frau.. Gleich zwei sachen die ungewöhnlich in der Griechischen Politik sind. RESPEKT an die Frau.

    Normal das man ihr Dubiöse Verbindungen unterstellt. Es herrscht schließlich wahlkampf und welcher griechische christ wählt eine muslimin die angeblich solche verbindungen hat?
    Sorry. Nicht nur dass der Text dritklassig geschrieben ist, nein er enthält auch viele Propagandistische Elemente. Die Recht stiellos und minderwärtig übermittelt werden.

    Sorry, aber das ist mal total für die Tonne!

  6. #6
    Avatar von radeon

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    488
    Zitat Zitat von LaLa
    Zitat Zitat von radeon
    Muslimin und Frau.. Gleich zwei sachen die ungewöhnlich in der Griechischen Politik sind. RESPEKT an die Frau.

    Normal das man ihr Dubiöse Verbindungen unterstellt. Es herrscht schließlich wahlkampf und welcher griechische christ wählt eine muslimin die angeblich solche verbindungen hat?
    Sorry. Nicht nur dass der Text dritklassig geschrieben ist, nein er enthält auch viele Propagandistische Elemente. Die Recht stiellos und minderwärtig übermittelt werden.

    Sorry, aber das ist mal total für die Tonne!
    was bitte?

  7. #7

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    9.182
    Auf gut deutsch: Der Text is fürn Arsch, wie so nen Bild kack! Comprende?

  8. #8
    Avatar von port80

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    xa xa xa xa....!!!!!

    ihr redet über die karahasan !!!!
    also leute...erstmal ist diese frau hässlich, aber egal es geht ja nicht darum.

    Also ich kenne die karahasan bzw. die politik die sie mit der PASOK partei verfolg. Karahasan ist der lange arm von Georgios Papandreou.
    Sie ist zwar, besser gesagt in ihrem pass steht zwar das sie muslimin ist, ist aber in wahrheit alles andere als eine muslimin.

    Es wird gerätselt ob sie von der pasok regierung als muslimin gemacht worden ist um ein ohr in xanthi wo paar muslime wohnen zu haben.
    Letzt endes ist sie griechin die dafür geformt worden ist die muslime in shach zu halten. auf jeden fall hat sie überhapt nichts zu sagen und steht auf dem lohnzettel von papandreou und sein PASOK.

    ps. die karahasan arbeitet gegen die muslime in hellas.....und nicht für die, wer sich mit der thematik mal genauer befasst der wird merken was ich meine.

  9. #9

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    Zitat Zitat von LaLa
    Zitat Zitat von radeon
    Muslimin und Frau.. Gleich zwei sachen die ungewöhnlich in der Griechischen Politik sind. RESPEKT an die Frau.

    Normal das man ihr Dubiöse Verbindungen unterstellt. Es herrscht schließlich wahlkampf und welcher griechische christ wählt eine muslimin die angeblich solche verbindungen hat?
    Sorry. Nicht nur dass der Text dritklassig geschrieben ist, nein er enthält auch viele Propagandistische Elemente. Die Recht stiellos und minderwärtig übermittelt werden.

    Sorry, aber das ist mal total für die Tonne!
    Wir reden von Gurken und du kommst jetzt mit Kürbise, ich würde den Text nochmals durchlesen, vieleicht 10-20mal.

  10. #10
    Avatar von port80

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    Zitat Zitat von Revolut
    Ein Volk das andere Völker unterdrückt, kann selbst nicht frei sein


    Ein volk das ein anderes volk underdrückt weil es vom jetzigen underdrückten volk selber Underdrückt worden ist, ist jetzt frei, so frei das es andere völker underdrücken kann ohne selber wieder underdrückt zu werden. Das jetzige freie Volk wäre nicht frei wenn es durch das vorherige Volk weiter underdrückt wäre
    Port80


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