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Indoktrination - Fyromische Schule in Ohrid

Erstellt von Dikefalos, 16.12.2011, 18:42 Uhr · 215 Antworten · 9.916 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Das ist doch klar, aber zumindest du bist doch so schlau und weißt wie sowas bei Google läuft (also beim editieren/kreieren) . Table A, Table B,...
    Nee, weiß ich leider nicht wirklich. Mein Vorschlag: lasst diesen Thread einfach im Sande verlaufen, es führt doch eh alles wieder zu nichts.


  2. #202
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Die Griechen zu negieren wäre ein schwieriges Unterfangen für euch, da deren Anwesenheit seit mindestens 2000 v.Chr. auf dem Balkan erwiesen und bewiesen ist. Gesicherte Aussagen über die Geschichte Makedoniens vor der Zeit Philipps II. zu treffen ist noch schwieriger, angesichts der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der schriftlichen Überlieferung von griechischen Autoren stammt.

    Vergiss hier einfach mal deine Rückschlüsse in die Antike. Euer Volk ist erwiesenermaßen modern, und den Link zur Antike könnt ihr eh nicht nachweisen. Mir geht es nur darum in Erinnerung zu rufen, dass die heutige Region Makedonien mindestens seit der Neuzeit multiethnisch war. Dies scheint mir die einzig gesicherte Aussage die man treffen kann. Es scheint mir heute im Nachhinein schwer zu sagen, welcher Bevölkerungsteil wie stark vertreten war. Wahrscheinlich ist diese Segregation ein Produkt des modernen Nationalismus. Die Menschen damals verstanden sich vielleicht gar nicht als Kontrahenten, sondern lebten in Frieden mit den übrigen Sprachgruppen zusammen?

    Heraclius

    Das einzige was bewiesen ist,dass vor 2000 Jahren Bewohner in der Region lebten die heute Griechenland heißt, deswegen auch der Sammelbegriff Griechen.

    Aber das ist so wie das osmanische Reich, es hieß Osmanisches Reich aber nicht jeder war Osmane. (Wobei es kein griechisches Reich gab, sondern nur einen Kulturraum)

    Zudem werden die antiken Griechen über die Kultur und Sprache definiert, da wäre an deiner Stelle die Bezeichnung griechisch Sprecher oder kulturelle Griechen präziser. Und deren Existenz ist wirklich nicht zu negieren.



    Nicht seit der Neuzeit, schon immer.

  3. #203
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Das einzige was bewiesen ist,dass vor 2000 Jahren Bewohner in der Region lebten die heute Griechenland heißt, deswegen auch der Sammelbegriff Griechen.

    Aber das ist so wie das osmanische Reich, es hieß Osmanisches Reich aber nicht jeder war Osmane. (Wobei es kein griechisches Reich gab, sondern nur einen Kulturraum)

    Zudem werden die antiken Griechen über die Kultur und Sprache definiert, da wäre an deiner Stelle die Bezeichnung griechisch Sprecher oder kulturelle Griechen präziser. Und deren Existenz ist wirklich nicht zu negieren.



    Nicht seit der Neuzeit, schon immer.



    Ich diskutiere nicht darüber, ob die Griechen seit ca. 2000 v. Chr. auf dem Balkan bezeugt sind. Das sind sie, und dies ist eine gesicherte Tatsache. Es gab schon lange vorher Menschen im heutigen Griechenland, aber die waren keine Griechen. Die Unterscheidung zwischen kulturellem und ethnischem Griechen ist Schwachsinn. Dorier, Makedonen, Achäer, Boiotier, etc. teilten eine gemeinsame Sprache und Religion, und das reicht um sie als Griechen zu definieren.

    Die Kontinuität der Neugriechen mit den Griechen der Antike ist mindestens durch die Sprache gegeben. Eure Kontinuität besteht zu den Slawen die im 6. Jh.n.Chr. den Balkan besiedelten. Ihr Slawo-Mazedonier habt keine unmittelbare Kontinuität zu irgendeinem Volk der Antike.

    Heraclius

  4. #204

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Ich diskutiere nicht darüber, ob die Griechen seit ca. 2000 v. Chr. auf dem Balkan bezeugt sind. Das sind sie, und dies ist eine gesicherte Tatsache. Es gab schon lange vorher Menschen im heutigen Griechenland, aber die waren keine Griechen. Die Unterscheidung zwischen kulturellem und ethnischem Griechen ist Schwachsinn. Dorier, Makedonen, Achäer, Boiotier, etc. teilten eine gemeinsame Sprache und Religion, und das reicht um sie als Griechen zu definieren.

    Die Kontinuität der Neugriechen mit den Griechen der Antike ist mindestens durch die Sprache gegeben. Eure Kontinuität besteht zu den Slawen die im 6. Jh.n.Chr. den Balkan besiedelten. Ihr Slawo-Mazedonier habt keine unmittelbare Kontinuität zu irgendeinem Volk der Antike.

    Heraclius
    Ihr Slawo-Mazedonier habt keine unmittelbare Kontinuität zu irgendeinem Volk der Antike.
    dito.

  5. #205

    Registriert seit
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    9.978
    Original Macedonian Name : Zoran

    New Greek Name: Alexandros

    Warum diskutiert Ihr überhaupt mit diesen Idioten ?

  6. #206
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von NickTheGreat Beitrag anzeigen
    Original Macedonian Name : Zoran

    New Greek Name: Alexandros

    Warum diskutiert Ihr überhaupt mit diesen Idioten ?
    Warum erwähnst du den Idioten?

  7. #207
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Ich diskutiere nicht darüber, ob die Griechen seit ca. 2000 v. Chr. auf dem Balkan bezeugt sind. Das sind sie, und dies ist eine gesicherte Tatsache. Es gab schon lange vorher Menschen im heutigen Griechenland, aber die waren keine Griechen. Die Unterscheidung zwischen kulturellem und ethnischem Griechen ist Schwachsinn. Dorier, Makedonen, Achäer, Boiotier, etc. teilten eine gemeinsame Sprache und Religion, und das reicht um sie als Griechen zu definieren.

    Die Kontinuität der Neugriechen mit den Griechen der Antike ist mindestens durch die Sprache gegeben. Eure Kontinuität besteht zu den Slawen die im 6. Jh.n.Chr. den Balkan besiedelten. Ihr Slawo-Mazedonier habt keine unmittelbare Kontinuität zu irgendeinem Volk der Antike.

    Heraclius
    Hab ich doch gesagt das man die nicht leugnen kann. Das Problem ist eben diese direkte Linie dir ihr ziehen wollt

    Gerade über die Sprache ist das in Bezug auf Makedonien ein Problem:


    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Gerade was Makedonien betrifft ist die Sprache ein wackeliges Argument.

    Nach dem Bevölkerungsaustausch mussten die Ansiedler diese Sprache erstmal lernen.
    Selbst GR ist bei seiner Gründung alles andere als ein "homogen griechisch sprechender Staat" gewesen ist. Slawisch, Albanisch, Türkisch, Griechisch, sind damals in GR weit verbreitet gewesen, auch die "Dialekte" wie Vlachisch, Arvanitika, Ladino, Romäisch, etc.. darf man nicht vergessen.


    Somit hat sich eure Kultur erst im 19 Jhdt. in Makedonien erst im 20 Jhdt. Richtung mehrheitlicher griechisch Sprecher entwickelt.

    Von kulturelle Nachfahren kann nur Bedingt die Rede sein.

  8. #208
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von triumf Beitrag anzeigen
    dito.
    Sei dir nicht so sicher, wenn ich mir russische Akademiker so ansehe wie die "Fyroganda" aufsaugen:

    «Докирилловская славянская письменность и дохристианская славянская культура»
    Ленинградский государственный университет имени А.С. Пушкина, г. Санкт-Петербург,
    12 – 14 мая 2008 года

    Rosetta stone – the monument of ancient Macedonian
    pre-slavic script and language

    Rosetta stone – the monument of ancient Macedonian – pre-slavic script and language.


    The first international Congress Pre-Cyrillic Slavic Written Language and Pre-Christian Slavic Culture
    The Congress took place from 12 – 14 May 2008 in St Petersburg at the Leningrad State University named after Pushkin. Over one hundred people
    attended it. They represented ten countries and fourteen Russian towns. They have made a total of ninety-two reports.

    Based on results the Congress
    Two Macedonian authors, academician Tome Bosevski and Aristotel Tentov PhD,
    presented their work at the congress regarding deciphering the text inscribed
    on the Rosetta Stone, alongside the ancient Egyptian and Greek languages, the
    so-called Demotic language, which the Macedonian scholars claim is an ancient
    Macedonian alphabet and most probably pre-Slavic.

    Based on results the Congress, its participants were decorated. Diplomas of the
    Academy of Fundamental Sciences were awarded to the principal organizers of
    the Congress: S. A. Boitsov, T. V. Maltseva, and V. N. Skvortsov. Ten best
    reports of foreign and eleven reports of domestic participants were singled out.
    Diplomas of the Russian Academy of Natural Sciences were awarded to the
    chief organizers of the Congress, V. N. Skvotsov, A. A. Tynyayev, and V. A.
    Chudinov.
    http://www.globaldialoguefoundation....recyrillic.pdf

  9. #209
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Hab ich doch gesagt das man die nicht leugnen kann. Das Problem ist eben diese direkte Linie dir ihr ziehen wollt

    Gerade über die Sprache ist das in Bezug auf Makedonien ein Problem:




    Da bin ich mit dir einverstanden. Der Wahn zum ethnisch homogenen Staat hat seit der Mitte des 18. Jh., wenn nicht schon früher dazu geführt, dass eine ganze Reihe von Dialekten und Regional- und Minderheitensprachen in Europa ausgestorben sind, respektive am aussterben sind. Ich gehe hier nicht ins Detail, weil dies den Rahmen sprengen würde. Aber Bretonisch, Elsässisch, Okzitanisch, Ladinisch, verschiedene Varianten des Niederdeutschen, Friulanisch, Moliseslawisch, Pontisch, Kretisch, usw. usf. sind nur einige Beispiele von Vielen.

    Es ist schwierig aus der heutigen "nationalen" Warte aus Rückschlüsse und Ansprüche auf die antike Geschichte zu treffen. Ihr seid nun mal keine antiken Makedonen, genauso wie die Neugriechen keine antiken Griechen sind, und die Italiener Rumänen und Spanier keine alten Römer sind. Deswegen hatte ich gestern gesagt, dass mich diese Diskussion mittlerweile richtig nervt. Sie beweist schlicht nichts. Der einzige Sinn darin ist am Ende wirklich nur die blanke Provokation.

    Heraclius

  10. #210
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Sei dir nicht so sicher, wenn ich mir russische Akademiker so ansehe wie die "Fyroganda" aufsaugen:

    «Докирилловская славянская письменность и дохристианская славянская культура»
    Ленинградский государственный университет имени А.С. Пушкина, г. Санкт-Петербург,
    12 – 14 мая 2008 года

    Rosetta stone – the monument of ancient Macedonian
    pre-slavic script and language

    Rosetta stone – the monument of ancient Macedonian – pre-slavic script and language.


    The first international Congress Pre-Cyrillic Slavic Written Language and Pre-Christian Slavic Culture
    The Congress took place from 12 – 14 May 2008 in St Petersburg at the Leningrad State University named after Pushkin. Over one hundred people
    attended it. They represented ten countries and fourteen Russian towns. They have made a total of ninety-two reports.

    Based on results the Congress
    Two Macedonian authors, academician Tome Bosevski and Aristotel Tentov PhD,
    presented their work at the congress regarding deciphering the text inscribed
    on the Rosetta Stone, alongside the ancient Egyptian and Greek languages, the
    so-called Demotic language, which the Macedonian scholars claim is an ancient
    Macedonian alphabet and most probably pre-Slavic.

    Based on results the Congress, its participants were decorated. Diplomas of the
    Academy of Fundamental Sciences were awarded to the principal organizers of
    the Congress: S. A. Boitsov, T. V. Maltseva, and V. N. Skvortsov. Ten best
    reports of foreign and eleven reports of domestic participants were singled out.
    Diplomas of the Russian Academy of Natural Sciences were awarded to the
    chief organizers of the Congress, V. N. Skvotsov, A. A. Tynyayev, and V. A.
    Chudinov.
    http://www.globaldialoguefoundation....recyrillic.pdf



    Ach Zoran, das mit dem Stein von Rosetta und deinem Link hier, ist mehr "Parawissenschaft" als was anderes. Da glaube ich eher noch an den Weihnachtsmann. Bleiben wir doch bitte seriös..

    Heraclius

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