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Hier der Beweis,OSZE Berichte über Kosovo und die Lügen.....

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 08.09.2005, 13:39 Uhr · 4 Antworten · 1.728 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Hier der Beweis,OSZE Berichte über Kosovo und die Lügen.....

    Vorgeschichte:

    Geschichte des Konfliktgebietes
    Im 7. Jahrhundert wandern Serben in das Gebiet ein und gründen ein Reich mit dem Zentrum im Kosovo, welches zeitweise bis nach Griechenland reicht.
    1389 besiegen die Osmanen die Serben auf dem "Amselfeld".
    1878 bekommen die Serben ihre Unabhängigkeit. Das Kosovo ist inzwischen stark von islamisierten Albanern besiedelt.
    Bis 1912 gehört das Kosovo zum osmanischen Reich.
    1913 wird es Teil des "Königreich Serbien".
    1945 wird es unter dem kommunistischen System Jugoslawiens autonomes Gebiet innerhalb der Republik Serbien.
    1963 wird es autonome Provinz.
    1974 erhält es in der neuen Verfassung unter "Tito" einen autonomen Status innerhalb Serbiens. Bis auf das Recht zur Abtrennung erhält es faktisch alle Rechte einer Teilprovinz. Die Stärkung der Rechte der Albaner führt in der Folge zu einem Anstieg des Nationalismus.
    Als 1981 Spannungen zwischen den Albanern und der serbischen Minderheit zum einem Aufstand der Kosovo-Albaner mit der Forderung nach Abtrennung von Jugoslawien führen, verhängt dieses das Kriegsrecht.


    OSZE BERICHTE



    Gab es die humanitäre Katastrophe ?


    Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Machthaber in Belgrad in menschenrechtswidriger Weise gegen die Kosovo-Albaner vorgegangen sind. Solchem sollte immer begegnet werden. Aber die Wahl der Mittel dazu müssen sich an den tatsächlichen Geschehnissen orientieren. Es ist daher zu fragen, ob sich diese tatsächlich so waren, wie sie in der Öffentlichkeit dargestellt wurden.

    Zwei Lageanalysen - die eine vom Auswärtigen Amt vom 19. März, also fünf Tage vor Kriegsbeginn; die andere vom Verteidigungsministerium vom 23. März, 15.00 Uhr, also einen Tag vor dem Angriff - zeigen ein anderes Bild. Beide Analysen gehen davon aus, dass keine humanitäre Katastrophe unmittelbar bevorsteht.

    In der Lageanalyse des AA heißt es, dass der Waffenstillstand nicht allein von den Serben, sondern "von beiden Seiten nicht mehr eingehalten" wird. Als Ziele der Operationen der jugoslawischen Streitkräfte (VJ) werden ferner auch nicht Völkermord und Vertreibung angegeben. Ziel sei vielmehr, "durch gezielte Geländebereinigung sämtliche Rückzugsmöglichkeiten für die UCK zu beseitigen". Die Zivilbevölkerung werde in der Regel sogar "vor einem drohenden Angriff durch die VJ gewarnt". Allerdings werde "die Evakuierung der Zivilbevölkerung vereinzelt durch lokale UCK-Kommandeure unterbunden". Nach Abzug der serbischen Sicherheitskräfte kehre die Bevölkerung meist in die Ortschaften zurück. Eine Massenflucht in die Wälder sei nicht zu beobachten. Und dann heißt es: "Von Flucht, Vertreibung und Zerstörung im Kosovo sind alle dort lebenden Bevölkerungsgruppen gleichermaßen betroffen. Etwa 90 vormals von Serben bewohnte Dörfer sind inzwischen verlassen. Von den einst 14 000 serbisch-stämmigen Kroaten leben nur noch 7000 im Kosovo. Anders als im Herbst/Frühwinter 1998 droht derzeit keine Versorgungskatastrophe."
    Der Lagebericht im Verteidigungsministerium: "Das Anlaufen einer koordinierten Großoffensive der serbisch-jugoslawischen Kräfte gegen die UCK im Kosovo kann bislang nicht bestätigt werden." Es wird bezweifelt, dass die VJ dazu überhaupt fähig sind. "Die UCK ihrerseits wird wahrscheinlich weiter versuchen, durch die bekannten Hit-And-Run-Aktionen die serbisch-jugoslawischen Kräfte zu massiven Reaktionen zu provozieren in der Hoffnung, daß diese in den Ergebnissen hinsichtlich Zerstörungen und Flüchtlingen ein Ausmaß annehmen, das sofortige Luftschläge der NATO heraufbeschwört."

    Zwei weitere wichtige Zeitzeugen: Der eine General Heinz Loquai, damals bei der OSZE zuständig für den Balkan, nach dem Krieg wegen seiner kritischen Haltung außer Dienst gestellt: "Die Legitimationsgrundlage für die deutsche Beteiligung war die sogenannte humanitäre Katastrophe, eine solche humanitäre Katastrophe als völkerrechtliche Kategorie, die einen Kriegseintritt rechtfertigte, lag vor Kriegsbeginn im Kosovo nicht vor."
    Die andere Norma Brown, US-Diplomatin im Kosovo: „Bis zum Beginn der NATO-Luftangriffe gab es keine humanitäre Krise. Sicher, es gab humanitäre Probleme, und es gab viele Vertriebene durch den Bürgerkrieg. Aber das spielte sich so ab: Die Leute verließen ihre Dörfer, wenn die Serben eine Aktion gegen die UCK durchführten - und kamen danach wieder zurück. Tatsache ist: Jeder wusste, dass es erst zu einer humanitären Krise kommen würde, wenn die NATO bombardiert.
    Das wurde diskutiert: In der NATO, der OSZE, bei uns vor Ort und in der Bevölkerung.“
    Tatsächlich machte Milosevic hier einen weiteren entscheidenen Fehler, indem er seine Kräfte anwies, die Albaner aus dem Kosovo nach Albanien und Mazedonien zu treiben. Damit verlor er nicht nur die öffentliche Meinung in Europa, sondern spielte der Politik in den NATO-Staaten in die Hände.




    Die KZ-Behauptung

    Bereits am 28.03.99 vermeldet Verteidigungsminister Scharping, dass es "ernst zu nehmende Hinweise auf Konzentrationslager" im Kosovo gebe. Im Norden von Pristina treibe man Eltern und Lehrer von Kindern zusammen und erschiesse sie vor deren Augen. Die Serbische Bevölkerung sei aufgefordert, ein weißes "S" auf die Türen zu malen um von Säuberungen verschont zu bleiben und im Fußballstadion seien Tausende interniert. Außenminister Josef "Joschka" Fischer versteigt sich mehrfach zu einem Vergleich zwischen Serben und Nazis und ruft mit den Worten "Nie wieder Auschwitz" zum Krieg auf. Bei der KZ-Behauptung bleibt Scharping auch in seinem späteren "Kriegstagebuch" mit dem Titel "Wir dürfen nicht wegschauen." Er beruft sich dabei auf Zeugenaussagen. Allerdings sei es nie gelungen, diese durch eigene Bilder zu belegen.

    Was er verschweigt, ist das es sehr wohl Aufnahmen von Aufklärungsdrohnen gab. Allerdings haben diese jedoch die Behauptungen zu keiner Zeit bestätigt. Scharping hat darüber hinaus seine Zeugen nie benannt. Dagegen gibt es die Aussage von Shaban Kelmendi, einem kosovarischen Politiker, dessen Haus genau gegenüber dem Stadion liegt. Während des Krieges hat er sein Haus nie verlassen und nach seiner Aussage gab es dort niemals ein Internierungslager. Das Station habe immer nur als Landeplatz für Hubschrauber gedient.

    Fazit: Übelste Lüge und Propaganda von NATO,Scharping & co.Der albanische Poliziker der seine Wohnung über den Stadion hatte ,hat bestätigt das es nuie ein Konzentrationslager gegeben hat im Stadion Pristinas,alles Lüge.




    Der Hufeisenplan

    Am 07.04.99 legt Scharping der Presse eine Broschüre vor. Es handelt sich um die Analyse des "Hufeisenplanes", einem Operationsplan der Serben zur ethnischen Säuberung des Kosovo. Die Planung für den Hufeisenplan habe im Oktober 98 begonnen, die Umsetzung bereits im Januar 99. Und die Broschüre führt Beweise an. Da sind Bilder der verbrannten Häuser von Randubrava und der zerstörten Häuser von Sanhovici. Da sind Texte, welche erklären wie es zu den Zerstörungen kam und den "Hufeisenplan" belegen. So sollen die Häuser in Sanhovici z.B. dadurch zerstört worden sein, indem man im Dachboden eine Kerze anzündete und dann im Keller den Gashahn öffnete. Des weiteren wird auf Dokumente verwiesen, welche man über geheimdienstliche Wege erhalten habe und deren Richtigkeit man überprüft habe.
    Doch schon das Bild von Randubrava weckt Zweifel, denn es zeigt das Aufnahmedatum April 99. Also wurde die Aufnahme erst nach Beginn der Luftangriffe gemacht, weshalb das Bild kein eindeutiger Beweis für vorher erfolgte Zerstörungen ist. Die Aussage von Shaip Rexhepi - einem UCK-Kämpfer - nährt die Zweifel. Zwischen dem 25. und 26. März sei die Bevölkerung nach Mamush evakuiert worden. Danach hätten die Serben damit begonnen die vierte Kompanie der 129. UCK-Brigade mit Granaten zu beschießen.
    Auch das Bild von Sanhovici wurde erst im April '99 gemacht. Eine weitere Ungereimtheit ist, dass das Bild gar nicht Sanhovici zeigt, sondern Petershicta. Dort wurde Fatmir Zymeri Monate später nach den Zerstörungen befragt. Nach seiner Aussage entstanden diese bereits im Juni 1998. Damals hatte die UCK dort die serbischen Streitkräfte zurückgeschlagen und wurde anschließend vier Wochen lang mit schweren Waffen beschossen.
    Selbst die Theorie mit den Kerzen im Dachboden und dem Gashahn im Keller hält einer Überprüfung nicht stand. Da das Gas schwerer ist als Luft, müßte es ein Haus schon Stockwerk für Stockwerk füllen, bis es sich entzünden könnte. Um das zu schaffen müßte man jede Ritze abdichten. Kaum anzunehmen, dass sich jemand die Mühe machen würde. Und selbst wenn, dann würde die folgende Explosion das Haus in Stücke reissen und nicht nur "anzünden".
    Entsprechend wurde Scharping auch von Journalisten gesagt, dass diese Methode nicht funktioniert. In einer Neuauflage der Broschüre vom Mai '99 sind die Bilder der Dörfer zwar noch vorhanden. Doch die Textzeilen mit der entsprechenden Beschreibung wurde entfernt.
    Monate später stellen sich die vom Verteidigungsministerium zur Untermauerung des Hufeisenplans vorgelegten Dokumente als Fälschung des bulgarischen Geheimdienstes heraus. Doch bis zum heutigen Tag beharrt Scharping auf der Existenz des Hufeisenplanes und stellt Kritiker als "böswillig und ahnungslos" dar.
    Zu diesen Kritikern gehört einmal mehr General Heinz Loquai. Dieser konnte die Berichte über den Hufeisenplan aus seiner Tätigkeit bei der OSZE in Wien nicht bestätigen und hat um ein Gespräch im Verteidigungsministerium nachgesucht. "Das habe ich bekommen. Das war im November und dort hat man mir gesagt, es habe kein 'Operationsplan Hufeisen' vorgelegen. Sondern was man hatte, war eine Darstellung der Ereignisse die im Kosovo abgelaufen sind und diese Darstellung konnte man aufgrund der OSZE-Berichte und anderer Berichte nachvollziehen. Aber es gab keinen 'Operationsplan Hufeisen'; so jedenfalls die Fachleute im Verteidigungsministerium."


    Fazit: Die angeblichen Bilder die er zeigte wurden im April gemacht,weit nach der bombardierung.Er sagte aber die Bilder vor der bombardierung geschossen wurden.Das andere Bild zeigte sogar ein ganz anderes Dorf und nicht das was Sharping ansprach,das bestätigte sogar der ehrliche UCK Kämpfer der sagte das das Bild schon von 1998 stammt und die UCK ihre bevölkerung alleine evakuierte.Die Bilder von evakuierten Flüchtlingen wurden wieder uns Serben gut geschrieben.


    http://www.reservisten-rimpar.homepa...htm#Geschichte

    Da sind noch einige andere Reporte wie Racak Massaker was mehr als umstritten ist.



    Wie kommt ihr jetzt darauf das Serbien zurecht bombardiert wurde :?:

  2. #2
    Avatar von lupo-de-mare

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    Die Uni MÜnster mit Prof. Kyrsmanski bringt hier die beste Sammlung und wir hatten das Thema. Auch ein Thema über Prof Kyrsmanski


    http://www.uni-muenster.de/PeaCon/ar...ts/ww00in.html

    http://www.uni-muenster.de/PeaCon/

    Die Uni Kassel ist ebenso sehr gut

    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden...g/Welcome.html

  3. #3

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    william walker hat doch für die osze in kosova gearbeitet,
    ja oder nein, ich möchte keine andere antwort haben!

  4. #4
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von drenicaku
    william walker hat doch für die osze in kosova gearbeitet,
    ja oder nein, ich möchte keine andere antwort haben!

    :?:

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von drenicaku
    william walker hat doch für die osze in kosova gearbeitet,
    ja oder nein, ich möchte keine andere antwort haben!
    Ja, und er war schon direkt in die Ermordung des Erzbischof von El Salvador verwickelt, dieser CIA Ganove und ebenso in den Drogen Handel in der Iran-Contra Affäre.

    Aber zu den Fakten wie Racak und den Walker Lügen.

    homas Immanuel Steinberg
    Soldatenbücher

    Deutschland hat 1999 gegen Jugoslawien Krieg geführt, den ersten seit Hitler. Kriegsherren waren diesmal Schröder, Fischer und Scharping. Wie viele Angreifer, so behaupteten auch diese drei, ihr Angriff diene dem Schutz bedrohter Menschen.

    Zwei Bücher liegen vor über die rot-grüne Rechtfertigung für den Jugoslawienkrieg. Das eine offenbart die einseitige und eindimensionale Darstellung des „Kosovo-Konflikts“ – so auch der Titel. Es läßt daran zweifeln, ob die Serben überhaupt ihre albanisch-sprachigen Mitbürger systematisch vertreiben wollten. Einen „Hufeisenplan“ hat es wahrscheinlich nie gegeben.

    Das andere, 2003 erschienen, legt nahe: Die deutsche Regierung wollte schon früh auf einen militärischen Überfall hinaus. Anders wäre die erstaunliche Informationspolitik der Bundesregierung kaum zu erklären. Militärische Aufklärung und Auswärtiges Amt hatten klare und gesicherte Informationen zur Verfügung. Scharpings und Fischers Presseauftritte standen zu dem, was beide wußten, in krassem Widerspruch.

    Beide Bücher, das über den Hufeisenplan und das über die rot-grünen Kriegsinformationen, hat ein Soldat geschrieben. Heinz Loquai, Brigadegeneral a.D., hatte bis zu seiner Pensionierung hohe Positionen in der Bundeswehr inne, im Verteidigungsministerium und bei der NATO. Vor und während des Jugoslawienkrieges 1999 war Loquai deutscher Verbindungsoffizier bei der OSZE in Wien. Sein Arbeitsfeld: der Kosovo-Konflikt.

    Loquai erkennt in der informatorischen Aufarbeitung des anschwellenden Konflikts, „Weichenstellungen für einen Krieg“.

    Wer saß im Stellwerk?

    Erstens der Kopf der Kosovo Verification Mission, der US-Sonderbotschafter William Walker. Wie Walker das angebliche Massaker von Serben an kosovo-albanischen Zivilisten in Racak behandelte, faßt der Autor so zusammen:

    „Ohne gerichtsmedizinische oder juristische Untersuchungen abzuwarten, fällte .. [Walker] sein Urteil. Die Eile, die er dabei an den Tag legte, war vom Aufklärungsinteresse her in keiner Weise begründbar. Walker förderte den Zugang der Medien zum Tatort. Sein Verhalten war weder mit rechtsstataatlichen Grundsätzen noch mit den Rechten, Pflichten und der Verantwortung eines Diplomaten vereinbar.“

    Neben Walker im Stellwerk saßen Entscheidungsträger an der OSZE-Spitze, in den Vereinten Nationen, in der Europäischen Union, der NATO und in vielen Regierungen. Sie waren, so zeigt Heinz Loquai, gegen die serbische Regierung voreingenommen und übernahmen bereitwillig das Augenscheinurteil des US-Botschafters. So entstand die Meldung, Serben hätten wehrlose Kosovo-Albaner abgeschlachtet und grausam verstümmelt.

    Brigadegeneral a.D. Heinz Loquai urteilt: Der Leiter der OSZE-Mission William Walker und die OSZE selbst haben im Stile einer politischen Lynchjustiz ein Urteil gefällt.

    Den Ausschlag für die politische Wirkung des angeblichen Massakers gab dann die Presse. Sie verstellte nochmals Weichen.

    Loquai referiert Schritt für Schritt, Beleg für Beleg Walkers Ad-hoc-Urteile, die die Öffentlichkeit aufputschten; den von Sachverständigen vorsichtig wiedergegebenen Sachstand; schließlich die Übertreibungen und Verfälschungen in der deutschsprachigen Presse. Fünf seriöse Medien hat Loquai ausgewertet, und zwar die Neue Zürcher Zeitung, die österreichischen Zeitungen Die Presse und Der Standard, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine. Eine seiner fünf Vergleichsfragen lautete:

    „Wieviele Tote gab es, wie viele Frauen waren darunter, wie alt waren die Opfer?“

    Forensik-Expertin Dr. Ranta erklärte.: „40 ins Krankenhaus gebrachte Opfer ... Unter den autopsierten Personen waren mehrere ältere Männer und nur eine Frau.“

    Walker, US-Sonderbotschafter und Leiter der OSZE-Mission behauptete dagegen, es seien 45 Leichen, darunter drei Frauen und ein Kind gewesen.

    Die Journalisten orientierten sich meist nicht an den Expertinnen, sondern an Walker, steigerten aber zum Teil von Tag zu Tag eigenständig ihre Angaben. Mathias Rüb, Balkan-Experte der Frankfurter Allgemeinen, berichtete vom fernen Budapest aus am 18. Januar 1999 von „wahrscheinlich mehr als 46 Kosovo-Albaner(n)“. Am gleichen Tag schreibt er an anderer Stelle, nach albanischen Quellen seien 60 bis 80 Menschen getötet worden, darunter vier Frauen und mindestens ein Kind.

    Heinz Loquai weist akribisch nach: Öffentliche Meinung wird hergestellt. Die Fabrikanten stammten im Jugoslawienkrieg von beiden Seiten des Atlantiks. Loquai belegt auch: Das publizistische Flaggschiff des deutschen Kapitals, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, führte den Flottenverband an. Die ganze Kriegspresse schwamm hinterher.

    Über Scharpings Hufeisenplan:

    Heinz Loquai: Der Kosovo- Konflikt. Wege in einen vermeidbaren Krieg. Die Zeit von Ende November 1997 bis März 1999. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2002, € 22,50

    Über das angebliche Racak-Massaker und seine Widergabe in der deutschsprachigen Renommierpresse:

    Weichenstellungen für einen Krieg. Internationales Krisenmanagement und die OSZE im Kosovo-Konflikt. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2003, € 29,00

    Quellen: http://www.jungewelt.de/2003/05-15/017.php (Interview mit Heinz Loquai); . www.german-foreign-policy.com (Rezension)

    Diese Rezension wurde am 11. Oktober 2003 um 19.30 h im Freien Sender Kombinat Hamburg von SteinbergRecherche.com gesendet.

    http://www.steinbergrecherche.com/rzloquai.htm

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