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Griechische Agitation

Erstellt von Aleksandar, 21.09.2008, 01:00 Uhr · 82 Antworten · 3.313 Aufrufe

  1. #31

    Registriert seit
    20.09.2008
    Beiträge
    198
    Was versucht ihr mir einzureden ? Und wann werdet ihr mit den ganzen Beleidigungen aufhören ? Könnt ihr den Text analysieren und darüber reden oder nicht ?
    Ah was kommt jetzt als Antwort: Du slawe, du fyromer, du skopjaner du das du jenis.

    Zitat Zitat von Aleksandar Beitrag anzeigen
    In absehbarer Zukunft wird Griechenland seine starre Haltung im Streit um den Namen Mazedoniens sowieso aufgeben müssen – man fragt sich, warum nicht jetzt.
    Die Griechen, so meinte kürzlich im „Presse“-Interview der mazedonische Außenminister Antonio Milososki, negieren „unsere Identität“ und sind an einem Kompromiss im Namensstreit nicht interessiert. Leider hat er damit recht, die permanente Weigerung Athens, den Namen Mazedonien zu akzeptieren, ist irrational und sorgt für zusätzlichen Sprengstoff am Balkan – als ob es davon nicht schon genug gäbe!

    Wenn heute Diplomaten von Mazedonien sprechen, treten sie leicht in ein Fettnäpfchen. Denn für Griechenland ist der nördliche Nachbar, zumindest dem Namen nach, nicht mehr als ein Rest: FYROM – Former Yugoslav Republic Of Macedonia, wie das Land international korrekt, also auch in der UNO, geführt wird. Griechenland fürchtet nämlich, so sagt es zumindest, dass Mazedonien Ansprüche erheben könnte auf den Nordteil Griechenlands, der sich aus den gleichen historischen Wurzeln speist und eben auch Mazedonien heißt.

    [h2]„Ein nichtswürdiger Mazedone“[/h2]
    Und es verweist auf Alexander den Großen, der sich unzweifelhaft als Hellene fühlte, vergisst dabei aber großzügig darauf, dass für die klassischen Griechen die Mazedonier Barbaren waren und Alexanders Vater Philipp II., der gegen griechische Stadtstaaten zu Felde zog, nach Demostenes „kein Hellene“ war, „sondern ein Barbar des verworfensten Gelichters, ein nichtswürdiger Mazedone“.
    Griechenland beruft sich, heute sicher zu Unrecht, zu Zeiten der Staatsgründung Mazedoniens zu Recht, auf den Anspruch der Mazedonen auf Nord-Griechenland. In einem Aufruf der Kommunistischen Partei Mazedoniens bei ihrer Etablierung am 2. August 1944 setzte sie den folgenschweren Satz in die Welt, dass man „auch die Vereinigung aller Teile Mazedoniens erreichen“ wolle, von denen die „Balkan-Imperialisten sie 1913 und 1919 getrennt“ hätten. Für die Griechen ein wunderbarer Grund für die Unterstellung, der Gedanke der mazedonischen Staatlichkeit sei von Anfang an von einer aggressiven Absicht geprägt gewesen.
    Was, wenn man ein paar Extremisten außer Acht lässt, natürlich auch Unsinn ist, denn die Verfassung des Landes spricht ausdrücklich davon, dass mit dem Namen „keine Einmischung“ in die Rechte anderer Staaten verbunden ist, und legt in einem Verfassungszusatz fest, dass Mazedonien keine territorialen Ansprüche seinen Nachbarn gegenüber erhebe.
    Skopje kam damit den Griechen entgegen, die sogar im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft 1991 gegen Mazedonien agiert und verlangt hatten, der neue Staat müsse sich verpflichten, keine territorialen Ansprüche zu erheben. Die gespielte Angst der Griechen war freilich ziemlich lächerlich – als ob die 10.000 Mann starke, also winzige Armee der Mazedonen gegen die hochgerüstete Armee der Griechen in den Krieg ziehen könnte, um Thessaloniki zu erobern!
    Ein ziemlich absurder Verdacht, denn das kleine Land mit 2,1 Millionen Einwohnern dürfte weder jetzt noch in aller Zukunft in der Lage sein, den großen Nachbarn in irgendeiner Weise herauszufordern. Andererseits haben auch die Mazedonier ihr Provokationspotenzial entdeckt, indem sie dem Flughafen Skopje Ende 2006 den Namen „Alexander der Große“ gaben.
    Was die Argumentation der Griechen jedoch endgültig als Agitation entlarvt, ist die Tatsache, dass den Griechen der Name Mazedonien im 20. Jahrhundert offenbar so egal war, dass sie erst nach der staatlichen Souveränität von „FYROM“ den historischen Namen wieder entdeckten und ihn im Jahre 1993 in ihre Verwaltung als „Ministerium für Mazedonien und Thrakien“ aufnahmen.

    [h2]Im Norden lauert Serbien[/h2]
    Wer die Geschichte ein wenig kennt, wird deshalb für die Position der Mazedonen Verständnis aufbringen. Nach der römischen Besatzung in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung war Mazedonien byzantinisch, bulgarisch, serbisch und – seit 1389 – osmanisch. Als Durchgangsland immer begehrt und damit verwundbar, war es bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts von feindlichen Nachbarn, den sogenannten vier Wölfen, bedroht: Im Norden lauert Serbien, dessen Kirche die mazedonische Schwester nicht anerkennt, im Osten Bulgarien, das die mazedonische Sprache als bulgarischen Dialekt auffasst und darauf verweisen kann, dass die gesamte Geschichte der slawischen Mazedonier Teil der bulgarischen Geschichte ist.
    Im Süden droht Griechenland, das – wie oben beschrieben – den Namen der ehemaligen jugoslawischen Republik als Anspruch auf die eigene gleichnamige Provinz ablehnt, und im Westen Albanien, mit dem das Land die Loyalität seiner albanischen Minderheit teilen muss. Drei der Wölfe, nämlich Bulgarien, Griechenland und Albanien, stellten Anfang der 90er-Jahre keine Gefahr mehr dar, der vierte allerdings eine ganz konkrete.

    [h2]Sinnlose Sturheit der Griechen[/h2]
    Denn der serbische Diktator Milosevic unternahm Anfang des Jahres 1992 ganz ernsthaft den Versuch, den griechischen Premier Mitsotakis zu überreden, gemeinsam Mazedonien zu zerschlagen und untereinander aufzuteilen. Mitsotakis verhielt sich korrekt, er hat das völkerrechtswidrige Angebot von Milosevic nicht nur abgelehnt, sondern auch noch an die Öffentlichkeit gebracht – der serbische Diktator stand blamiert da (was ihn, dem Ehre ein Fremdwort war, natürlich nicht störte).
    Warum die Nato von Mazedonien im Namensstreit einen Kompromiss verlangt, ist angesichts dieser Fakten unverständlich. Denn Mazedonien hat sich in den letzten Jahren als Stabilitätsfaktor am Balkan erwiesen. Nicht umsonst hat die EU dem Lande im Dezember 2005 den Status eines Beitrittskandidaten zugebilligt. In absehbarer Zukunft wird Griechenland seine starre Haltung sowieso aufgeben müssen – man fragt sich, warum nicht jetzt.
    Prof. Detlef Kleinert begann seine berufliche Laufbahn beim Bayerischen Fernsehen. Er war unter anderem Südosteuropa-Korrespondent der ARD in Wien.

    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.05.2008)

  2. #32
    Avatar von Mazedonier/Makedonier

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    2.045
    Du beleidigst alle Griechen mit deinen verschissenen Threads stellst die Griechen als Geschichtskaler etc da

    OBWOHL ihr doch soclhe seid man sogar NICHT griechen im Forum wissen das

  3. #33

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    198
    Zitat Zitat von Mazedonier/Makedonier Beitrag anzeigen
    Du beleidigst alle Griechen mit deinen verschissenen Threads stellst die Griechen als Geschichtskaler etc da

    OBWOHL ihr doch soclhe seid man sogar NICHT griechen im Forum wissen das
    Ich stelle die Griechen als Geschichtskaler dar weil, es gibt kein einziges Buch vor 1913 wo drin steht dass Makedonien griechisch war und dass die Makedonier griechen waren. Du Achaier, Wenn du so ein schlaumeier bist wie du dich ausgibst und weisst wie alles is, zeige mir ein originales Buch oder originale Karte wo drin steht dass : Makedonier griechen sind und Makedonien griechisch sei.
    Warum vor 1913 ? Weil Griechenland damals 51% vom damaligen Makedonien geschenkt wurde.

  4. #34
    El Greco
    Aleksandar was sagst du zum Pella curse tablet?


    Pella curse tablet - Wikipedia, the free encyclopedia



    Es wurde in Pella gefunden wieso ,ist alles auf altgriechisch geschrieben

  5. #35
    Pejani1
    Ich habe dir eine Frage im Thread "Wie slawisch sind die Athener" gestellet.

    Antworte bitte...

  6. #36
    Avatar von Dragan Mance

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    5.391
    Zitat Zitat von Aleksandar Beitrag anzeigen
    Wann erkennt eigentlich Serbien die Republik Kosovo ? Griechenland hat bereits die Kosovo Pässe anerkannt... Bald erkennt glaube ich auch Makedonien die neue Republik Kosovo...

    Wir werden es gar nicht anerkennen, sowie eure Kirche auch nciht. Beim Namen nur mit Einverständniss von GRE

  7. #37

    Registriert seit
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    347
    @AleksandarEs gibt kein einziges Buch vor 1913 das Makedonien als griechisch darstellt?Bist Du jetzt vollkommen besoffen?Schon in der Antike haben die Perser den Alexander und die Makedonen als Hellenen bezeichnet.Dies ist sogar im Brief des Perserkönigs Darius an Alex klar ersichtlich.Von solchen Kleinigkeiten das Alex die "hellenistische Epoche" einleitete mal ganz zu schweigen.Oje..

  8. #38
    Avatar von hippokrates

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    Hippokrates

  9. #39

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    Zitat Zitat von Сербиан Beitrag anzeigen
    Wir werden es gar nicht anerkennen, sowie eure Kirche auch nciht. Beim Namen nur mit Einverständniss von GRE
    ich mach mir keine Sorgen, da ihr folgen werdet was GRE macht.
    Griechenland hat den Kosovo-Pass akzeptiert.
    Greece recognized Kosovo passports

    The Greek government decided to recognize the passports of citizens from Kosova and to start issuing visas in the Greek office in Prishtina. This was said by the Head of the office Dimitris Moskopoulos, cited by the Macedonian agency Makfax.
    After a meeting with the Macedonian PM Hasim Thaci Moskopoulos noted that Thaci introduced him to the decision of the Greek Government to recognize Kosova passports even though it hasn’t recognized the independence of Kosova.

    FOCUS Information Agency


    Zitat Zitat von thalassa Beitrag anzeigen
    @AleksandarEs gibt kein einziges Buch vor 1913 das Makedonien als griechisch darstellt?Bist Du jetzt vollkommen besoffen?Schon in der Antike haben die Perser den Alexander und die Makedonen als Hellenen bezeichnet.Dies ist sogar im Brief des Perserkönigs Darius an Alex klar ersichtlich.Von solchen Kleinigkeiten das Alex die "hellenistische Epoche" einleitete mal ganz zu schweigen.Oje..
    na ZEIG mir doch und überzeuge mich und die anderen.

  10. #40
    Avatar von hippokrates

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