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harte Gesetze in Singapur!

Erstellt von _Adriano_, 02.02.2011, 15:33 Uhr · 13 Antworten · 6.626 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von _Adriano_

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    harte Gesetze in Singapur!

    Straftatbestände mit hohen Strafmaßen


    • Vandalismus und Graffiti können Geldstrafen sowie auch Prügel mit dem Rohrstock zur Folge haben.[8]
    • Der Verkauf von Kaugummi war von 1992 bis Mai 2004 absolut verboten. Die private Einfuhr zum Eigenkonsum war davon allerdings nie betroffen. Mittlerweile ist der Verkauf von Kaugummi zwar gestattet, jedoch weiterhin stark eingeschränkt. Der Käufer muss ein Arztrezept und seinen Personalausweis vorzeigen. Falls der Apotheker es versäumt, den Namen des Käufers aufzuzeichnen, kann gegen ihn eine Geldstrafe von 3.000 SGD verhängt werden. Über die Gründe für die Aufhebung gibt es verschiedene Meinungen. Einige Quellen besagen, die Aufhebung des Kaugummiverbots ist dem Ergebnis einer Untersuchung zu verdanken, die herausfand, dass die Zähne der Singapurer wegen des Verbots eher schlecht sind. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass für effektive Tabakentwöhnung auch der Verkauf von Nikotinkaugummis ermöglicht werden musste.[9] Auf Druck von Wrigley wurden auch andere zuckerfreie und „der Gesundheit dienliche“ Kaugummisorten freigegeben.
    • Hohe Geld- und Sozialarbeitsstrafen (z. B. mit einer neonleuchtenden Weste und der Aufschrift „ORDER FOR corrective work“ den Strand säubern) werden gegen Personen verhängt, die Müll (auch Zigarettenkippen) achtlos auf die Straße werfen.
    • Essen, Trinken, Rauchen sowie der Transport gefährlicher Güter in öffentlichen Verkehrsmitteln unterliegen hohen Strafen (500 bis 5.000 SGD).
    • Der Transport der geruchsintensiven Durian-Früchte in öffentlichen Verkehrsmitteln ist zwar ebenfalls verboten, allerdings wird von einer Strafandrohung abgesehen. Aufgrund der großen Beliebtheit der Frucht wird das Verbot in Bussen weitgehend ignoriert.
    • Es herrscht generelles Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmitteln und Restaurants sowie in Personengruppen mit mehr als fünf Personen (zum Beispiel bei Warteschlangen). Seit dem 1. Juli 2007 ist auch das Rauchen in Bars und Diskotheken nicht mehr gestattet. Im Außenbereich von Bars und Restaurants gibt es Raucherzonen, in Diskotheken Raucherräume.
    • Bei Einreise aus Malaysia gibt es keine Zollfreigrenze für im Ausland erworbene Waren. Bei Einreise aus Indonesien sind die Zollfreigrenzen gestaffelt, je nach dem, wie lange man (24, 48 oder 72 Stunden) Singapur verlassen hat.
    • Singapur ist das einzige Land der Welt, in das Zigaretten nicht duty free eingeführt werden dürfen. Die Geldstrafe für die Einfuhr einer Stange Zigaretten beträgt das zehnfache des Preises innerhalb Singapurs (derzeit 110 SGD, folglich 1100 SGD, also rund 550 Euro). Selbst wenn man eine angebrochene Schachtel mit sich trägt, darf diese maximal 17 Zigaretten beinhalten. Bei der Ausreise können Tabakwaren aber offiziell am Flughafen gekauft werden.
    • Bei Ausreise mit dem Auto nach Malaysia muss der Fahrzeugtank noch mindestens zu drei Vierteln gefüllt sein. Hintergrund für diese Vorschrift ist, dass in Malaysia der Kraftstoffpreis nur etwas mehr als halb so hoch ist wie in Singapur. Die Strafe beträgt 500 SGD.
    • Lügen wird bei Nachweisbarkeit mit hohen Strafen ähnlich wie Betrug geahndet (2.000 bis 10.000 SGD). Zusätzlich kann der Strafbestand auch Prügel mit dem Rohrstock zur Folge haben. Üblicherweise liegen die Strafen bei der sog. „Lügerei“ bei 3–8 Schlägen.
    • Sexuelle Praktiken, die von der Regierung als „unnatürlich“ angesehen werden, sind illegal. Dazu zählt Anal- und Oralverkehrhomosexuellem Sex. Allerdings gibt es Überlegungen, Oral- und Analverkehr für heterosexuelle sowie jede Form von Personen ab 16 Jahren zu legalisieren.[10]


    In Singapur werden im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Todesurteile vollstreckt. Als Antwort auf einen Bericht von Amnesty International hat die singapurische Regierung im Januar 2004 eine Übersicht veröffentlicht, in der die Anzahl der Hinrichtungen der letzten 15 Jahre dargestellt wird.[11] Zwischen 1990 und 2005 wurden etwa 420 Menschen gehängt, hauptsächlich wegen Drogenhandels, -besitzes und -schmuggels. Unter ihnen befanden sich auch einige westliche Ausländer. Hochgerechnet auf die Einwohnerzahl Deutschlands wären in dem gleichen Zeitraum etwa 8.000 Menschen hingerichtet worden, in den USA 28.000 (tatsächlich: 884).
    Die Vorschriften für Betäubungsmittel sind sehr streng. Wer mit mehr als 15 Gramm Heroin, 28 Gramm Morphin oder 500 Gramm Cannabis erwischt wird, muss mit der Todesstrafe rechnen.
    Im März 2002 erregte der Fall einer jungen Deutschen große Aufmerksamkeit, der wegen Drogenhandels die Todesstrafe drohte. Erst durch eine nachträgliche Laboranalyse des sichergestellten Cannabis wurde ein Reinheitswert von weniger als 500 Gramm ermittelt, wodurch die Frau dem Tod durch den Strang entging und stattdessen zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, die später wegen guter Führung um zwei Jahre verkürzt wurde.

    Körperstrafen

    In Singapur werden bei schweren Straftaten (zum Beispiel Vergewaltigungen), häufig aber auch bei einer Reihe von im europäischen Sinne Ordnungswidrigkeiten wie Vandalismus oder Suchtmittelgebrauch, zusätzlich zu einer Gefängnisstrafe auch Körperstrafen verhängt. Betroffen sind ausschließlich Männer im Alter zwischen 16 und 50 Jahren, die altersunabhängig mit bis zu 24 Hieben in einem Durchgang auf das entblößte Gesäß gezüchtigt werden können. Bei diesem sogenannten Caning wird der Delinquent über einen Prügelbock gespannt und erhält von einem speziell ausgebildeten Justizbeamten in einem festgelegten Verfahren mit einem langen Rohrstock schwere Schläge; der Zweck ist das Erreichen von maximalem Schmerz bei kleinstem dauerhaftem Schaden.[13] Der dabei verwendete Rohrstock ist etwa 1,20 Meter lang und 13 Millimeter dick, jedoch extrem elastisch; die Ausbilder sind gehalten mit dem Stock Geschwindigkeiten von mindestens 160 km/h zu erreichen.[14] Diese Strafart kommt auch bei Nichteinheimischen zum Einsatz und wurde in der Vergangenheit wiederholt international kritisiert. Seit 2006 werden in großem Umfang illegale Arbeitsimmigranten, ohne Vorliegen einer Straftat außer dem Versuch der Arbeitsaufnahme in Singapur, vor der Abschiebung mit einigen Monaten Gefängnis und drei bis sechs Rohrstockhieben bestraft.

  2. #2

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    WOW ,soger kaugummis wollen sie einem verbieten.

  3. #3

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    HART ABER GERECHT
    Vergewaltiger,haben nen dreck verdient,töten sollte man die.
    Obama hat todesstrafe eingeführt für vergewaltiger!

  4. #4
    Avatar von Bosna_Tunisia

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    Einige sollte man auch in Deutschland einführen !

  5. #5
    IbishKajtazi
    Korrekt, sonst lernen es die Menschen nie.

  6. #6
    Avatar von Гуштер

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    Singapurs Strafgesetz wünsch ich mir für die Schweiz.

  7. #7

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    Singapur ist islamisch und versucht nur ihre Mitbürger mit diesen Regeln zu schützen
    Ein wahrhaft gutes Land bei der Islamischen Konferenz

  8. #8
    Avatar von _Adriano_

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    Zitat Zitat von Turk11 Beitrag anzeigen
    Singapur ist islamisch und versucht nur ihre Mitbürger mit diesen Regeln zu schützen
    Ein wahrhaft gutes Land bei der Islamischen Konferenz
    Ich glaub du verwechselst das mit Malaysia

  9. #9

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    1.136
    Zitat Zitat von XMutlu Beitrag anzeigen
    HART ABER GERECHT
    Vergewaltiger,haben nen dreck verdient,töten sollte man die.
    Obama hat todesstrafe eingeführt für vergewaltiger!
    Haette man bei Vergewaltigung die Todesstrafe, würde kaum mehr eine Frau eine vergewaltigung überleben, weil man bereits für die Vergewaltigung die maximalstrafe erhält und man die Zeugin beseitigen würde.

    Abstufungen bei straftaten sind ein Schutz für die opfer.

    Beispiel geiselnahme: der täter kriegt milde, wenn er die geiselnahme von sich aus beendet. Gäbe es hier auch schon die todesstrafe oder lebenslang, würde der täter alles riskieren und keine rücksicht auf mögliche opfer nehmen.

    Aber so sachen checken primitivlinge wie du nicht.

  10. #10

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    Zitat Zitat von Turk11 Beitrag anzeigen
    Singapur ist islamisch und versucht nur ihre Mitbürger mit diesen Regeln zu schützen
    Ein wahrhaft gutes Land bei der Islamischen Konferenz



    Und diese 15% sind meistens billigarbeiter aus Malaysia.

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