Valentin Inzko (Foto: cvrcak1)





[IMG]file:///C:/Users/Anko/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-3.jpg[/IMG][IMG]file:///C:/Users/Anko/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-1.jpg[/IMG] [IMG]file:///C:/Users/Anko/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-2.jpg[/IMG][IMG]file:///C:/Users/Anko/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.jpg[/IMG]Sonderbeauftragter für Bosnien-Herzegowina, Valentin Inzko, hat den Kurs von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel bei der EU-Erweiterung kritisiert

HLUBOKÁ NAD VLTAVOU - "Es gibt eine gewisse Balkan- und Erweiterungsmüdigkeit in gewissen Hauptstädten", sagte der Österreicher am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit Blick auf die Haltung der CDU. Den Balkan-Ländern dürfe nicht die Beitrittsperspektive genommen werden, forderte Inzko am Rande des EU-Außenministertreffens nahe dem tschechischen Budweis.

<h3>erkels jüngste Äußerungen seien auch durch die Bundestagswahlen motiviert, sagte Inzko, der seit März Sonderbeauftrager der Europäischen Union in Bosnien ist und zugleich Hoher Repräsentant der Vereinten Nationen. Merkel hatte vor rund zwei Wochen das Europawahlprogramm der CDU vorgestellt, wonach vorerst nur noch Kroatien in die EU aufgenommen werden soll. Damit wären Länder wie Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien und Mazedonien außen vor.

"Diese Länder sind europäische Länder, die Menschen sind Europäer, und sie verdienen eine europäische Zukunft", sagte Inzko. Bosnien-Herzegowina muss nach Ansicht des Sonderbeauftragten allerdings noch einige Nachholarbeit bis zu einem möglichen EU-Beitritt leisten. Grund seien vor allem die weiter bestehenden Spannungen zwischen den Volksgruppen der bosnisch-serbischen Teilrepublik und der muslimisch-kroatischen Föderation, sagte er.

Zugleich räumte der 59-Jährige ein, den Bürgern sei die immer größer werdende EU nicht leicht zu vermitteln. "In der Wirtschaftskrise wünschte sich die Bevölkerung manchmal, dass die Erweiterung nicht so schnell fortschreitet." Eine Bremswirkung entfalten laut Inzko aber auch die Verzögerungen bei der EU-Reform. Wenn Europa von derzeit 27 auf 30 Länder oder mehr anwachse, müsse es ein vereinfachtes Entscheidungsverfahren geben, sagte er. Das Inkrafttreten des EU-Reformvertrags von Lissabon ist wegen der Krise in Tschechien gefährdet. (AFP/red.) </h3>


Inzko kritisiert Merkel: Vorwurf der 'Erweiterungsmüdigkeit'

2 Tage im Amt und schon greift er Merkel an