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Griechische Premier Kostas Karamanlis hat sein Land in die Pleite geführt.

Erstellt von Monkeydonian, 01.10.2009, 16:02 Uhr · 180 Antworten · 5.847 Aufrufe

  1. #1

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    28.09.2009
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    1.955

    Griechische Premier Kostas Karamanlis hat sein Land in die Pleite geführt.

    Griechenland in der Schuldenspirale


    Der griechische Premier Kostas Karamanlis hat sein Land in die Pleite geführt. Jetzt sucht er Zuflucht in Neuwahlen. Er wird sie kaum gewinnen – doch auch die Opposition lässt kaum hoffen.
    Feuerstürme in den Vororten von Athen, verzweifelte Menschen auf der Flucht vor Flammen, Chaos und Konfusion: Wie schon 2007, als die Griechen ein neues Parlament wählten, überschatten auch jetzt wieder Bilder des Schreckens den Wahlkampf. Anfang Oktober sollen die Griechen vorzeitig ihre Stimme abgeben. Dann hofft der konservative Premierminister Kostas Karamanlis, dessen Regierung seit Langem in einer tiefen Krise steckt, auf ein „frisches Mandat“.
    Der Konservative war 2004 mit dem Versprechen angetreten, Korruption und Vetternwirtschaft zu bekämpfen. Statt- dessen geriet er in einen wahren Strudel der Skandale: Mal brachten undurchsichtige Wertpapiergeschäfte der Rentenkassen den Premier in Erklärungsnot, dann beschäftigte ausgerechnet sein Sozialminister in einem illegal errichteten Ferienhaus indische Einwanderer, ohne Sozialversicherungsbeiträge abzuführen – und musste gehen. Gleich drei Minister stürzten über windige Immobilientransaktionen. Schließlich wurde auch noch ein Berater des Premiers zu zwölf Monaten Gefängnis verurteilt, weil er seine Hand schützend über einen kretischen Drogendealer gehalten hatte.
    Ein schweres Erbe hinterlässt Karamanlis vor allem in der Finanzpolitik. Seit ihrem Beitritt zur Euro-Zone 2001 haben die Griechen erst ein einziges Mal die Defizitvorgabe des EU-Stabilitätspaktes von maximal drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eingehalten. Jetzt gerät der Haushalt völlig aus den Fugen. Ende Juni erreichte das Haushaltsdefizit bereits 7,2 Prozent – doppelt so viel wie im Etat für das Gesamtjahr angesetzt. Schon im Frühjahr leitete Brüssel ein Defizitverfahren gegen Athen ein. Jetzt bat der griechische Finanzminister Ioannis Papathanassiou den Brüsseler EU-Währungskommissar Joaquín Almunia um Aufschub: Frühestens 2012 werde sein Land den Stabilitätspakt einhalten können. Die EU wird den Griechen entgegenkommen – aber nur unter strikten Auflagen. Die Regierung soll das defizitäre Rentensystem sanieren, Bürokratie abbauen und den restriktiven Arbeitsmarkt deregulieren. Karamanlis scheute davor bisher zurück – aus Angst vor den Gewerkschaften.
    Die desolaten griechischen Staatsfinanzen werden derweil zu einer immer größeren Belastung für den Zusammenhalt der Euro-Zone. Besonders besorgniserregend ist die Dynamik der griechischen Schuldenspirale: Laut Internationalem Währungsfonds wird die Gesamtverschuldung von 98 Prozent des BIPs 2008 bis Ende 2014 auf 134 Prozent klettern. Die Regierung in Athen muss Anlegern deshalb hohe Risikozuschläge zahlen. Im Frühjahr lag die Rendite zehnjähriger griechischer Bonds zeitweilig um mehr als 300 Basispunkte über einer vergleichbaren Bundesanleihe. Die hohen Zinsen verteuern den Schuldendienst, lassen die Verschuldung wachsen und belasten die Kreditwürdigkeit Griechenlands noch mehr – ein Teufelskreis, der letztlich in den Staatsbankrott zu führen droht.
    Allerdings: Auch die derzeitige Opposition verheißt kaum Hoffnung. „Keine Angst vor Keynes“ verkündet Giorgos Papandreou. Der Sozialist scheint auf den Spuren seines Vaters Andreas zu wandeln, der als Premier in den Achtzigerjahren die Staatsschulden vervierfachte und damit den Grundstein für die heutige Misere legte. Im Fall ihres Wahlsiegs wollen die Sozialisten die Privatisierung der defizitären Fluggesellschaft Olympic Airlines rückgängig machen und Hellenic Telecom (OTE) wieder unter Staatskontrolle bringen. Das sind schlechte Nachrichten auch für die Deutsche Telekom, die sich seit vergangenem Jahr in mehreren Schritten bei OTE eingekauft und eben erst die operative Führung des Konzerns übernommen hat.
    Neuwahlen: Griechenland in der Schuldenspirale - WirtschaftsWoche





    Und sowas macht micht als Makedonier zum Affen????


    2004 - Griechenland hat in beispielloser Weise den Euro-Stabilitätspakt gebrochen. Zum vierten Mal in Folge wird das Haushaltsdefizit 2004 über der erlaubten Grenze von 3 Prozent des Bruttoinlandprodukts liegen.

    Finanzexperten schätzen die Schulden Griechenlands auf 260 bis 280 Milliarden Euro. «Das Schlimmste kommt am Montag nach der Wahl», sagt der Wirtschaftsexperte Nikolaos Wroussis. Griechenland drohen nämlich Strafmassnahmen der EU, weil Athen mit fast sieben Prozent Haushalts-Defizit den EU-Stabilitätspakt massiv verletzt.

    http://www.20min.ch/news/ausland/story/21358495


    Wann wird die EU mal durchgreifen?








  2. #2

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    23.02.2009
    Beiträge
    6.967

    Idee

    Zitat Zitat von Лудиот Beitrag anzeigen
    Griechenland in der Schuldenspirale


    Der griechische Premier Kostas Karamanlis hat sein Land in die Pleite geführt. Jetzt sucht er Zuflucht in Neuwahlen. Er wird sie kaum gewinnen – doch auch die Opposition lässt kaum hoffen.
    Feuerstürme in den Vororten von Athen, verzweifelte Menschen auf der Flucht vor Flammen, Chaos und Konfusion: Wie schon 2007, als die Griechen ein neues Parlament wählten, überschatten auch jetzt wieder Bilder des Schreckens den Wahlkampf. Anfang Oktober sollen die Griechen vorzeitig ihre Stimme abgeben. Dann hofft der konservative Premierminister Kostas Karamanlis, dessen Regierung seit Langem in einer tiefen Krise steckt, auf ein „frisches Mandat“.
    Der Konservative war 2004 mit dem Versprechen angetreten, Korruption und Vetternwirtschaft zu bekämpfen. Statt- dessen geriet er in einen wahren Strudel der Skandale: Mal brachten undurchsichtige Wertpapiergeschäfte der Rentenkassen den Premier in Erklärungsnot, dann beschäftigte ausgerechnet sein Sozialminister in einem illegal errichteten Ferienhaus indische Einwanderer, ohne Sozialversicherungsbeiträge abzuführen – und musste gehen. Gleich drei Minister stürzten über windige Immobilientransaktionen. Schließlich wurde auch noch ein Berater des Premiers zu zwölf Monaten Gefängnis verurteilt, weil er seine Hand schützend über einen kretischen Drogendealer gehalten hatte.
    Ein schweres Erbe hinterlässt Karamanlis vor allem in der Finanzpolitik. Seit ihrem Beitritt zur Euro-Zone 2001 haben die Griechen erst ein einziges Mal die Defizitvorgabe des EU-Stabilitätspaktes von maximal drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eingehalten. Jetzt gerät der Haushalt völlig aus den Fugen. Ende Juni erreichte das Haushaltsdefizit bereits 7,2 Prozent – doppelt so viel wie im Etat für das Gesamtjahr angesetzt. Schon im Frühjahr leitete Brüssel ein Defizitverfahren gegen Athen ein. Jetzt bat der griechische Finanzminister Ioannis Papathanassiou den Brüsseler EU-Währungskommissar Joaquín Almunia um Aufschub: Frühestens 2012 werde sein Land den Stabilitätspakt einhalten können. Die EU wird den Griechen entgegenkommen – aber nur unter strikten Auflagen. Die Regierung soll das defizitäre Rentensystem sanieren, Bürokratie abbauen und den restriktiven Arbeitsmarkt deregulieren. Karamanlis scheute davor bisher zurück – aus Angst vor den Gewerkschaften.
    Die desolaten griechischen Staatsfinanzen werden derweil zu einer immer größeren Belastung für den Zusammenhalt der Euro-Zone. Besonders besorgniserregend ist die Dynamik der griechischen Schuldenspirale: Laut Internationalem Währungsfonds wird die Gesamtverschuldung von 98 Prozent des BIPs 2008 bis Ende 2014 auf 134 Prozent klettern. Die Regierung in Athen muss Anlegern deshalb hohe Risikozuschläge zahlen. Im Frühjahr lag die Rendite zehnjähriger griechischer Bonds zeitweilig um mehr als 300 Basispunkte über einer vergleichbaren Bundesanleihe. Die hohen Zinsen verteuern den Schuldendienst, lassen die Verschuldung wachsen und belasten die Kreditwürdigkeit Griechenlands noch mehr – ein Teufelskreis, der letztlich in den Staatsbankrott zu führen droht.
    Allerdings: Auch die derzeitige Opposition verheißt kaum Hoffnung. „Keine Angst vor Keynes“ verkündet Giorgos Papandreou. Der Sozialist scheint auf den Spuren seines Vaters Andreas zu wandeln, der als Premier in den Achtzigerjahren die Staatsschulden vervierfachte und damit den Grundstein für die heutige Misere legte. Im Fall ihres Wahlsiegs wollen die Sozialisten die Privatisierung der defizitären Fluggesellschaft Olympic Airlines rückgängig machen und Hellenic Telecom (OTE) wieder unter Staatskontrolle bringen. Das sind schlechte Nachrichten auch für die Deutsche Telekom, die sich seit vergangenem Jahr in mehreren Schritten bei OTE eingekauft und eben erst die operative Führung des Konzerns übernommen hat.
    Neuwahlen: Griechenland in der Schuldenspirale - WirtschaftsWoche





    Und sowas macht micht als Makedonier zum Affen????




    http://www.20min.ch/news/ausland/story/21358495


    Wann wird die EU mal durchgreifen?







    Tja...wie sagt man bei uns so schön....


    Wir sind nicht in der Krise..wir leben die Krise..und das seit über 18 jahren...wir überleben sie und wir werden auch die Griechen wie alle anderen auch überleben....

    Alles in allem ist bei uns in Mazedonien jeder irgendwie selbständig und jder hat alles was er braucht...die Natur gibt einem alles was man braucht...

    Gänzlich jeder den ich kenne hat ein haus und ein auto und genug Brot zum Essen..also was solls....

    Nie ne trebit dase sekirame za nishto i za nikogo....Makedonija sie e super i Krizana nas nishto ne moit dami naprait....pozz

    PS: Zu deinem Posting...die Griechen konzentrieren sich zu sehr uns Mazedonier zu zerstören....und auch auf das Militär...die Zeit wird zeigen, dass sie sich mit diesem Kurs selber das Genick brechen.

  3. #3

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    Ja ja aber davor noch große töne spucken dass ihr ja so mächtig seit in ein paar jahren werden euch die Rumänen auch überflügelt haben besser ihr steckt das geld in eure infrastruktur und Bildungssystem statt gegen die Türkei zu rüsten solltet endlich mal aufwachen und den Frieden mit den Türken suchen ihr macht nur euren staat kaputt aber selber schuld dass eure Priorität über so lange zeit die Türkei war und noch etwas mit eurer künstlich aufgebauschten wirtschaft könnt ihr eh nicht reisen das gilt auch für Bulgarien Rumenien und euch mein rat an euren staat das Militär auf 80 000 mann runter schrupfen die bestellen Militärgüter abbestellen ein Infrastruktur Programm auf die beine stellen Bildungsausgaben aufr das doppelte hochschrauben aber ihr seit eh in so einer paranoia gegen die Türken das ihr bald denn staatbankrot anmelden müsst

  4. #4
    phαηtom
    auf der einen Seite ist schon a bissal Schadenfreude da, aber wenn's Griechenland wirtschaftlich schlechter geht, dann hat das halt auch Auswirkungen auf Mazedonien...

  5. #5

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    Zitat Zitat von αρτεmi Beitrag anzeigen
    auf der einen Seite ist schon a bissal Schadenfreude da, aber wenn's Griechenland wirtschaftlich schlechter geht, dann hat das halt auch Auswirkungen auf Mazedonien...
    denkst du, es könnte den Staat FYROM unmittelbar berühren?
    Worauf stützst du deine Befürchtung?
    Nach Dallas braucht die Bevölkerung des Staates FYROM nichts zu befürchten, er gab an, sie seien alle quasi Unternehmer und sie hätten alles, was sie zum Leben benötigten.

  6. #6

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    Zitat Zitat von αρτεmi Beitrag anzeigen
    auf der einen Seite ist schon a bissal Schadenfreude da, aber wenn's Griechenland wirtschaftlich schlechter geht, dann hat das halt auch Auswirkungen auf Mazedonien...
    Griechenland ist neben Serbien der wichtigste Handelspartner Mazedoniens.

  7. #7
    phαηtom
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    denkst du, es könnte den Staat Makedonien unmittelbar berühren?
    Worauf stützst du deine Befürchtung?
    Nach Dallas braucht die Bevölkerung der Republik Makedonien nichts zu befürchten, er gab an, sie seien alle quasi Unternehmer und sie hätten alles, was sie zum Leben benötigten.
    vielleicht kennt er sich tiefgründiger mit der Thematik aus, aber was ich nur weiß.. der Süden ist schon mehr oder weniger komplett in griechischer Hand.

  8. #8

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    schadenfrerude wäre nicht angebracht weil in unseren heutigen zeit jeder staat mit einander auf einer art und weise verbunden sind deswegen gabes ja auch keinen Handelkrieg wie in denn 30gan denn dann wären wir alle am arsch gewessen wenn ich es so formelieren darf

  9. #9

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    Zitat Zitat von αρτεmi Beitrag anzeigen
    vielleicht kennt er sich tiefgründiger mit der Thematik aus, aber was ich nur weiß.. der Süden ist schon mehr oder weniger komplett in griechischer Hand.
    denke nicht, daß er sich tiefergründiger auskennt, seine Postings haben in letzter Zeit einen herben Beigeschmack des Trotzes. Im übrigen muß der Titel des Threads keinen Grund keinerlei Grund zur Beunruhigung geben, ein Kaufmann lernt zuerst sich beklagen, daß seine Kassen leer sind, aber sorgt zeitgleich dafür, daß seine Investitionen gute und wohlschmeckendes Obst tragen - lies hierzu meinen Post über die Beteiligung der griechischen Wirtschaft in nahezu allen Nachbarländern des Balkans im Thread "Makedonia - Perle der Griechen". Diese ist schon sehr weit oben angesetzt.

  10. #10

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    7.890
    Zitat Zitat von αρτεmi Beitrag anzeigen
    vielleicht kennt er sich tiefgründiger mit der Thematik aus, aber was ich nur weiß.. der Süden ist schon mehr oder weniger komplett in griechischer Hand.
    Dabei hetzt man gegen Griechenland

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