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Hessische Landtagsabgeordnete informieren sich im Kosovo

Erstellt von Albanesi, 28.07.2005, 20:40 Uhr · 10 Antworten · 794 Aufrufe

  1. #1

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    Hessische Landtagsabgeordnete informieren sich im Kosovo

    http://www.epd.de/hessen/hessen_index_36292.html

    Hessische Landtagsabgeordnete informieren sich im Kosovo über Situation von Minderheiten


    „Ich habe nicht einmal Geld, um Brot für die Kinder zu kaufen“ –
    Habibe Spasolli zittert vor Verzweiflung. Ihre beiden Töchter, acht und zehn Jahre alt, sitzen stumm neben ihr und streicheln ihre Hand. Als der Mutter vor Aufregung die deutschen Worte fehlen, springt die ältere Tochter ein. In akzentfreiem Deutsch sagt sie, dass ihre Mutter und ihr Vater bis vor vier Tagen im baden-württembergischen Esslingen gearbeitet haben und dass ihre Großmutter noch in Deutschland ist.
    In der Roma-Siedlung Kosovo Polje in der kosovarischen Stadt Pristina sind die Mitglieder des Petitionsausschusses des hessischen Landtags mit einem nicht gerade ungewöhnlichen Fall konfrontiert: Menschen, die vor den ethnischen Auseinandersetzungen im Kosovo geflohen sind und längere Zeit in Deutschland lebten, müssen in ihre Heimat zurück oder werden – wie die Familie Spasolli – abgeschoben. Die anhaltend hohe Anzahl von Petitionen, mit denen Flüchtlinge aus dem Kosovo versuchen, ein Bleiberecht in Deutschland zu erlangen, hat die Parlamentarier veranlasst, sich vor Ort über die Lage zu informieren.

    Im Fall der Familie Spasolli ist das eingetreten, was eigentlich niemand will: eine Familie, gut integriert in Deutschland, wurde in eine ungewisse Zukunft geschickt. Der Neuanfang im ehemaligen Heimatland erscheint angesichts von 60 bis 70 Prozent Arbeitslosigkeit aussichtslos. Dazu kommt die Angst, als Angehörige der Ashkali-Minderheit Opfer von Repressalien der albanischen Mehrheitsgesellschaft zu werden. Der Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildungsmöglichkeiten für die Kinder ist mangelhaft, an eine eigene Wohnung ist vorerst kaum zu denken. Vorläufig hat die Familie Unterschlupf in der Roma-Siedlung Kosovo Polje im Süden der Hauptstadt Pristina gefunden.

    Auf finanzielle Hilfen zu hoffen, sei oft vergeblich, sagt Kilian Kleinschmidt. Er leitet in Pristina das Office of Returns and Communities (Büro für Rückkehr und Gemeinden) bei der UN-Übergangsverwaltung für den Kosovo. Im Jahr 2005, so berichtet er der hessischen Delegation, seien gerade einmal fünf Millionen Euro von der Europäischen Union für Rückkehrerprogramme zur Verfügung gestellt worden, 13,5 Millionen Euro von der örtlichen Regierung. Kleinschmidt schätzt den derzeit nicht gedeckten Finanzbedarf auf rund 20 Millionen Euro.

    Sein Plädoyer für eine Rückkehr der Flüchtlinge will er daher differenziert verstanden wissen. Wo keine sicheren Ansiedlungsmöglichkeiten geschaffen werden könnten, sollten die Minderheiten der Roma und Ashkali vorläufig nicht zurückgeschickt werden. Das sagt auch Peter Luft, der für die christliche Hilfsorganisation Kindernothilfe in Mitrovica eine Kindertagesstätte und zwei Ausbildungseinrichtungen leitet. Wenn für diese Stadt keine ausreichenden Mittel für ein multi-ethnisches Ansiedlungsprojekt gegeben würden, dann müssten auch alle Abschiebungen dorthin gestoppt werden.

    Die Stadt nördlich von Pristina ist de facto in einen serbischen Norden und einen albanischen Süden geteilt. Im Süden war einst eine mehrere Tausend Menschen umfassende Roma-Gemeinschaft zu Hause. Sie wurden 1999 vertrieben, ihre Häuser niedergebrannt. Rund 60 Roma-Familien mit etwa 300 Personen leben nun im Lager Gesim Luk nördlich des Flusses in provisorischen Holzhütten, noch dazu auf dem stark schwermetall-verseuchtem Boden einer ehemaligen Fabrik. Auch hier die klare Aussage: Schickt niemanden hierher, wir können nicht noch mehr Menschen verkraften.

    Die hessischen Abgeordneten nehmen die prekären Lebensverhältnisse der Roma wahr. Sie sehen auch, dass die im Ausland lebenden und nun zur Rückkehr aufgeforderten Flüchtlinge mit ihren monatlichen Geldüberweisungen aus Deutschland die Wirtschaft ihres Heimatlandes stützen. „Mehr Gutes als alle Organisationen zusammen“ tun sie nach Schätzungen Kleinschmidts.

    Die Politiker müssen mit dem umgehen, was sie gesehen haben. Für Jürgen Frömmrich (Bündnis 90/Die Grünen) ist es derzeit noch unverantwortbar, Minderheiten in dieses instabile Land zurückzuschicken. Auch Sabine Waschke (SPD) sieht die „katastrophale Lage“ in den Lagern und mahnt die Verantwortung Europas auch für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes an. Die Staatssekretärin im hessischen Innenministerium, Oda Scheibelhuber (CDU), sieht sich durch ihre Eindrücke vor Ort dahingehend „sensibilisiert, um die richtigen Fragen zu stellen“. Gleichwohl betont sie, dass die deutschen Behörden an gesetzliche Vorgaben gebunden seien.

    Das hessische Innenministerium sprach allerdings schon im Mai davon, dass die Lage der Roma im Kosovo als „verbessert“ sei und daher der Einstieg in die zwangsweise Rückführung beginnen könne. (0858/26.7.05)

  2. #2
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: Hessische Landtagsabgeordnete informieren sich im Kosovo

    Zitat Zitat von Albanesi
    http://www.epd.de/hessen/hessen_index_36292.html

    Hessische Landtagsabgeordnete informieren sich im Kosovo über Situation von Minderheiten


    „Ich habe nicht einmal Geld, um Brot für die Kinder zu kaufen“ –
    Habibe Spasolli zittert vor Verzweiflung. ..........., müssen in ihre Heimat zurück oder werden – wie die Familie Spasolli – abgeschoben. Die anhaltend hohe Anzahl von Petitionen, mit denen Flüchtlinge aus dem Kosovo versuchen, ein Bleiberecht in Deutschland zu erlangen, hat die Parlamentarier veranlasst, sich vor Ort über die Lage zu informieren.
    ..............
    Die hessischen Abgeordneten nehmen die prekären Lebensverhältnisse der Roma wahr. Sie sehen auch, dass die im Ausland lebenden und nun zur Rückkehr aufgeforderten Flüchtlinge mit ihren monatlichen Geldüberweisungen aus Deutschland die Wirtschaft ihres Heimatlandes stützen. „Mehr Gutes als alle Organisationen zusammen“ tun sie nach Schätzungen Kleinschmidts.
    .....................
    Das hessische Innenministerium sprach allerdings schon im Mai davon, dass die Lage der Roma im Kosovo als „verbessert“ sei und daher der Einstieg in die zwangsweise Rückführung beginnen könne. (0858/26.7.05)
    Wie die Erfahrung zeigt, kosten solche Reisen der unfähigen Deutschen POlitiker nur Geld.

    Und was heisst "gut integriert"?

    Das diese Arbeits unfähigen Leute, in Deutschland sich gut im Schmarozen auskennen und von der Sozial Hilfe oft in der 3. Generation leben.

    Deutschland kann diese Sozial Schmarozer nicht mehr bezahlen.

    Es gibt in Deutschland sehr viele KOsovaren, welche u.a. eigenen Geschäfte haben, oder in der Gastronomie arbeiten und zwar ohne von der Sozial Hilfe zu leben. Bestimmt sind es keine Romas, welche überall nur von der Sozial Hilfe leben und sich jeder Arbeit verweigern. Am schlimmsten sind sie in der Slowakei, wo man wegen der hohen Kriminalität jetzt einen Zaun um ein Roma Dorf baut. Die plündern dort ganze Super Märkte und finden es auch noch lustig, nie zu arbeiten.

    Frankreich geht jetzt wie andere LÄnder auch gegen diese Sozial Schmarotzer vor, weil niemand es bezahlen kann, das diese Leute Nichts bezahlen für: Wohnung, Essen, Schule, Strom, Arzt etc.. und obendrein auch noch dem Roma Blut Rheinheits Gebot huldigen. Das heisst man heiratet nur innerhalb von Verwandten um die Verblödung (Lern Schwäche) zu verstärken. Gerade diese Zwangs Ehen sind ein Beweis, das diese clans sich den Menschenrechten widersetzen, wenn sie sogar kleine Kinder verheiraten usw..


    Im Kosovo könnten diese Leute wenigsten einmal den Müll wegräumen, oder Abwässer Kanäle graben, aber auch eine solche ARbeit wird verweigert. Vielleicht findet ja Hashim Thaci und die UCK eine Arbeit für diese Leute? Viel Spass dabei!

  3. #3

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    Roma spielen wie in jeder europäischen Gesellschaft wie auf politischer Ebene überhaupt keine Rolle , sie sind die Unterschicht , die Armen der Ärmsten , leider...

  4. #4
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Roma spielen wie in jeder europäischen Gesellschaft wie auf politischer Ebene überhaupt keine Rolle , sie sind die Unterschicht , die Armen der Ärmsten , leider...
    Durch ihre Blut Rheinheit und Inzucht Zwangs Heiraten sind die so degeneriert, das Alle eine "Lese- und Schreibschäche" haben.

    Die geborenen EU Sozial Hilfe Empfänger, denn mehr bringen die nicht mehr zustande.

  5. #5

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    Nur wieder mal ein Beispiel, wie es wirklich ist, wenn es um die Erfuellung der Standards auf dem Kosovo geht...

  6. #6

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    Zitat Zitat von Partibrejker
    Nur wieder mal ein Beispiel, wie es wirklich ist, wenn es um die Erfuellung der Standards auf dem Kosovo geht...
    Es braucht nunmal alles seine Zeit.

    Hier in Deutschland hat es auch lange gedauert bis die Gastarbeiter , dann von Generation zu Generation eingepasst wurden....und es gab zum glück keinen Konflikt bis jetzt und hoffe in Zukunft auch nicht.

    In Serbien/Kosovo leider ist es schon passiert .

    Und in Kosovo wurden fast alle Gebäude und Infrastuktur zerstört , die aufgebaut werden müssen , die ihr leider zerstört habt und der Hass von den Massenmorden bis etwa 20000 Menschen ist immer noch nicht vergessen...es wird Jahrzehnte dauern..erstmals finde ich besser die Trennlinie zwischen Serben und Albaner soll bisdahin unter Zaunpfahl bleiben bis es zur Anäherung kommt . oder man einigt sich auf eine Teilung , der Norden von Mitrovica und Landschaft + 8% TrepcaMinen solltet ihr bekommen .

  7. #7
    Feuerengel
    Albanesie 2- wieso hast du auf einmal
    Milosevic & die serb. Flöagge als Avatar..Signatur?

  8. #8

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    Zitat Zitat von Gjergj
    Albanesie 2- wieso hast du auf einmal
    Milosevic & die serb. Flöagge als Avatar..Signatur?
    Wer weiss was bei Albanesis 2 Hirn alles so abgeht..

  9. #9

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    Zitat Zitat von Albanesi2
    Es braucht nunmal alles seine Zeit.

    Hier in Deutschland hat es auch lange gedauert bis die Gastarbeiter , dann von Generation zu Generation eingepasst wurden....und es gab zum glück keinen Konflikt bis jetzt und hoffe in Zukunft auch nicht.

    In Serbien/Kosovo leider ist es schon passiert .

    Und in Kosovo wurden fast alle Gebäude und Infrastuktur zerstört , die aufgebaut werden müssen , die ihr leider zerstört habt und der Hass von den Massenmorden bis etwa 20000 Menschen ist immer noch nicht vergessen...es wird Jahrzehnte dauern..erstmals finde ich besser die Trennlinie zwischen Serben und Albaner soll bisdahin unter Zaunpfahl bleiben bis es zur Anäherung kommt . oder man einigt sich auf eine Teilung , der Norden von Mitrovica und Landschaft + 8% TrepcaMinen solltet ihr bekommen .
    Dem ist nicht mehr hinzufügen .....und im Gegenzug bekommen wir das albanisch bewohnte Presevotal.

  10. #10
    Avatar von MardyBum

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    Zitat Zitat von Gjergj
    Albanesie 2- wieso hast du auf einmal
    Milosevic & die serb. Flöagge als Avatar..Signatur?
    Das Wort "Sarkasmus" scheint euch wohl noch nie vorher unter die Augen gekommen zu sein.

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