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IRAN KANN BALKAN ANGREIFEN

Erstellt von cro_Kralj_Zvonimir, 01.03.2007, 21:21 Uhr · 52 Antworten · 2.259 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von thatz_me

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    Zitat Zitat von Slo_Power
    Zitat Zitat von thatz_me
    Zitat Zitat von Slo_Power
    und was hätte eine atombombe auf den iran für eine nachfolge für alle nachbarländer?
    Massensterben und zwar nicht nur in den Nachbarländern...
    wie wo?

    erzähl mal bitte,kenne mich mit atombomben kaum aus
    Also ganz einfach. Die Atombombe ist ja mit Uran 235 gefüllt. Bei einer Kettenreation kommt es zur Explosion. Bei der Explosion werden natürlich radioaktive Strahlen frei. Die Halbwertszeit bei Uran 235 beträgt 704 Millionen Jahre dh. dass erst nach 704 Millionen Jahre die Intensität dieser Strahlen um die Hälfte nachlässt. Dann wieder 704 Millionen Jahre usw...diese Strahlen sind extrem krebserregend.
    Bei der Explosion einer heutigen Atombombe würde sich eine radioaktive Wolke bilden und dann wäre es eine Frage des Pechs wenn sie erwischt.

    Nur mal so eine Randinfo nebenbei: bei der Atombombenexplosion von Hiroshima kamen 110.000 Menschen an den Folgen der freigesetzten radioaktiven Strahlung ums Leben. Die heutigen Atombomben sind bis zu 400 mal stärker als die Hiroshimabombe...die fatalen Folgen kannst du dir ja denken...

  2. #32
    Avatar von Südslawe

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    welche länder wären betroffen wenn der iran gebombt würde?

  3. #33
    Avatar von thatz_me

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    Zitat Zitat von Slo_Power
    welche länder wären betroffen wenn der iran gebombt würde?
    Im Prinzip alle. Wenn sich diese Wolke bilden würde dann wäre es vom Wind abhängig wohin er sie bläst.

    Aber ich glaub wohl eher kaum, dass die USA eine Atombombe auf den Iran abfeuern würden.

  4. #34
    Crane
    Hmm.. also naja ich kenne mich mit Atomreaktoren halbwegs aus und weiss was in einer Atombombe ungefaher vor sich geht. Es ist nicht ganz so einfach.

    Also Atombombe ist nicht gleich Atombombe.
    Genaugenommen sieht es so aus, eine Atombombe ist in ihrer Staerke begrenzt. Diese Grenze wird durch die "kritische Masse" festgelegt. Hat man eine Urankugel bestehend aus dem Uranisotop 235, dass in der Natur sehr selten ist, die schwerer ist als 50kg. Dann kann es passieren, dass diese von selbst in die Luft fliegt, deshalb kann man Atombomben nicht groesser bauen.
    Die Auswirkungen einer solchen Bombe waeren ungefaehr so wie in Hiroshima, d.h. die Todeszone hat nur einige hundert Meter bis einen Kilometer. Menschen weiter entfernt, in einem Radius bis zu 20 Kilometer sterben an den Nachwirkungen. (Entweder Braende, einstuerzende Haeuser oder an "Strahlenbrand" oder Krebs durch die erhoehte Strahlung.
    Nun gibt es schon laenger etwas neueres. Die sog. Wasserstoffbombe (H-Bombe). Der Name ist im Grunde ein Fehler. Man wollte eine H-Bombe zwar bauen, hat es aber nicht geschafft und stattdessen die Atombombe weiter verbessert. Die H-Bombe, die von den amerikanern eingesetzt werden wuerde, hat keine natuerliche Grenze. Sie kann so stark gebaut werden, wie einem gerade Material zur Verfuegung steht. Jedoch gibt es keine Bombe, die ganze Kontinente wegsprengen kann. Stattdessen baut man viele "kleinere", die ein Land Flaechendeckend zertsoeren koennen. Je nachdem ob wichtige Ziele an den Grenzen eines Landes liegen oder nicht kommen Nachbarstaaten ebenfalls zu Schade. Der schaedliche Radius duerfte bei hoechstens 200 km liegen. Da niemand genau weiss, welche Bomben die USA besitzt und einsetzen wuerde koennte der Wert natuerlich auch hoeher oder niedriger ausfallen. Tatsaechlich sollten die Bombem heute ungeafehr 100 mal Hiroshima sein und eventuell 2 bis 5 mal so stark wie die Explosion von Tschernobyl, jedoch wesentlich konzentrierter als diese.

  5. #35
    Crane
    Zitat Zitat von thatz_me
    Zitat Zitat von Slo_Power
    welche länder wären betroffen wenn der iran gebombt würde?
    Im Prinzip alle. Wenn sich diese Wolke bilden würde dann wäre es vom Wind abhängig wohin er sie bläst.

    Aber ich glaub wohl eher kaum, dass die USA eine Atombombe auf den Iran abfeuern würden.
    Diese Wolken sind ja eine Folge der Bombe und deshalb indirekt. Sie treiben die Radioaktive Strahlung in die Hoehe und koennen Lebensmittel verseuchen, aber das Land wird in der Regeln nicht konterminiert. Diese Wolken verschwinden in der Regel nach eins bis 2 Wochen. Die Reichweite dieser vergleichweise harmlosen Wolke liegt je nach Wetterlage bei bis zu 2000 km.

  6. #36
    Avatar von albaner

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    3.862
    die amis haben den iran mal mit atombomben gedroht, diese seien nötig um die unterirdische anlagen zu zerstören.

  7. #37
    Crane
    Zitat Zitat von albaner
    die amis haben den iran mal mit atombomben gedroht, diese seien nötig um die unterirdische anlagen zu zerstören.
    Also trotz vieler Meldungen und Spekulationen gab es seitdem die Amerikaner nun gemeinsam mit den Europaern "guter Bulle, boeser Bulle" spielen keine Drohung Atomwaffen einzusetzen.

  8. #38
    Avatar von Südslawe

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    21.089
    was würde ahmadinedshad machen wenn er wüsste das der iran untergeht?

    würde er versuchen die usa anzugreifen?

  9. #39

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    1.894
    Zitat Zitat von Hellenic
    Hmm.. also naja ich kenne mich mit Atomreaktoren halbwegs aus und weiss was in einer Atombombe ungefaher vor sich geht. Es ist nicht ganz so einfach.

    Also Atombombe ist nicht gleich Atombombe.
    Genaugenommen sieht es so aus, eine Atombombe ist in ihrer Staerke begrenzt. Diese Grenze wird durch die "kritische Masse" festgelegt. Hat man eine Urankugel bestehend aus dem Uranisotop 235, dass in der Natur sehr selten ist, die schwerer ist als 50kg. Dann kann es passieren, dass diese von selbst in die Luft fliegt, deshalb kann man Atombomben nicht groesser bauen.
    Die Auswirkungen einer solchen Bombe waeren ungefaehr so wie in Hiroshima, d.h. die Todeszone hat nur einige hundert Meter bis einen Kilometer. Menschen weiter entfernt, in einem Radius bis zu 20 Kilometer sterben an den Nachwirkungen. (Entweder Braende, einstuerzende Haeuser oder an "Strahlenbrand" oder Krebs durch die erhoehte Strahlung.
    Nun gibt es schon laenger etwas neueres. Die sog. Wasserstoffbombe (H-Bombe). Der Name ist im Grunde ein Fehler. Man wollte eine H-Bombe zwar bauen, hat es aber nicht geschafft und stattdessen die Atombombe weiter verbessert. Die H-Bombe, die von den amerikanern eingesetzt werden wuerde, hat keine natuerliche Grenze. Sie kann so stark gebaut werden, wie einem gerade Material zur Verfuegung steht. Jedoch gibt es keine Bombe, die ganze Kontinente wegsprengen kann. Stattdessen baut man viele "kleinere", die ein Land Flaechendeckend zertsoeren koennen. Je nachdem ob wichtige Ziele an den Grenzen eines Landes liegen oder nicht kommen Nachbarstaaten ebenfalls zu Schade. Der schaedliche Radius duerfte bei hoechstens 200 km liegen. Da niemand genau weiss, welche Bomben die USA besitzt und einsetzen wuerde koennte der Wert natuerlich auch hoeher oder niedriger ausfallen. Tatsaechlich sollten die Bombem heute ungeafehr 100 mal Hiroshima sein und eventuell 2 bis 5 mal so stark wie die Explosion von Tschernobyl, jedoch wesentlich konzentrierter als diese.
    man kann aber auch noch einen Neutronenfilter einbauen, dann sinkt das mindestgewicht der kritischen masse, weil dadurch mehr "Teiler" also die Neutronen vorhanden sind. Die Tsar-Bomba der Sovietunion hatte 50 Megatonnen Sprengkraft, die Hiroshima-Bombe 15 Kiltotonnen, also 3333 mal heftiger. der fallout ist bei H-bomben allerdings auch geringer.
    deswegen haben gibt es zwar nicht offiziell aber vermutlich im geheimarsenal der Chinesen und amis Neutronen- bzw. Kobaltbomben, die die radioaktive Strahlung maximieren.

    PS: Tsar-Bomba konnte Schiptars England alleine Wegpusten^^

  10. #40
    Crane
    Dieser Neutronen Filter reduziert die kritische Masse und Bomben also wesentlich zundfaehiger. Dieser Effekt ist ein Nachteil. Was man erreichen will ist folgendes:
    Eine H-Bombe ist im Grunde nichts weiteres als viele Atombomben zusammenegsetzt, ohne einen Filter kann es passieren, dass nicht alle zuenden. Mit einem Filter zuenden wahrscheinlich alle, die Zuendfaehigkeit ist nun mal verbessert.

    Eine Bombe mit einer 3000 fachen Sprengkraft, wie Hiroshima richtet nicht den 3000 Fachen Schaden an. So eine Bombe kommt vielleicht hoechstens auf den Faktor 200. Tatsaechlich gilt die Existenz der Tsar Bombe als unbewiesen. Soweit ich weis.
    Man soll auch nicht vergessen, dass die Amerikaner das Wettruesten Haushoch gewonnen haben.
    Die Russen haben behauptet: "Mit dieser Bombe koennen wir die Schweiz aus den Alpen sprengen!"

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