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Infothread-Proteste in Albanien

Erstellt von DZEKO, 23.01.2011, 20:17 Uhr · 46 Antworten · 2.469 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DZEKO

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    Ausrufezeichen Infothread-Proteste in Albanien

    Google Übersetzer..

    Die US-Botschaft in Tirana wurde geschlossen wegen Bedrohung durch neue Proteste und Gewalt in ganz Albanien.

    Die Pressemitteilung erklärt, dass die Botschaft wird erwartet, dass Proteste nicht nur in Tirana fortsetzen, sondern auch in anderen Teilen des Landes, die empfohlen und ist Bewegungseinschränkung der Mitarbeiter.

    Albanische Medien haben berichtet, dass während der nächsten Tage möglich neue Proteste in diesem Land.

    Eine Gruppe von etwa 20 000 Demonstranten, die von der oppositionellen Sozialistischen Partei, die von Edi Rama Spitze, am Freitag mit Polizisten stießen geführt. In den Auseinandersetzungen wurden drei Personen getötet und mehrere verletzt wurden.

    Sozialisten versuchen, den Rücktritt von Premierminister Sali Berisha, der von Wahlbetrug bei früheren Wahlen Angeklagten vorzulegen, und fordern Neuwahlen.
    Albanija: Zbog potencijalni prijetnji zatvorena ambasada SAD-a

    24SI - Američka ambasada u Tirani zatvorena je zbog opasnosti od novih protesta i nasilja širom Albanije.

    24sata.info - Albanija: Zbog potencijalni prijetnji zatvorena ambasada SAD-a

    Anscheinend fängt die scheisse erst richtig an?

  2. #2
    Avatar von Indianer

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    warten wir doch ab was passiert.
    wir wollen doch nicht schon vorher hetzen.

  3. #3
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    warten wir doch ab was passiert.
    wir wollen doch nicht schon vorher hetzen.
    Was für hetzen, nerv wo anders.

  4. #4
    IbishKajtazi
    Dreckiges Kommunistenpack!

  5. #5
    Avatar von Solaris

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    Keine Sorge, die Amis die in Kosovo stationiert sind, werden da einmarschieren und Frieden bringen!

  6. #6
    Avatar von DZEKO

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    Albanien: Parteien setzen weiter auf Konfrontation

    Die Totenruhe nach dem "Schwarzen Freitag" währte nicht lange. Premier Berisha wehrt sich gegen Gewaltvorwürfe, die Sozialisten kündigten am Sonntag weitere Proteste gegen die Regierung an.

    Tirana/Wien/Ag./Som. Blumensträuße, abgelegt zum Gedenken an die drei Toten, häuften sich am Sonntag im Zentrum Tiranas. Doch die Totenruhe nach dem „Schwarzen Freitag“, an dem drei Menschen bei einer Anti-Regierungs-Demonstration durch Scharfschützen getötet worden waren, währte nicht lange.

    Die sozialistische Opposition, die die Demonstration am Freitag organisiert hatte, kündigte am Sonntag weitere Proteste gegen die Regierung an. Sozialistenchef Edi Rama nannte auf einer Pressekonferenz die Tötung der drei Demonstranten „ein Staatsverbrechen“, für das allein Ministerpräsident Sali Berisha verantwortlich sei.

    Berisha hingegen warf seinen Gegnern vor, einen Umsturz zu planen, und rief die Albaner für Mittwoch zu einer Gegendemonstration auf. Er forderte, die „wahren Verantwortlichen“ vor Gericht zu bringen.

    Am Freitag war es vor dem Regierungssitz im Zentrum von Tirana kurz nach Beginn einer Anti-Regierungs-Demonstration mit rund 20.000 Teilnehmern zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Polizeiangaben zufolge wurden 113 Menschen festgenommen, 117 Polizisten verletzt, 42 davon mussten im Krankenhaus bleiben. Die Rettungskräfte berichteten, dass 30 Zivilisten verletzt wurden.

    Die Behörden erklärten, dass eine Untersuchungskommission eingesetzt worden sei, um die Todesfälle aufzuklären. Die drei Todesopfer wurden am Samstag und Sonntag beigesetzt. Die Staatsanwaltschaft erließ gegen sechs Soldaten der republikanischen Garde Haftbefehle im Zusammenhang mit den Tötungen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft räumte jedoch ein, dass die Haftbefehle bis Sonntag noch nicht vollstreckt wurden.

    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.01.2011)

    Albanien: Parteien setzen weiter auf Konfrontation « DiePresse.com

  7. #7
    Ghostbrace
    Berisha ist am Chaos in den 90ern Schuld gewesen und er ist auch wieder Schuld.

    Nach seinem Rücktritt '97 begannen Verbesserung einzusetzen und so wird es auch wieder sein.

  8. #8
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Ghostbrace Beitrag anzeigen
    Berisha ist am Chaos in den 90ern Schuld gewesen und er ist auch wieder Schuld.

    Nach seinem Rücktritt '97 begannen Verbesserung einzusetzen und so wird es auch wieder sein.
    Ich dachte Berisha wäre der wo alles aufgebaut hat und rama der Rückständige?

  9. #9
    Beogradjanin
    Ist mir relativ egal..

  10. #10
    Avatar von DZEKO

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    Wir oder der Teufel

    Ein zweites Tunis bahnt sich in Albaniens Hauptstadt Tirana, wo am Freitag drei Demonstranten erschossen wurden, nicht an. Es ist viel schlimmer: Die Demokratie, die die Tunesier sich erkämpfen, haben die Albaner schon. Es kann nur niemand etwas mit ihr anfangen.

    Seit dem Ende der brutalen kommunistischen Diktatur stehen sich in Albanien zwei Parteien in unversöhnlichem Hass gegenüber: die "Demokraten" und die "Sozialisten". Programmatische Unterschiede zwischen beiden sind kaum auszumachen. Du oder ich - das ist die einzige Frage, um die sie streiten. Ein Verdrängungswettbewerb. Kein Wahlsieg seit 1992, den die jeweils unterlegene Partei anstandslos anerkannt hätte - und keine Wahl, die nicht irgendwie manipuliert worden wäre.

    Die Korruption im Lande, gegen die in diesen Tagen so gewalttätig demonstriert wird, ist bloß ein willkommener Anlass für eine neue Runde im permanenten Endkampf. Doch ein Machtwechsel wird dem Problem nicht beikommen, denn als die sozialistische Opposition noch an der Macht war, ging es nicht weniger korrupt zu. Neu ist nur die Dreistigkeit, mit der die jetzige, "demokratische" Mehrheit ihre eigene Korruption leugnet. In Wahrheit ist die Todfeindschaft der Parteien kein Mittel gegen die Korruption - sie ist vielmehr ihr Humus: Man muss schon deshalb Aufträge und Positionen an Parteifreunde vergeben, weil sonst der Teufel höchstpersönlich zum Zuge käme.

    Wir oder der Teufel - Kommentare - derStandard.at

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