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Heute vor 26 Jahren....

Erstellt von Triglav, 04.05.2006, 13:10 Uhr · 47 Antworten · 3.720 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Triglav

    Registriert seit
    19.05.2005
    Beiträge
    3.849

    Heute vor 26 Jahren....



    Heute vor 26 Jahren starb in Ljubljana Josip Broz Tito,Sohn eines Kroaten und einer Slowenin...

    Nachricht vom Tod platzt mitten in die Liveübertragung von Hajduk-Zvezda,für die Nostalgier unter uns hier noch mal zu hören...
    http://www.afnegunca.com/download/a...onostalgike.mp3

    An der Beerdigung am 8.Mai in Belgrad nahmen 209 Delegationen aus 127 Ländern teil.

    http://24ur.com/naslovnica/ekskluzi...504_3073441.php

    1892
    7. Mai: Josip Broz wird in Kumrovec (Kroatien) als Sohn des Kleinbauern Franjo Broz und dessen Frau Marija (geb. Javersek) geboren.


    1907
    Nach der Volksschule beginnt er eine Schlosserlehre.


    1910
    Mit Abschluß seiner Lehre zieht er nach Zagreb (Kroatien). Er wird Gewerkschaftsmitglied und tritt in die Sozialdemokratische Partei Kroatiens ein.


    1911
    Broz ist arbeitslos und geht nach Slowenien, um dort Beschäftigung zu finden.


    1912
    Mit mehreren Kollegen zieht er nach Böhmen, Bayern, Mannheim, in das Ruhrgebiet und nach Wien, wo er jeweils kurze Zeit arbeitet.


    1913
    Broz wird in die österreich-ungarische Armee einberufen und kommt zu einem Zagreber Heimwehr-Regiment.


    1915
    Januar: Im Ersten Weltkrieg wird sein Regiment an die Karpatenfront versetzt.
    März: Broz wird verwundet und gerät in russische Kriegsgefangenschaft.


    1917
    Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft nimmt er in Petrograd (heute: St. Petersburg) an den sozialistischen Demonstrationen teil. Er tritt in die Rote Garde ein.


    1920
    Heirat mit Pelageja Beloussowa.
    Broz kehrt nach Zagreb zurück und wird Mitglied der neu gegründeten Kommunistischen Partei Jugoslawiens (KPJ).


    1921
    Nach dem Verbot kommunistischer Aktivitäten arbeitet er als Mechaniker in Veliko Trojstvo.


    1924
    Er wird Mitglied im Bezirkskomitee der mittlerweile illegalen Kommunisten in Bjelovar.


    1925
    Broz arbeitet auf der Werft von Kraljevica (Kroatien).


    1926
    Als Gewerkschaftsagitator ist er an der Organisation von Streiks beteiligt.


    1927
    Nach seiner Rückkehr nach Zagreb wird Broz Bezirkssekretär der Metallarbeitergewerkschaft. Er ist von nun an ausschließlich als politischer Funktionär tätig.
    Wegen Verbreitung kommunistischer Schriften wird er zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt.


    1928
    Als Sekretär des Provinzialkomitees der KPJ in Kroatien wird er verhaftet und zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt.


    1929-1934
    Broz verbringt seine Haftstrafe in den Gefängnissen von Lepoglava, Maribor und Ogulin.


    1934
    Nach seiner Entlassung geht er in den Untergrund und wird in das Zentralkomitee (ZK) der Exil-KPJ in Wien aufgenommen. Mit der Berufung in das Politbüro nimmt er den Decknamen "Tito" an.


    1935
    Er nimmt am VII. Weltkongreß der Kommunistischen Internationale (Komintern) teil und reist danach durch die Sowjetunion.


    1936
    Tito wird zum Organisationssekretär der KPJ gewählt. Er hat eine führende Rolle bei den Transporten der Freiwilligen für den Spanischen Bürgerkrieg .


    1937
    Im Rahmen der nationalen Gliederparteien der KPJ bildet Tito eine provisorische Parteiführung für die KP Kroatien.


    1938
    In Moskau wird Tito zum Generalsekretär der KPJ ernannt.


    1939
    Im Zuge der Reorganisation der Partei baut er in Zagreb das Zentrum der Parteiführung auf und bekämpft potentielle Rivalen und Gegner innerhalb der KPJ.


    1941
    April: Nach dem Überfall deutscher und italienischer Truppen auf Jugoslawien und der Kapitulation der jugoslawischen Streitkräfte organisiert Tito den Widerstand. Das Hauptquartier der KPJ wird nach Belgrad verlegt.
    Juni: Dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion folgt der Aufruf der KPJ zum bewaffneten Aufstand in Jugoslawien. Die KPJ bildet einen "Hauptstab der Volksbefreiungs- und Partisaneneinheiten" unter der Leitung Titos.
    September: Tito begibt sich nach Serbien, wo die Aufstandsbewegung eine starke Position hat und in einigen Gebieten die militärische Kontrolle erlangt hat.


    1942
    Die jugoslawischen Partisanen leisten den Besatzungstruppen einen dauerhaften Widerstand und binden starke militärische Kräfte der Achsenmächte. Gegen die Offensivbewegung der deutschen Truppen weicht Tito nach Westbosnien zum "langen Marsch" aus.
    November: Die erste Sitzung des Antifaschistischen Rats der Volksbefreiung Jugoslawiens (AVNOJ), eines Delegiertenzusammenschlusses der am Widerstand beteiligten Gruppen, wird durch Tito eröffnet.


    1943
    Juni: Er wird bei einem Gefecht verwundet.
    November: Auf der zweiten Sitzung des AVNOJ wird Tito zum Präsidenten gewählt und erhält den Titel eines Marschalls von Jugoslawien.


    1944
    Mai: Deutsche Luftlandetruppen werden direkt beim Hauptquartier der Partisanen in den bosnischen Bergen abgesetzt. Tito entgeht nur äußerst knapp einer Verhaftung und flieht mit einem britischen Flugzeug nach Italien.
    August: In Caserta (bei Neapel) trifft Tito mit Winston Churchill zu Gesprächen zusammen.
    September: In Moskau führt er Verhandlungen mit Josef W. Stalin.


    1945
    8. März: In Übereinkunft mit der königlichen Exilregierung wird eine neue jugoslawische Regierung mit Tito an der Spitze gebildet.
    29. November: Jugoslawien wird zur Föderativen Republik erklärt. Tito wird Ministerpräsident.


    1947
    Aufgrund von Spannungen mit den Westalliierten über Territorialfragen sucht Tito die Nähe zur Sowjetunion. Er beteiligt sich an der von Stalin angeregten Gründung des "Informationsbüros der Kommunistischen und Arbeiterparteien" (Informbüro). Belgrad wird Sitz des Büros.


    1948
    Tito gerät in scharfen Gegensatz zu Stalin, der die "Abweichungen" der KPJ kritisiert.
    Juni: Jugoslawien wird aus dem Informbüro ausgeschlossen.
    Juli: Auf dem Parteikongreß der KPJ wird Titos Abgrenzungskurs gegenüber Stalin einhellig unterstützt.


    1950
    Zur Behebung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten erläßt Tito ein Gesetz zur Arbeiterselbstverwaltung, das einen "dritten Weg" zwischen Kapitalismus und sozialistischer Planwirtschaft darstellen soll. Damit will er sich auch ideologisch vom Stalinismus absetzen.


    1953
    Per Verfassungsänderung wird die Arbeiterselbstverwaltung zur Grundlage der jugoslawischen Gesellschaftsordnung. Tito wird Präsident der Republik und des Bundesexekutivrats.


    1954
    Tito deklariert zusammen mit dem indischen Regierungschef Jawaharlal Nehru (1889-1964) die Blockfreiheit und die "friedliche Koexistenz".


    1955
    Mit dem Besuch von Stalins Nachfolger Nikita S. Chruschtschow in Jugoslawien normalisieren sich die Beziehungen zur Sowjetunion.


    1960
    Tito nimmt an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teil.


    1961
    In Belgrad findet die Konferenz der blockfreien Staaten statt. In den Jahren zuvor hat Tito durch zahlreiche Reisen in Entwicklungsländer die Idee der Blockfreiheit zu einem politischen Faktor gemacht.


    1963
    Mit der neuen Verfassung wird Tito zum Staatspräsidenten auf Lebenszeit bestellt.


    1968
    Er lehnt die Niederschlagung des Prager Frühlings durch den Warschauer Pakt entschieden ab.


    1974
    Per Verfassungsänderung wird Titos Rolle für die Entstehung und Entwicklung der Republik in die Verfassung aufgenommen. Er wird als Staatspräsident auf Lebenszeit bestätigt. Das Amt bleibt auf Titos Person beschränkt.


    1980
    Januar: Nach einer schweren Operation und einer Beinamputation bleibt Tito in ständiger medizinischer Intensivbehandlung. 4. Mai: Nach monatelangem Todeskampf wird Josip Broz Tito in Ljubljana für tot erklärt.

  2. #2
    Gast829627
    RIP TITO....auch wenn er mist gebaut hat........ es war ein paradies für die normalobürger......

  3. #3
    Avatar von Schiptar

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    :arrow: Geschichte

    PS: Mi smo Titovi & je nas! 8)

  4. #4

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    Ey man den Thread wollte ich öffnen
    Aber naja ist auch ok!Bin zwar kein Kommunist aber er war ein grosser Mann Jugoslawiens und ich ehre das das er versuchte unsere Völker zusammen zuschliessen zur einer Einheit.Unter Tito war alles besser finden noch heute fast alle Jugoslawen!

    Zu ehren an ihn!

    [stream:3d79b8c675]http://www.titoville.com/sound/druze.tito.mts.kunemo.mp3[/stream:3d79b8c675]

  5. #5
    Avatar von Triglav

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    das Lied hab ich schon lange nicht mehr gehört

  6. #6
    Gast829627
    "slobodno po zemlij idemo"


    das waren noch wahre worte damals ...und heute bedeuten sie gar nichts ...niemand ist auf dem balkan sicher nichtmal vor den eigenen leuten...wenn ich sehe das serben serben umbringen kroaten killen kroaten und albaner oder bosnische moslems sich untereinander umbringen......sind wir alle ein haufen wild gewordener idioten die ein paradies getauscht haben gegen den heutigen scheiss......armut, kriminalität und nationalismus .......

  7. #7

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    Zitat Zitat von Triglav


    das Lied hab ich schon lange nicht mehr gehört
    Ja also ich finde das Lied wirklich toll!!!!!
    Mein Onkel kann dies auswendig und hat es mir vor paar tagen vorgetragen! Mussten das wohl alle lernen,da man das ja nur hörte!

  8. #8

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    Zitat Zitat von Legija
    "slobodno po zemlij idemo"


    das waren noch wahre worte damals ...und heute bedeuten sie gar nichts ...niemand ist auf dem balkan sicher nichtmal vor den eigenen leuten...wenn ich sehe das serben serben umbringen kroaten killen kroaten und albaner oder bosnische moslems sich untereinander umbringen......sind wir alle ein haufen wild gewordener idioten die ein paradies getauscht haben gegen den heutigen scheiss......armut, kriminalität und nationalismus .......

    Hmm freut mich was vernünftiges aus deinem Schandmaul zu hören! :wink:

  9. #9
    Gast829627
    Zitat Zitat von SAmo_JoSip
    Zitat Zitat von Legija
    "slobodno po zemlij idemo"


    das waren noch wahre worte damals ...und heute bedeuten sie gar nichts ...niemand ist auf dem balkan sicher nichtmal vor den eigenen leuten...wenn ich sehe das serben serben umbringen kroaten killen kroaten und albaner oder bosnische moslems sich untereinander umbringen......sind wir alle ein haufen wild gewordener idioten die ein paradies getauscht haben gegen den heutigen scheiss......armut, kriminalität und nationalismus .......

    Hmm freut mich was vernünftiges aus deinem Schandmaul zu hören! :wink:
    nimm das glied aus deinem mund wenn du mit mir sprichst 8) :P

  10. #10
    Avatar von Triglav

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    3.849
    Für euch ein Filmtip,
    ist ein sehr schöner, witziger und nach einer wahren Begebenheit gedrehter Film!!!!!


    Marschall Titos Geist (Film)


    Marschall Titos Geist (Original:Maršal) ist ein kroatischer Film. Vinko und Ivo Brešan (Vater und Sohn) schrieben das Drehbuch und führten Regie.

    [Bearbeiten]
    Handlung
    Eine verschlafene Insel vor der Küste Kroatiens. Nichts sonderliches scheint zu passieren, bis auf einer Beerdigung eines alten Partisanen, der Geist Josip Broz Titos erscheint. Doch er wird noch öfter gesichtet: von Malern und Lule, einem Geisterkranken aus der sich auf der Insel befindenen Anstalt. Die Nachricht gelangt ans Festland und der junge Polizist Stipe Macula (Dražen Kühn) wird geschickt um wieder für Aufklärung zu sorgen. Doch er wird nur von dem Marihuana abhängigen Toni und dem nicht gerade intelligenten Miško unterstützt. Und in dem Haus seiner Mutter zieht auch die hübsche, junge Lehrerin, Slavica (Linda Begonja) ein. Die Nachricht macht die Runde und eines Morgens kommt eine Gruppe alter Partisanen, die Titos Geist sehen möchte, an. Zuerst will der kapitalistische Bürgermeister Luka (Ivo Gregurević), der schon die halbe Insel aufgekauft hat, sie wieder wegschicken, doch er sieht die Chance, den Tourismus auf seiner Insel wiederzubeleben. Ihm gehört nämlich das einzige Hotel und seit 10 Jahren hat sich kein Tourist auf die Insel gewagt. Er veranstaltet 1. Mai-Paraden und renoviert das Museum wieder. Er überlegt sogar, den Geist Erich Honeckers für die Deutschen, Stalins für die Russen und Mao Zedongs für die Chinesen erscheinen zu lassen. Er bereitet auch die Einwohner auf die Touristensaison vor: Sie sollen Parolen und die Farben der Kleidung der Partisanen auswendig lernen. Eines Abends erhalten Stipe, Toni und Miško eine heiße Spur. Sie gehen zum Friedhof und sehen Slavica und Drug Tito leibhaftig. Es stellt sich raus, dass es nur Slavicas Vater Jakov (Boris Buzančić) ist, der ebenfalls in der Anstalt sitzt. Doch als zwei Geheimagenten für Nationale Sicherheit Tito verhaften, rasten die Kommunisten aus. Sie lassen sich Tito nicht ein weiteres Mal wegnehmen. Sie stehlen Gewehre und reißen die Macht der Insel an sich. Der Sozialismus wird wieder eingeführt, Lokale werden verstaatlicht und Arbeiter verwalten sich wieder selbst. Es wird sogar ein Prozess gegen Stipan, Luka, Miško, Toni und die zwei Geheimagenten geführt - 5 Jahre Gefängnis mit Zwangsarbeit lautet das Urteil. Jedoch haben Marinko (Ilija Ivezić) und seine Partisanen ein Problem: Sie erkennen das es sich nicht um den echten Tito handelt...Aber was sie angefangen haben, bringen sie auch zu Ende. Sie halten Tito gefangen und lassen die Bewohner noch immer glauben, dass es sich um Maršal Tito handelt. Durch eine versteckte Nachricht in der Stafette, die Tito immer zu seinem Geburtstag von einem Jugendlichen überreicht bekam, findet er einen Weg, sich zu befreien.

    Preise
    Maršal wurde auf der Berlinale 2000 mit dem Wolfgang Staudte-Preis für den besten Film des "Internationalen Forums des Jungen Films" und mit dem Preis der Jury der Berliner Jury ausgezeichnet. In Pula wurde es mit dem Big Golden Award ausgezeichnet. Außerdem wurde es beim Bratislava International Film Festival, beim Brüsseler Film Festival und bei weiteren nominiert.
    Insgesamt 6 Auszeichnungen und 3 Nominierungen.

    http://www.film.hr/bazafilm_film.php?film_id=393


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