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Grüne Fahnen - Beitrag vom Spiegel aus dem Jahre 1991

Erstellt von Johnny Cash, 06.04.2011, 08:39 Uhr · 9 Antworten · 595 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Johnny Cash

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    Grüne Fahnen - Beitrag vom Spiegel aus dem Jahre 1991

    Beim morgendlichen Erkunden im Internet stieß ich auf diesen Beitrag vom Spiegel über die Lage in Ex-Yu 1991
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    Grüne Fahnen

    Aus Furcht vor Groß-Serbien schließen sich die Moslems auf dem Balkan zusammen. Sie suchen Schutz bei der Türkei.

    Der türkische Staatspräsident Turgut Özal beschwor die ruhmreiche Vergangenheit: "Die gegenwärtige historische Konjunktur verschafft der Türkei die Möglichkeit, den Schrumpfungs-Prozeß, der vor den Stadtmauern von Wien begann, umzukehren."
    Die Niederlage vor Wien, wo im Jahr 1683 der polnische Nationalheld Jan III. Sobieski ein weit überlegenes Heer des Großwesirs Kara Mustafa vernichtend schlug, war der Wendepunkt in der westlichen Expansionspolitik der Hohen Pforte. Danach ging es mit dem Osmanischen Reich bergab.
    Übrig blieben auf dem Balkan nach über 300 Jahren rund sieben Millionen islamische Glaubensbrüder, die als weitverstreute Minderheit vor allem im auseinanderfallenden Jugoslawien leben.
    Aber nicht nur dort. Der Türkenpräsident erinnerte auf einem Symposium zum Thema "Die strategischen Prioritäten der Türkei" in Istanbul daran, daß es den heldenhaften Vorfahren vor ihrer Niederlage bei Wien gelungen war, neben Jugoslawien auch "in Bulgarien, Albanien und Griechenland religiöse und rassische Zugänge zum Balkanraum zu schaffen".
    Die gelte es jetzt zu nutzen. Die Balkan-Karte, von der Regierung in Ankara seit 46 Jahren kaum gespielt, ist seit dem von Serbien erzwungenen Bürgerkrieg zum neuen Trumpf in der türkischen Außenpolitik geworden.
    Ginge es nach Özal, soll die "neue Chance auf dem Balkan, aber auch auf dem Kaukasus" sogar "zur alternativen Lösung" werden, wenn den Türken der Beitritt zur EG nicht gelingt. Die Westeuropäer weigern sich seit Jahren wegen der repressiven Kurden-Politik und der chaotischen Wirtschaftslage der Türkei, das Land als Vollmitglied in die Gemeinschaft aufzunehmen.
    Die neue Chance hat den Türken ein historischer Feind gegeben: die Serben. Deren heutiger Anführer, Präsident Slobodan Milosevic, der von der Wiederauferstehung des im 14. Jahrhunderts im Kampf gegen die Türken untergegangenen Groß-Serbien träumt, zerschlug mit seiner Expansionspolitik den siechen Vielvölkerstaat Jugoslawien.


    Mehr als 10 000 Tote hat dieser Bürgerkrieg schon gekostet, eine halbe Million Bewohner der Kampfgebiete sind auf der Flucht. Doch selbst wenn Milosevic am Ende über ein serbisches Großreich herrschen kann, das bis vor die Tore der kroatischen Kapitale Zagreb und im Süden bis hinter die mazedonische Hauptstadt Skopje reicht: Seine Parole, "jeder Serbe muß in Serbien wohnen können", vermag keinen ethnisch reinen Serbenstaat zu schaffen. Ein Drittel seiner Einwohner wären volksfremde Minderheiten.
    Moslems, Kroaten, Ungarn, Slowaken und Zigeuner müßten dann unter streng nationalistischer serbischer Hoheit leben. Im serbisch besetzten Kosovo auch zwei Millionen Albaner, die dort gegenüber den höchstens 200 000 Serben die eindeutige Mehrheit bilden.

    Proteste gegen die Serbenherrschaft gibt es selbst im serbischen Kerngebiet. Im Sandzak, einer öden Landschaft südwestlich von Belgrad, die zur Hälfte zu Serbien und zur Republik Montenegro gehört, haben die 250 000 dort lebenden Moslems darüber abgestimmt, ob sie weiter zu Serbien gehören oder autonom sein wollen.
    Trotz schwerer Behinderung durch die serbische Polizei, die das Volksbegehren zum "staatsfeindlichen Akt" erklärte, votierten über 70 Prozent für die Autonomie.
    Sulejman Ugljanin, Vorsitzender der lokalen Moslem-Partei SDA und Präsident des Moslemischen Nationalrates, kündigte bereits Konsequenzen an: Wenn Kroatien den Staatsverband endgültig verlassen sollte, werde der Sandzak mit dem albanischen Kosovo zwei neue Republiken innerhalb von Serbien bilden.
    In der neuen Republik sollen nach dem Willen von Ugljanin streng moslemische Bräuche herrschen. Der Genuß von Alkohol und Schweinefleisch ist Parteimitgliedern der SDA bereits verboten. Eltern fordern für ihre Kinder moslemische Namen. Bei einer Versammlung in der Hauptstadt Novi Pazar wurde der Vorschlag gemacht, die Schleierpflicht für alle Frauen und das islamische Recht, die Scharia, einzuführen.
    Ein Nationalrat der Moslems aus Serbien, Sandzak, Kosovo und Montenegro hat die Friedenskonferenz der EG in Den Haag selbstbewußt wissen lassen, daß weder der Serbenführer Milosevic noch der Montenegro-Präsident Momir Bulatovic das Recht habe, sie zu repräsentieren.
    Als Antwort kamen aus Belgrad nur Drohungen. Der Kommandeur der Raska-Garnison ließ ausrichten, er werde "Novi Pazar dem Erdboden gleichmachen", wenn die Moslems keine Ruhe gäben.
    Vom Sandzak gibt es enge Verbindungen zu den Glaubensbrüdern in die vom Krieg bedrohte Republik Bosnien-Herzegowina und vor allem zum Kosovo, dem von der Welt vergessenen Nebenkriegsschauplatz der militanten Serben.


    In Jugoslawiens Armenhaus ist die albanische Selbstverwaltung ausgelöscht worden. Tausende von Kosovo-Albanern, die nichts als ihre Autonomie forderten, kamen ins Gefängnis. Lehrer, Ingenieure, Ärzte und Polizisten verloren ihren Job, nur weil sie Albaner waren.
    Trotz der Repressionen konnten die Kosovo-Albaner im Oktober ein Referendum über ihre politische Zukunft abhalten. Mehr als 87 Prozent der Bevölkerung nahmen an der Wahl teil. Von ihnen stimmten mehr als 99 Prozent für die Selbständigkeit ihrer Region. Sogar eine "Übergangsregierung" unter dem Arzt Bujar Bukoshi wurde an geheimgehaltenem Ort eingesetzt.
    Belgrad, mit dem Krieg gegen Kroatien beschäftigt, beschränkte sich darauf, seine Polizei im Kosovo zu verstärken. Dafür zog die Armee bevorzugt Jung-Albaner aus dem Kosovo als Wehrpflichtige ein, um sie auf dem kroatischen Schlachtfeld einzusetzen. Mehr als 10 000 desertierten.
    Seit der Wende im benachbarten Albanien sind die Verbindungen zwischen dem Kosovo und dem albanischen Mutterland stabiler geworden. Der Anschluß wird inzwischen von immer mehr Kosovo-Bewohnern gefordert. Aber auch ein Zusammenschluß mit dem Sandzak und den moslemischen Regionen in Bosnien-Herzegowina zu einem neuen islamisch geprägten Staat wird erwogen.
    Das heruntergewirtschaftete Albanien, zu 70 Prozent von Moslems bewohnt, hat nach der politischen Wende als eines der ersten Länder den mächtigen Nachbarn Türkei als neuen Protektor entdeckt. Von den Erben des Osmanischen Reiches erwartet Tirana Hilfe gegen die drohende Expansion der serbischen Nationalisten, aber auch gegen die mögliche Begehrlichkeit der Griechen auf Albaniens Ostregion, wo eine griechische Minderheit wohnt.
    Staatspräsident Ramiz Alia, ein kommunistischer Wendehals, traf sich Ende Oktober mit türkischen Spitzenpolitikern in Ankara und wurde auch von Präsident Özal empfangen.
    Als Alia heimkehrte, brachte er die Zusage für einen Millionen-Dollar-Kredit, einen Vertrag über gegenseitige wirtschaftliche Zusammenarbeit und angeblich auch eine Geheimabsprache über militärische Hilfe mit. Vorerst, so deuten die Verantwortlichen in Tirana an, sollen die Türken die Ausbildung der albanischen Armee übernehmen. Ein Indiz dafür ist, daß der türkische Generalstabschef Dogan Gyrosh im November für drei Tage zu Besuch in Albanien weilte.
    Noch früher, schon im Juli, war der Präsident der vom Bürgerkrieg bedrohten jugoslawischen Teilrepublik Bosnien-Herzegowina nach Ankara gereist - und dort mit offenen Armen empfangen worden.
    Denn Alija Izetbegovic, ein Anwalt aus Sarajevo und Führer der moslemischen Partei "Demokratische Aktion", gilt unter islamischen Eiferern als Märtyrer: "Er hat für unseren Glauben im Gefängnis gesessen."
    In der Tat wurde Izetbegovic 1983 von einem jugoslawischen Gericht als Autor einer "Islamischen Proklamation" zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Davon mußte er fünf Jahre absitzen. Fundamentalist ist er gleichwohl nicht, sondern findet: "Es ist logisch, daß der Islam in Europa rationaler sein muß als im Orient."


    Dafür ist die Stimmung an der moslemischen Basis irrationaler geworden. Bei Kundgebungen tauchen immer öfter die grünen Fahnen des Propheten auf, in Visegraad haben Fanatiker das Denkmal des Literatur-Nobelpreisträgers von 1961, Ivo Andric ("Die Brücke über die Drina"), mit Vorschlaghämmern zerstört, weil er "schlecht über Moslems und Türken geschrieben" habe.
    Seit Serben und Kroaten Krieg gegeneinander führen, steht der Rationalist Izetbegovic vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Denn in seiner Republik bilden von den 4,3 Millionen Einwohnern die Moslems mit 44 Prozent nur eine knappe Mehrheit. Ihnen stehen die Serben mit 31 Prozent und die Kroaten mit 17 Prozent als gleichberechtigte Staatsvölker gegenüber.
    Zudem gleicht diese Region im Zentrum der Südslawen einem Flickenteppich. Zusammenhängende Siedlungsgebiete gibt es kaum, 22 Gemeinden mit einer Bevölkerung von 1,2 Millionen haben gar keine ethnische Mehrheit.
    Als die Gefahr drohte, daß der Serbe Milosevic und der Kroaten-Präsident Franjo Tudjman Bosnien-Herzegowina unter sich aufteilen wollten, rief Izetbegovic mit Hilfe der Kroaten die Unabhängigkeit seiner Republik aus; die Serben in Bosnien boykottierten die Abstimmung.
    Inzwischen haben sieben Regionen, in denen die Serben in der Mehrheit sind, die Gründung eines eigenen Gegenparlaments beschlossen. Momeilo Krajisnik, der als Kroaten-Fresser gilt, hat unter den über eine Million Serben in Bosnien-Herzegowina ein Referendum organisiert. Darin sprachen sich über 90 Prozent für den Verbleib in Jugoslawien oder den Anschluß an Groß-Serbien aus.

    Krajisnik: "Einen Alleingang der Moslems werden wir mit Waffengewalt verhindern." Aber auch die moslemische Seite ist für die Auseinandersetzung gerüstet. Nach Schätzungen der Polizei gibt es in der Republik mehr als 300 000 versteckte Waffen.
    Die neuen Freunde aus Ankara versprachen dem bosnischen Präsidenten massive Hilfe. Der türkische Premier Süleyman Demirel drohte offen, die Türkei werde nicht tatenlos zusehen, wenn ihren Brüdern in Bosnien Gewalt angetan werde.
    Die zweite bedrohte Nachbarrepublik, auf die sich die Blicke der Großserben richten, ist Mazedonien. Dort hat das erste frei gewählte Parlament Ende November die Unabhängigkeit ausgerufen.
    Prompt machte sich Belgrad Sorgen um die Sicherheit der serbischen Minderheit, die in Mazedonien indes nur knapp über zwei Prozent der Bevölkerung beträgt. Budimir Kosutic, serbischer Vizepremier, der die Zahl der Serben in Mazedonien siebenmal höher angab, drohte gar mit "serbischer Befreiung".
    Aber Mazedonien, das erst unter Tito den Status einer eigenen Republik erhielt und sogar eine eigene Schriftsprache verordnet bekam, ist nicht nur vom renitenten Nachbarn im Norden bedroht. Gleich fünf Länder stellen historische Ansprüche: außer Serbien auch Bulgarien, Albanien, Griechenland und die Türkei.
    Schuld daran war der Frieden von Bukarest, der das einstige Heimatland des hellenisierten Mazedoniers Alexander nach den Balkankriegen 1912/13 zwischen Serbien, Bulgarien und Griechenland aufteilte.
    Seither sitzen auch in Skopje Chauvinisten, die auf die Wiederherstellung eines Groß-Mazedonien hinarbeiten. Es soll sich vom Ohridsee bis zum Piringebirge erstrecken, einschließlich der "slawischen Gebiete" von Nordgriechenland - sehr zum Unwillen von Athen.
    Die nationale Frage in Mazedonien wird zusätzlich durch eine starke albanische Minderheit im Westen erschwert. Seit der Demokratisierung Albaniens fraternisiert die mit der Regierung in Tirana. Sie will auf keinen Fall, wie die Albaner im Kosovo, unter serbische Herrschaft geraten.
    Die auseinanderdriftenden Interessen sucht ein Altkommunist, Republik-Präsident Kiro Gligorov, auszugleichen. Mit wachsendem Erfolg: Die Albaner in Tirana haben eingesehen, daß die Souveränität Mazedoniens zu Lasten des Feindes Serbien geht, und die neue Regierung in Bulgarien hat den Volkstumskampf an der mazedonischen Grenze eingestellt - sie hat derzeit andere Sorgen.

    Geblieben ist das Mißtrauen der Griechen, das sich nicht nur aus historischen Quellen speist. Ein selbständiges Mazedonien, so argwöhnt Athen, müßte den Transitverkehr durch Jugoslawien zusätzlich erschweren und Griechenland noch mehr von Europa abschneiden.
    Darum war Griechenland auch im Spätherbst sofort bereit, auf Einladung von Serbenpräsident Milosevic mit den gleichfalls eingeladenen Vertretern von Bulgarien und Rumänien über die "Lösung" der Mazedonien-Frage zu beraten. Nur ein scharfes Verbot aus Brüssel stoppte dann das EG-Mitglied Griechenland. In den Anerkennungskatalog der Gemeinschaft für die jugoslawischen Republiken wurde auf Drängen Griechenlands am Montag aufgenommen, daß Mazedonien keine territorialen Ansprüche an die Nachbarn stellen darf.
    Einen direkten Draht zwischen Ankara und der mazedonischen Hauptstadt Skopje gibt es bisher noch nicht. Die Kontakte laufen über das bulgarische Sofia und über die Minderheiten auf beiden Seiten der Grenze.
    Denn bei den Wahlen im Oktober hat die Partei der türkischen Minderheit in Bulgarien, die "Bewegung für Rechte und Freiheiten" (DPS), überraschend eine Schlüsselrolle im Parlament von Sofia gewonnen: Ohne die 24 Stimmen der Türkenpartei kann der neue Premier Filip Dimitrow nicht gegen die Sozialisten, die umgetaufte Kommunisten sind, regieren.
    Die DPS vertritt die Rechte und Interessen von einer Million Türken im Land wie auch von rund 200 000 Pomaken. Das sind Bulgaren, die während der türkischen Besatzungszeit zum Islam übergetreten waren - beide Volksgruppen sehen ihre geistige Heimat in der Türkei.
    Ankara gewährte dem armen Nachbarn einen Sofortkredit von 300 Millionen Dollar, die ersten 400 türkischen Firmen sind in Bulgarien bereits aktiv. Rund 500 bulgarische Reisebüros organisieren Einkaufsreisen in die Türkei, wo die Banken auch wertlose Lewa-Scheine gegen türkische Währung tauschen.
    Nur die rechte "Vaterländische Partei" in Bulgarien mißtraut dem neuen Völkerfrühling. Ihr Vorsitzender droht, er werde nicht zulassen, daß der "Pantürkismus" nach Bulgarien zurückkehre. Dem Westen warf er mangelnde Weitsicht vor: "Wir schützen schließlich Europa vor dem Expansionismus des Islam."
    Kein Zweifel: In die Balkan-Politik ist Bewegung gekommen. Es formieren sich erstaunliche neue Allianzen. Auf der einen Seite steht die Türkei mit Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Albanien, Mazedonien und Bulgarien im Bunde.


    Auf der anderen Seite kämpft Serbien. Ihm fühlen sich nur Griechenland als alter Transitkunde sowie Rumänien verbunden. Die Regierung in Bukarest steht mit über zwei Millionen Ungarn im Land vor ähnlichen Problemen wie Belgrad und neigt selbst zu einer harten Behandlung von Minderheiten.
    Inzwischen hat der serbisch-moslemische Gegensatz auf dem Balkan schon Weiterungen über die Region hinaus. Nach dem simplen Schema: Dein Feind ist auch mein Feind, hat sich die islamische Welt hinter die von Serben bedrohten Republiken gestellt. Saudi-Arabien versprach großzügige Aufbauhilfe für Bosnien-Herzegowina und Mazedonien, Libyens Gaddafi drohte gar, die "Schakale von Belgrad" zu bestrafen.
    Israel aber, der gemeinsame Hauptfeind der panarabischen Welt, wurde damit an die Seite der Serben gedrängt, Milosevic besonders herzlich nach Tel Aviv eingeladen. Nicht auszuschließen, daß Israel demnächst die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu einem Jugoslawien verkünden wird, das gar nicht mehr besteht.

  2. #2

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    man man, i-wie scheint es so als sei der krieg damals unausweichlich gewesen,, es waren viel zu viele verschiedene und gegenseitige interessen im spiel... es konnte einfach nicht gut gehen...

  3. #3
    Avatar von DZEKO

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    In der neuen Republik sollen nach dem Willen von Ugljanin streng moslemische Bräuche herrschen. Der Genuß von Alkohol und Schweinefleisch ist Parteimitgliedern der SDA bereits verboten. Eltern fordern für ihre Kinder moslemische Namen. Bei einer Versammlung in der Hauptstadt Novi Pazar wurde der Vorschlag gemacht, die Schleierpflicht für alle Frauen und das islamische Recht, die Scharia, einzuführen.

  4. #4
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen

    6.23min:

    "Kao sto Ali Kerim kaze, jedan je musliman bolje nego deset drugi...."^^

  5. #5

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    Libyens Gaddafi drohte gar, die "Schakale von Belgrad" zu bestrafen.
    Haha, das wird den serbischen Nationalisten und Hardlinern aber garnicht gefallen, die zur Zeit sich auf Gaddafi's Seite stellen.

    Voll die Trottelz alda

  6. #6
    Kelebek
    Ziemlich suspekter Artikel oder kann mir jemand bestätigen, dass es Schariaaufstrebungen bei den Albanern oder Bosniaken gab? Man wollte doch nur eine Unabhängigkeit und nicht einen islamischen Staat.
    Libyens Gaddafi drohte gar, die "Schakale von Belgrad" zu bestrafen.
    Und heute tanzt man mit ihm.

  7. #7

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    Die Türkei unterstützt auch ein Großalbanien8-)

  8. #8
    Avatar von BRZO

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    Der größte Müll den ich bis jetzt gelesen hab.

  9. #9

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    aus furcht vor serbien hahahah

  10. #10

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Gott bewahre, dass so ein Müll jemals Einfluss in der Gesetzgebung bekommt

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