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Griechisch-orthodoxer Erzbischof von Amerika, Demetrios, führt Gespräche mit Clinton

Erstellt von Opala, 26.03.2009, 10:04 Uhr · 23 Antworten · 1.552 Aufrufe

  1. #1
    Opala

    Griechisch-orthodoxer Erzbischof von Amerika, Demetrios, führt Gespräche mit Clinton

    Griechisch-orthodoxer Erzbischof von Amerika, Demetrios, führt Gespräche mit US-Außenministerin Clinton erschienen am 24.03.2009 um 13:32 Uhr


    Griechenland / Athen / WASHINGTON. Der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Amerika, Demetrios, führte am Montag ein 50-minütiges Gespräch mit der Außenministerin der Vereinigten Staaten, Hillary Clinton. Im Mittelpunkt standen dabei die Zypernfrage, die ungelöste Namensfrage mit der Früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) sowie die Wiedereröffnung der Theologischen Schule von Chalki. Dieses orthodoxe Priesterseminar wurde von der Türkei Anfang der 70er Jahre geschlossen. Die USA hatten sich wiederholt für die Wiedereröffnung dieser Einrichtung eingesetzt. An der Unterredung in Washington nahmen auch der Botschafter der Vereinigten Staaten in Athen, Daniel Speckhard, sowie weitere diplomatische Vertreter teil.

  2. #2
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Malakas Beitrag anzeigen
    Dieses orthodoxe Priesterseminar wurde von der Türkei Anfang der 70er Jahre geschlossen. Die USA hatten sich wiederholt für die Wiedereröffnung dieser Einrichtung eingesetzt.
    Jap. Hier nochmal Obama, der es fordert (ab 0:22):


  3. #3
    Opala
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Jap. Hier nochmal Obama, der es fordert (ab 0:22):

    Hm.....meinst du es scheint sich was zu bewegen?

  4. #4
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Malakas Beitrag anzeigen
    Hm.....meinst du es scheint sich was zu bewegen?
    Nein, diese türkische Regierung würde sich eher ein Bein rausreißen. Aber ich kann mich (wie so oft) auch irren.

  5. #5
    Opala
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Nein, diese türkische Regierung würde sich eher ein Bein rausreißen. Aber ich kann mich (wie so oft) auch irren.

    Sehe ich genauso damit die Schule von Chalkis wieder geöffnet wird,muss so einiges passieren denke nicht das diese 50 Minütigen gespräche des Erzbischof was bringen werden...naja abwarten.

  6. #6

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    Lächeln

    Das Scholeio (Schule) von Chalkis.

    Dieser Begriff Scholeio hat an sich ein anderes Innenleben, man geht dorthin, um etwas schlauer wieder herauszukommen, um gelernt zu haben, sein von der Natur (Evolution) erhaltenes Gehirn zu benützen.

    Kann in diesem Sinne das Scholeio von Chalkis eine Schule sein?

    Es kann es nicht, es ist ein Ort, in dem einer sehr spezielle Gruppe beigebracht wird, das oben zuerst geschriebene zu unterbinden, zu untergraben, zu zersetzen, gar nicht erst aufkommen zu lassen. Hier finden sich Menschen zusammen, die andere an bestimmte christlich-jüdische Inhalte heranführen wollen, die anderen Begriffe aufstülpen sollen, die so klingen:

    Hallelujah
    Amen
    etc.

    Alles Begriffe, die die feudale Herrschaft eines Denkmodells und einer Anschauung propagieren, die sich, in die Historie einschauend, als Totalitär und Fortschrittsfeindlich, um nicht etwas schlimmeres zu sagen, längst bewiesen hat, sich nie an das hielt, was das Wesen des Griechen war und ist:

    Die Ekecheria, das Sichzueinanderwenden, bekannt auch in dem Teilbegriff Demokratie.

    Ich brauche keine orthodoxe Kirche mit einer Niederlassung in Hellas.
    Sie ist nicht das, was wir brauchen.

    Wir brauchen Paidía kai Morfosis, von klein an, und ein Heranführen an analytische Denkprozesse, wie einst. Die Moderne kennen wir, deren Gesicht ist uns Griechen bekannt, wählt so gut ihr könnt, aber wählt sachlich und unvoreingenommen, auch frei jeder geheuchelten Nostalgie.

  7. #7

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    6.317
    Ich finds eher gut, dass er gesagt hat, dass Griechenland und USA enge Partner sind, vllt wird sich ja in Zukunft dank Obama mehr bewegen (?)

  8. #8
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Wir brauchen Paidía kai Morfosis, von klein an, und ein Heranführen an analytische Denkprozesse, wie einst. Die Moderne kennen wir, deren Gesicht ist uns Griechen bekannt, wählt so gut ihr könnt, aber wählt sachlich und unvoreingenommen, auch frei jeder geheuchelten Nostalgie.
    Deine etymologisch-philosophische Analyse des Begriffs "Scholeio" und deine persönliche Haltung zur Orthodoxie in allen Ehren, aber keine Sorge: diese Priesterhochschule wird wohl auch nie wieder eröffnet werden. Die Verdrängung der letzten Reste des Christentums in der Türkei ist trotz bestehender Verträge seit Jahrzehnten ungebremst in vollem Gange. Dessen vollständiges Verschwinden dürfte nur noch eine Frage von wenigen Jahren sein. Ob an deren Stelle "Paidía kai Morfosis" nach deinen Vorstellungen treten wird, wage ich zu bezweifeln.

    Dem Bericht des Außenministeriums zufolge leben heute 3000 bis 4000 griechisch- orthodoxe Christen in der Türkei, die meisten davon in Istanbul. 1950 waren es dagegen noch rund 100 000. An den Minderheitenschulen, die ihnen nach dem Lausanner Vertrag von 1923 zustehen, befinden sich gegenwärtig nur noch 217 Schüler.

    Quelle

  9. #9
    Avatar von Caesarion

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    7.453
    Griechenland sollte aber trotz alledem seine Beziehungen zu Russland behalten, aber mit Obama wird dieses "West vs. Ost" klischee aus der Welt geschafft

  10. #10

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    23.630

    Lächeln

    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Deine etymologisch-philosophische Analyse des Begriffs "Scholeio" und deine persönliche Haltung zur Orthodoxie in allen Ehren, aber keine Sorge: diese Priesterhochschule wird wohl auch nie wieder eröffnet werden. Die Verdrängung der letzten Reste des Christentums in der Türkei ist trotz bestehender Verträge seit Jahrzehnten ungebremst in vollem Gange. Dessen vollständiges Verschwinden dürfte nur noch eine Frage von wenigen Jahren sein. Ob an deren Stelle "Paidía kai Morfosis" nach deinen Vorstellungen treten wird, wage ich zu bezweifeln.

    Dem Bericht des Außenministeriums zufolge leben heute 3000 bis 4000 griechisch- orthodoxe Christen in der Türkei, die meisten davon in Istanbul. 1950 waren es dagegen noch rund 100 000. An den Minderheitenschulen, die ihnen nach dem Lausanner Vertrag von 1923 zustehen, befinden sich gegenwärtig nur noch 217 Schüler.

    Quelle
    Ich danke dir für deine Worte, wie immer aus dem Munde eines Griechen mit Sinnhaftigkeit. Irre aber hierin nicht, die Orthodoxie läßt mich unberührt, keine Regung mehr daran, weder thetisch noch arnetisch, für mich existiert sie unter ferner liefen. Auch ist mir die Taktik der sog. laizistischen türkischen Regierungen sehr bewußt. Nur, mir auch bewußt, was die Kirche, und insbesondere die Orthodoxie mit uns gemacht hat, und bis heute weiterhin tut, einen kleinen, ganz kleinen Einblick können wir aus dem Thread entnehmen, den wir (ich) eröffnet haben. Desweiteren höre ich, auch wenn es nicht den Anschein macht, sehr genau hin. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein hier auch Vertretener geschrieben hat, aber in einem griechischen Forum hat sich ein durchweg 100%- orthodox-überzeugter Grieche über unsere echten, also antiken Gebäude, also Gotteshäuser, auf die Frage einer etwaigen Restauration wie folgt geäussert: Überlassen wir das alles dem Spiel der Natur (sinngemäß: laßt alles zu Staub werden, nachderm sie vor vielen jahrhunderten ohnehin zerstört und verbrannt wurden).
    Dieser Geist existiert weiterhin, es werden Touristen durchgeschleust, aber ein Aufbau, eine Restitution, eine Reparatur erfolgt nicht.
    Wir Griechen sind kraft Geburt keine Orthodoxen, wir werden zu solchen gemacht. Das kann und muß ein Ende nehmen.

    Du machst dir sorgen um die Griechen orthodoxen Glaubens?
    Warum hat sich die Kirche einst keine Sorgen gemacht, als es den Austausch gab, und sie als Griechen nur Christen anerkannte?
    Es wird hohe Zeit, hier einiges zurechtzurücken, gnadenlos, wie einst Alexander der Aititos, der die Frage stellte, ob sich jemand am Hellenismus vergriffen und gegen die Interessen Hellas' gehandelt habe, gegen die Interessen des Mutterlandes der Akademie, Demokratie, Humanismus, etc.
    Mich läßt es unberührt, Emotionen hierzu würden meine Urteilsfähigkeit nur trüben, Ichor erlaubt und ermöglicht solches aber nicht.
    Tha eitane kalitera, to thema na min to sinexisoume edopera.

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