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Hellas - Admiral Antonis Antoniadis

Erstellt von Amphion, 25.11.2008, 11:06 Uhr · 64 Antworten · 3.015 Aufrufe

  1. #31

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    Daumen runter Widerstand der Kirche gegen die Modernisierungspolitik






    Griechenlands Orthodoxie in Abwehrhaltung
    Widerstand der Kirche gegen die Modernisierungspolitik
    (ein etwas älterer Artikel aus dem Jahre 2000 zwecks besseren Verstehens meines oberen Artikels)

    Die griechischorthodoxe Kirche protestiert mit einer landesweiten Unterschriftensammlung gegen den Beschluss der Regierung, die Angabe der Religionszugehörigkeit aus den Personalausweisen zu streichen. Sie sieht darin einen Angriff auf die nationale Identität der Griechen und einen Versuch des Staates, die Kirche zu marginalisieren.

    zum Weiterlesen bitte auf den Link klicken:
    http://www.kirchen.ch/pressespiegel/nzz/2000112007.pdf

    Edit: Ein Auszug:
    ...
    Die Kirche müsse sich gegen Säkularisierung und Gleichmacherei zur Wehr setzen:
    -> Mancher Leser könnte denken, Griechenland laufe der TR hinterher, die haben die Säkularisierung bereits 1923 durchgesetzt, auch das Wahlrecht der Frauen eingeführt.

  2. #32

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen





    Griechenlands Orthodoxie in Abwehrhaltung
    Widerstand der Kirche gegen die Modernisierungspolitik
    (ein etwas älterer Artikel aus dem Jahre 2000 zwecks besseren Verstehens meines oberen Artikels)

    Die griechischorthodoxe Kirche protestiert mit einer landesweiten Unterschriftensammlung gegen den Beschluss der Regierung, die Angabe der Religionszugehörigkeit aus den Personalausweisen zu streichen. Sie sieht darin einen Angriff auf die nationale Identität der Griechen und einen Versuch des Staates, die Kirche zu marginalisieren.

    zum Weiterlesen bitte auf den Link klicken:
    http://www.kirchen.ch/pressespiegel/nzz/2000112007.pdf

    Edit: Ein Auszug:
    ...
    Die Kirche müsse sich gegen Säkularisierung und Gleichmacherei zur Wehr setzen:
    -> Mancher Leser könnte denken, Griechenland laufe der TR hinterher, die haben die Säkularisierung bereits 1923 durchgesetzt, auch das Wahlrecht der Frauen eingeführt.
    Gackerst Du in den Video?

    Damit Offenbarst Du Uns nur dein geistiges Niveau...mach weiter so, ich amüsiere mich das glaubst Du gar nicht.

    Wie hast Du die Gackersprache gelernt, denn Du hast Sie ja wie es ausschaut übersetzen können, oder haben die Hühner gar was anderes gesagt?

  3. #33

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    Daumen runter KEINE TRENNUNG VON KIRCHE UND STAAT IN GRIECHENLAND







    Die Sache mit dem Personalausweis

    KEINE TRENNUNG VON KIRCHE UND STAAT IN GRIECHENLAND

    GRIECHENLAND gehört zu den EU-Mitgliedsländern, in denen die Trennung von Staat und Kirche noch nicht gänzlich vollzogen ist. Die "Östlich-Orthodoxe Kirche Christi" behauptet ihre Rolle als Nationalkirche bis heute auch in der griechischen Verfassung. Das führte zur Diskriminierung religiöser Minderheiten, die erst durch den Druck der EU-Gerichte gemildert wurde. Seit der ehrgeizige Erzbischof Christodoulos im Amt ist, nervt der Machtanspruch der Kirche auch die orthodoxe Bevölkerungsmehrheit. Doch in dem von Christodoulos betriebenen Kulturkampf, der sich am neuen Personalausweis entzündete, wagt die Regierung Simitis nicht, die Kirche in die Schranken zu weisen.

    Von VALIA KAIMAKI *
    * Journalistin bei der Tageszeitung "Eleftherotypia, Athen.

    Als Ende September 2002 eine Debatte über den Gesetzentwurf zur "medizinisch unterstützten Fortpflanzung" im griechischen Parlament stattfand, löste dies eine lebhafte Reaktion der griechisch-orthodoxen Kirche aus: Erzbischof Christodoulos verlangte klipp und klar, dass der Gesetzentwurf zurückgezogen wird. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kirche sich in die Staatsgeschäfte einmischt. Doch ihre Stimme ist geschwächt, seit sie im Kampf um die Eintragung der Religionszugehörigkeit in den Personalausweisen eine Niederlage einstecken musste.

    Alles begann im Juni 2000. Um sich den europäischen Normen anzupassen, kündigte die Regierung an, in den neuen Personalausweisen die Rubrik "Religionszugehörigkeit" abzuschaffen. Diese sei künftig als private und nicht als öffentliche Angelegenheit zu behandeln. Die Reaktion der Kirche erfolgte prompt: Der Erzbischof forderte ein Referendum, und als Ministerpräsident Kostas Simitis diese verfassungswidrige Forderung ablehnte, startete er eine Unterschriftensammlung mit dem Ziel, ein Plebiszit zu erzwingen.

    Dabei setzte die Kirche auf die Konservative Partei und auf die Unzufriedenheit mit der Pasok-Regierung. Aber ihre Rechnung ging nicht auf: Die Führungsriege der Nea Dimokratia setzte zwar ihre Unterschrift unter die Petition, aber offiziell wollte sie die dann doch nicht unterstützen. Auch die Regierungspartei ließ sich nicht spalten, aus ihrem Lager gab es nur vereinzelte Stimmen für die orthodoxe Initiative.

    Am 28. August 2001 meldete der Erzbischof 3 008 901 gesammelte Unterschriften. Damit war die Stimmenzahl übertroffen, mit der Simitis und die Pasok 1996 die Wahl gewonnen hatten.(1) Christodoulos fühlte sich legitimiert, zu Staatspräsident Kostis Stefanopoulis zu marschieren und zu verlangen, er solle ein Referendum anordnen oder seinen Hut nehmen. Damit hatte die Kirche überreizt: 52,1 Prozent der Griechen sprachen sich gegen das Referendum aus, nur 26 Prozent dafür.(2) Der Staatspräsident teilte dem Erzbischof kurz und knapp mit, die Unterschriftenliste sei rechtlich wertlos und das geforderte Referendum widerspreche der Verfassung.

    Ein Sieg des Staates über die Kirche? Wer das glaubt, begreift nichts von der Mentalität einer Gesellschaft, in der die Religion - jedenfalls äußerlich - allgegenwärtig ist. Auch die Nichtgläubigen nehmen in Griechenland am Ostergottesdienst teil, in den Schulen kann sich niemand dem allmorgendlichen Gemeinschaftsgebet entziehen, der Katechismus ist prüfungsfähiges Unterrichtsfach. Bei offiziellen Festakten residiert der Pope stets an der Seite des Bürgermeisters. Die Regierung legt ihren Eid auf die Bibel ab. Und der Erziehungsminister ist auch für religiöse Angelegenheiten zuständig.

    Staat und Kirche sind im griechischen Alltag also kaum auseinander zu halten. Selbst die linke Pasok vermeidet es, von "Trennung" zu sprechen. Sie beruft sich lieber auf die "von der Verfassung vorgesehenen unterschiedlichen Rollen", von denen Kulturminister Evangelos Venizelos spricht: "Völlige Religionsfreiheit ist garantiert. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern gibt es in Griechenland keine ,offizielle' Religion: Die orthodoxe Kirche genießt lediglich den Status einer vorherrschenden Kirche (epikratoússa eklisía), in dem Sinne, dass sie die Mehrheit der Gläubigen um sich schart. Bestehende Probleme werden von den Gerichten und durch schrittweise Gesetzesänderungen beigelegt."

    In seinem neuen Buch(3) beschreibt der Verfassungsrechtler Antonis Manitakis die Genese des modernen griechischen Staates: 1821 aus der Revolution gegen das Osmanische Reich hervorgegangen, rief er bei seiner Gründung die griechisch-orthodoxe Staatskirche ins Leben, die 1850 sogar gegenüber der Kirche von Konstantinopel und dem Patriachen, der dort residierte, für autonom erklärt wurde. Damit war die Kirche dem Staat untergeordnet, die Gesetze des Staates regelten fortan die Angelegenheiten der Kirche.

    Dieses Prinzip haben seitdem alle Verfassungen eingehalten, und auch die Kirche hat es akzeptiert. Doch dem Volk wurde der Eindruck vermittelt, die Kirche habe während der gesamten Türkenzeit die griechische Sprache und Kultur bewahrt und somit dem neuen Staat zu kultureller Einheit verholfen. Diese neue Kirche hielt sich von der Politik fern, womit der Staat ihrem Zugriff entzogen war. Der Staat hingegen konnte in die Belange der Kirche eingreifen, vor allem wenn es um die Ernennung von Priestern oder Erzbischöfen ging.

    Die neue Verfassung von 1975 beschränkte diese Einflussmöglichkeiten und untersagte im Gegenzug der Kirche, sich in die Angelegenheiten des Staates einzumischen. So schreibt Manitakis: "Der Staat wollte eine nachgeordnete Kirche, die eine Vermittlerrolle zwischen Staatsmacht und Bürger einnimmt. Im Verlauf der griechischen Geschichte kam dann allerdings der Kirche die Aufgabe zu, die Entscheidungen des Staates zu legitimieren." Dies zeigt sich am privilegierten Status der Kirche bei offiziellen Festakten. Staat und Parteien benutzen die Kirche aber auch, um die Wählerschaft besser zu erreichen. Seit ihrem ersten Wahlsieg 1981 hat die Pasok sogar versucht, das fortschrittliche Lager und die Orthodoxie zu versöhnen, indem sie die - in Wahrheit nicht sehr rühmliche - Rolle der Kirche unter der Nazi-Okkupation würdigte. Damit sollte vor allem verhindert werden, dass die Rechten mit ihrer traditionell christlichen Wählerschaft die Wahl wieder gewinnen.

    Die Bemühungen um neue Wählerschichten waren auch mit dem Versuch verbunden, einen neuen Nationalismus zu definieren. So meint Theoklitos, Metropolit von Ioannina, der sich gern als innerkirchlicher Dissident profiliert: "Alles steht oder fällt damit, ob wir über eine nationale Substanz verfügen. Für mich kommt die Nation an zweiter Stelle, gleich nach der Religion. Ich glaube, dass die Kirche den Griechen, ähnlich wie den Bulgaren oder den Russen, zu einem nationalen Bewusstsein verhelfen muss."

    Diese Vision hat durchaus eine innere Logik. Da die orthodoxe Kirche aus der Gründung des Staates hervorgegangen ist und sich dessen nationale Ziele zu Eigen gemacht hat, liegt es nahe, dass sie sich die nationale Idee aneignet. Und so wundert es nicht, dass sie sich dann durch einen Staat bedroht fühlt, der sich zunehmend weniger "nationalistisch" gibt.

    ALS Christodoulos 1998 zum Erzbischof gewählt wurde, spielte er sich mit seiner jovialen und medienwirksamen Art rasch in den Vordergrund. Wenn er sich "im Namen des Volkes" oder "im Namen der Nation" äußert, klingt es tatsächlich so, als spreche er für die Mehrheit der Griechen. So setzt er laut Manitakis "den Christen mit dem Bürger" gleich und macht sich damit selbst zum politischen Anführer.

    Der Einfluss der Kirche ist seit dem Fall der Junta 1974 stärker geworden. Gewiss hat "die systematische Inanspruchnahme der orthodoxen Ideologie durch die Militärmachthaber und die fast vollständige Unterordnung der Kirche unter die Junta einiges dazu beigetragen, dass nach Wiederherstellung der Demokratie weniger Gläubige regelmäßig zur Messe gegangen sind".(4) Aber das ist heute wieder anders. Bischöfe, Priester und kirchliche Sachwalter verstehen es, ihre durch die Öffnung der Gesellschaft bedrohten Besitzstände zu wahren. Und Erzbischof Christodoulos lindert das diffuse Unbehagen, das sich im Zusammenhang mit der Globalisierung oder den Migrantenströmen ausbreitet.

    Erzbischof Christodoulos verhehlt nicht, dass er sich für seine Kirche einen wichtigeren Stellenwert wünscht, um direkt mit dem Staat über nationale Fragen verhandeln zu können. Er sieht sich als politischen Akteur, der zu allen Fragen Stellung bezieht, auf alles Einfluss hat. Überdies tut er alles, um die Kirche zu einer schlagkräftigen Lobby zu machen. Doch dieser Versuch ist, das hat die Sache mit den Personalausweisen gezeigt, zum Scheitern verurteilt.

    Der Staat möchte seine Bande zur Kirche allerdings nicht kappen. Auch deshalb hat er bei der im September 2001 verabschiedeten Verfassungsreform lieber einen neuen Kompromiss hingenommen. Das Ganze war auch ein parlamentarischer Kompromiss zwischen der Pasok und der konservativen Nea Dimokratia (ND). Bereits ein Jahr zuvor, in der ersten Phase der Reform, waren beide Parteien(5) übereingekommen, die Beziehungen zwischen Staat und Kirche aus der politischen Debatte herauszuhalten. So blieben bei dieser Reform denn auch zwei Artikel unangetastet: Artikel 3, der ausdrücklich festlegt, dass das orthodoxe Christentum in Griechenland die "vorherrschende" Religion ist; und Artikel 13, der die Religionsfreiheit garantiert - aber im Absatz 2 auch den Proselytismus verbietet, das heißt die Missionierung orthodoxer Christen durch andere Konfessionen. Ebenso unberührt blieben der Bezug auf die (orthodoxe Fassung der) Dreifaltigkeit in der Präambel der Verfassung und die staatliche Garantie der Unantastbarkeit des Bibeltextes.

    Gewisse konservative Kreise glauben, dass sich die Rolle der Kirche stabilisiert, wenn Ministerpräsident Kostas Simitis die nächsten Wahlen verliert und die oppositionelle ND an die Macht kommt. Das ist freilich Wunschdenken, denn die moderne griechische Gesellschaft wird einen Machtzuwachs der Kirche niemals hinnehmen. Ebenso wenig wird sich die Kirche - trotz aller Reden über Öffnung und Modernisierung - von ihrem konservativen Image befreien können, das sie stets zum Bundesgenossen der ND stempelt.

    Der Popularitätseinbruch, den Erzbischof Christodoulos seit der Niederlage im Ausweiskonflikt erlitten hat, wurde auch als Zeichen dafür interpretiert, dass sich die Parteien - mit Ausnahme der Rechten - von ihm abgewendet haben.(6) Für den Erzbischof ist dies deshalb so Besorgnis erregend, weil die Verhältnisse im Inneren der Kirche nicht zum Besten stehen. Christodoulos liegt im Dauerkonflikt mit dem weitaus liberaleren Patriarchen Bartholomäus und auch im Zwist mit etlichen Metropoliten, die im Obersten Konsortium vertreten sind.(7)

    Für den Metropoliten Theoklitos von Ioannina ist es der größte Fehler der Kirche, sich aus Angst davor, dass in Griechenland der Glaube auf dem Rückzug ist, mit den Rechten zu identifizieren. "Auf lange Sicht", meint er, "wird sich das für die Beziehungen zum Staat als desaströs erweisen. Wir müssen unsere Verantwortung wahrnehmen und das verheerende Feuer des Glaubens löschen, das wir selbst entfacht haben. Ich bin Optimist, aber ich fürchte, dass die Kirche am Ende nur noch materielle Lösungen für spirituelle Probleme anzubieten hat. Das hat mit Macht, in welcher Form auch immer, nichts zu tun. Wir dürfen nie vergessen, dass wir Christen aus freiem Willen sind - Bürger dagegen sind wir, ob wir wollen oder nicht."

    Obwohl inzwischen wieder mehr Menschen in den Schoß der Gemeinden zurückkehren,(8) bleibt das Verhältnis der Gläubigen zur Kirche gespannt. Der orthodoxe Glaube hat auf das sittliche Leben der Griechen kaum mehr Einfluss. Und selbst praktizierende Gläubige, die mehrere Stunden Schlange stehen, um sich vor einer Wunder wirkenden Ikone auf den Boden zu werfen, verfolgen geradezu mit Inbrunst die Fernsehserien mit Sexszenen und vulgärer Gewalt.

    Weshalb aber verspüren die Sozialisten angesichts solcher Zustände noch immer das Bedürfnis, die Krise herunterzuspielen, anstatt sie ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen? 1981 kündigte die erste Regierung von Andreas Papandreou eine völlige Trennung von Staat und Kirche an. Seither haben sowohl der Staat selbst als auch die nachfolgenden Pasok-Regierungen den Rückzug angetreten. Die standesamtliche Heirat ist noch immer nur eine Option und keineswegs obligatorisch, so dass gerade einmal 10 Prozent der Ehen amtlich geschlossen werden. Und auch die Verwaltung des riesigen kirchlichen Vermögens liegt nach wie vor in der Hand des Klerus. Die Zurückhaltung der Pasok erkläre sich aus einer "klientelistischen Politik", meint Michel Stathopoulos. Der ehemalige Justizminister ist für die Verfechter einer engen Verbindung von Staat und Kirche ein rotes Tuch. Denn er hatte sich nicht nur für die Tilgung der Religionszugehörigkeit aus dem Personalausweis eingesetzt, sondern sich auch für die Einführung der weltlichen Eidesformel und der Möglichkeit eines nichtkirchlichen Begräbnisses ausgesprochen.(9)

    Von allen Ministern der Simitis-Regierung hatte sich der Juraprofessor Stathopoulos am weitesten vorgewagt. Er war in fast allen Ausschüssen vertreten, die Vorschläge zu Ehe- und Verwaltungsreformen erarbeiten sollten. Schon in den 1980er-Jahren gehörte er einem Komitee an, in dem das Verhältnis von Staat und Kirche untersucht werden sollte. Doch meist prallten seine Bemühungen an dem Argument ab, die Pasok dürfe - um Gottes Willen - keine Stimmen verlieren.

    Mit der letzten, höchst begrenzten Verfassungsänderung wurde eine Chance vertan. Die Sozialisten haben die von der Kirche ausgelöste Krise nicht genutzt. Als Antwort hätten sie die Trennung von Staat und Kirche vorantreiben können. Vor einem solchen Schritt scheinen die politischen Akteure immer noch Angst zu haben.

    dt. Dirk Höfer

    Fußnoten:
    (1) Die Kirche hat das angekündigte Ende der Unterschriftensammlung immer wieder hinausgeschoben, bis sie die Zahl der Pasok-Stimmen von 1996 übertroffen hatte.
    (2) Umfrage, Metron Analysis, September 2001.
    (3) Antonis Manitakis,( )"Die Beziehungen der Kirche zum Nationalstaat", Athen (Editions Nefeli) 2000.
    (4) Vassiliki Georgiadou und Ilias Nikolakopoulos, "Das Kirchenvolk", in: "Die öffentliche Meinung in Griechenland, Meinungsforschungen 2001", Athen (Nea Sinora- A. A.) 2000.
    (5) Gegen die Stimmen der Koalition aus Linken und Fortschrittlichen sowie der Kommunistischen Partei.
    (6) Die politischen Parteien Griechenlands kennen zwar keine religiöse Orientierung, doch in der Praxis zeigt sich eine klare Korrelation zwischen rechten Wählern und "aufrechten" Christen.
    (7) Hoher Rat der Kirche, der unter anderem den Erzbischof wählt.
    (8) Die Zahl der praktizierenden Gläubigen ist im Laufe der letzten fünf Jahre geringfügig gestiegen, vgl.: Vassiliki Georgiadou und Ilias Nikolakopoulos, a. a. O. (Anm. 4).
    (9) "Ethnos, Athen, 6. Mai 2000.
    Le Monde diplomatique Nr. 6929 vom 13.12.2002, Seite 21, 371 Dokumentation, VALIA KAIMAKI
    © Contrapress media GmbH Vervielfältigung nur mit Genehmigung des taz-Verlags
    -
    http://www.monde-diplomatique.de/pm/2002/12/13/a0070.text.name,askTKLwVP.n,8
    -

  4. #34

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    Dies ist der neue Held von Balkanmensch...wie nennt man eigentlich die Mehrzahl von Efialtes?

    http://www.diplomaticobserver.com/news_read.asp?id=1901

    Kurze Zusammenfassung;
    Dieser Superhellene Antonis Antoniadis meint die Türken wären im Recht was die Streitfragen in der Ägais angeht und "die bedrohung durch die Türkei sei sowieso nicht so schlimm,Griechenland übertreibt" etc..

    Paßt dies nicht zu einem wahren Hellenen wie Balkanmensch?

  5. #35

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    Übersetzung auf deutsch da Balkanmensch kein türkisch kann...

    Ist jetzt eine babelfishübersetzung aber man versteht worum es geht.

    WÄHREND ANTONIADIS VERLÄSST DAS KONSTANTE…
    Die Gedanken von Antoniadis, ehemaliger Kommandant der griechischen Marinekräfte gingen unten in Geschichte.
    „Entsprechend dem internationalen Gesetz haben wir rechtes zu 12 Meilen Hoheitsgewässern. Gleichwohl, da wir nicht das nach rechts verwenden, es lächerlich ist, verschiedene Strecken auf Wasser zu behaupten eine Luft, als, die eine weltweite Einzigartigkeit“ sein würde, die sind die Wörter des Admiral (zurückgezogen) Antonis Antoniadis, der der Kommandant der griechischen Marinekräfte zwischen 2002-2005 war, das er mutig in diesem Buch äußerte „, das verlässt das konstante“…
    Entsprechend Athen ist Ägäisches Meer ein gestörter Bereich. Weil „türkische Militärflugzeuge den griechischen Luftraum“ „und „verletzen, sie fliegen Sie in die Athen-TANNE, ohne Flug zu erklären, plant“. Infolgedessen möchten griechische Strahlen die türkischen Strahlen jagen und dieser verursacht „Hundekämpfe“. Dieses ist, wie das Athen die Ereignisse berichtet hat, die im ägäischen geschehen. Auf diese Art „die türkische Drohung“ ist immer heiß.
    6 Meilen, TANNE ETC…
    Admiral Antoniadis erklärt die Situation:
    „Heute verwendet Griechenland ihre Rechte zu einem Luftraum (10 Meilen) weit über ihren Hoheitsgewässern (6 Meilen) hinaus. Entsprechend dem internationalen Gesetz haben wir rechtes zu 12 Meilen Hoheitsgewässern. Gleichwohl, da wir nicht das nach rechts verwenden, es lächerlich ist, verschiedene Strecken auf Wasser zu behaupten eine Luft, wie, die eine weltweite Einzigartigkeit sein würde. Griechenlands einseitige Erklärung von 10 Meilen zu Beginn des 20. Jahrhunderts (1931) bedeutet nichts. Die internationale Gemeinschaft und selbstverständlich die Türkei erkennen nur 6 Meilen“.
    Nach Ansicht des Admiral ist die Situation ziemlich unterschiedlich zu, was die 95% des Griechen und die 70% des griechischen Parlaments glauben, weil TANNEN-Regionen nichts haben, mit dem Gebrauch eines Landes von ihren Hoheitrechten zu tun. Die sind gerade Flugabfragungsregionen. TANNEN-Regionen können mit den nationalen Luftraumrändern in einigen Ländern überschneiden, die Inseln haben. Jedoch ist dieses nicht der Kasten für Griechenland. 35% von Athen-TANNE ist internationaler Luftraum und Griechenland hat keine Hoheit berichtigt, was auch immer Über dieser Raum!
    Admiral stellt feste Rechtfertigungen für dieses zur Verfügung und sagt dass die Zustände der internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ÝCAO) offenbar, denen die Regierungen nur die Zivilflugzeuge bedecken. Aus diesem Grund hebt er hervor, dass türkische Militärflugzeuge nicht verbunden werden, ihre Flugpläne nach Griechenland zu erklären, wenn sie in Athen-TANNE außerhalb des griechischen Luftraums fliegen. Er fügt sogar hinzu: „Griechenland kann den Flugplan für die Sicherheit der Flüge verlangen, aber die andere Seite muss dies nicht entsprechend den internationalen Richtlinien tun.“
    Hundekampf…
    Von Zeit zu Zeit tragen türkische Kriegstrahlen die internationalen Grenzen der Linie der Athen-TANNE (Flug-Informations-Region) ein und prüfen aktiv, dass sie ihre Flugpläne nicht melden müssen. Jedoch hält Griechenland dieses für eine Verletzung des Flugverkehrs anordnet und lüftet seine Kriegstrahlen „ermitteln“ türkische Strahlen. Was folgt, ist der „Hundekampf“, der geschieht, ein gefährliches Spiel zu sein manchmal.
    Admiral Andoniyadis schreibt diese in sein Buch über „Hundekampf“:
    „Türkische Kriegstrahlen überschreiten durch die 6 bis 10-Meilen-Regionen, zum zu zeigen, dass sie nicht den griechischen Anspruch annehmen, um einen 10-Meilen-Luftraum zu haben. Über diesem betrachtet Griechenland seinen Luftraum wird verletzt und sendet seine Flächen für Belästigung. Das Resultat ist; Hundekampf. Sie müssen nicht ein Soldat sein, zum zu verstehen, dass Blut um der Tätigkeiten willen verschüttet wird, um das internationale Gesetz zu deuten. Nur Dummköpfe sterben um der Deutung des Gesetzes willen.“
    Gibt es eine türkische Drohung?
    Admiral Andoniyadis hat interessante Anmerkungen über die „türkische Drohung“, die die Grundlage Athens von Außenpolitik und von Verteidigungssystem ist;
    „Ich habe nie der überwiegenden griechischen Idee des Umfanges zugestimmt und bilde mir von der türkischen Drohung. Mehr, das ich interessiert an den Türkisch-Griechischen Debatten war, ich, stellten dar, dass die Widersprüche auf politischer Dummheit eher als wesentliche Gründe basierten. Wenn eine Person, die Türkisch-Griechische Ausgaben für Jahre beschäftigt hat, nicht gesehen hat, ist eine ernste Bedrohung entweder dumm, oder es gibt einige Löcher in seiner Definition der Drohung. Ich habe viele Fehler in mich entdeckt, aber Dummheit ist nicht unter ihnen. Wenn Griechenland noch Absichten der Erweiterung seines Randes bis Sakarya hat oder Griechenland eingliedern möchte oder sich entscheidet, Militär zu geben sich stützen zu den kurdischen Bemühungen, einen autonomen Zustand zu erklären, nur dann die Türkei eine ernste Bedrohung sein kann. Andernfalls sind Kardak, Verletzung der TANNEN-Grenze oder Nachfragen der Abrüstung von einigen griechischen Inseln politisch-Militärspiele und sind definitiv nicht ernste Bedrohungen.“
    Istanbul-Abhandlungen von Andoniyadis…
    Vor dem Ende seiner Amtszeit, wollte Admiral türkischen Marinekraft-Kommandanten Admiral Özden Örnek nach Athen einladen. Aber alle seine Bemühungen zu diesem Punkt fielen wegen der Einwände von den Politikern aus. Griechische Politiker lehnten das Angebot-Sprechen ab, dass die Türkei ihren Luftraum verletzt. Auch sie hatten Angst, dass Verletzung des Luftraums während des Besuchs des Admiral Özden Örneks wiederkehren würde. Der Besuch fand schließlich als Teil 2004 Olympics statt. Aber der Besuch wurde teilweise von den Mitteln versteckt; soweit dass die Mittel Anwesenheit des Admiral Örneks in Athen kaum berücksichtigten. Andoniyadis definiert Admiral Örnek, während „und nette Person sich entspannen Sie“. Während dieses Besuchs die Einrichtung einer direkten Telefonleitung zwischen den zwei Hauptsitzen, zum der unerwünschten Vorfälle im Ostägäischen zu verhindern.
    Andoniyadis sagt, dass er sehr erfreut war, als er in die Türkei 2005 eingeladen wurde. Er sagt:
    „Die Reflexe der Staatsbeamter meines Landes zum ersten Besuch eines griechischen Admiral in die Türkei waren wie, der der Reflexe eines toten Mannes. Nach meiner Sitzung mit dem türkischen Leiter des Generalstabs, stellte ich, dass es einen Mann gab, der die türkischen bewaffnete Kräfte führt, die preiswerten Patriotismus nicht um der Rettung des Tages willen leiteten, jemand, das sich nicht für die politischen Verzweigungen interessierte, jemand dar, das und mit nationalen strategischen Zielen in seinem Verstand ernst ist. Verglichen mit der griechischen Seite, obgleich die Bedingungen ziemlich unterschiedlich sind, entmutigt die Situation für uns. Nach der Beendigung meines erfolgreichen und angenehmen Besuchs in die Türkei, während ich zu meiner Rückkehr fertig wurde, war die Atmosphäre im Istanbul-Flughafen ziemlich emotional. Ich habe die Risse der Frau des türkischen Marinekraft-Kommandanten gesehen. Sie erhielten entlang sehr gut mit meiner Frau. Beim Treten in die Fläche, glaubte ich etwas, das ich nie in irgendwelchen meiner Besuche mich bis dann fühlte. Ich glaubte, dass ich einen Klumpen in meiner Kehle hatte. Meine Hand bewog mit dem kommenden tiefen Abstieg des Auftrages von meinem Herzen.“ wellenartig
    Buch des Admiral Andoniyadis' hat einen hohen Wert, wenn es die Wahrheit und die Geschichte versteht. Möglicherweise stellt dieses Buch die Umdrehung einer frischen Seite ein und zieht die schweren Vorhänge, welche die Ausdrücke teilen. Möglicherweise zukünftig, befolgen griechischere Kommandanten und Politiker den kommenden tiefen Abstieg der Aufträge von ihren Herzen.

    ...habt ihr gesehen?Antoniadis nennt die griechischen Piloten die täglich für ihr Land Ihr Leben riskieren und auch oft sterben "Dummköpfe"..

  6. #36
    Popeye
    Achso, das ist der also ...
    Er sagte ja auch mal...
    "Kein zukünftiger Präsident Griechenlands wäre so verrückt und würde die 12 Seemeilen ausrufen"
    das lässt schon weit blicken, der Mann weiß bescheid

  7. #37

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    Zitat Zitat von thalassa Beitrag anzeigen
    Übersetzung auf deutsch da Balkanmensch kein türkisch kann...

    Ist jetzt eine babelfishübersetzung aber man versteht worum es geht.

    ...habt ihr gesehen?Antoniadis nennt die griechischen Piloten die täglich für ihr Land Ihr Leben riskieren und auch oft sterben "Dummköpfe"..
    du weißt nicht, was man unter prüfen versteht, oder?
    Frage mal einen Wirtschaftsprüfer, der wird es dir sagen. Dort wird jede Zahl analysiert, und nicht eine Masse aus einer Bebelfischübersetzung.
    Schwach, nur schwach.

    Du weißt nicht einmal, was man unter prüfen versteht, und mit sowas verdrödele ich meine Zeit.
    Mit dir Thalassa nicht mehr.
    Ende.

  8. #38

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    @Hey Balkanmensch..

    Siehst Du?
    Der nette kleine Graue Wolf von nebenan findet deinen Superhellenen auch ganz knuffig..

  9. #39

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    Antoniadis Juni 2008

    Hier kannst du frei jeder orthodoxen üge und Propaganda lesen, was er sagt, einer der höchsten Würdenträger Griechenlands, der das Land und die Politik und die konspirativen Machenschaften des Klerus sehr gut kennt, daß er einem Priester den Zugang auf einem Schiff verweigerte:
    --------------------------------------------------------------------


    Ο επίτιμος αρχηγός ΓΕΝ έχει φαντασιώσεις με την... Παναγία 10/6/2008
    Νέες τορπίλες εξαπολύει κατά του ελληνοχριστιανισμού ο επίτιμος αρχηγός ΓΕΝ Αντώνης Αντωνιάδης, ο οποί΍ ?ς αφού κρέμασε τη στολή του ναυάρχου, φόρεσε τη «στολή» του συγγραφέα και μέσα από το βιβλίο του «Κρεμώντας τη στολή» καταθέτει εμπειρίες και βιώματα από την πολύχρονη σταδιοδρομία του στο Πολεμικό Ναυτικό, προκαλώντας με τις απόψεις και τις θέσεις του σχετικά με το Χριστιανισμό. Ο επί τρία χρόνια αρχηγός (2002-2005) του Πολεμικού Ναυτικού αποκαλύπτει τις φαντασιώσεις του «για την καλλίγραμμη νεαρή μητέρα», την Παναγία, θεωρεί «ανοησία» τον Ευαγγελισμό της Θεοτόκου, χλευάζει όσους πιστεύουν ότι ο Ιησούς Χριστός είναι ο Υιός του Θεού, χαρακτηρίζει τα Ευαγγέ΍ ?ια κείμενα «απίστευτης απλοϊκότητας και αφέλειας», αποκαλεί «σαχλαμάρες» τα όσα πιστεύει ο λαός και οι ναυτικοί για τον Αγιο Νικόλαο. Ακόμη, περιγράφει ως «αισθητική παρωδία» την εμφάνιση των μητροπολιτών και θεωρεί «δουλοπρεπή παπαδοπαίδια» τους ναυτικούς δοκίμους που συνοδεύουν με άγημα το Ευαγγέλιο στις τελετές ορκωμοσίας.

    Ο bon viveur ναύαρχος ομολογεί ότι ουδέποτε επιθυμούσε «οι ναυτικοί δόκιμοι, που προορίζονται για μέλλοντες ηγέτες, να υποβαθμίζονται σε δουλοπρεπή παπαδοπαίδια συνοδεύοντας το Ευαγγέλιο» (σελ. 262). Συγκεκριμένα, αναφερόμενού ? σε δεκάδες τελετές ορκωμοσίας που είχε παραστεί, ο επίτιμος αρχηγός ΓΕΝ γράφει: «Το θέαμα ναυτικών δοκίμων να συνοδεύουν ιερείς και ευαγγέλια μου προκαλούσε θλίψη. Δεν ήταν τόσο το θέαμα που με εκνεύριζε όσο οι συνειρμοί. Η τιμητική συνοδεία εμπεριέχει και το στοιχείο της υποταγής. Γι’ αυτό άλλωστε και η Πολιτεία την περιορίζει για τους ένστολους μόνο όταν πρόκειται για εθνικά σύμβολα και πολιτειακούς θεσμούς. Το Ευαγγέλιο και οι ιερωμένοι σε καμία πολιτισμένη χώρα δεν ανήκουν σε κάποια από αυτές τις κατηγορίες» (σελ. 24).

    Και ποια είναι η άποψη του κ. Αντωνιάδη για τα Ιερά Ευαγγέλια; Ο ναύαρχος χαρακτηρίζει τα Ευαγγέλια ως «απίστευτης απλοϊκότητας και αφέλειας κείμενα», που «από επιστημονικής απόψεως είναι σχεδόν ανύπαρκτης ιστορικής εγκυρότητας».


    «Καθαρόαιμος Ιουδαίος ήτανε ο Χριστός»

    Οσο για την εμφάνιση των μητροπολιτών, ο Αντώνης Αντωνιάδης είναι ιδιαίτερα καυστικός: «Με απωθούσε, επίσης, η όλη κακόγουστη γραφικότητα του σκηνικού. Μητροπολίτες, συνήθως παχύσαρκοι, τυλιγμένοι μέσα σε φανταχτερά, κιτς άμφια με κωμικές, υπερμεγέθεις μίτρες στο κεφάλι να περιστοιχίζοντα΍ ? από μαυροντυμένους ιερείς και όλοι μαζί να ψέλνουν, να κουνάνε κεριά και εικονίσματα και από καιρού εις καιρόν να λιβανίζουν. Την επιτομή της αισθητικής παρωδίας έδιναν οι μακριές γενειάδες. Ενα αμιγώς ιουδαϊκό τελετουργικό, τόσο στην ουσία όσο και στην εμφάνιση. Και πώς να μην είναι! Καθαρόαιμος Ιουδαίος ήτανε ο Χριστός και αίρεση του Ιουδαϊσμού η συνακόλουθη θρησκεία του» (σελίδα 26).

    Υπενθυμίζεται ότι στην αποκλειστική συνέντευξη που είχε δώσει στην «Espresso» o κ. Αντωνιάδης το Νοέμβριο του 2006, είχε πει για τους ιερείς: «Οταν ήμουν κυβερνήτης στο αντ ιτορπιλικό “Σφενδόνη”, απαγόρευα την είσοδο ιερέα στο πλοίο και, επιπλέον, θεωρώ και γρουσουζιά την παρουσία παπά στο πλοίο, όπως και πολλοί ναυτικοί. Επίσης, δεν θα έπρεπε να παρίστανται ιερείς σε καθελκύσεις πλοίων και ορκωμοσίες. Σε καμία άλλη ευρωπαϊκή χώρα δεν συμβαίνει αυτό. Τι γυρεύουν οι παπάδες στις εκδηλώσεις αυτές

    Ο επίτιμος αρχηγός ΓΕΝ χαρακτηρίζει «κακόγουστες και ανόητες» τις θρησκευτικές λειτουργίες: Ειδικότερα, στη σελ. 27 του βιβλίου διαβάζουμε: «Δυσκολεύομαι να εξηγήσω πώς ένας λαός με αποδεδειγμένες γενετικές συγγένειες με τη ν πλατωνική ή την αριστοτέλεια σκέψη μπορεί να αποδεχτεί, με τόση αφέλεια, ότι προγονοί του ήταν ο Αβραάμ, ο Ισαάκ, η Σάρα και... όλο το κακό συναπάντημα και να καταντήσει να προσκυνάει Ιουδαίους θεούς, αγίους, προφήτες, αποστόλους, ακόμη και λείψανα. Δεν χωράει στο μυαλό μου και στην αισθητική μου το γεγονός ότι οι απόγονοι του καλαίσθητου ελληνισμού -έστω κι αν ακόμη πιστεύουν ότι ο Χριστός είναι ο “Υιός του Θεού”!- μπορεί να παρακολουθούν όλες αυτές τις κακόγουστες και ανόητες τελετουργίες και να νιώθουν θρησκευτική κατάνυξη».

    Από την πένα του ναυάρ χου δεν... γλιτώνει ούτε ο Αγιος Νικόλαος. Στη σελίδα 74 του βιβλίου του, ο κ. Αντωνιάδης αναφέρει: «Ο Αγιος Νικόλαος ήταν ένας Μικρασιάτης επίσκοπος από τα Πάταρα. Δεν πρόσφερε απολύτως τίποτα στον ελληνισμό, δεν γνωρίζω αν πάτησε καν το πόδι του ποτέ στην Ελλάδα, είναι θαμμένος κάπου στην Ιταλία και, σε κάθε περίπτωση, δεν έχει την παραμικρή ιστορική ή εθνολογική σχέση με το ελληνικό Πολεμικό Ναυτικό. Αλλά ούτε και με τη θάλασσα γενικότερα, εκτός κι αν πάρουμε στα σοβαρά τις ανοησίες περί θαυμάτων του με θαλασσοπόρους και τις σαχλαμάρες για “αναβλύζοντα” α πό τον τάφο του νερά (δεν αναφέρεται εάν είναι ποταμίσια ή θαλασσινά)».


    «Οι εικόνες της Παναγίας εξέπεμπαν μια θηλυκή ομορφιά, η οποία με έθελγε»

    Εντύπωση προκαλούν τα όσα αναφέρει για την Παναγία, η εικόνα της οποίας τον «θέλγει». Αφού θεωρεί «ανοησία» τον Ευαγγελισμό της Θεοτόκου, αποκαλύπτει τις φαντασιώσεις του για «την όαση της ομορφιάς», την «καλλίγραμμη νεαρή μητέρα», χαρακτηρισμούς που ο ίδιος αποδίδει στο πρόσωπο που περισσότερο από κάθε άλλο ιερό πρόσωπο τιμά ο ελληνικός λαός. Συγκεκριμένα, στη σελίδα 75 αναφέρει ο συγγραφέ ας: «Θεσμοθετήσαμε να εορτάζουμε την εθνική μας επέτειο αντί στις 21 Μαρτίου -ημέρα που άρχισε η Επανάσταση-, στις 25 του ίδιου μήνα για να συμπίπτει με μια θρησκευτική ανοησία την οποία αποκαλούν... Ευαγγελισμό της Θεοτόκου

    Και λίγο παρακάτω, στη σελίδα 81, διαβάζουμε: «Απ’ όλες τις άλλες εικόνες, αυτές της Παναγίας είχαν μια ασυνήθιστη για αγιογραφία γλύκα και ανθρωπιά. Ορισμένες ακόμη φορές εξέπεμπαν και μια θηλυκή ομορφιά, η οποία με έθελγε». Και σε άλλο σημείο για την εικόνα της Παναγίας: «Για μένα, περιέργως, ήτανε πράγματι μια όαση ομορφιάς μέσα σ την ασχήμια και κακομοιριά όλων των υπόλοιπων αγιογραφιών. Πολλές φορές δε, τη φαντασιωνόμουν σαν μια όμορφη, καλλίγραμμη νεαρή μητέρα, να περιφέρεται με τα σανδάλια της στους χωματόδρομους της Ναζαρέτ, γεμάτη ζωή και ανύποπτη, ασφαλώς, για τον ανιστόρητο και εξωπραγματικό ρόλο που της επιφύλασσε η ανθρώπινη άγνοια και η εκμετάλλευσή της από τον εκκλησιαστικό σκοταδισμό. Είναι και η μόνη εικόνα την οποία, για ανεξήγητους λόγους, έχω ακόμη κρεμασμένη στο δωμάτιό μου».

    Επίσης, ο επίτιμος αρχηγός ΓΕΝ στη συνέντευξή του στην «Espresso» είχε δηλώσει άθεος, ΍ ?ε αποτέλεσμα λίγες μέρες αργότερα ο βουλευτής της Ν.Δ. Γιώργος Σούρλας να ζητήσει, με ερώτησή του που κατάθεσε στη Βουλή, να αφαιρεθεί ο τίτλος του επίτιμου αρχηγού ΓΕΝ ναύαρχου Αντώνη Αντωνιάδη. Αυτός ήταν και ένας από τους λόγους που οδήγησαν τον κ. Αντωνιάδη να γράψει το βιβλίο «Κρεμώντας τη στολή». Ο ίδιος στη σελίδα 258 αναφέρει: «Δεν υπάρχει αμφιβολία ότι κάθε λαός αξίζει τους πολιτικούς και τις κυβερνήσεις που ο ίδιος εκλέγει. Αναρωτιέμαι, όμως, αν τα λίγα αυτά χρόνια κοινοβουλευτικού βίου δικαιολογούν ένα επίπεδο λαού που στέλνει στο Κοινοβούλιο αν΍ ?ρώπους η πολιτισμική υστέρηση των οποίων μετριέται κυριολεκτικά σε αιώνες! Αναρωτιέμαι, ακόμη, αν δικαιολογούν εκλεγμένους βουλευτές οι οποίοι να ζητούν θεσμικές κυρώσεις εις βάρος μου επειδή δεν πιστεύω στον Χριστό και στην Παναγία! Ή η Ελληνική Βουλή ζει το Μεσαίωνά της ή εγώ έχω την ψευδαίσθηση ότι ζω σε πολιτισμένη χώρα».

    Ο επίτιμος αρχηγός ΓΕΝ Αντώνης Αντωνιάδης κλείνει το βιβλίο του ως εξής: «Στην ερώτηση γιατί δεν παραιτήθηκα από το Ναυτικό αφού δεν ήμουν χριστιανός, απαξιώ να απαντήσω. Τη θεωρώ τόσο βαθιά απολίτιστη και βλακώδη, ώστε να με π είθει ότι η νοητική θόλωση του ερωτώντος δεν θα του επιτρέψει ποτέ να καταλάβει και την πιο απλοϊκή απάντηση την οποία θα μπορούσα να δώσω».


    ΚΩΣΤΑΣ ΖΑΦΕΙΡΙΟΥ

    Link Zeitungsbericht:
    Espresso

  10. #40

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    Ein Verräter an seinem Volk verteidigt einen anderen Verräter...und unsere Feinde klatschen Applaus.

    Was müssen wir Griechen noch alles ertragen?

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