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Interview mit General Heinz Loquai: Kosovo Krieg illegal

Erstellt von lupo-de-mare, 23.07.2005, 13:00 Uhr · 6 Antworten · 3.737 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

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    Interview mit General Heinz Loquai: Kosovo Krieg illegal

    Der Deutche General Heinz Loquai, ist einer der wichigsten Zeugen und Experten, welche die Deutsche Regierung damals vor diesem illegalen Krieg und der Inzenierung von Kriegs Gründen warnte.

    Interview mit Heinz Loquai
    26.03.2004
    KÖLN
    Über die Entwicklung im Kosovo sprach german-foreign-policy.com mit Brigadegeneral a.D. der Bundeswehr Heinz Loquai. Loquai arbeitete von 1995 bis 1999 bei der deutschen OSZE-Vertretung in Wien, wo er auch für den Balkan zuständig war.
    german-foreign-policy.com : Seit dem Krieg gegen Jugoslawien sind mehrere hunderttausend Menschen aus dem Kosovo vertrieben worden, in der vergangenen Woche kam es zu pogromartigen Attacken gegen Serben und serbische Einrichtungen mit fast 30 Todesopfern. Wie beurteilen Sie das inzwischen fünfjährige Besatzungsregime?

    Loquai : Das Besatzungsregime, oder sagen wir die UNO-Verwaltung, hat relativ wenig erreicht. Es ist nicht gelungen, die über 200.000 serbischen Flüchtlinge und Vertriebenen - unter den Flüchtlingen waren ja auch Roma und andere Minderheiten - wieder zurückzuholen bzw. ein Umfeld zu schaffen, in das sie ohne Angst und Furcht zurückkommen können und wollen. Das, was wir jetzt erlebt haben, dieser Ausbruch von Hass und Gewalt, ist im Grunde genommen auch eine Konsequenz des Krieges von 1999. Ich erinnere mich an einen Ausspruch des ermordeten serbischen Ministerpräsidenten Djindjic, der sagte: ,,Vor dem Krieg war eine normale multiethnische Gesellschaft im Kosovo wenigstens vorstellbar, heute kann man nicht einmal mehr darauf hoffen." Seit dem Ende des Krieges sind nicht einmal fünf Jahre vergangen. Das ist natürlich auch eine extrem kurze Zeit für eine Befriedung.

    german-foreign-policy.com : Der Krieg wurde unter dem Vorwand geführt, die jugoslawische Regierung plane einen Völkermord an ihren albanisch sprechenden Bürgern. Entsprach dies nach Ihrer Kenntnis den Tatsachen?

    Loquai : Es wurde nicht nur gesagt, dass die jugoslawische Regierung einen Völkermord plane, sondern dass sie ihn schon verübe. Abgeordnete des Bundestages und Mitglieder der deutschen Regierung haben ja zur Rechtfertigung des NATO-Krieges behauptet, man müsse wegen eines Völkermordes an den Kosovo-Albanern militärisch eingreifen. Das war natürlich eine maßlose Übertreibung. Wenn man auf den Irak-Krieg blickt, dann kann man heute sagen, dass die angeblichen Massenvernichtungswaffen des Irak für den amerikanischen Präsidenten Bush das waren, was für die deutsche Regierung die so genannte humanitäre Katastrophe war ­ Übertreibungen, Manipulation der Wahrheit und Lügen, um einen Kriegsanlass zu finden und einen Krieg zu rechtfertigen.

    Ich möchte nur zwei kompetente Quellen anführen, die kurz vor Beginn des Krieges gegen Jugoslawien die Lage im Kosovo beurteilten. Die OSZE, die mit 1.500 Beobachtern im gesamten Kosovo präsent war, hat die Lage am 18. oder 19. März, also nur wenige Tage vor Kriegsbeginn, so zusammengefasst: ,,Die Lage über die ganze Provinz hinweg bleibt angespannt, aber ruhig." Und die Nachrichtenexperten des deutschen Verteidigungsministeriums haben noch am 23. März, einen Tag vor Beginn des Krieges, festgestellt: ,,Tendenzen zu ethnischen Säuberungen sind weiterhin nicht zu erkennen." Das war die Situation, die dann Scharping und Fischer mit dem Holocaust, mit dem Mord an sechs Millionen Juden, verglichen haben.

    german-foreign-policy.com : Der Krieg beruhte auf einem fingierten Vorwand und war also Ihrer Auffassung nach völkerrechtswidrig?

    Loquai : Der Krieg war illegal, d. h. völkerrechtswidrig. Es gab kein Mandat des UNO-Sicherheitsrats, Jugoslawien hatte auch keinen NATO-Staat angegriffen. Das hat auch eine hochrangige Kommission unter dem schwedischen Ministerpräsidenten Persson festgestellt. Doch diese Kommission kam auch zu dem Ergebnis, der Krieg sei legitim gewesen wegen der massiven Menschenrechtsverletzungen. Es gab natürlich Gewalt, Vertreibungen und massive Menschenrechtsverletzungen. Das Auswärtige Amt stellte am 19. März fest: Von Flucht, Vertreibung und Zerstörung im Kosovo sind alle dort lebenden Bevölkerungsgruppen gleichermaßen betroffen. Es herrschte also ein Bürgerkrieg. Der Krieg der NATO richtete sich einseitig nur gegen eine Bürgerkriegspartei, nämlich gegen Jugoslawien. Und der Krieg leitete die wirkliche humanitäre Katastrophe erst ein. Zu Beginn des Krieges gab es in den Nachbarländern 70.000 Flüchtlinge aus dem Kosovo, zum Ende des Krieges waren es etwa 800.000.

    german-foreign-policy.com : Das Centrum für angewandte Politikforschung von Werner Weidenfeld schlägt vor, den Kosovo von Serbien abzuspalten und unter direkte UN-Verwaltung zu stellen. Lief die deutsche Jugoslawien-Politik nicht von Anfang an darauf hinaus?

    Loquai : Also, wissen Sie - wenn ich mir anschaue, was jetzt angesichts der Gewalt an Vorschlägen kommt, dann würde ich mir wünschen, dass die Leute, die solche Vorschläge machen, sich noch einmal die UNO-Resolution 1244 vom 10. Juni 1999 anschauen. Denn man kann ja nicht ganz plötzlich, nur weil Gewalt ausgeübt worden ist, eine damals eingeschlagene Politik zur Befriedung des Kosovo über den Haufen werfen. Das würde ja bedeuten, dass die Gewalttäter ihre Ziele erreichen. Ich kann auch nicht sehen, was der von Ihnen erwähnte Vorschlag bewirken soll. Der jüngste Ausbruch der Gewalt wurde ja wohl nicht von Serbien aus inszeniert. Faktisch ist Kosovo doch unter eine UN-Verwaltung gestellt. Doch die Art und Weise, wie diese Verwaltung ausgeführt wird, ist ein Teil des Problems.

    In der UNO-Resolution steht ganz eindeutig, was zu geschehen hat, nämlich: Alle Flüchtlinge müssen zurückkehren. Über 200.000 Serben warten auf diese Rückkehr. Außerdem steht dort: Die NATO-Truppe müsse ein sicheres Umfeld schaffen. Das ist ihr offenbar noch nicht gelungen. Das heißt, bevor man jetzt etwas völlig Neues macht und Teilungspläne auf den Tisch legt, sollte die UNO-Verwaltung erst einmal das erreichen, was aufgrund einer UNO-Resolution ihre Aufgabe ist.

    Es müsste auch geschehen, was in jedem geordneten Staatswesen eigentlich selbstverständlich ist: Die Gewalttäter und insbesondere die Rädelsführer müssen dingfest gemacht und vor Gericht gestellt werden. Das heißt, man muss dort Recht und Ordnung schaffen. Dies ist Aufgabe der UN-Vewaltung und der inzwischen aufgebauten Verwaltung im Kosovo. Der bisher laxe Umgang mit Gewalttätern war möglicherweise eine der Ursachen für den Ausbruch der Gewalt.

    Ich bin auch der Auffassung, dass die internationale Gemeinschaft zu ihren langjährigen Grundsätzen steht. Seit mehr als zehn Jahren war die Vorgabe für den Status des Kosovo: Bewahren der Souveränität und territorialen Unversehrtheit der Bundesrepublik Jugoslawien (und ihres Rechtsnachfolgers) und substantielle Selbstverwaltung für das Kosovo. Dies sollten auch weiterhin die Markierungen für zukünftige Gespräche über den Status des Kosovo sein.

    Lassen Sie mich noch das hinzufügen: Die Mehrzahl der Menschen im Kosovo interessiert der sogenannte Status relativ wenig. Sie wollen endlich nach Jahren der Unterdrückung und Gewalt mit ihren Familien sicher in Frieden leben, sie wollen Arbeit und Brot und ein sicheres Dach über dem Kopf. Die jetzige Situation wurde geschaffen durch organisierte Gewalt und wurde getragen von Gewalttätern, die rücksichtslos ihre politischen Ziele mit Gewalt erreichen wollen.

    german-foreign-policy.com : In Ihrem letzten Buch haben Sie den ohne UN-Mandat geführten Überfall auf Jugoslawien als schweren Schlag gegen die ,,multilaterale Konfliktsteuerung mit nichtmilitärischen Mitteln" bezeichnet. Sehen Sie Ihre Einschätzung durch die aktuelle globale Entwicklung bestätigt?

    Loquai : Ja - eigentlich schon. Insbesondere natürlich im Irak. Der Motor des Krieges gegen den Irak und des Krieges gegen Jugoslawien waren die USA. Sie drängten mit Unterstützung besonders williger Länder auf eine Lösung des Problems durch Krieg und ließen nichtkriegerischen diplomatischen Lösungen kaum Chancen. Diese beiden Präzendenzfälle waren ein schwerer Schlag gegen eine Politik der multilateralen Konfliktsteuerung mit nichtmilitärischen Mitteln. Dass die derzeitige US-Regierung von einer solchen Politik nichts hält, hat sie mehrfach bewiesen. Von der Bundesregierung hört man ja zur Rüstungskontrolle allenfalls noch Lippenbekenntnisse.

    german-foreign-policy.com : Berlin hat sich am Überfall auf Jugoslawien beteiligt. Trägt die deutsche Regierung eine Mitverantwortung für die von Ihnen skizzierte globale Entwicklung?

    Loquai : Ja selbstverständlich! Die Bundesregierung war in dieser Hinsicht nicht nur Getriebener, sondern aktiver Gestalter.

    german-foreign-policy.com : Wie würden Sie - in wenigen Worten - die deutsche Außenpolitik gegenüber dem Kosovo charakterisieren?

    Loquai : Zeitweise völlig einseitig antiserbisch bzw. antijugoslawisch und im Gleichschritt mit den USA. Im ganzen unstetig, zu viel Taktik, zu wenig langfristige Strategie.

    Heinz Loquai, Brigadegeneral a.D. der deutschen Bundeswehr, ausgebildet zum Generalstabsoffizier. Nach Lehrtätigkeit an der Führungsakademie der Bundeswehr arbeitete er von 1980 bis 1989 im Verteidigungsministerium und bei der NATO auf dem Gebiet

    e der Militärpolitik, 1995 bis 1999 bei der deutschen OSZE-Vertretung in Wien, wo er auch für den Balkan zuständig war.
    http://www.german-foreign-policy.com...2004/42052.php

  2. #2
    Sehr guter Beitrag!

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Jastreb
    Sehr guter Beitrag!
    Heinz Loquai ist vor allem ein sehr berühmter Deutscher General. Er warnte rechtzeitig Kriegs Kanzler Schröder, denn er war ja OSCE Beobachter vor Ort.

    Polnische und andere Beobachter berichteten damals schon in 1998, über die Bin Laden Ausbildungs Lager in Nord Albanien, wo auch SAS, US Delta Force Leute Islamische Terroristen der UCK, Tschetschenische und Andere zusammen mit Afghanistan Veteranen ausbildeten.

  4. #4

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    Es gab natürlich Gewalt, Vertreibungen und massive Menschenrechtsverletzungen.
    Und das würden sie wieder versuchen , falls Kosovo wieder unter serbischer Hoheit gerät....

    Nein Danke, darauf kann sich Kosova nicht einlassen. Auf weiteres Blutvergiessen von Unschuldigen Zivilisten ist Kosova nicht scharf.

  5. #5

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    Uebrigens kam auf PBS (amerikanischer Sender) die Reportage The Brooklyn Conection von Klaartje Quirijns und wie die Albaner aus den USA Waffen nach Kosovo und Albanien schmugeln....Ebenso wurde die Rolle von Krasniqi in den letzten Wahlen durchleutet...Er hat mit dem Geld Kerry unterstuetzt...

    Uebrigens gilt PBS mehrheitlich als eines der Sprachrohre der DNC (Democrats)...Sie wollten mit dem Streifen, darauf aufmerksam machen, wie einfach man in den Staaten Waffen besorgen kann...

    Wie dumm, dass dieser Bericht jetzt nach hinten gegangen ist und schwere Beschuldigungen wegen illegalem Waffenhandel und Wahlgeld an die albanische Lobby als auch die DNC ausgelegt wird.

    Eine Klage ist in Vorbereitung und wird maechtig fuer Wind hier in den Staaten sorgen....

  6. #6
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Partibrejker
    Uebrigens kam auf PBS (amerikanischer Sender) die Reportage The Brooklyn Conection von Klaartje Quirijns und wie die Albaner aus den USA Waffen nach Kosovo und Albanien schmugeln....Ebenso wurde die Rolle von Krasniqi in den letzten Wahlen durchleutet...Er hat mit dem Geld Kerry unterstuetzt...

    Uebrigens gilt PBS mehrheitlich als eines der Sprachrohre der DNC (Democrats)...Sie wollten mit dem Streifen, darauf aufmerksam machen, wie einfach man in den Staaten Waffen besorgen kann...

    Wie dumm, dass dieser Bericht jetzt nach hinten gegangen ist und schwere Beschuldigungen wegen illegalem Waffenhandel und Wahlgeld an die albanische Lobby als auch die DNC ausgelegt wird.

    Eine Klage ist in Vorbereitung und wird maechtig fuer Wind hier in den Staaten sorgen....
    Der in Haft sitzende US Kongress Abgeordnete James Traficant, wurde damals Anfang Mai 1999 in Albanien festgenommen und u.a. wegen Waffen Schmuggels aus Albanien ausgewiesen.

    James Traficant war und ist einer der wichtigsten Leute des AACL wie bekannt ist.

    US Scharfschützen Gewehre wurden mit einem Container u.a. Anfang September 1998, über Rhinas nach Albanien gebracht und die Weiterleitung durch den SHIS Chef Fatos Klosi ist gut dokumentiert und sogar Gerichts anhängig in Albanien gewesen.

    AACL www.aacl.com ist einer der wichtigsten Bin Laden Unterstützer vor Ort gewesen und finanzierte die Terror Camps des Islamischen Terrors in Nord Albanien.

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

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    Es gab keinen Völkermord im Kosovo, wie erneut ein hoher Canadischer Offizier feststellt, der auch für die UN Polizei im Kosovo arbeitete.

    No evidence of genocide or ethnic cleansing in Kosovo

    by Rollie Keith

    July 2, 2005
    CKCU Toronto

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    ROLLIE KEITH ­ CANADIAN POLITICIAN OF INTEGRITY Ottawa, June 20, 2005 By Boba Borojevic, CKCU 93.1 FM


    Rollie Keith, the retired Canadian military officer who served as a OSCE ­ Kosovo Verification Mission observer in Kosovo in the 1990s said he never saw any evidence of genocide or ethnic cleansing involving Slobodan Milosevic and Serbian forces in Kosovo and Metohija.

    The 69-year-old Keith, who is a historian, met former Serbian president Slobodan Milosevic while he served as a OSCE observer in Kosovo in the 1990s. And he testified as a defense witness at Milosevic's trial at The Hague late 2004.

    Why did you agreed to testify at the trial?

    It was very clear to me that what took place in Yugoslavia in 1999 with the NATO invention along with Canada was not justified by the events on the ground that I was witnessing. As I wrote at that time, I said this was a frailer of diplomacy and it was wrong to make war on a nation that was struggling to deal with the insurrection and the problems that were inherited as ethnic diversity. As consequence of that I wrote and spoke out six years ago against the NATO war. When I was asked to participate in the defense of Mr. Milosevic I agreed to that. I have never stated privately nor publicly on the guilt nor innocence on the charges brought about against former president Milosevic. But, I did agree to testify on behalf of truth and justices, because I did not see that the precepts of the trial based on the charges of genocide and ethnic cleansing in order constituent parts of Yugoslavia and Kosovo were correct.

    How do you explain discrepancy between your reporting from the ground in Kosovo and the mainstream media and some NGOs?

    That is a very good question. That is the background to why I spoke out and wrote and continue to believe that we acted incorrectly; that is the West and Canada and NATO in particular. The mainstream media and many of the human rights NGOs picked up on the theme of what I thing is a simplicity of black and white; good and evil. In that the Serbian state, than led by the former president Slobodan Milosevic, was all bad and others were apparently the victims of that. What I witnessed and what was very clear to me in my few months in Kosovo in the spring of 1999, that there was an armed insurrection-taking place. It had peaked, I guess, in summer of 1998 and then under international pressure subsided, which led of coarse to the insurrection of the Organisation for Security and Co-operation in Europe (OSCE)­ Kosovo verification mission, of which I volunteered and played a part in. What we witnessed and what I witnessed specially in the area around Kosovo polje, was the agreement that had been agreed to in 1998, and that Mr. Milosevic had agreed to as well, to pool back the Serbian and Yugoslavian military and the Serbian MUT, the Serbian paramilitary police and the Kosovo Liberation Army or UCK of coarse were supposed to stay where they were. And this was not happening. They (UCK) were carrying out series of ambushed, kidnappings, killings. But, there were others who were retaliating as well. So, both sides were initiating incidents. In my area, it was my appreciation, and based what I was witnessing and what I was hearing that the majority of troubles were initiated by UCK. It appeared to me and it proved to be true that they were purposely trying to initiate a state crackdown that would justify in their opinion and international intervention by the NATO forces or the others. The discrepancy (in reporting between the mainstream media), is because they in my opinion, picked up on story that they did not realized there were two sides and it was much complicated than they wrote at the time, from the reality that was taken place on the ground which is what I just described, as I witnessed in.

    Take for instance the Racak incident. I was not on the ground at Racak right at that time, but I was close by few weeks after. I heard the accounts of the people who were there. And of coarse we know the Finish forensic study left a lot of questions unanswered, in that this did not appeared to be a crime other than the insurrection that left number of fighters dead and perhaps a few others. But it certainly was not an incident, and history can justify, leading to an armed aggression against a sovereign state.

    Is it correct that there was no ethnic cleansing on a mass scale, some "100.000 fleeing or being ethnically cleansed" as reported by the mainstream media, prior to the NATO attack?

    That is absolutely correct. In fact the UNHCR, that was on the ground, did not report one external refugee leaving Kosovo prior to the NATO attack. Now, what was happening internally, as I have acknowledged and witnessed, as the fighting intensified, there were internal refugees that were moving around to stay out of the battle, which would happen in any type of internal conflict. But I did not see and I did not hear of any planned state sponsored program of ethnic cleansing that took place in the area of Kosovo Polje and surrounding area west of Pristina that I could at all justified as ethnic cleansing. No.

    How would you classify the UCK at that time?

    I classified the UCK that I encountered as two forces. In the primary Albanian ethnic villages, in the rural areas, there were, what I would refer to as home guards. These were young men armed with the variety of weapons, some modern some rather antiques, shot guns ect., for the local security as they saw it. And there were the formed UCK forces. These were not the major UCK forces that were in my area. But they were a bunch of young men, led by what appeared to be a fairly well organized cadre. Who in turn when I questioned what they had been doing and what they aim were, they always said they would have to refer to higher authority. So, it was a law level of conflict area in Kosovo at that time, but we had our share of fighting and ambushes some of which I was a participant in. It appeared to me that the UCK were not cooperative to us, as cooperative as the police and the Serbian and Yugoslav authorities, but were trying to provoke a response from the government authorities to justified international intervention to serve their interests. I think that history has shown that this judgment was correct.

    http://globalresearch.ca/index.php?c...&articleId=625

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