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Griechisch-orthodoxer Erzbischof von Amerika, Demetrios, führt Gespräche mit Clinton

Erstellt von Opala, 26.03.2009, 10:04 Uhr · 23 Antworten · 1.555 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Livnjak

    Registriert seit
    12.03.2009
    Beiträge
    558
    Hallo an euch Hellen!
    Ich habe mich entschlossen meine Meinung über Hellenismus der Antike und der Moderne hier euch mitzuteilen.
    Ich bin ein großer Bewunderer eurer antiken Kultur. Ich habe unzählige, faszinierende mythologische Geschichte gelesen und sauge alles mögliche Wissen über die alten großen Namen Griechenlands. Wo sie mir überall begegnen ist unglaublich. Die griechischen Vordenker in der Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaft haben den Grundstein dafür gelegt, was uns heute in der "westlichen Moderne" ausmacht. Sei es unser Werteverständnis, Achtung der menschlichen Freiheit, das demokratische Staatssystem aber auch das gemeinsame Austauschen über das Wesen der Dinge und der Welt.
    Und gerade wegen dieser großartigen Vergangenheit, so glaube ich es zumindest, haben die Griechen den Kontakt zur Gegenwart ja auch der Zukunft etwas verloren. Ich will nicht sagen, die Griechen seien die Ewiggestrigen - was ich gut nachvollziehen kann bei der geballten Kulturleistung - aber ihr Blick wendet sich meist nach hinten, selten nach vorne. So habe ich das Gefühl, dass den Griechen gerade dieser Pioniergeist, der Mut zu neuem Denken, neue Wege zu bestreiten etwas abhanden gekommen ist. Leider. Das großartige kulturelle Fundament, dass Griechenland gelegt hat, haben im Laufe der Jahrhunderte haben andere weitergeführt und weiterentwickelt, wie die Römer und dann besonders ab der Zeit der Aufklärung solche großen Denker wie Voltaire, Kant, Shakespeare oder Nietzsche in der Geisteswissenschaft und zum Beispiel Planck, Einstein, Mendelejew, Newton und andere in den Naturwissenschaften.
    Die Entwicklung zur Moderne mit einmaligen geistigen Meisterleistungen hin zu den komplexen Staatsrechts, dass uns heute ungesagte Möglichkeiten beschert (Demokratie, Menschenrechte, Technik) haben die Griechen verschlafen. Inwieweit die Osmanen hier eine Rolle spielen, müsstet ihr mir erläutern, da ich in der Materie nicht allzu bewandert bin. Meiner Meinung nach spielt aber die Faszination Antike besonders für euch eine so wichtige Rolle, dass der Blick nach vorne in die Zukunft fehlt. Es wird an der Zeit, dass Griechenland den Geist von früher wieder findet, der Neues, noch nicht dagewesenes schaffen und erdenken wollte und nicht der ewige Blick zurück und das Selbstbeweihräuchern und auf die Schulter klopfen.

    Das soll keine Angriff sein, wie geschrieben, ich liebe die griechische Kultur, aber ich denke eure Vergangenheit beraubt euch einiger Chancen in der Zukunft. Denn eines ist klar: die Hochkultur der Antike ist mehr als 2000 Jahre rum und sie wird nie wiederkehren. Den Geist dieser Zeit gilt es zu behalten, aber man muss sich auch von Balast trennen um wieder Visionäre statt Historikern hervorzubringen!

    In diesem Sinne
    Auf ein neues visionäres Griechenland!
    MfG

  2. #12

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.099
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Ich danke dir für deine Worte, wie immer aus dem Munde eines Griechen mit Sinnhaftigkeit. Irre aber hierin nicht, die Orthodoxie läßt mich unberührt, keine Regung mehr daran, weder thetisch noch arnetisch, für mich existiert sie unter ferner liefen. Auch ist mir die Taktik der sog. laizistischen türkischen Regierungen sehr bewußt. Nur, mir auch bewußt, was die Kirche, und insbesondere die Orthodoxie mit uns gemacht hat, und bis heute weiterhin tut, einen kleinen, ganz kleinen Einblick können wir aus dem Thread entnehmen, den wir (ich) eröffnet haben. Desweiteren höre ich, auch wenn es nicht den Anschein macht, sehr genau hin. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein hier auch Vertretener geschrieben hat, aber in einem griechischen Forum hat sich ein durchweg 100%- orthodox-überzeugter Grieche über unsere echten, also antiken Gebäude, also Gotteshäuser, auf die Frage einer etwaigen Restauration wie folgt geäussert: Überlassen wir das alles dem Spiel der Natur (sinngemäß: laßt alles zu Staub werden, nachderm sie vor vielen jahrhunderten ohnehin zerstört und verbrannt wurden).
    Dieser Geist existiert weiterhin, es werden Touristen durchgeschleust, aber ein Aufbau, eine Restitution, eine Reparatur erfolgt nicht.
    Wir Griechen sind kraft Geburt keine Orthodoxen, wir werden zu solchen gemacht. Das kann und muß ein Ende nehmen.

    Du machst dir sorgen um die Griechen orthodoxen Glaubens?
    Warum hat sich die Kirche einst keine Sorgen gemacht, als es den Austausch gab, und sie als Griechen nur Christen anerkannte?
    Es wird hohe Zeit, hier einiges zurechtzurücken, gnadenlos, wie einst Alexander der Aititos, der die Frage stellte, ob sich jemand am Hellenismus vergriffen und gegen die Interessen Hellas' gehandelt habe, gegen die Interessen des Mutterlandes der Akademie, Demokratie, Humanismus, etc.
    Mich läßt es unberührt, Emotionen hierzu würden meine Urteilsfähigkeit nur trüben, Ichor erlaubt und ermöglicht solches aber nicht.
    Tha eitane kalitera, to thema na min to sinexisoume edopera.
    Religion ist Opium fürs Volk

    Warum soll man es dem Volk dann wegnehmen

  3. #13

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    23.630

    Lächeln

    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen

    Hallo an euch Hellen!
    Ich habe mich entschlossen meine Meinung über Hellenismus der Antike und der Moderne hier euch mitzuteilen.
    [...]
    MfG
    File El Greco,
    sollte ich nicht irren, so bist du doch einer der orthodoxen Kirche mit Niederlassung Hellas Nahestehender.
    Wie wäre es, willst du dich nicht an die Antwort wagen?
    Unser Freund Livnjak braucht in diesem Falle kein Danke, er bedarf einer Brücke zu uns.

  4. #14

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630

    Lächeln

    Zitat Zitat von Jasenko Beitrag anzeigen
    Religion ist Opium fürs Volk
    Warum soll man es dem Volk dann wegnehmen
    Wirklich?
    Jede?
    Und was ist mit der Religion, die oben beschrieben wird, oben von Livnjak?

  5. #15

    Registriert seit
    19.09.2008
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    16.600
    Zitat Zitat von Malakas Beitrag anzeigen
    Griechisch-orthodoxer Erzbischof von Amerika, Demetrios, führt Gespräche mit US-Außenministerin Clinton erschienen am 24.03.2009 um 13:32 Uhr


    Griechenland / Athen / WASHINGTON. Der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Amerika, Demetrios, führte am Montag ein 50-minütiges Gespräch mit der Außenministerin der Vereinigten Staaten, Hillary Clinton. Im Mittelpunkt standen dabei die Zypernfrage, die ungelöste Namensfrage mit der Früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) sowie die Wiedereröffnung der Theologischen Schule von Chalki. Dieses orthodoxe Priesterseminar wurde von der Türkei Anfang der 70er Jahre geschlossen. Die USA hatten sich wiederholt für die Wiedereröffnung dieser Einrichtung eingesetzt. An der Unterredung in Washington nahmen auch der Botschafter der Vereinigten Staaten in Athen, Daniel Speckhard, sowie weitere diplomatische Vertreter teil.
    ich finde etwas komisch wenn "Menschen Gottes" über politische Streitpunkte reden Bzw in dem Fall "verhandeln" ich finde das als Fehler am Platz.

  6. #16

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    19.09.2008
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    16.600
    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen
    Hallo an euch Hellen!
    Ich habe mich entschlossen meine Meinung über Hellenismus der Antike und der Moderne hier euch mitzuteilen.
    Ich bin ein großer Bewunderer eurer antiken Kultur. Ich habe unzählige, faszinierende mythologische Geschichte gelesen und sauge alles mögliche Wissen über die alten großen Namen Griechenlands. Wo sie mir überall begegnen ist unglaublich. Die griechischen Vordenker in der Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaft haben den Grundstein dafür gelegt, was uns heute in der "westlichen Moderne" ausmacht. Sei es unser Werteverständnis, Achtung der menschlichen Freiheit, das demokratische Staatssystem aber auch das gemeinsame Austauschen über das Wesen der Dinge und der Welt.
    Und gerade wegen dieser großartigen Vergangenheit, so glaube ich es zumindest, haben die Griechen den Kontakt zur Gegenwart ja auch der Zukunft etwas verloren. Ich will nicht sagen, die Griechen seien die Ewiggestrigen - was ich gut nachvollziehen kann bei der geballten Kulturleistung - aber ihr Blick wendet sich meist nach hinten, selten nach vorne. So habe ich das Gefühl, dass den Griechen gerade dieser Pioniergeist, der Mut zu neuem Denken, neue Wege zu bestreiten etwas abhanden gekommen ist. Leider. Das großartige kulturelle Fundament, dass Griechenland gelegt hat, haben im Laufe der Jahrhunderte haben andere weitergeführt und weiterentwickelt, wie die Römer und dann besonders ab der Zeit der Aufklärung solche großen Denker wie Voltaire, Kant, Shakespeare oder Nietzsche in der Geisteswissenschaft und zum Beispiel Planck, Einstein, Mendelejew, Newton und andere in den Naturwissenschaften.
    Die Entwicklung zur Moderne mit einmaligen geistigen Meisterleistungen hin zu den komplexen Staatsrechts, dass uns heute ungesagte Möglichkeiten beschert (Demokratie, Menschenrechte, Technik) haben die Griechen verschlafen. Inwieweit die Osmanen hier eine Rolle spielen, müsstet ihr mir erläutern, da ich in der Materie nicht allzu bewandert bin. Meiner Meinung nach spielt aber die Faszination Antike besonders für euch eine so wichtige Rolle, dass der Blick nach vorne in die Zukunft fehlt. Es wird an der Zeit, dass Griechenland den Geist von früher wieder findet, der Neues, noch nicht dagewesenes schaffen und erdenken wollte und nicht der ewige Blick zurück und das Selbstbeweihräuchern und auf die Schulter klopfen.

    Das soll keine Angriff sein, wie geschrieben, ich liebe die griechische Kultur, aber ich denke eure Vergangenheit beraubt euch einiger Chancen in der Zukunft. Denn eines ist klar: die Hochkultur der Antike ist mehr als 2000 Jahre rum und sie wird nie wiederkehren. Den Geist dieser Zeit gilt es zu behalten, aber man muss sich auch von Balast trennen um wieder Visionäre statt Historikern hervorzubringen!

    In diesem Sinne
    Auf ein neues visionäres Griechenland!
    MfG



    Besser könnte man kaum formulieren

  7. #17
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen
    Hallo an euch Hellen!
    Ich habe mich entschlossen meine Meinung über Hellenismus der Antike und der Moderne hier euch mitzuteilen.
    Ich bin ein großer Bewunderer eurer antiken Kultur. Ich habe unzählige, faszinierende mythologische Geschichte gelesen und sauge alles mögliche Wissen über die alten großen Namen Griechenlands. Wo sie mir überall begegnen ist unglaublich. Die griechischen Vordenker in der Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaft haben den Grundstein dafür gelegt, was uns heute in der "westlichen Moderne" ausmacht. Sei es unser Werteverständnis, Achtung der menschlichen Freiheit, das demokratische Staatssystem aber auch das gemeinsame Austauschen über das Wesen der Dinge und der Welt.
    Und gerade wegen dieser großartigen Vergangenheit, so glaube ich es zumindest, haben die Griechen den Kontakt zur Gegenwart ja auch der Zukunft etwas verloren. Ich will nicht sagen, die Griechen seien die Ewiggestrigen - was ich gut nachvollziehen kann bei der geballten Kulturleistung - aber ihr Blick wendet sich meist nach hinten, selten nach vorne. So habe ich das Gefühl, dass den Griechen gerade dieser Pioniergeist, der Mut zu neuem Denken, neue Wege zu bestreiten etwas abhanden gekommen ist. Leider. Das großartige kulturelle Fundament, dass Griechenland gelegt hat, haben im Laufe der Jahrhunderte haben andere weitergeführt und weiterentwickelt, wie die Römer und dann besonders ab der Zeit der Aufklärung solche großen Denker wie Voltaire, Kant, Shakespeare oder Nietzsche in der Geisteswissenschaft und zum Beispiel Planck, Einstein, Mendelejew, Newton und andere in den Naturwissenschaften.
    Die Entwicklung zur Moderne mit einmaligen geistigen Meisterleistungen hin zu den komplexen Staatsrechts, dass uns heute ungesagte Möglichkeiten beschert (Demokratie, Menschenrechte, Technik) haben die Griechen verschlafen. Inwieweit die Osmanen hier eine Rolle spielen, müsstet ihr mir erläutern, da ich in der Materie nicht allzu bewandert bin. Meiner Meinung nach spielt aber die Faszination Antike besonders für euch eine so wichtige Rolle, dass der Blick nach vorne in die Zukunft fehlt. Es wird an der Zeit, dass Griechenland den Geist von früher wieder findet, der Neues, noch nicht dagewesenes schaffen und erdenken wollte und nicht der ewige Blick zurück und das Selbstbeweihräuchern und auf die Schulter klopfen.

    Das soll keine Angriff sein, wie geschrieben, ich liebe die griechische Kultur, aber ich denke eure Vergangenheit beraubt euch einiger Chancen in der Zukunft. Denn eines ist klar: die Hochkultur der Antike ist mehr als 2000 Jahre rum und sie wird nie wiederkehren. Den Geist dieser Zeit gilt es zu behalten, aber man muss sich auch von Balast trennen um wieder Visionäre statt Historikern hervorzubringen!

    In diesem Sinne
    Auf ein neues visionäres Griechenland!
    MfG

    sehr gut formuliert mein freund....aber so sind wir griechen nunmal....zerfetzen uns selbst wenn es sein muss anstatt an einem strang zu ziehen......es war schon damals so und es ist noch heute so...wir brauchen einen starken mann zu dem wir hinauf blicken können der uns alle vereinen kann erst dann sind wir groß......balkanpower hat mal was sehr interessantes geschrieben nicht wir wurden vernichtet von den römern,osmanen,franken,venezianer usw sondern wir selbst waren unser eigener untergang......und da gebe ich ihm völlig recht......wer in die vergangenheit blickt wird sehn das ich recht habe......erst wenn wir einen starken mann an der macht haben zu denn wir griechen hinaufschauen können bzw die korruptheit im griff kriegen und wir nicht nur an uns selbst denken,erst dann werden wir wieder groß werden......die mittel haben wir aber wir tun nur das nötigste was leider auch wahr........

    aber ich gebe dir recht Livnjak

    auf ein neues visionäres griechenland

  8. #18

    Registriert seit
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    23.630
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    sehr gut formuliert mein freund....aber so sind wir griechen nunmal....zerfetzen uns selbst wenn es sein muss anstatt an einem strang zu ziehen......es war schon damals so und es ist noch heute so...wir brauchen einen starken mann zu dem wir hinauf blicken können der uns alle vereinen kann erst dann sind wir groß......balkanpower hat mal was sehr interessantes geschrieben nicht wir wurden vernichtet von den römern,osmanen,franken,venezianer usw sondern wir selbst waren unser eigener untergang......und da gebe ich ihm völlig recht......wer in die vergangenheit blickt wird sehn das ich recht habe......erst wenn wir einen starken mann an der macht haben zu denn wir griechen hinaufschauen können bzw die korruptheit im griff kriegen und wir nicht nur an uns selbst denken,erst dann werden wir wieder groß werden......die mittel haben wir aber wir tun nur das nötigste was leider auch wahr........

    aber ich gebe dir recht Livnjak

    auf ein neues visionäres griechenland

    was soll das für ein Quatsch sein?

    Sprich bitte weiterhin für deine orthodoxen Kumpels, das oben ist nichts hellenisches.
    Mir reicht es langsam, du gibst Inhalte wieder, die vom Kern genau das Gegenteil wiedergeben, was das Hellenische ausmacht.

    Du verwechselst dein theokratisches Kirchenbyzanz mit dem freien Hellas.

    Kein Grieche hat auf Alexander aufgeschaut, keiner, er war einer unter GLEICHEN.



    --
    Brüny, ich ziehe hiermit mein Versprechen dir gegenüber zurück, du weißt schon.

  9. #19
    El Greco
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    File El Greco,
    sollte ich nicht irren, so bist du doch einer der orthodoxen Kirche mit Niederlassung Hellas Nahestehender.
    Wie wäre es, willst du dich nicht an die Antwort wagen?
    Unser Freund Livnjak braucht in diesem Falle kein Danke, er bedarf einer Brücke zu uns.
    Doch braucht er ...

  10. #20
    Avatar von Caesarion

    Registriert seit
    17.08.2008
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    7.453
    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen
    Hallo an euch Hellen!
    Ich habe mich entschlossen meine Meinung über Hellenismus der Antike und der Moderne hier euch mitzuteilen.
    Ich bin ein großer Bewunderer eurer antiken Kultur. Ich habe unzählige, faszinierende mythologische Geschichte gelesen und sauge alles mögliche Wissen über die alten großen Namen Griechenlands. Wo sie mir überall begegnen ist unglaublich. Die griechischen Vordenker in der Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaft haben den Grundstein dafür gelegt, was uns heute in der "westlichen Moderne" ausmacht. Sei es unser Werteverständnis, Achtung der menschlichen Freiheit, das demokratische Staatssystem aber auch das gemeinsame Austauschen über das Wesen der Dinge und der Welt.
    Und gerade wegen dieser großartigen Vergangenheit, so glaube ich es zumindest, haben die Griechen den Kontakt zur Gegenwart ja auch der Zukunft etwas verloren. Ich will nicht sagen, die Griechen seien die Ewiggestrigen - was ich gut nachvollziehen kann bei der geballten Kulturleistung - aber ihr Blick wendet sich meist nach hinten, selten nach vorne. So habe ich das Gefühl, dass den Griechen gerade dieser Pioniergeist, der Mut zu neuem Denken, neue Wege zu bestreiten etwas abhanden gekommen ist. Leider. Das großartige kulturelle Fundament, dass Griechenland gelegt hat, haben im Laufe der Jahrhunderte haben andere weitergeführt und weiterentwickelt, wie die Römer und dann besonders ab der Zeit der Aufklärung solche großen Denker wie Voltaire, Kant, Shakespeare oder Nietzsche in der Geisteswissenschaft und zum Beispiel Planck, Einstein, Mendelejew, Newton und andere in den Naturwissenschaften.
    Die Entwicklung zur Moderne mit einmaligen geistigen Meisterleistungen hin zu den komplexen Staatsrechts, dass uns heute ungesagte Möglichkeiten beschert (Demokratie, Menschenrechte, Technik) haben die Griechen verschlafen. Inwieweit die Osmanen hier eine Rolle spielen, müsstet ihr mir erläutern, da ich in der Materie nicht allzu bewandert bin. Meiner Meinung nach spielt aber die Faszination Antike besonders für euch eine so wichtige Rolle, dass der Blick nach vorne in die Zukunft fehlt. Es wird an der Zeit, dass Griechenland den Geist von früher wieder findet, der Neues, noch nicht dagewesenes schaffen und erdenken wollte und nicht der ewige Blick zurück und das Selbstbeweihräuchern und auf die Schulter klopfen.

    Das soll keine Angriff sein, wie geschrieben, ich liebe die griechische Kultur, aber ich denke eure Vergangenheit beraubt euch einiger Chancen in der Zukunft. Denn eines ist klar: die Hochkultur der Antike ist mehr als 2000 Jahre rum und sie wird nie wiederkehren. Den Geist dieser Zeit gilt es zu behalten, aber man muss sich auch von Balast trennen um wieder Visionäre statt Historikern hervorzubringen!

    In diesem Sinne
    Auf ein neues visionäres Griechenland!
    MfG
    Perfekt... auf ein Antikes Hellas, der Neuzeit! (auf Stärke und Wichtigkeit bezogen)

    Wieso bedankt sich der Anti-Griechen Trottel oooops für den Beitrag? Bitte zurücknehmen, ich sehe es als Beleidigung

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