BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 6 von 8 ErsteErste ... 2345678 LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 79

Grossmacht Russland als alternative zur Europäischen Union

Erstellt von Karadeniz-Pontos-S.Meer, 22.11.2010, 13:38 Uhr · 78 Antworten · 3.197 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086
    Zitat Zitat von Karadeniz-Pontos-S.Meer Beitrag anzeigen
    genau das ist die Falle in dem du reinfällst, du selbst als Einzelgänger kannst auf der Strasse protestieren, die Gesellschaft wird dich aber ein einselner Person ausgrenzen und nicht wahrnehmen, wenn du aber gemeinsam mit einem anderen protestieren willst, braucht du eine Versammlungsgenehmigung und die bekommst du wenn des derren Interessen passt.
    man du verdrehst die dinge.....
    in jedem demokratischem land gibts versammlungs-und redefreiheit.


    solange nicht zur hetze und disskriminierung aufgerufen wird.....

    türkische organisationen bekommen keine bewilligungen in der schweiz zum demonstrieren beispielsweise wenn türkische-nationalisten den massenmord an die armenier verleugnen.

    hab dir schon mal gesagt ist es in der türkei besser????

    finds wirklich bedenklich wenn leute hier im forum politischesystem rechtfertigen zu versuchen im wissen das diese nichts mit der demokratie zutun haben welche man / frau hier im westen geniesssen kann.!!!!!

  2. #52
    Avatar von ProudEagle

    Registriert seit
    13.10.2010
    Beiträge
    4.442
    Zitat Zitat von Terek Beitrag anzeigen
    In der EU gibst aber auch keine weiter sehr starke Wirtschaft...
    Wovon träumst du so Nachts?

  3. #53
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.294
    Die russische Gesellschaft funktioniert (noch) in vielen Dingen ganz anders als "europäische". Es gab in der Geschichte keine Erfahrung mit Demokratie, Bürgergesellschaft, Marktwirtschaft usw. Russen haben "Demokratie" in den 90ern kennen gelernt. Als Zeit großen Niedergangs und Zerfalls in jeder Hinsicht, bitterster Armut, Raubtierkapitalismus schlimmster Sorte. Ja, zu Sowjetzeiten wurde niemand so wirklich reich usw. Aber was nutzten neugewonnene auch politische Freiheiten, wenn im Fernsehen auch über Jelzin etwa hergezogen werden durfte, aber der normale Bürger kaum wusste, wie er seine Familie und sich satt bekommt, vernünftige Kleidung etc. Und da kam es dann eben so dass sich viele denken: "Alles mögliche, lieber dann auch wieder einen starken Mann usw., nur das nicht wieder". Leider. Das sind spezifisch russische Erfahrungen. Russland als so großer Koloss ist als Föderation mit demokratischer Verfassung etc. sozusagen ein recht junges Land. Es hat noch heute mit den Folgen schlimmsten wirtschaftlichen und überhaupt Niedergangs zu kämpfen. Es wird Zeit brauchen, endgültig seinen Weg zu finden. Vielleicht wird er auf immer ein eigener, anderer sein...

    Aber so wie sich der "Westen", aus sicher verschiedenen Gründen, wieder mehr Dialog, Zusammenarbeit und Partnerschaft zu suchen scheint, so scheint ebenso das Interesse der russischen Führung bzw. speziell Medwedews auch in diese Richtung zu gehen. Denn es ist klar, dass aus verschiedenen Gründen Russland den Westen braucht, wenn es um Modernisierung usw. geht.

  4. #54
    Avatar von ProudEagle

    Registriert seit
    13.10.2010
    Beiträge
    4.442
    Sehr gut geschrieben Lilith!

  5. #55

    Registriert seit
    14.02.2010
    Beiträge
    1.459
    was ich jetzt mit dem Thema unterstreichen will ist die Tatsache, dass die Sowjetunion unter der Führung Russlands eine Einheit der Völker für eine Zeitlang schaffen konnte wohingegen die Europäische Union niemals ein Einheit seiner vielfältigen Staaten verwirklichen wird.

    Das ist auch der Nährboden für Krieg und Hass nähmlich die Ungleichgewichte der Vielfalt in Europäichen Staate, Russland hatte wenigsten einen autären Staat der für eine einheitliche Währung, Arbeitsbedinnungen und Sicherheit gesorgt hat, keine wurde Reich aber Menschen konnten auf die Sicherheit des autären Staates zählen, ohne sein Erlaubnis konnte nichts schief laufen, der Staat hat über alles aufsicht geführt,so dass alle möglich einheitlich und gleichwertige Lebensbedinnungen hatten, deshalb wurde ja die Reichen in Russland verfolgt, sie waren am meisten an den Untergang der Sowjetunion.

    Ausserdem ist die Demokratie kein Patent des Westens. Alles ändert sich mit der Zeit, man muss die Demokratie auflösen wenn man dessen Bedinnungen nicht mehr einhalten kann. Zudem kann kein Staat auch über einen andern Staat über seinen Demokratiefähigkeit urteilen.


    Die Länder aus Balkan wurden immer zum Spielball der Grossmächte, dort haben die Grossmächte ihre Gesellschäftsmodelle erbrobert, genau wie die Cia ihre neuen Waffen an Irak ausprobiert haben.

  6. #56
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.294
    Zitat Zitat von Karadeniz-Pontos-S.Meer Beitrag anzeigen
    was ich jetzt mit dem Thema unterstreichen will ist die Tatsache, dass die Sowjetunion unter der Führung Russlands eine Einheit der Völker für eine Zeitlang schaffen konnte wohingegen die Europäische Union niemals ein Einheit seiner vielfältigen Staaten verwirklichen wird.

    Das ist auch der Nährboden für Krieg und Hass nähmlich die Ungleichgewichte der Vielfalt in Europäichen Staate, Russland hatte wenigsten einen autären Staat der für eine einheitliche Währung, Arbeitsbedinnungen und Sicherheit gesorgt hat, keine wurde Reich aber Menschen konnten auf die Sicherheit des autären Staates zählen, ohne sein Erlaubnis konnte nichts schief laufen, der Staat hat über alles aufsicht geführt,so dass alle möglich einheitlich und gleichwertige Lebensbedinnungen hatten, deshalb wurde ja die Reichen in Russland verfolgt, sie waren am meisten an den Untergang der Sowjetunion.

    Ausserdem ist die Demokratie kein Patent des Westens. Alles ändert sich mit der Zeit, man muss die Demokratie auflösen wenn man dessen Bedinnungen nicht mehr einhalten kann. Zudem kann kein Staat auch über einen andern Staat über seinen Demokratiefähigkeit urteilen.


    Die Länder aus Balkan wurden immer zum Spielball der Grossmächte, dort haben die Grossmächte ihre Gesellschäftsmodelle erbrobert, genau wie die Cia ihre neuen Waffen an Irak ausprobiert haben.
    Entstehung, Sein und Zerfall der SU sind eine komplizierte Angelegenheit. Nicht alle wurden freiwillig Mitglied in dieser Union und haben entsprechend auch so schnell es irgendwie ging die Unabhängigkeit gesucht. Es stimmt schon, dass in der SU wie auch immer das Konfliktpotential unter den verschiedenen Völkern irgendwie eingedämmt wurde. Einige Konflikte brachen dann nach dem Zerfall wieder auf. Und natürlich hat eine Sprache, die dann alle beherrschten, eine Währung etc. natürlich gemeinsame Identität geschaffen. Das merke ich ganz stark in der Diaspora zumindest bei den Generationen, die noch recht bewusst die SU erlebt haben, Russisch können usw. Egal, ob sie nun selbst aus dem Baltikum oder Georgien etwa kommen. In der Diaspora auf jeden Fall verbinden viele gemeinsame, ähnliche Erinnerungen und Dinge, die einen geprägt haben und ein wenig "gruppenbildend" sind.

    Andererseits, die SU ist nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht ohne Grund dann doch so schnell zerfallen. So wirklich war es mit der Einheit der Völker leider nicht bestellt.

  7. #57
    Avatar von ProudEagle

    Registriert seit
    13.10.2010
    Beiträge
    4.442
    Vor allem darf man nie die Millionen von Toten vergessen die das Konstrukt gefordert hat.

  8. #58
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.294
    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Vor allem darf man nie die Millionen von Toten vergessen die das Konstrukt gefordert hat.
    In einem "Konstrukt" wurde ich allerdings nicht geboren Es war ein realer Staat wie andere auch. Ja, die Geschichte der SU ist geprägt von etlichen dunklen Flecken. Aber wohl kein Imperium ist ohne Eroberungen und demzufolge ohne Blutvergießen etc. entstanden. Immerhin ist das sowjetischen im Gegensatz zu allen bisherigen in der Geschichte selbst noch aus dem 20 Jh. (British Empire, Französisches Kolonialreich) ziemlich unblutig, also von der Zentralmacht aus, zerfallen.

  9. #59
    Avatar von ProudEagle

    Registriert seit
    13.10.2010
    Beiträge
    4.442
    Mit Konstrukt meinte ich gar nicht das Land sondern den Stalinismus, hab mich da blöd ausgedrückt.

    Immerhin ist das sowjetischen im Gegensatz zu allen bisherigen in der Geschichte selbst noch aus dem 20 Jh. (British Empire, Französisches Kolonialreich) ziemlich unblutig, also von der Zentralmacht aus, zerfallen.
    Paradoxerweise ist das der enormen Militärmacht zu verdanken. Die NATO wie Russland haben gewusst dass ein gegenseitiger Angriff immer auch die Vernichtung des eigenen Landes bedeutet.

  10. #60

    Registriert seit
    14.02.2010
    Beiträge
    1.459
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    In einem "Konstrukt" wurde ich allerdings nicht geboren Es war ein realer Staat wie andere auch. Ja, die Geschichte der SU ist geprägt von etlichen dunklen Flecken. Aber wohl kein Imperium ist ohne Eroberungen und demzufolge ohne Blutvergießen etc. entstanden. Immerhin ist das sowjetischen im Gegensatz zu allen bisherigen in der Geschichte selbst noch aus dem 20 Jh. (British Empire, Französisches Kolonialreich) ziemlich unblutig, also von der Zentralmacht aus, zerfallen.
    genau das ist es ja, was denkt ihr, worauf sich die ganze Wohlstand und die eroberten Priviligien der westlichen Länder stützen -auf x-Millionen getöten Menschenmassen durch den 2 Weltkrieg wurden 55 Millionen Menschen getötet, Vietnman krieg wurden 2 Millionen und neuesten im Irak eine halbe Million..

    der Westen hatte aus Gier und Interessen getötet der Sowjetunion aus dem Zweck um eine Gemeinschaftsgesellschaft aufzubauen, dass sind krasse unterschiede die man verstehen muss..

    ihr musst euch auch ein bischen gedanken an die Zukunft machen und nicht nur im Gegenwart verbleiben, es sieht düster aus für die Zukunft der europäischen Union, Russland entwickelt sicher erneut zu einem Macht, dass hat der Präsident der Türkei gesagt Abdullah Gül, Russland hat starke Zentralregierung und eine zentrale Militärgewalt, es verfügt über enorme know-how über die Waffenindustrie, deshalb können sie ihre Rüstüngsindustrie leicht modernisieren, alle anderen Schlussindustrien werden sich auch entwickeln...Russland hat ja Zeit, und die Zeit schlägt für Russland, da im falle der zukünftig schwachen Europa automatisch Russland mehr einfluss gewinnt....ich denke so China-Russland werden mehr an Bedeutung in der Euroasia Zone gewinnen..sie werden auch die Zukunft gestalten...

Seite 6 von 8 ErsteErste ... 2345678 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 46
    Letzter Beitrag: 12.05.2009, 13:01
  2. Moslems in der europäischen Union
    Von Pashaga im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 07.05.2009, 12:46
  3. Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 28.04.2009, 18:46
  4. Serbien im Vorzimmer der Europäischen Union
    Von lupo-de-mare im Forum Politik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 27.04.2005, 14:25