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Großserbien, ein (Alb-)Traum der nie enden will

Erstellt von MIC SOKOLI, 17.06.2008, 23:18 Uhr · 84 Antworten · 3.966 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391

    Großserbien, ein (Alb-)Traum der nie enden will

    Großserbien – Wikipedia

    Ilija Garašanin (* 1821; † 1875), von 1843 bis 1854 Innenminister des damaligen Fürstentums Serbien unter Aleksandar Karađorđević gilt als der geistige Schöpfer der Idee der Schaffung Großserbiens. Inspiriert von Ideen des konservativen panslawistischen polnischen Emigranten Adam Jerzy Czartoryski schrieb er Anfang 1844 seine Abhandlung Conseils sur la conduite à suivre par la Serbie.

    Die Grundaussage dieses Memorandums bestand darin, dass die damals noch unter osmanischer Herrschaft stehenden Länder Bosnien, Herzegowina, Montenegro, Süd-Serbien, Sandschak, Nord-Albanien, Südwest-Bulgarien, Dalmatien und Teile des Gebietes zwischen Kroatien und Slowenien eine unteilbare Einheit bilden sollten, weil diese Gebiete mit Völkern des „nahezu gleichen Stammes“ besiedelt seien.

    Das Umsiedlungsprogramm

    Am 7. März1937 legte Vasa Čubrilović (* 1897; † 1990), damals Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Belgrad, der Regierung eine vertrauliche Denkschrift mit dem Titel Iseljavanje Arnauta („Aussiedlung der Albaner“) vor, in der er detaillierte Pläne zur systematischen Umsiedlung aller Albaner aus dem heutigen Gebiet des Kosovo aufzeigt.
    Čubrilović galt als Anhänger der Ideen von Ilija Garašanin und empfahl in seiner Denkschrift die Massenumsiedlung der albanischen Bevölkerung des Kosovo nach Albanien und in die Türkei, da alle Bemühungen, die Anzahl der Albaner durch Kolonisierung zu verringern, bisher wirkungslos geblieben seien. Zur Durchsetzung dieses Vorhabens sah sein Memorandum drastische Maßnahmen (die von der Belgrader Regierung zurückgewiesen wurden) vor, zum Beispiel Geld- und Haftstrafen, Nichtanerkennung der alten Grundbuchauszüge, Außerkraftsetzen von Konzessionen sowie Berufsverbote und Entlassungen – jenen Albanern aber, die mit ihrer Aussiedlung in die Türkei einverstanden seien, sollte der Staat seiner Meinung nach großzügig unter die Arme greifen.
    1938 schloss die Regierung in Belgrad mit der türkischen Regierung (nach dem Vorbild des griechisch-türkischen Bevölkerungsaustausches von 1923) ein Abkommen über die Aussiedlung von 40000 als ‚türkisch’ eingestuften (nach heutiger Bezeichnung: moslemischen) Familien in die Türkei, das allerdings dann wegen des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs nicht mehr in die Tat umgesetzt wurde.

    Die 1990er Jahre

    1986 erstellte die Serbische Akademie der Wissenschaften (SANU) ein internes, 74-seitiges Sanu-Memorandum (siehe englische Übersetzung), verfasst von maßgeblichen Personen der Akademie unter Leitung von Dobrica Ćosić, einer damals führenden Figur der serbischen Innen-, Außen-, Kultur- und Wissenschaftspolitik.
    Dieses Dokument kann als der neuerliche programmatische Entwurf eines Großserbien interpretiert werden. Es sah die Lösung der „Kosovo-Frage“ als eine Überlebensfrage des gesamten serbischen Volkes, die Zurückdrängung der Arbeiterselbstverwaltung und die Revision der Verfassung von 1974 vor. Laut diesem Papier war es eine angebliche „slowenisch-kroatisch antiserbische Koalition“, die das serbische Volk entrechtete und es zwang, über mehrere Republiken verteilt zu leben und damit seine geistigen und kulturellen Wurzeln einzuschränken, so dass Serbien damit letztlich die eigentliche unterdrückte Nation Jugoslawiens sei. Erst ein gemeinsamer Staat, der unter Einschränkung der Mitspracherechte anderer Nationalitäten alle serbischen Gebiete auch außerhalb der Republik Serbien umfasse, würde die Gleichberechtigung Serbiens mit den anderen Republiken ermöglichen. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Serbien die autonomen Provinzen Kosovo und Vojvodina mit weitreichenden Mitsprache- und Vetorechten, die für ethnische Gruppen (Albaner bzw. Ungarn) eingerichtet worden waren, denen keine eigene Teilrepublik in Jugoslawien zugestanden worden war.
    Im Jahr 1989 hielt der damalige serbische Präsident Slobodan Milošević anlässlich einer Feier auf dem historischen Boden des Amselfeldes

    Bei den Parlamentswahlen am 21. Januar 2007 bekam die Srpska Radikalna Stranka (Serbische Radikale Partei, SRS) 1.152.625 Stimmen, das sind 29% der abgegebenen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 60,59 %.
    Die SRS tritt offen dafür ein, den Staat Serbien im Sinne des großserbischen Konzepts entlang der Virovitica-Karlovac-Karlobag-Linie zu vergrößern.
    serbien aktuell:

    serbischer Versuch Nord-Kosova zu besetzen
    Serbien strebt Teilung des Kosovo an - DIE WELT - WELT ONLINE

    Serbien will Teilung Kosovos entlang ethnischer Grenzen (Kultur, Film, NZZ Online)

    Die Arbeitslosenquote liegt in Serbien bei 29,6%. Das Leistungsbilanzdefizit liegt in der Höhe von 1,3 Milliarden Dollar. Serbien sitzt in der internationalen Schuldenfalle mit Auslandschulden von fast 12 Milliarden Dollar. Um die Schulden bedienen zu können, muß Serbien jährlich 1% seines Bruttosozialproduktes aufbrauchen. Daneben gibt es eine örtliche Mafia, die mit kriminellen Methoden versucht, eine nationale Bourgeoisie abzugeben und einen anderen Clan, der eher die offene Kollaboration mit den westlichen Mächten im eigenen Interesse bevorzugt.

    An diesem Nationalismus hat sich in Serbien nichts geändert, der "Amselfeld Mythos", die Feindschaft gegen Roma und neuerdings auch partieller Antisemitismus, soll die Herrschaft der nationalistischen Mafiakapitalisten absichern. Minister für "Kapitalinvestitionen" soll ein gewisser Velimir Ilicic, Vorsitzender der "Neuen Serbischen Partei" werden, der im vergangenen Präsidentschaftswahlkampf Mirolub Labus antisemitisch attackierte. Ilicic verkündete damals, "den Juden Labus kann man nicht wählen".
    der serbische Ministerpräsident Kostunica

    "Teilung und Kantonisierung Kosovas"
    Kostunica schlug eine ethnische Teilung Kosovas vor (der reiche Norden soll direkt an Serbien angeschlossen werden). Im Rest Kosovas soll es ethnisch reine serbische Enklaven mit eigener Verwaltung geben. Diese Vorschläge erregten umgehend die albanische Öffentlichkeit. Jede albanische Zeitung titelte mit diesem Thema. Kostunica wurde als "Kalaschnikow Nationalist" dargestellt, der eine Gefahr für die Entwicklung Kosovas sei.
    In der Tat, Kostunica hat eine extrem nationalistische Vergangenheit. Im Jahr 2000 ging eine Fotografie von Kostunica aus dem Jahr 1998 durch die kosovarische Presse, das Bild zeigt Kostunica anläßlich einer Ansprache in Kosova vor serbischen Paramilitärs mit einer Kalaschnikow. Im Jahr 1995 bekämpfte Kostunica Milosevic, wegen des Dayton Vertrages, der offiziell den Krieg in Bosnien beendete. In der jetzigen Regierungserklärung schlägt Kostunica ein bosnisches Modell für Kosova vor, unter Ausnahme der kosovarischen Gebiete, die er direkt zu Serbien schlagen will.

    Kostunicas wilder Nationalismus

    Serbien greift kosovarische Grenzposten an

    Kosovo: Wütende Serben greifen Grenzposten an - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

    Zwei Tage nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo haben Angriffe von Serben zum ersten Einsatz der Nato-Truppe Kfor in dem neuen Zwergstaat geführt. Im Zentrum von Nord-Mitrovica flattern derweil noch immer die Blau-rot-weißen serbischen Flaggen. Für die Menschen hat der Kampf um ihre Zukunft erst begonnen.

    VIDEO

    .





    „Wir beten zu Gott und den Heiligen Dimitri für das Schicksal und die Einigkeit der serbische Nation,“ schlägt auf dem Podium neben dem Banner der Neonazi-Organisation „Obraz“ ein schwarz gekleideter Pope das Kreuz. „Wer ist dafür, dass wir die Resolution des Quasi-Staats verwerfen?“, bellt der Parlamentsabgeordnete Marko Jaksic mit heiserer Stimme in das Mikrofon. Mit gespreizten Fingern erheben fast alle Zuhörer ihre Hände zum serbischen Gruß. Erst habe die Nato vor neun Jahren einer der ältesten Nationen des Kontinents bombardiert – und nun wolle sie die Serben auch noch des Kosovo berauben, erregt sich der Parteifreund des nationalkonservativen Premiers Kostunica. Doch im Gegensatz zu 1999 gebe es nun nicht mehr nur eine Weltmacht, sondern stehe Russland dem bedrängten Brudervolk bei.

    Kosovo: Wütende Serben greifen Grenzposten an - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

    --------------------------

    irgendwann ist genug mit den serbischen spielchen:
    YouTube - Kosovo will get independence - "Hence, deadline", Bush said.

  2. #2
    vwxyz
    Unsinn, Provokation = CLOSED

  3. #3
    Avatar von Furyc

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    Bitte Skender, das ist zu lächerlich.

  4. #4
    Avatar von meko

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    darum sind sie ja aufeinmal alle für tito und diesen ganzen jugo nostalgie tripp!

    früher hatten sie ja zumindest ihre srboslavija!

  5. #5

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    ich habe mehr als drei unabhängige quellen geliefert.
    anstatt andere länder immer wieder anzugreifen solltet ihr euren fashismus bekämpfen.

    es sind alles fakten und nichts ist erfunden!

    ihr könnt jetzt nur noch fordern, den thread zu schließen, weil alles stimmt und es keine gegenargumente gibt.


  6. #6
    vwxyz
    Zitat Zitat von Marko Boqari Beitrag anzeigen
    ich habe mehr als drei unabhängige quellen geliefert.
    anstatt andere länder immer wieder anzugreifen solltet ihr euren fashismus bekämpfen.

    es sind alles fakten und nichts ist erfunden!

    ihr könnt jetzt nur noch fordern, den thread zu schließen, weil alles stimmt und es keine gegenargumente gibt.

    Das leidige Thema...

    Wiki ist KEINE ernsthafte Quelle

  7. #7

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    11.391
    wo bleiben dann eure beweise/quellen, wenn all die geposteten quellen nicht stimmen sollen???

  8. #8
    Avatar von meko

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    Zitat Zitat von raza Beitrag anzeigen
    Das leidige Thema...

    Wiki ist KEINE ernsthafte Quelle
    wo ist deine quelle für diese behauptung in deiner signatur??????
    unter dieser grafik??

  9. #9
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von Marko Boqari Beitrag anzeigen
    ich habe mehr als drei unabhängige quellen geliefert.
    anstatt andere länder immer wieder anzugreifen solltet ihr euren fashismus bekämpfen.

    es sind alles fakten und nichts ist erfunden!

    ihr könnt jetzt nur noch fordern, den thread zu schließen, weil alles stimmt und es keine gegenargumente gibt.

    Ich glaube, der einzige Faschismus um den du dir Sorgen machen musst, ist dein eigener.

    Lass dir helfen.

  10. #10
    Avatar von meko

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