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Ergebnis 421 bis 430 von 573

Den Haag: Bosnien verklagt Serbien

Erstellt von Metkovic, 23.12.2005, 14:56 Uhr · 572 Antworten · 15.628 Aufrufe

  1. #421
    Grasdackel
    Klar, Ulemek.

  2. #422
    cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von hahar
    Zitat Zitat von Zeljko
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von Zeljko
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    spricht der albanische Türke oder soll ich Osmane sagen

    Wisst du dass der Legija bei der Heirat den Namen seiner Frau angenommen hat ?

    Nein

    Ist aber so.
    Pravi srbin.
    pustite te cetnike!
    ich hoffe das kroatien ihre klage gewinnt, dass wenigstens einbischen gerechtigkeit den opfern wiederfährt!!!!!!!!!!

    Das wünsche ich mir auch aber bei Bosnien hätte ich es mir noch mehr gewünscht

  3. #423
    Gast829627
    Zitat Zitat von Zeljko
    Zitat Zitat von Legija
    halllo mundfotzen ......der zeljko (serbischer vorname) meint den echten legija ihr köpfe ...er tat dies nur weil er unter seinem alten namen gesucht wurde.....aber immer noch besser als einen madjarischen nachnamen zu tragen und nen serbischen vornamen ...ne zeljko

    Klar, Ulemek.




    jedi bre govna

  4. #424
    Gast829627
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von hahar
    Zitat Zitat von Zeljko
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von Zeljko
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    spricht der albanische Türke oder soll ich Osmane sagen

    Wisst du dass der Legija bei der Heirat den Namen seiner Frau angenommen hat ?

    Nein

    Ist aber so.
    Pravi srbin.
    pustite te cetnike!
    ich hoffe das kroatien ihre klage gewinnt, dass wenigstens einbischen gerechtigkeit den opfern wiederfährt!!!!!!!!!!

    Das wünsche ich mir auch aber bei Bosnien hätte ich es mir noch mehr gewünscht
    super habt ihr euch schön jetzt die spalten gelutscht dann könnt ihr jetzt auch mal den finger euch gegenseitig langsam reinschieben ......

  5. #425
    cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von Legija
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von hahar
    Zitat Zitat von Zeljko
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von Zeljko
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    spricht der albanische Türke oder soll ich Osmane sagen

    Wisst du dass der Legija bei der Heirat den Namen seiner Frau angenommen hat ?

    Nein

    Ist aber so.
    Pravi srbin.
    pustite te cetnike!
    ich hoffe das kroatien ihre klage gewinnt, dass wenigstens einbischen gerechtigkeit den opfern wiederfährt!!!!!!!!!!

    Das wünsche ich mir auch aber bei Bosnien hätte ich es mir noch mehr gewünscht
    super habt ihr euch schön jetzt die spalten gelutscht dann könnt ihr jetzt auch mal den finger euch gegenseitig langsam reinschieben ......


    Ich lass dir den Vorrang bei Dejan!!

  6. #426

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454
    Der Gotteskrieger und seine Frau

    WDR Er war ein gut aussehender Mann, den Doris Gl�ck im Oktober 1987 kennen lernte. "Ein Omar-Sharif-Typ", wie sie noch heute ganz versonnen meint. Als wolle sie sich f�r ihre Liebe entschuldigen, die so gl�cklich begann und so schrecklich endete.

    Der �gypter Reda Seyam war nach dem Mathematikstudium nach Deutschland gekommen und wollte hier arbeiten. Wenige Wochen sp�ter feierten sie ihre Hochzeit. Einige Jahre sp�ter wurde Seyam deutscher Staatsb�rger.

    Er lebte zun�chst wie viele Muslime hier, die sich weitgehend dem westlichen Lebensstil angepasst haben. Es sei immer nur um Alkohol gegangen, sagt er heute, und er habe keinen Sinn in diesem Leben gesehen. Danach traf er sich regelm��ig mit Glaubensbr�dern in der Moschee, betete f�nf Mal t�glich und kleidete sich wie ein Taliban.

    Seine Frau, angetan von seinem neuen Lebenswandel, trat zum Islam �ber.

    Als er sich 1994 entschloss, nach Bosnien zu ziehen, um den Glaubensbr�dern im Krieg mit den Serben zu helfen, folgte sie ihm.

    Reda Seyam brachte f�r die Organisation "Menschen helfen Menschen" Kleider und Lebensmittel in das Krisengebiet. Nach einiger Zeit gewann Doris Gl�ck den Eindruck, dass die humanit�re Organisation als Tarnung diente, um die Mudjaheddin mit Waffen und Geld zu versorgen. Und fassungslos habe sie mit ansehen m�ssen, wie die Hinrichtung von serbischen M�nnern durch muslimische Frauen mit der Kamera gefilmt wurde.

    Schlie�lich verlie� Doris Gl�ck ihren Mann. Seyam behauptet dagegen, in Bosnien seinen Glaubensbr�dern nur beim t�glichen Kampf ums �berleben geholfen zu haben.

    Der 11. September 2001 r�ttelte Doris Gl�ck wach. Pl�tzlich h�rte sie Namen und sah Bilder von Menschen, die ihr bekannt vorkamen. Ihr sei mit einem Schlag klar geworden, in welch gef�hrlichen Kreisen sie jahrelang gelebt habe. Sie wandte sich an den Verfassungsschutz. Nach Erkenntnissen der Sicherheitsdienste soll Reda Seyam 1994 als sogenannter Gotteskrieger nach Bosnien in den Heiligen Krieg gezogen sein. 2002 wurde er in Indonesien festgenommen, weil er als einer der Drahtzieher des Anschlags auf Bali verd�chtigt wurde, bei dem mehr als 200 Menschen starben. Doch weil ausreichende Beweise fehlten, wurde er schlie�lich freigelassen. Mehrere BKA-Beamte brachten ihn im Sommer 2003 nach Deutschland zur�ck. Seitdem ermittelt der Generalbundesanwalt gegen Reda Seyam wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Seyam macht aus seiner islamistischen Haltung keinen Hehl. Als Deutscher in Talibankleidern bewegt er sich frei in Berlin und lebt mit seiner zweiten Frau und sechs Kindern von Sozialhilfe.

    Doris Gl�ck dagegen muss sich seit Jahren verstecken. Sie wurde vom BKA in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen, erhielt einen neuen Namen, musste ihre Wohnung verlassen und ihre Arbeit aufgeben. Im Fr�hjahr 2004 wurde sie aus dem Zeugenschutzprogramm des BKA entlassen. Eine Arbeitsstelle hat sie bis heute nicht gefunden, u.a. weil das BKA - wie sie beklagt - ihr zwar einen neuen Namen, aber keine entsprechende Legende (Geburtsurkunde, Zeugnisse...usw) besorgt habe. Seitdem lebt sie von Hartz IV. Sie f�rchtet um ihr Leben, weil sie gegen ihren fr�heren Ehemann und dessen Glaubensbr�der ausgesagt hat.

    Ein Film �ber eine verh�ngnisvolle Beziehung, in der sich eine brisante politische Entwicklung spiegelt.

    ARD

    Der Gotteskrieger und seine Frau - Gesellschaftsreportage Montag, 26.02.2007
    Beginn: 21.00 Uhr Ende: 21.45 Uhr Länge: 45 Min.

  7. #427
    Gast829627
    Zitat Zitat von Metkovic
    Der Gotteskrieger und seine Frau

    WDR Er war ein gut aussehender Mann, den Doris Gl�ck im Oktober 1987 kennen lernte. "Ein Omar-Sharif-Typ", wie sie noch heute ganz versonnen meint. Als wolle sie sich f�r ihre Liebe entschuldigen, die so gl�cklich begann und so schrecklich endete.

    Der �gypter Reda Seyam war nach dem Mathematikstudium nach Deutschland gekommen und wollte hier arbeiten. Wenige Wochen sp�ter feierten sie ihre Hochzeit. Einige Jahre sp�ter wurde Seyam deutscher Staatsb�rger.

    Er lebte zun�chst wie viele Muslime hier, die sich weitgehend dem westlichen Lebensstil angepasst haben. Es sei immer nur um Alkohol gegangen, sagt er heute, und er habe keinen Sinn in diesem Leben gesehen. Danach traf er sich regelm��ig mit Glaubensbr�dern in der Moschee, betete f�nf Mal t�glich und kleidete sich wie ein Taliban.

    Seine Frau, angetan von seinem neuen Lebenswandel, trat zum Islam �ber.

    Als er sich 1994 entschloss, nach Bosnien zu ziehen, um den Glaubensbr�dern im Krieg mit den Serben zu helfen, folgte sie ihm.

    Reda Seyam brachte f�r die Organisation "Menschen helfen Menschen" Kleider und Lebensmittel in das Krisengebiet. Nach einiger Zeit gewann Doris Gl�ck den Eindruck, dass die humanit�re Organisation als Tarnung diente, um die Mudjaheddin mit Waffen und Geld zu versorgen. Und fassungslos habe sie mit ansehen m�ssen, wie die Hinrichtung von serbischen M�nnern durch muslimische Frauen mit der Kamera gefilmt wurde.

    Schlie�lich verlie� Doris Gl�ck ihren Mann. Seyam behauptet dagegen, in Bosnien seinen Glaubensbr�dern nur beim t�glichen Kampf ums �berleben geholfen zu haben.

    Der 11. September 2001 r�ttelte Doris Gl�ck wach. Pl�tzlich h�rte sie Namen und sah Bilder von Menschen, die ihr bekannt vorkamen. Ihr sei mit einem Schlag klar geworden, in welch gef�hrlichen Kreisen sie jahrelang gelebt habe. Sie wandte sich an den Verfassungsschutz. Nach Erkenntnissen der Sicherheitsdienste soll Reda Seyam 1994 als sogenannter Gotteskrieger nach Bosnien in den Heiligen Krieg gezogen sein. 2002 wurde er in Indonesien festgenommen, weil er als einer der Drahtzieher des Anschlags auf Bali verd�chtigt wurde, bei dem mehr als 200 Menschen starben. Doch weil ausreichende Beweise fehlten, wurde er schlie�lich freigelassen. Mehrere BKA-Beamte brachten ihn im Sommer 2003 nach Deutschland zur�ck. Seitdem ermittelt der Generalbundesanwalt gegen Reda Seyam wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Seyam macht aus seiner islamistischen Haltung keinen Hehl. Als Deutscher in Talibankleidern bewegt er sich frei in Berlin und lebt mit seiner zweiten Frau und sechs Kindern von Sozialhilfe.

    Doris Gl�ck dagegen muss sich seit Jahren verstecken. Sie wurde vom BKA in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen, erhielt einen neuen Namen, musste ihre Wohnung verlassen und ihre Arbeit aufgeben. Im Fr�hjahr 2004 wurde sie aus dem Zeugenschutzprogramm des BKA entlassen. Eine Arbeitsstelle hat sie bis heute nicht gefunden, u.a. weil das BKA - wie sie beklagt - ihr zwar einen neuen Namen, aber keine entsprechende Legende (Geburtsurkunde, Zeugnisse...usw) besorgt habe. Seitdem lebt sie von Hartz IV. Sie f�rchtet um ihr Leben, weil sie gegen ihren fr�heren Ehemann und dessen Glaubensbr�der ausgesagt hat.

    Ein Film �ber eine verh�ngnisvolle Beziehung, in der sich eine brisante politische Entwicklung spiegelt.

    ARD

    Der Gotteskrieger und seine Frau - Gesellschaftsreportage Montag, 26.02.2007
    Beginn: 21.00 Uhr Ende: 21.45 Uhr Länge: 45 Min.
    auszug aus deinem tagebuch herr metlovic :?:

  8. #428
    cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von Legija
    Zitat Zitat von Metkovic
    Der Gotteskrieger und seine Frau

    WDR Er war ein gut aussehender Mann, den Doris Gl�ck im Oktober 1987 kennen lernte. "Ein Omar-Sharif-Typ", wie sie noch heute ganz versonnen meint. Als wolle sie sich f�r ihre Liebe entschuldigen, die so gl�cklich begann und so schrecklich endete.

    Der �gypter Reda Seyam war nach dem Mathematikstudium nach Deutschland gekommen und wollte hier arbeiten. Wenige Wochen sp�ter feierten sie ihre Hochzeit. Einige Jahre sp�ter wurde Seyam deutscher Staatsb�rger.

    Er lebte zun�chst wie viele Muslime hier, die sich weitgehend dem westlichen Lebensstil angepasst haben. Es sei immer nur um Alkohol gegangen, sagt er heute, und er habe keinen Sinn in diesem Leben gesehen. Danach traf er sich regelm��ig mit Glaubensbr�dern in der Moschee, betete f�nf Mal t�glich und kleidete sich wie ein Taliban.

    Seine Frau, angetan von seinem neuen Lebenswandel, trat zum Islam �ber.

    Als er sich 1994 entschloss, nach Bosnien zu ziehen, um den Glaubensbr�dern im Krieg mit den Serben zu helfen, folgte sie ihm.

    Reda Seyam brachte f�r die Organisation "Menschen helfen Menschen" Kleider und Lebensmittel in das Krisengebiet. Nach einiger Zeit gewann Doris Gl�ck den Eindruck, dass die humanit�re Organisation als Tarnung diente, um die Mudjaheddin mit Waffen und Geld zu versorgen. Und fassungslos habe sie mit ansehen m�ssen, wie die Hinrichtung von serbischen M�nnern durch muslimische Frauen mit der Kamera gefilmt wurde.

    Schlie�lich verlie� Doris Gl�ck ihren Mann. Seyam behauptet dagegen, in Bosnien seinen Glaubensbr�dern nur beim t�glichen Kampf ums �berleben geholfen zu haben.

    Der 11. September 2001 r�ttelte Doris Gl�ck wach. Pl�tzlich h�rte sie Namen und sah Bilder von Menschen, die ihr bekannt vorkamen. Ihr sei mit einem Schlag klar geworden, in welch gef�hrlichen Kreisen sie jahrelang gelebt habe. Sie wandte sich an den Verfassungsschutz. Nach Erkenntnissen der Sicherheitsdienste soll Reda Seyam 1994 als sogenannter Gotteskrieger nach Bosnien in den Heiligen Krieg gezogen sein. 2002 wurde er in Indonesien festgenommen, weil er als einer der Drahtzieher des Anschlags auf Bali verd�chtigt wurde, bei dem mehr als 200 Menschen starben. Doch weil ausreichende Beweise fehlten, wurde er schlie�lich freigelassen. Mehrere BKA-Beamte brachten ihn im Sommer 2003 nach Deutschland zur�ck. Seitdem ermittelt der Generalbundesanwalt gegen Reda Seyam wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Seyam macht aus seiner islamistischen Haltung keinen Hehl. Als Deutscher in Talibankleidern bewegt er sich frei in Berlin und lebt mit seiner zweiten Frau und sechs Kindern von Sozialhilfe.

    Doris Gl�ck dagegen muss sich seit Jahren verstecken. Sie wurde vom BKA in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen, erhielt einen neuen Namen, musste ihre Wohnung verlassen und ihre Arbeit aufgeben. Im Fr�hjahr 2004 wurde sie aus dem Zeugenschutzprogramm des BKA entlassen. Eine Arbeitsstelle hat sie bis heute nicht gefunden, u.a. weil das BKA - wie sie beklagt - ihr zwar einen neuen Namen, aber keine entsprechende Legende (Geburtsurkunde, Zeugnisse...usw) besorgt habe. Seitdem lebt sie von Hartz IV. Sie f�rchtet um ihr Leben, weil sie gegen ihren fr�heren Ehemann und dessen Glaubensbr�der ausgesagt hat.

    Ein Film �ber eine verh�ngnisvolle Beziehung, in der sich eine brisante politische Entwicklung spiegelt.

    ARD

    Der Gotteskrieger und seine Frau - Gesellschaftsreportage Montag, 26.02.2007
    Beginn: 21.00 Uhr Ende: 21.45 Uhr Länge: 45 Min.
    auszug aus deinem tagebuch herr metlovic :?:

    Nein wir haben in deinen Liebesbriefen etwas rumgewühlt

  9. #429
    jugo-jebe-dugo
    Völkermordklage abgewiesen

    IGH bestätigte am Montag, dass im bosnischen Srebrenica Völkermord an den Muslimen begangen wurde - Serbien verurteilt, muss keine Entschädigung zahlen

    Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag wies am Montag die Völkermord-Klage von Bosnien und Herzegowina gegen Serbien ab. Serbien sei für die Teilnahme, Planung, Mittäterschaft und Anstiftung zum Völkermord in Bosnien und Herzegowina nicht schuldig zu sprechen, entschied der IGH. Daher sei auch der von Sarajewo geforderte Schadenersatz in der Höhe von 76,1 Milliarden Euro "ohne Grundlage".

    Allerdings habe Serbien nicht seine Plicht erfüllt, den Völkermord zu verhindern und die Verantwortlichen zu bestrafen, hieß es weiter im Urteilsspruch, für den die überwiegende Mehrheit der fünfzehn Richter des IGH gestimmt hatte. Serbien sei ebenfalls schuld daran, den Hauptverantwortlichen für den Völkermord, den bosnisch-serbischen Ex–General Ratko Mladiæ, nicht festgenommen und dem UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen überstellt zu haben. Drei Stunden lang begründete am Montag die Vorsitzende des IGH, Rosalyn Higgins, das Urteil im vor vierzehn Jahren begonnenen Prozess. Serbien sei der rechtliche Nachfolger der Bundesrepublik Jugoslawien (SRJ), stellte die Britin fest. Der Kläger habe aber weder bewiesen, dass die Organe oder die Armee der SRJ in den Völkermord involviert, noch dass die Vollstrecker des Völkermords unter einer effektiven Kontrolle der staatlichen Behörden in Belgrad gewesen seien.

    Massenmorde

    Die politischen Organe und die Streitkräfte der Serben_republik in Bosnien „Republika Srpska“ (RS), könnten nicht als simple Instrumente der SRJ ohne jegliche Autonomie betrachtet werden. Trotz „starker“ Beweise von Massenmorden konnte nicht bewiesen werden, dass es eine „Absicht, Genozid zu begehen“ oder Völkermord auf dem gesamten bosnischen Territorium gegeben habe, erklärte Higgins. Sie bestätigte aber, dass es in Srebrenica zum Völkermord gekommen sei, als im Juli 1995 bosnisch-serbische Truppen rund 8000 bosnische Muslime erschossen.

    Definition von Völkermord

    Der IGH berief sich auf die 1948 beschlossene UN-Konvention, die den Völkermord als „Handlungen, begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören“ definiert. Dazu gehört das Töten oder Zufügen von schweren körperlichen oder seelischen Schäden bei Angehörigen einer Gruppe oder die absichtliche Unterwerfung unter Lebensbedingungen, die auf die physische Zerstörung der Gruppe abzielen.

    Der IGH verpflichtete Serbien, „sofort und voll“ mit dem UNO-Tribunal zusammenzuarbeiten. Serbien soll auch eine Deklaration verabschieden, in der es heißt, dass Serbien nichts getan habe, um die Verbrechen in Bosnien zu verhindern. Der serbische Präsident Boris Tadiæ reagierte mit der Forderung, das Belgrader Parlament solle das Massaker in Srebrenica in einer Entschließung verurteilen. Während das Urteil in Belgrad gewaltige Erleichterung auslöste, reagierten muslimische Politiker in Sarajewo bestürzt und enttäuscht. Gegen das Urteil des IGH kann keine Klage eingereicht werden.(


    http://derstandard.at/?url=/?id=2783189


    Nochmal ein freifaches


  10. #430
    cro_Kralj_Zvonimir
    Unglaublich hier wie sich manche Aufführen und die indirekte Beteiligung leugnen und jetzt wird gleich wieder abgelenkt wie typisch!

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