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Häuser von Aleviten markiert - Hetzparolen gegen Armenier - Einschüchterung von Prote

Erstellt von Dirigent, 18.04.2012, 19:01 Uhr · 1 Antwort · 526 Aufrufe

  1. #1

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    Häuser von Aleviten markiert - Hetzparolen gegen Armenier - Einschüchterung von Prote

    Häuser von Aleviten markiert - Hetzparolen gegen Armenier - Einschüchterung von Protestanten

    "Ihr seid alle Armenier, ihr seid alle Bastarde", stand auf den Schildern zu lesen, die Demonstranten auf dem Taksim-Platz in die Höhe hielten. "Heute Taksim, morgen Eriwan", konnte man auch sehen - und schon Tage zuvor die offiziellen Aufrufe zur Kundgebung gegen die " armenischen Lügen". Am Mittwoch hat ein Staatsanwalt in Istanbul nun neun Teilnehmer dieser Massenkundgebung vom vergangenen Februar verhört und gleich entlassen. Die Entscheidung dürfte das Unwohlsein nur verstärken, dass die Minderheiten in der Türkei in diesen Wochen verspüren.
    Die Plakate hätten ihnen nicht gehört, sondern seien ihnen von anderen Leuten während der Demonstration gegeben worden, sagten die Verdächtigen laut türkischen Medienberichten vom Mittwoch aus. Woher die hetzerischen Plakate bei der Kundgebung stammten, ist dabei kein großes Geheimnis. Eine rechtsnationalistisch-islamische Gruppe aus Bursa, die sich nach einem Schriftsteller "Genç Atsizlar" nennt, soll sich bei der Gedenkveranstaltung zum 20. Jahrestag eines Massakers an Aserbaidschanern während des Karabachkriegs mit den anti-armenischen Parolen hervorgetan haben. Der türkische Innenminister Idris Sahin trat bei dieser Kundgebung als Hauptredner auf. Er ignorierte an jenem Tag die Hassplakate. Auch Regierungschef Tayyip Erdogan spielte später den Vorfall herunter.

    Aleviten-Häuser merkiert
    Sahin tat auch als "Kinderstreiche" ab, was eine andere Minderheit im Land schockierte: Aleviten in der Stadt Adiyaman im Südosten der Türkei fanden 45 ihrer Häuser mit farbigen Markierungen gekennzeichnet. Das war Ende Februar; im März setzten sich die Häusermarkierungen in den Provinzen Hatay und Erzincan fort. Nun nahm auch Erdogan, ein konservativ-sunnitischer Politiker, Stellung und versicherte der Minderheit der Aleviten, der etwa ein Fünftel der Türken und Kurden angehören, die Unterstützung des Staates. Die Aleviten waren immer wieder Opfer von Pogromen geworden.

    Politiker, Justiz und öffentliche Meinung suchen dabei die Schuld bei " dunklen Gruppen", die den Staat destabilisieren wollen. Bürgerrechtler kritisieren dagegen das Zuwarten der Regierung angesichts extremistischer Signale in der Gesellschaft. Das trifft auch auf Einschüchterungen christlicher Minderheiten in den letzten Wochen in Samsun und in Istanbul zu. Dort drangen in der Osternacht vier Männer in eine protestantische Kirche ein und zwangen den Pastor, ein islamisches Glaubensbekenntnis aufzusagen
    Religöse Tolernanz und akzeptans

  2. #2

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