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Griechenland: Operation in Libyen

Erstellt von H3llas, 20.03.2011, 11:52 Uhr · 30 Antworten · 2.465 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von H3llas

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    Griechenland: Operation in Libyen

    Griechische Beteiligung in der NATO-Operation in Libyen
    Vier F-16, 1Flugzeugtyp ERIEYE, einer Fregatte und zwei Hubschraubern
    wir zur verfuegung gestellt.


    Ελληνική συμμετοχή στη νατοϊκή επιχείρηση στη Λιβύη
    Τέσσερα F-16, ένα αεροσκάφος εναερίου ελέγχου τύπου ERIEYE, μια φρεγάτα και ένα με δύο ελικόπτερα έρευνας και διάσωσης, αναμενεται να διαθέσει η Αθήνα στην περίπτωση στρατιωτικής δράσης του ΝΑΤΟ κατά της Λιβύης. kathimerini.gr -

  2. #2
    Avatar von H3llas

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    das aber was neues, wir beteiligen uns eigentlich nie bei sowas..wie kommt diese wende?

  3. #3
    Avatar von BRZO

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    Reicht es nicht wenn nur die USA Lybien angreift?

    Oder Scheissen die sich in die Hosen dass alleine zu machen?

    Ich bin zwar für diesen Angriff aber warum müssen da gleich 5 Länder und davon eine Weltmacht angreifen?

  4. #4

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    Und was sieht die NATO - Operation vor? Finde es persönlich doof, dass sich unser Militär da beteiligt. Naja dem Militär ist aber anscheinend langweillisch..

  5. #5
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von BiHero Beitrag anzeigen
    Reicht es nicht wenn nur die USA Lybien angreift?

    Oder Scheissen die sich in die Hosen dass alleine zu machen?

    Ich bin zwar für diesen Angriff aber warum müssen da gleich 5 Länder und davon eine Weltmacht angreifen?
    da machen mehr mit!

    hier ein liveticker fallst es euch interessiert:

    Liveticker 10.40 Uhr: +++ 14 Regime-Kämpfer getötet +++ - n-tv.de

    Liveticker 10.40 Uhr+++ 14 Regime-Kämpfer getötet +++

    Die Alliierten beschießen im Rahmen ihrer Militäroffensive gegen Libyens Diktator Gaddafi nun Ziele in Tripolis. Die US-Truppen nennen ihren Einsatz "Odyssey Dawn" - Morgendämmerung einer Irrfahrt.
    +++ 10.40 Mindestens 14 Regime-Kämpfer getötet +++
    Mindestens 14 Tote liegen um die ausgebrannten Militärfahrzeuge entlang der strategisch wichtigen Straße zwischen der Rebellenhochburg Bengasi und Adschdabija im Osten Libyens, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Nach den Luftangriffen der westlichen Alliiertentruppen zeigt die Straße, auf der Gaddafi-Truppen nach Benghasi vorgerückt sind, ein Bild der Zerstörung. Die Munition der ausgebrannten Fahrzeuge explodiert noch immer.
    +++ 10.23 Gaddafi positioniert Scharfschützen +++
    Gaddafi-Truppen positionieren Scharfschützen auf den Dächern von mindestens drei Häusern im Zentrum der von Aufständischen besetzten Stadt Misurata, wie ein Bewohner berichtet. "Sie scheinen bereit zu sein, auf alles zu feuern, was sich bewegt", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters am Telefon. In Misurata sei es heute bisher ruhig, Gaddafis Truppen umzingelten jedoch weiterhin die Stadt.
    +++ 10.05 Ruhe nach erster Angriffswelle +++
    N
    ach der ersten Angriffswelle gegen Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi ist die Lage in den Städten Tripolis und Bengasi derzeit ruhig.
    +++ 9.02 Russland bedauert Angriffe +++
    Russland distanziert sich vom internationalen Militäreinsatz gegen Libyen. "Wir bedauern diesen bewaffneten Einsatz im Rahmen der UN-Resolution 1973, die in Eile beschlossen wurde", teilte das Außenministerium in Moskau auf seiner Internetseite mit. Russland rufe zu einer baldigen Waffenruhe auf. "Das Blutvergießen muss schnell gestoppt werden, und Libyen muss schnell den Dialog aufnehmen, damit der Konflikt auf Dauer gelöst werden kann." Russland hatte sich - wie Deutschland - bei der Abstimmung über die Resolution im UN-Sicherheitsrat enthalten.
    +++ 8.44 Sorge um Gaddafis Giftgas-Vorräte +++
    Westliche Staaten sorgen sich einem Medienbericht zufolge um Giftgas-Vorräte von Machthaber Gaddafi. Mit Überwachungssatelliten werde ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, in dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt würden, berichtete die "Washington Post". Die Fässer seien südlich der Stadt Sirte gelagert. Westliche Regierungsbeamte befürchten offenbar, Gaddafi könne das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.
    +++ 7.58 TV: USA bombardieren Flugplatz +++
    Drei US-Tarnkappenbomber werfen nach Angaben des Fernsehsenders CBS bei dem Militäreinsatz 40 Bomben auf einen bedeutenden libyschen Flugplatz, der jedoch nicht näher identifiziert wurde. Ein Sprecher des Pentagon erklärte, ihm lägen keine Informationen über einen solchen Angriff vor.
    +++ 06.07 Britische Luftwaffe fliegt auch Angriffe +++
    An den Luftangriffen auf Ziele in Libyen haben sich auch britische Kampfflugzeuge beteiligt. Mehrere Tornados der Royal Air Force feuerten Lenkflugkörper der Marke Stormshadow ab, sagte der britische Armeesprecher John Lorimer. Die Kampfjets seien bei ihrem Einsatz von der ostenglischen Luftwaffenbasis Marham gestartet und nach ihrem 4800 Kilometer langen Flug dorthin zurückgekehrt.
    +++ 4.15 China: Libyen braucht rasche Stabilität +++
    China äußert Bedauern über den Militäreinsatz gegen Libyen. Eine Eskalation und Todesopfer müssten vermieden werden, teilte das chinesische Außenministerium mit. Das Land sollte so schnell wie möglich seine Stabilität wieder erlangen. China hatte sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Libyen-Resolution wie Deutschland der Stimme enthalten.
    +++ 03.17 Erneute Beschüsse von Tripolis +++
    Das libysche Staatsfernsehen berichtet von neuen Beschüssen auf Teile der Hauptstadt Tripolis. Die Angriffe der "feindlichen Kreuzritter" gingen weiter, hieß es.
    +++ 02.34 Staatsfernsehen: 48 Tote bei Alliierten-Angriffen +++
    Bei der Militäraktion der westlichen Koalitionstruppen in Libyen sind dem Staatsfernsehen zufolge 48 Menschen getötet worden. 150 Personen seien bei den Beschüssen verletzt worden. Betroffen seien die Hauptstadt Tripolis sowie die Städte Sirte, Benghasi, Misrata und Suwara.
    +++ 01.48 Luftangriff auf Tripolis gemeldet +++
    Die libysche Hauptstadt Tripolis ist am frühen Sonntagmorgen aus der Luft angegriffen worden. Die Luftabwehr der Stadt war in Aktion, berichtet ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP. Es seien Bombenexplosionen zu hören.
    +++ 01.00 Chávez: Der Westen will Libyens Öl +++
    Die USA und ihre Verbündeten sind laut Venezuelas Staatschef Hugo Chávez nicht am Leben der Menschen in Libyen interessiert, sondern an den Ölvorkommen des Landes. Das sagt Chávez in einer vom Fernsehen übertragenen Rede und fordert eine sofortige Waffenruhe. "Es ist bedauerlich, mehr Tod und mehr Krieg, sie (die USA) sind die Herren des Krieges. (...) Was für eine Unverantwortlichkeit."
    +++ 00.40 Libyen fordert Notsitzung des Sicherheitsrats +++
    Libyen hat nach dem Beginn der internationalen Militäraktionen gegen die Truppen von Machthaber al-Gaddafi eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates in New York gefordert. Nach den westlichen Angriffen sei die UN-Resolution 1973 nicht länger gültig, erklärt das Außenministerium in Tripolis.
    20. März 2011
    +++ 23.29 Gaddafi: Mittelmeerraum jetzt Kriegsgebiet +++
    Der libysche Machthaber al-Gaddafi bezeichnet die internationale Militäroperation gegen seine Truppen als "Auslöser eines zweiten Kreuzfahrerkrieges". In einer kurzen Ton-Botschaft im libyschen Staatsfernsehen droht er: "Das Mittelmeer wird zum Schlachtfeld werden. Das libysche Volk ist bereit, die Kreuzritter zu bekämpfen. Wir werden die Waffenlager für alle Libyer öffnen." Der Mittelmeerraum und Nordafrika seien jetzt Kriegsgebiet. Die Länder Afrikas, aus dem arabischen Raum, Lateinamerikas und Asiens ruft er auf, dem libyschen Volk im Kampf gegen den Feind beizustehen.
    +++ 23.05 Frankreich dementiert Kampfjetabschuss +++
    Das libysche Staatsfernsehen vermeldet den Abschuss eines französischen Kampfflugzeugs in der Region von Tripolis durch die nationale Flugabwehr. Die französische Armee dementiert die Berichte umgehend.
    +++ 21.45 Libyen: Zivile Ziele wurden getroffen +++
    Nach Angaben der libyschen Staatsmedien sind bei den Luftangriffen der internationalen Koalition zahlreiche zivile Ziele getroffen worden. Die offizielle Nachrichtenagentur Jana zitiert einen Sprecher der libyschen Streitkräfte, wonach es Verletzte gab. Im Staatsfernsehen sagte ein Militärsprecher, Treibstofftanks seien in der Region der Stadt Misrata getroffen worden. Zuvor hatten Augenzeugen von schweren Explosionen im Osten der Hauptstadt Tripolis berichtet.
    +++ 21.37 USA feuern über 100 Raketen ab +++
    Die USA haben nach eigenen Angaben die libysche Luftüberwachung beschossen. Insgesamt seien etwa 110 Tomahawk-Raketen auf libysche Ziele abgefeuert worden, hieß es in US-Kreisen. Präsident Barack Obama hatte zuvor erklärt, dass die USA eine Militäraktion in Libyen begonnen haben. Es handele sich um eine begrenzte Aktion, sagte der US-Präsident während eines Besuchs in Brasilien. Die USA könnten nicht untätig bleiben, wenn ein Tyrann seinem eigenen Volk androhe, keine Gnade walten zu lassen.
    +++ 21.04 Gaddafi-Anhänger als menschliche Schutzschilde in Tripolis +++
    Mehrere Hundert Anhänger des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi haben sich in Bab al-Asisija, einer Vorstadt von Tripolis, versammelt. Sie wollten auf diese Weise die Residenz Gaddafis gegen Angriffe französischer Militärjets "schützen", berichtete eine Korrespondentin des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira aus der libyschen Hauptstadt. Gaddafi lebt in einem Zelt in der Militärgarnison der Vorstadt. Auch n-tv Korrespondentin Antonia Rados berichtete von Gaddafi-Anhängern, die sich angeblich freiwillig als menschliche Schutzschilde in der Hauptstadt versammeln.
    +++ 20.57 Medien: US-Kriegsschiff feuert Marschflugkörper auf Ziele in Libyen +++
    Ein US-Kriegsschiff bombardiert Ziele in Libyen mit Marschflugkörpern. Das berichten US-Medien unter Berufung auf Pentagonvertreter. Der britische Premierminister Cameron gibt in London bekannt, dass auch die Streitkräfte seines Landes inzwischen in Libyen im Einsatz seien. Die Militäraktion sei "notwendig, legal und richtig", sagte der Regierungschef.
    +++ 20.47 CNN: US-Armee schießt auf Gaddafi-Truppen +++
    Der US-Nachrichtensender CNN meldet, die US-Armee habe Raketen auf Gaddafi-Truppen abgefeuert. Der Sender beruft sich auf Informationen aus Verteidigungskreisen.
    +++ 20.20 Frankreich will weitere Aktionen durchführen +++
    Frankreich hat weitere Militäraktionen in Libyen angekündigt. Die Maßnahmen würden in den kommenden Tagen fortgesetzt, bis sich Machthaber Muammar Gaddafi an die UN-Resolution halte.
    +++ 19.25 Französische Jets bombardieren Panzer +++
    Bei Luftangriffen französischer Kampfjets auf Ziele in Libyen sind nach arabischen Medienberichten vier Panzer der libyschen Regierungstruppen getroffen worden. Die Panzer seien am Rande der Aufständischen-Hochburg Bengasi im Osten des Landes bombardiert worden, berichtete der arabischen Fernsehsender Al-Dschasira.
    +++ 19.19 Russland bedauert Militäraktion +++
    Russland steht dem militärischen Eingreifen in Libyen skeptisch gegenüber. "Moskau bedauert die Militäraktion", teilte das Außenministerium mit.
    +++ 19.15 Libyen dementiert Angriffe +++
    Die libysche Führung hat erneut Berichte über Angriffe ihrer Truppen auf die Aufständischen-Hochburg Bengasi dementiert. Außenminister Kussa sagte vor der Presse in Tripolis: "Wir halten uns vollständig an die von uns verkündete einseitige Waffenruhe und das Ende aller Militäroperationen." Die Angriffe auf die "bewaffneten Banden im Osten des Landes" seien eingestellt worden. Damit habe Libyen die UN-Resolution 1973 erfüllt, fügte er hinzu.
    +++ 18.11 Frankreich gibt ersten Schuss ab +++
    Frankreich hat nach eigenen Angaben in Libyen erstmals Waffengewalt eingesetzt. Um 17.45 Uhr MEZ sei ein erster Schuss auf ein Fahrzeug am Boden abgegeben worden, erklärte das Verteidigungsministerium. Einem Sprecher zufolge sind etwa 20 Kampfjets in die Operation eingebunden. Das Einsatzgebiet liege etwa 100 bis 150 Kilometer von der Rebellenhochburg Benghasi entfernt.
    +++ 18.05 Frankreich schickt Flugzeugträger +++
    Frankreich wird seinen Flugzeugträger "Charles de Gaulle" am Sonntag vom Mittelmeerhafen Toulon aus nach Libyen schicken. Das gab das Verteidigungsministerium bekannt. Zuvor hatte Präsident Sarkozy erklärt, der internationale Militäreinsatz gegen Libyen habe begonnen; französische Rafale-Kampfjets überflogen nach Angaben eines Armeevertreters das "gesamte libysche Territorium".
    +++ 17.37 Obama ruft zum Schutz des libyschen Volkes auf +++
    US-Präsident Obama hat die Entschlossenheit der Staatengemeinschaft für ein Eingreifen in Libyen bekräftigt. "Das libysche Volk muss beschützt werden", sagte Obama nach einem Treffen mit der brasilianischen Präsidentin Rousseff. Ohne ein sofortiges Ende der Gewalt gegen Zivilisten sei die Koalition bereit, mit Dringlichkeit zu handeln.
    +++ 17.03 Italien stellt Stützpunkte zur Verfügung +++
    Italien stellt nach den Worten von Ministerpräsident Berlusconi derzeit nur Luftstützpunkte für den Einsatz über Libyen bereit. Die italienische Luftwaffe könne sich aber zu einem späteren Zeitpunkt notfalls auch direkt beteiligen. Der Nato-Stützpunkt in Neapel könnte das Kommandozentrum des Einsatzes werden. Italienische Flugzeuge haben nach einem Bericht von Al-Arabija aber zumindest Aufklärungsflüge über Libyen aufgenommen. Das Land war früher eine italienische Kolonie.
    +++ 16.45 Merkel bietet indirekte Hilfe an +++
    Deutschland will sich am Libyen-Einsatz nur indirekt beteiligen, indem die Bundeswehr die Nato in Afghanistan stärker entlastet. Außerdem sollen für den Libyen-Einsatz die US-Stützpunkte in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Das kündigte Bundeskanzlerin Merkel nach dem Libyen-Sondergipfel in Paris an. Ziel sei es, den Krieg des libyschen Machthabers Gaddafi gegen sein eigenes Volk zu beenden und eine Waffenruhe zu erreichen, sagte sie. "Deutschland hatte gegen Teile der UN-Resolution Bedenken. (...) Aber jetzt gilt die Resolution, und wir wollen, dass sie erfolgreich durchgesetzt wird", sagte Merkel.
    +++ 15.54 Alliierte Flugzeuge greifen Gaddafis Truppen an +++
    Die Umsetzung des vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Flugverbots über Libyen beginnt. Flugzeuge der internationalen Staatengemeinschaft sind nach Aussage von Frankreichs Präsident Sarkzoy bereits dabei, Angriffe der libyschen Armee in Benghasi zu stoppen. Dies sagte Sarkozy nach einem Gipfel in Paris, wo er mit Staats- und Regierungschefs die Umsetzung der UN-Flugverbotszone besprochen hatte. Das Flugverbot wird neben französischen Kampfjets auch von britischen und kanadischen Militärjets abgesichert. Das berichtete der französische TV-Sender BFMT-TV. Ihr Auftrag sei zunächst die Aufklärung. Sie hätten aber auch Befehl einzugreifen, um libysche Truppenmanöver zu unterbinden.
    +++ 15.45 Libyen fordert internationale Beobachter +++
    Die libysche Führung hat UN-Generalsekretär Ban gebeten, die von ihr ausgerufenen Waffenruhe durch internationale Beobachter überwachen zu lassen. Außenminister Kussa sagte, dies sei auch geschehen, um die eigene Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen. Libyen habe zudem seine Bereitschaft unterstrichen, die Resolution des UN-Sicherheitsrats anzuerkennen und entsprechende Botschaften an die Mitglieder des Gremiums sowie an Ban gerichtet. "Auf diese Weise hat Libyen alle seine Verpflichtungen gegenüber der internationalen Gemeinschaft erfüllt", fügte Kussa hinzu.
    +++ 15.10 Französische Kampfjets über Bengasi +++
    Französische Kampfflugzeuge überfliegen nach Informationen des französischen TV-Senders BFMT-TV die libysche Aufständischen-Hochburg Bengasi. Dort gibt es heftige Gefechte der Rebellen mit Einheiten des libyschen Diktators Gaddafi. Rafale-Kampfjets seien zu Aufklärungszwecken über das "gesamte libysche Territorium" geflogen, bestätigte ein französischer Armeevertreter der Nachrichtenagentur AFP. Eine am Donnerstag bechlossene UN-Resolution erlaubt, in Libyen eine Flugverbotszone und eine Waffenruhe "mit allen nötigen Maßnahmen" durchzusetzen.
    +++ 14.43 Kanada macht Druck für schnellen Einsatz +++
    Kanadas Regierung spricht sich für einen schnellen Beginn eines Libyen-Einsatzes aus. Es seien bereits kanadische Kampfflugzeuge in der Region, die für die Vorbereitung eines Angriffs zwei Tage benötigen, sagt ein Sprecher.
    +++ 14.40 Tausende Einwohner Bengasis fliehen +++
    Wegen der anhalten Kämpfe um Bengasi flüchten tausende Bewohner aus der Stadt. Die Flüchtlinge versuchen in Richtung Tobruk und der nägyptische Grenze zu entkommen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP ist eine große schwarze Rauchwolke zu sehen. Vor Tankstellen und Bäckereien hätten sich lange Warteschlangen gebildet.
    +++ 14.03 Sondergipfel in Paris beginnt +++
    Spitzenpolitiker aus aller Welt kommen in Paris zusammen, um nach dem grünen Licht des UN-Sicherheitsrates für militärische Zwangsmittel über das weitere Vorgehen gegen Libyens Machthaber Gaddafi zu beraten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt an dem Sondergipfel im Élyséepalast teil.
    +++ 13.53 Rebellen: Angriff abgewehrt +++
    Die Rebellen in Libyen wehren nach eigenen Angaben einen Angriff von Regierungstruppen auf Bengasi ab. Ein Sprecher der Aufständischen sagt, es seien vier Panzer erbeutet worden.
    +++ 13.22 Großbritannien verlegt Kampfflugzeuge +++
    Großbritannien beginnt in Vorbereitung eines militärischen Eingreifens mit der Verlegung von Kampfflugzeugen in den Mittelmeerraum. An dem Einsatz sollen Maschinen der Typen Tornado und Eurofighter beteiligt sein, berichtet die BBC. Außerdem sollen Aufklärungsflugzeuge der Typen Nimrod und Sentinel sowie VC-Tankflugzeuge in Stellung gebracht werden.
    +++ 12.51 Öl-Produktion bricht ein +++
    Die Öl-Produktion in Libyen fällt nach Angaben der Regierung von 1,6 Millionen Barrel pro Tag vor der Krise auf weniger als 400.000.
    +++ 11.52 Gaddafi: UN-Beschluss ungültig +++
    Der libysche Machthaber Gaddafi bezeichnet in Briefen an führende Weltpolitiker den Weltsicherheitsratsbeschluss zur Verhängung eines Flugverbots über Libyen als "ungültig". "Die Resolution steht im Widerspruch zur UN-Charta, die jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Mitgliedslandes verbietet", hieß es in dem Schreiben, das der libysche Regierungssprecher Mussa verliest.
    +++ 10.47 Rebellen: Brauchen schnell Hilfe +++
    Nach Meinung des Rebellenchefs Mustafa Abdel Dschalil muss die internationale Gemeinschaft schnell reagieren, um die Zivilisten vor den Angriffen der Truppen von Gaddafi zu schützen. Derzeit würden alle Stadtteile von Bengasi beschossen, sagt Dschalil dem Fernsehsender Al Dschasira. Die internationale Gemeinschaft sei bereits spät dran. Falls man heute nicht die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates umsetze, werde es in Bengasi eine Katastrophe geben.
    +++ 10.22 Paris: Müssen schnell agieren +++
    Die internationale Gemeinschaft muss nach Angaben aus französischen Regierungskreisen bei Libyen schnell reagieren. "Es ist klar, dass wir schnell agieren müssen", hieß es in Paris. Die französische wie auch die britische Regierung wollten dazu offiziell keine Stellung nehmen.
    +++ 09.46 Dänemark schickt Kampfflugzeuge +++
    Dänemark schickt sechs Kampfflugzeuge des Typs F-16 für einen Libyeneinsatz nach Sizilien. Zuvor hatte das Parlament in einer Nachtsitzung einstimmig der Beteiligung an einem internationalen Einsatz zur Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen zugestimmt. Verteidigungsministerin Gitte Lillelund Bech erklärt, vier F-16 seien ab Sonntag einsatzbereit. Die anderen stünden als Reserve bereit.
    +++ 08.45 Al-Dschasira: Bengasi wird angegriffen ++
    Das Stadtzentrum der Rebellen-Hochburg Benghasi wird laut dem Fernsehsender Al-Dschasira beschossen. Der Sender bezieht sich auf seinen Korrespondenten.
    +++ 08.27 Flugzeug abgeschossen oder abgestürzt +++
    Über der ostlibyschen Rebellenhochburg Bengasi wird möglicherweise ein Militärflugzeug abgeschossen. Reporter berichten, die Maschine sei abgestürzt und am Boden aufgeschlagen. Zu wem die Maschine gehört, ist unklar.
    +++ 08.10 TV: Gaddafi-Truppen greifen Bengasi an +++
    Truppen des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi erreichen einem Fernsehbericht zufolge die Rebellen-Hochburg Bengasi. Unter Berufung auf ihren Korrespondenten berichtet Al-Dschasira, die Streitkräfte befänden sich in den westlichen Vororten der Stadt.
    +++ 06.45 Luftangriff südwestlich von Bengasi +++
    Das Gebiet südwestlich der libyschen Stadt Bengasi wird von einem Flugzeug aus angegriffen. Zwei Rauchwolken steigen über dem Gebiet auf. Der Flugzeuglärm war auch im Zentrum der Rebellenhochburg Bengasi zu hören.
    +++ 05.55 Explosionen und Kampfjet in Bengasi zu hören +++
    In der libyschen Rebellen-Hochburg Bengasi sind einem Reuters-Augenzeugen zufolge am frühen Samstagmorgen starke Explosionen zu hören. Sie seien stark genug gewesen, um Gebäude zum Beben zu bringen. Auch ein Kampfjet sei über der Stadt zu hören gewesen.
    +++ 03.24 Gaddafi geißelt UN-Resolution +++
    Nach Aussagen des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi gibt es für die UN-Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen keine Rechtfertigung. "Das ist unverhohlener Kolonialismus. Es gibt keine Rechtfertigung. Es wird ernsthafte Folgen für den Mittelmeerraum und Europa haben", sagte Gaddafi dem Fernsehsender Al-Dschasira.
    +++ 02.17 Militäraktion Stunden nach Libyen-Gipfel möglich +++
    Frankreichs UN-Botschafter Gérard Araud geht davon aus, dass eine internationale militärische Intervention gegen Libyens Machthaber Gaddafi "binnen Stunden" nach dem Sondergipfel zu Libyen beginnen wird. Der Gipfel findet am Samstag in Paris statt. An ihm nehmen alle wichtigen Teilnehmer der Aktionen und der diplomatischen Bemühungen teil. "Dies ist ein guter Moment, um ein letztes Signal zu senden", sagt Araud der BBC.
    +++ 01.33 Libysche Führung beklagt Rebellen-Angriffe +++
    Die libysche Führung wirft den Aufständischen die Missachtung der Waffenruhe vor. Bei El Magrun rund 50 Kilometer südlich von Bengasi sollen die Rebellen regierungstreue Truppen angegriffen haben. "Bewaffnete Milizen haben vor wenigen Minuten angefangen zu schießen. Das Bombardement hält an", sagt der libysche Vize-Außenminister Chaled Kaaim in Tripolis. Angriffe der libyschen Armee schließt Kaaim wegen der Waffenruhe aus. Zur Überwachung der Waffenruhe müssten aber "so bald wie möglich internationale Beobachter" nach Libyen entsandt werden.
    +++ 00.08 Uhr US-Botschafterin: Gaddafi verletzt Waffenruhe +++
    Die Truppen von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi verletzen nach den Worten der US-Botschafterin bei der UNO, Susan Rice, die in der UN-Resolution verlangte Waffenruhe. Das sagt Rice gegenüber CNN. Die Donnerstagabend verabschiedete Resolution verlangt eine sofortige Waffenruhe und ein Ende aller Angriffe und verbietet zudem Flüge über Libyen.
    19. März 2011
    +++ 23.04 De Maizière von Militäraktion nicht überzeugt +++
    Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) verteidigt erneut Deutschlands Enthaltung beim Votum über die Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat. "Obwohl das Herz eher dafür spricht, sagt der kühle Kopf - lieber nicht", sagt er im ZDF. "Wir sind von dieser militärischen Aktion nicht überzeugt." Eine Flugverbotszone sei eine militärische Intervention und schließe auch die Bombardierung des Landes mit ein: "Wenn die Luftwaffe ausgeschaltet ist und das Morden geht mit Panzern weiter, dann muss man gegebenenfalls Bodentruppen schicken und deswegen sagen wir: Bedenke das Ende."
    +++ 22.39 Rebellen wollen Bengasi verteidigen +++
    Die Führung der libyschen Rebellen fordert die Aufständischen zur Verteidigung der Tore von Bengasi auf. "Wir rufen unsere Soldaten und Offiziere auf, sich zu bewaffnen und sich nach El Malgrun zu begeben, um den Eingang von Bengasi zu verteidigen und Gaddafis Truppen zurückzudrängen", heißt es in einer im Radio verlesenen Erklärung. Dies solle möglichst "jetzt und schnell" geschehen. El Malgrun liegt rund 50 Kilometer südlich von Bengasi. Beobachtungen von AFP-Reportern zufolge machten sich anschließend dutzende Fahrzeuge mit jungen, bewaffneten Aufständischen auf den Weg in die Stadt.
    +++ 22.18 Libyen lädt Beobachter ein +++
    Die Regierung Muammar al-Gaddafi lädt internationale Beobachter ins Land ein, um die Einhaltung der Feuerpause zu überwachen, sagt der stellvertretende libyscheAußenminister Chalid Kaim. Zu der von den Vereinten Nationen beschlossenen Flugverbotszone heißt es, die gesamte libysche Luftwaffe habe schon seit zwei Tagen keine Einsätze mehr geflogen.
    +++ 21.58 Bengasi: "Truppen marschieren nicht ein" +++
    Die libyschen Truppen nahe der Rebellenhochburg Bengasi sollen nach Angaben der libyschen Regierung nicht in die Stadt vordringen. Dies sagt der stellvertretende Außenminister Chalid Kaim auf einer Pressekonferenz in Tripolis. Die Lage in Libyen ist derzeit enorm unübersichtlich.
    +++ 21.49 Schwere Explosion in Bengasi zu hören +++
    In der Rebellenhochburg Bengasi ereignete sich offenbar eine schwere Explosion. Reporter berichten, anschließend seien Flugabwehrgeschosse in demselben Bezirk der ostlibyschen Stadt zu hören gewesen.
    +++ 21.17 Gaddafi-Truppen rücken auf Bengasi vor +++
    Truppen des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi rücken dem TV-Sender Al-Dschasira zufolge trotz der erklärten Waffenruhe rasch auf die Rebellenhochburg Bengasi vor. Es fänden Kämpfe mit Aufständischen in den Ortschaften Al-Magrun und Sluk etwa 50 Kilometer von Bengasi entfernt statt.
    +++ 20.38 "Militäreinsatz wäre illegitim" +++
    Es ist illegitim, den libyschen Machthaber Gaddafi mit einem Militäreinsatz zu stürzen, sagt der Strafrechtler Reinhard Merkel gegenüber n-tv.de. Jede legitimierte Regierung habe zunächst das Recht, gewaltsame Proteste niederzuschlagen - auch die libysche. "So bitter das ist." Den von Gaddafi angekündigten Waffenstillstand wertet er als eine taktische Maßnahme. "Er sitzt noch immer fest an der Macht, seine Position ist derzeit nicht gefährdet", meint der Professor.
    +++ 19.53 Obama droht Gaddafi +++
    US-Präsident Barack Obama fordert Libyens Machthaber Muammar Gaddafi eindringlich zu einer Waffenruhe auf. Andernfalls drohten militärische Konsequenzen, warn Obama. "Alle Angriffe auf Zivilisten müssen aufhören." Der Vormarsch auf die Rebellenhochburg Bengasi im Osten Libyens müsse ebenfalls beendet werden. Obama betont zugleich, dass die USA keine Bodentruppen in Libyen einsetzen würden.
    +++ 19.24 Athen spricht mit libyschem Regierungschef +++
    Athen fordert von Tripolis die sofortige Einstellung der Gewalt gegen die Opposition und damit die Einhaltung der Resolution des UN-Sicherheitsrates. Ministerpräsident Papandreou habe telefonisch mit dem libyschen Ministerpräsidenten Al-Baghdadi Ali Al-Mahmoudi gesprochen und ihm ausdrücklich gesagt, es sei Forderung der Internationalen Gemeinschaft, dass die Gewalt beendet wird.
    +++ 18.57 Brasilien nicht von Resolution überzeugt +++
    Brasilien begründet seine Enthaltung bei der Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat. Das Land habe Bedenken gegen die nun mögliche Gewaltanwendung. "Wir sind nicht davon überzeugt, dass der Einsatz von Gewalt (...) die Realisierung unseres gemeinsamen Zieles bringt - das sofortige Ende der Gewalt und den Schutz der Zivilbevölkerung", heißt es in der Stellungnahme der brasilianischen UN-Botschafterin Maria Luisa Viotti.
    +++ 18.17 EU beschließt weitere Sanktionen +++
    Die EU-Staaten beschließen Diplomaten zufolge weitere Sanktionen gegen Personen und Firmen aus Libyen. Die Außenminister der 27 EU-Staaten werden die Entscheidung, Vermögenswerte von elf weiteren Personen und neun Firmen einzufrieren sowie Reiseverbote zu erteilen, bei ihrer Sitzung am Montag absegnen, erklärt ein EU-Diplomatin Brüssel. Restriktionen gegen Ölfirmen wie die staatliche Libyan National Oil Company sollen von den EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel am nächsten Donnerstag und Freitag gebilligt werden. Die Zahlungen aus der EU an die nationale Ölfirma sollen dann eingestellt werden.
    +++ 17.37 Obama will sich äußern +++
    US-Präsident Barack Obama kündigt an, sich um 19.00 Uhr MEZ zum aktuellen Konflikt in Libyen zu äußern.
    +++ 17.17 Kanada schickt Kampfflugzeuge +++
    An der Durchsetzung des UN-Flugverbots über Libyen wird sich auch Kanada beteiligen. Das Land werde sechs CF-18-Jagdbomber nach Europa entsenden, sagte Premierminister Stephen Harper. "Wenn al-Gaddafi sich nicht an die Resolution des Sicherheitsrates hält, werden die kanadischen Streitkräfte zusammen mit anderen gleichgesinnten Ländern diese Resolution durchsetzen", sagte er. Zudem werde eine kanadische Fregatte nach Libyen entsandt.
    +++ 17.04 Rom will Nutzung seiner Luftwaffenbasen erlauben +++
    Italien will nach Angaben von Außenminister Franco Frattini seine Luftwaffenstützpunkte für mögliche militärische Aktionen gegen Libyens Führung zur Verfügung stellen. Die "aktive Beteiligung" Italiens inklusive der erlaubten Nutzung der Militärbasen sei bereits in Gang gesetzt worden, sagt Frattini in Rom.
    +++ 16.38 Trotz Waffenstillstand: Misurata unter Beschuss +++
    Die libysche Küstenstadt Misurata liegt offenbar auch nach einem vom Regime verkündeten Waffenstillstand unter schwerem Beschuss. "Ja, es gibt Artillerie- und Panzerfeuer", sagt ein Bewohner der Stadt am Telefon dem arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira. "Von welchem Waffenstillstand wird da geredet? Es gibt keinen Waffenstillstand", empört er sich.
    +++ 16.30 Clinton - UN-Resolution nur erster Schritt +++
    Die Libyen-Resolution der Vereinten Nationen ist nach den Worten von US-Außenministerin Hillary Clinton nur ein erster Schritt. Die Staatengemeinschaft werde über weitere Aktionen gegen das nordafrikanische Land nachdenken müssen, sagt Clinton. Von der von Libyen angekündigten Feuerpause zeigt sich Clinton unbeeindruckt. Die Führung in Tripolis müsse Worten Taten folgen lassen. Die USA würden weiter auf den Rücktritt von Machthaber Muammar Gaddafi dringen.
    +++ 16.00 Steinmeier unterstützt Kurs der Bundesregierung +++
    SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hält die vorsichtige Haltung der Bundesregierung gegenüber einem Militäreinsatz in Libyen für richtig. "Ob militärische Luftschläge dem Volk in Libyen wirklich helfen, daran kann man zu Recht Zweifel haben. Deshalb halte ich das Abstimmungsverhalten der Bundesregierung für verständlich und nachvollziehbar", erklärt Steinmeier. Deutschland hatte sich im UN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung zu einem Flugverbot und zu einem möglichen Militäreinsatz über Libyen enthalten.
    +++ 15.51 Merkel - Reden mit NATO über AWACS-Einsatz +++
    Die Bundesregierung erwägt eine Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes, um im Gegenzug einen deutschen Militäreinsatz in Libyen zu vermeiden. "Worüber wir mit der NATO im Gespräch sind, das ist die Frage, ob wir im Rahmen der Gesamtbelastung der NATO Aufgaben übernehmen könnten, zum Beispiel im Bereich von AWACS in Afghanistan", sagt Merkel. Darüber führten Außenminister Guido Westerwelle und Verteidigungsminister Thomas de Maiziere derzeit Gespräche mit der NATO. Deutsche Soldaten stellen einen großen Teil der Besatzungen der AWACS-Flugzeuge der NATO, die für die Luftraumüberwachung eingesetzt werden.
    +++ 15.43 UN-Chef fordert Umsetzung der Libyen-Resolution +++
    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ruft die Weltgemeinschaft auf, in der Libyen-Krise mit einer Stimme zu sprechen. Alle Mitgliedsstaaten müssten sich an der Umsetzung der vom Sicherheitsrat beschlossenen Libyen-Resolution beteiligen, fordert er. Mit dieser "historischen" Resolution habe die internationale Gemeinschaft ihre Entschlossenheit bewiesen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.
    +++ 15.14 Ashton reist zu Libyen-Gesprächen nach Paris +++
    Die EU-Außenbeauftragte Catherine Aston wird an diesem Samstag in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy zusammentreffen. Ashton kündigt an, sie wolle in der französischen Hauptstadt auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, und dem Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Jean Ping, sprechen. Frankreich hatte sich in den vergangenen Tagen besonders deutlich für eine Flugverbotszone über Libyen eingesetzt.
    +++ 14.42 Rasmussen: Bedingungen für Eingreifen sind erfüllt +++
    Die politischen Bedingungen für ein militärisches Eingreifen der Nato in Libyen sind nach Ansicht von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erfüllt. Die NATO werde jetzt "ihre Planungen abschließen, um geeignete Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution als Teil eines internationalen Vorgehens zu ergreifen", heißt es in einer Erklärung Rasmussens.
    +++ 14.24 Ölpreise fallen +++
    Die Ölpreise sinken nach der Ankündigung eines Waffenstillstands durch Libyen stark. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai fällt auf 113,67 US-Dollar. Das sind 1,22 Dollar weniger als am Vortag. Vor der Nachricht war Brent-Öl noch bis auf 116,20 Dollar gestiegen.
    +++ 14.15 Nato noch nicht zu Libyen-Einsatz bereit +++
    Die 28 Nato-Staaten sind noch nicht zu einem militärischen Eingreifen des Bündnisses in Libyen bereit. Nach Angaben von Diplomaten konnten sich die Nato-Botschafter in Brüssel nicht auf ein Mandat für einen Militäreinsatz einigen.
    +++ 14.10 Libyen erkennt UN-Resolution an +++
    Libyens Außenminister Mussa Kussa erklärt, sein Land werde die UN-Resolution anerkennen. Als Vollmitglied der Vereinten Nationen müsse Libyen die Resolution "gezwungernermaßen" akzeptieren.
    +++ 13.44 Libyens Führung erklärt sofortige Waffenruhe +++
    Der libysche Außenminister Mussa Kussa kündigt einen sofortigen Waffenstillstand an. Libyen sei bereit zum Dialog, sagt der Minister. Die Entscheidung des UN-Sicherheitsrats zu einer Flugverbotszone über Libyen verurteilt er.
    +++ 13.25 Spanien bietet NATO Stützpunkte an +++
    Spanien wird der NATO im Falle eines Militäreinsatzes gegen Libyen die Luftwaffenstützpunkte Rota und Morón im Süden des Landes zur Verfügung stellen. Das kündigte Verteidigungsministerin Carme Chacón an. Spanien könne auch mit Schiffen und Flugzeugen zu einem solchen Eingriff beitragen, ergänzt sie. Über eine Beteiligung Spaniens müsse jedoch das Parlament abstimmen. "Wir tragen Verantwortung gegenüber dem libyschen Volk", sagt die Ministerin weiter. Der Stützpunkt Rota liegt nahe Cádiz; Morón befindet sich nahe Sevilla.
    +++ 13.20 SPD uneins bei Libyen +++
    Die SPD ist sich nicht einig bei der Frage, ob Deutschland die UN-Resolution für ein Flugverbot über Libyen hätte unterstützen sollen. Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich wirft der Bundesregierung nach ihrer Enthaltung im UN-Sicherheitsrat mangelnden Mut vor. Die Regierung hätte sich der Resolution anschließen sollen, weil Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi "mit mörderischer Konsequenz gegen seine eigene Bevölkerung vorgeht", sagt Mützenich. SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte die Enthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat dagegen begrüßt und von einer Eskalationsgefahr gesprochen.
    +++ 13.01 Belgien will Kampfflugzeuge schicken +++
    Belgien ist zum Einsatz von sechs Kampfbombern des Typs F16 in Libyen bereit. "Eine breite Mehrheit" im Parlament werde diesem Einsatz zustimmen, sagt der belgische Außenminister Steven Vanackere. "Wir erwarten eine Anforderung der Nato", sagt Verteidigungsminister Pieter De Crem. Die sechs Kampfflugzeuge seien derzeit zu Übungen in Griechenland und könnten rasch eingesetzt werden, so De Crem.
    +++ 12.58 Merkel: Libyen-Einsatz nicht ganz durchdacht +++
    Kanzlerin Angela Merkel verteidigt die Enthaltung Deutschlands bei der Entscheidung des UN-Sicherheitsrats zu Libyen. Sie glaube, dass eine Luftoperation über Libyen "nicht hundertprozentig durchdacht" sei, sagt Merkel nach Teilnehmerangaben in einer Sondersitzung der Unionsfraktion zur Lage in Libyen. "Wir wünschen unseren Bündnispartnern viel Erfolg, weil wir die gleichen politischen Ziele verfolgen. Aber wir sind halt anderer Ansicht, was die Erfolgsaussichten des Einsatzes angeht", wird sie zitiert. "Unsere Herzen sind schwer. Das ist keine leichte Entscheidung, aber man muss immer bedenken, was am Ende passiert."
    +++ 12.55 Kämpfe in Misurat, Nalut und Sintan +++
    Die Truppen des libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi setzen ihre Angriffe auf mehrere von den Rebellen kontrollierte Städte fort. Die Küstenstadt Misurata befinde sich seit Donnerstagabend unter heftigem Artilleriebeschuss, sagt ein Sprecher der Rebellen. Das Staatsfernsehen hatte am Donnerstag gemeldet, dass die rund 200 Kilometer östlich von Tripolis gelegene Stadt von Regierungstruppen zurückerobert worden sei. Die Rebellen dementieren die Angaben. In Sintan, das sich ebenfalls noch unter Kontrolle der Rebellen befindet, gibt es Gefechte mit den Truppen Gaddafis. Ein Einwohner berichtet aus der 145 Kilometer südwestlich von Tripolis gelegenen Stadt, bei den seit Donnerstag andauernden Kämpfen habe es auf beiden Seiten Tote gegeben. "Gaddafi schickt unerfahrene junge Leute, die sich in der bergigen Region nicht auskennen. Seine Truppen haben bedeutende Verluste erlitten." In der Stadt Nalut, nahe der Grenze zu Tunesien, greifen Aufständische nach eigenen Angaben eine Stellung der Regierungstruppen vor der Stadt an.
    +++ 12.48 Gipfeltreffen zur Lage in Libyen am Samstag +++
    Frankreich beruft für Samstag einen internationalen Gipfel über die Lage in Libyen ein. Präsident Nicolas Sarkozy habe dazu auch Vertreter der arabischen Welt nach Paris gebeten, sagt der britische Premierminister David Cameron. Er selbst werde auch an dem Treffen teilnehmen.
    +++ 12.28 Großbritannien mobilisiert Kampfflugzeuge für Libyen +++
    Großbritannien stellt Tornado- und Eurofighter-Kampfflugzeuge für einen Libyen-Einsatz zur Verfügung. Sie würden in den nächsten Stunden auf Stützpunkte verlegt, von denen sie aus in Libyen operieren könnten, sagt Premierminister David Cameron.
    +++ 11.55 Gaddafi-Truppen greifen Rebellen an +++
    Unbeeindruckt von der internationalen Drohung mit Militärgewalt nimmt der libysche Machthaber Muammar Gaddafi die von Rebellen gehaltene Stadt Misurata wieder unter Beschuss.
    +++ 11.47 Linke: Enthaltung bei Libyen-Resolution richtig +++
    Die Linke stellt sich hinter die deutsche Enthaltung bei der Abstimmung über die Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat. "Deutschland hat im Weltsicherheitsrat die militärischen Entscheidungen nicht vorangetrieben", erklären die Vorsitzenden von Partei und Fraktion, Gesine Lötzsch, Gregor Gysi und Klaus Ernst. Sie kritisieren das Vorgehen des Sicherheitsrats scharf. Damit drohe aus dem Bürgerkrieg in Libyen ein "international geführter Krieg" zu werden. "So richtig es ist, Gaddafis mörderischem Treiben Einhalt zu gebieten, so falsch ist es, dies mit Krieg erreichen zu wollen", erklären sie. "Die Charta der Vereinten Nationen wird verletzt."
    +++ 11.21 Deutschland will Awacs-Tausch wegen Libyen anbieten +++
    Die Bundesregierung will nach Angaben aus Koalitionskreisen ihr Afghanistan-Engagement erhöhen, um den USA die Verlegung von Aufklärungskapazitäten für einen Libyen-Einsatz zu ermöglichen. Es sei geplant, dass sich Deutschland an der Awacs-Luftüberwachung über Afghanistan beteilige, heißt es. Dadurch könnten die USA eigene Awacs-Maschinen aus dieser Region für den Einsatz am Mittelmeer abziehen.
    +++ 11.16 Libyen schließt seinen Luftraum +++
    Die libysche Führung schließt nach Angaben der europäischen Organisation für Flugsicherheit, Eurocontrol, den Luftraum über dem nordafrikanischen Land. "Tripolis erlaubt bis auf Weiteres keinen Luftverkehr", erklärte Eurocontrol.
    +++ 11.06 Merkel sagt Termine ab +++
    Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt wegen der aktuellen Entwicklung zur Lage in Libyen ihre Teilnahme am Spitzentreffen mit den deutschen Wirtschaftsverbänden in München ab.
    +++ 10.07 Westerwelle kündigt Regierungserklärung an +++
    Der Bundesaußenminister will um 12.00 Uhr eine Regierungserklärung zur Libyen-Entscheidung des Sicherheitsrates abgeben.
    +++ 10.22 Gespannte Ruhe in Tripolis +++
    n-tv Korrespondentin Antonia Rados berichtet aus der libyschen Hauptstadt: In der Metropole ist noch alles ruhig.
    +++ 10.05 Neue Angriffe auf Misurata +++
    Gaddafi-Truppen nehmen die eingekesselte Stadt wieder unter Beschuss. Ungefähr 25 Panzer sollen an dem Angriff beteiligt sein. Misurata ist mit rund 400.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes.
    +++ 09.59 Katar beteiligt sich an Militäraktion +++
    Das Golfemirat kündigt als erstes arabisches Land an, sich an einem militärischen Vorgehen gegen Libyen zu beteiligen. "Der Staat Katar hat in Einklang mit der Resolution entschieden, sich an den internationalen Bemühungen zur Beendigung des Blutvergießens und zum Schutz der Zivilbevölkerung zu beteiligen", teilt das Außenministerium mit.
    +++ 09.31 Deutschland macht nicht mit +++
    Die Bundesrepublik wird nicht in einen Krieg gegen Libyen eintreten. "Wir sind in der Abwägung auch der Risiken zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns mit deutschen Soldaten an einem Krieg, an einem militärischen Einsatz in Libyen nicht beteiligen werden", erklärt Außenminister Westerwelle.
    +++ 08.01 Öl verteuert sich +++
    Die Rohstoffmärkte reagieren auf den drohenden Krieg gegen Libyen. Händler fürchten Produktionsausfälle. Die Öl-Sorten Brent und WTI legen deutlich zu.
    +++ 00.27 Gaddafi droht mit der "Hölle" +++
    Libyens Machthaber Gaddafi kündigt für den Fall von Angriffen Vergeltung an. Der Westen werde "nie wieder Frieden haben". Libyen werde der Welt das Leben "zur Hölle machen", die Länder der EU seien "Verräter".
    +++ 23.35 Flugverbot über Libyen beschlossen +++
    Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution. Erlaubt sind Luftschläge und andere "erforderliche Maßnahmen" zum Schutz der Zivilbevölkerung. Nur der Einsatz von Bodentruppen ist ausgeschlossen. Zehn der 15 Mitgliedsstaaten stimmen der Resolution zu. Deutschland, Russland, China, Brasilien und Indien enthalten sich.

  6. #6
    Avatar von Ilan

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    Zitat Zitat von BiHero Beitrag anzeigen
    Reicht es nicht wenn nur die USA Lybien angreift?

    Oder Scheissen die sich in die Hosen dass alleine zu machen?

    Ich bin zwar für diesen Angriff aber warum müssen da gleich 5 Länder und davon eine Weltmacht angreifen?
    Ein Krieg mit Militär zu führen ist kein Strassenkampf.. und es geht auch nicht um Schwanzvergleich sondern die Befreiung der Bevölkerung.

  7. #7

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    Was sagt die Türkei dazu?

  8. #8
    TurkishRevenger
    Zitat Zitat von mujaga Beitrag anzeigen
    Was sagt die Türkei dazu?
    Zu dem Einsatz von Griechenland oder wie?
    Was soll sie dazu sagen?

  9. #9

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    Zitat Zitat von TurkishRevenger Beitrag anzeigen
    Zu dem Einsatz von Griechenland oder wie?
    Bingo!!

  10. #10

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von mujaga Beitrag anzeigen
    Was sagt die Türkei dazu?
    Was Türkei alter? Was hat Türkei damit zutun? Wir scheissen auf Türkei.

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