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Die Internationale

Erstellt von Grasdackel, 11.01.2007, 23:26 Uhr · 91 Antworten · 3.408 Aufrufe

  1. #51

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    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Vergiss doch mal diese Klischees aus der Vorkriegszeit. Der Kapitalismus hat sich auch gewandelt: Er basiert auf einem System und nicht auf ein paar fetten reichen Individuen, die man nur an die Wand stellen braucht weil danach von selber das kommunistische Paradies kommt...
    So meinte ich das auch nicht. Ich wollte damit sagen, dass Kommunisten oder meinetwegen Linksradikale heute keine Gefahr darstellen. Weils grob gesagt nur ein paar Jugendliche sind, um deren Tiraden sich niemand schert.

  2. #52

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    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    So meinte ich das auch nicht. Ich wollte damit sagen, dass Kommunisten oder meinetwegen Linksradikale heute keine Gefahr darstellen. Weils grob gesagt nur ein paar Jugendliche sind, um deren Tiraden sich niemand schert.

    Ich glaube nur ein kleiner Prozentsatz der hier anwesenden sin jugendlichen.
    Die meisten hier haben Jobs für die sich mancher inländer zu schade war.

  3. #53

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Ich habe seit etlichen Jahren eine Bürojob. Auch hatte ich meine Ausbildung als Bürokaufmann in einem Büro.
    Aber, hatte ich auch damals nach meiner Arbeitszeit als Lehrling in der Firma Kaffee geröstet, auch am Sonntag. Der Rohkaffe war in Säcken zu 50kg abgefüllt, die ich schleppen musste. Ich sah' es nicht als Ausbeutung, weil ich es freiwillig gemacht habe und dafür auch entsprechend bezahlt wurde. Wenn Not am Mann war, dann half ich auch die Waggons zu entladen, wo die Ware kaum auf Paletten angekommen ist.
    Bevor ich einen Job im Büro hatte, war ich über 4 Jahre Tankwart, 13-16 Stunden am Tag und oft 7x die Woche. Nach dem Wechsel zu einem (damals bekannt als soziales Unternehmen) internationalen Konzern, habe ich als Arbeiter angefangen. 3 Schichtbetrieb und ca. 15-30 Tonnen täglich händisch abschlichten.
    Da fällt mir ja noch meine Kindheit ein, wo ich bei der Ernte geholfen habe, bei 30 Grad mit der Sense die Felder abmähen. Oder in den Winterferien im Wald Holz einbringen bei minus 10 Grad.
    Ich gönne jedem Unternehmen gute Gewinne, nur sollte auch die Belegschaft davon profitieren, egal ob Arbeiter oder Bürohengst, denn nur als gutes Team erwirtschaftet man auch gute Gewinne.
    In so Publikationen wie gut ein Unternehmen doch ist, lese ich etwas von 17% Ebitda (vereinfacht: Gewinn vor Steuern vom Umsatz). Ist ja gewaltig, dann schlage ich eine Zeitung auf und lese, dass dieses Unternehmen 10% der Belegschaft abbauen will "um für die anstehenden Herausforderungen" besser gerüstet zu sein. Da bekomme ich einen ganz dicken Hals, auch wenn ich mich wie ein Kommunist anhöre, dann würde ich die zuständigen Chairman's und CEO's am liebsten auf den Eiern aufhängen.
    Ja, aber das hört sich auch schon eher nach Gusenbauer an und weniger nach Thälmann. Auf solche Anliegen hab ich mich auch nicht bezogen, darüber kann man ja reden.

  4. #54

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    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Ich glaube nur ein kleiner Prozentsatz der hier anwesenden sin jugendlichen.
    Die meisten hier haben Jobs für die sich mancher inländer zu schade war.
    Ich dachte Lala studiert. Und die Geschichte mit dem Toilettenputzen bei McDonalds glaube ich ehrlich gesagt nicht so recht.

  5. #55
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Ja, aber das hört sich auch schon eher nach Gusenbauer an und weniger nach Thälmann. Auf solche Anliegen hab ich mich auch nicht bezogen, darüber kann man ja reden.
    Man kann über alles Reden
    Mein Vater hat es vorgezogen in Österreich als Hilfsarbeiter zu schuften, als Funktionär bei der KPJ zu sein, weil er so den Kommunismus nicht gesehen hat wie die Parteibonzen.
    Ein CEO erhält einen Bonus von 5 Mio Dollar zu seinem fetten Gehalt, weil er einige Abteilungen "ausgelagert" hat und langjährige Mitarbeiter auf die Strasse gesetzt hat.
    Da stimm' ich doch gleich die Internationale an

  6. #56

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    16.107
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Ich dachte Lala studiert. Und die Geschichte mit dem Toilettenputzen bei McDonalds glaube ich ehrlich gesagt nicht so recht.

    Glaubst du die Putzen sich von selbst?

  7. #57
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    In so Publikationen wie gut ein Unternehmen doch ist, lese ich etwas von 17% Ebitda (vereinfacht: Gewinn vor Steuern vom Umsatz). Ist ja gewaltig, dann schlage ich eine Zeitung auf und lese, dass dieses Unternehmen 10% der Belegschaft abbauen will "um für die anstehenden Herausforderungen" besser gerüstet zu sein. Da bekomme ich einen ganz dicken Hals, auch wenn ich mich wie ein Kommunist anhöre, dann würde ich die zuständigen Chairman's und CEO's am liebsten auf den Eiern aufhängen.
    So isses!

  8. #58
    Lopov
    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Ich habe seit etlichen Jahren eine Bürojob. Auch hatte ich meine Ausbildung als Bürokaufmann in einem Büro.
    Aber, hatte ich auch damals nach meiner Arbeitszeit als Lehrling in der Firma Kaffee geröstet, auch am Sonntag. Der Rohkaffe war in Säcken zu 50kg abgefüllt, die ich schleppen musste. Ich sah' es nicht als Ausbeutung, weil ich es freiwillig gemacht habe und dafür auch entsprechend bezahlt wurde. Wenn Not am Mann war, dann half ich auch die Waggons zu entladen, wo die Ware kaum auf Paletten angekommen ist.
    Bevor ich einen Job im Büro hatte, war ich über 4 Jahre Tankwart, 13-16 Stunden am Tag und oft 7x die Woche. Nach dem Wechsel zu einem (damals bekannt als soziales Unternehmen) internationalen Konzern, habe ich als Arbeiter angefangen. 3 Schichtbetrieb und ca. 15-30 Tonnen täglich händisch abschlichten.
    Da fällt mir ja noch meine Kindheit ein, wo ich bei der Ernte geholfen habe, bei 30 Grad mit der Sense die Felder abmähen. Oder in den Winterferien im Wald Holz einbringen bei minus 10 Grad.
    Ich gönne jedem Unternehmen gute Gewinne, nur sollte auch die Belegschaft davon profitieren, egal ob Arbeiter oder Bürohengst, denn nur als gutes Team erwirtschaftet man auch gute Gewinne.
    In so Publikationen wie gut ein Unternehmen doch ist, lese ich etwas von 17% Ebitda (vereinfacht: Gewinn vor Steuern vom Umsatz). Ist ja gewaltig, dann schlage ich eine Zeitung auf und lese, dass dieses Unternehmen 10% der Belegschaft abbauen will "um für die anstehenden Herausforderungen" besser gerüstet zu sein. Da bekomme ich einen ganz dicken Hals, auch wenn ich mich wie ein Kommunist anhöre, dann würde ich die zuständigen Chairman's und CEO's am liebsten auf den Eiern aufhängen.
    ivo, rot bis in den tod

  9. #59

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Man kann über alles Reden
    Mein Vater hat es vorgezogen in Österreich als Hilfsarbeiter zu schuften, als Funktionär bei der KPJ zu sein, weil er so den Kommunismus nicht gesehen hat wie die Parteibonzen.
    Ein CEO erhält einen Bonus von 5 Mio Dollar zu seinem fetten Gehalt, weil er einige Abteilungen "ausgelagert" hat und langjährige Mitarbeiter auf die Strasse gesetzt hat.
    Da stimm' ich doch gleich die Internationale an
    Wobei die Arbeitslosenrate in Österreich recht niedrig ist.

  10. #60
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    So meinte ich das auch nicht. Ich wollte damit sagen, dass Kommunisten oder meinetwegen Linksradikale heute keine Gefahr darstellen. Weils grob gesagt nur ein paar Jugendliche sind, um deren Tiraden sich niemand schert.
    Ja, leider. Das System läuft immer noch gut -- für die Reichen, oder sagen wir: für die Kreise, die von diesem System profitieren.
    Aber wenn's so weitergeht, wie in den letzten Jahren verstärkt, dann gibt's in der Bevölkerung vielleicht auch einen Umschwung, den die Politik nicht mehr ignorieren kann.
    In Deutschland hat sich nicht umsonst diese neue Linkspartei formiert, die auch außerhalb der alten PDS-Hochburgen im Osten an Bedeutung zunimmt.
    Die radikale Linke ist zwar schwach und gespalten, aber daß sie nur aus ein paar romantisierenden Pennälern besteht, ist auch wieder nicht wahr.

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