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Islam&Kommunismus:vereinbar?

Erstellt von ökörtilos, 10.09.2009, 15:13 Uhr · 78 Antworten · 4.033 Aufrufe

  1. #61
    ökörtilos
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Schreiber?

    glaub ich nicht,der ist wenigstens manchmal lustig

  2. #62

    Registriert seit
    09.03.2009
    Beiträge
    4.099
    Um eine klassenlose Gesellschaft zu gründen, muss man sich doch erst von den dogmatischen Ketten des Glaubens losreißen. :???:

  3. #63

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Ich bevorzuge den Sozialismus, man hat mehr Spiel-/Freiraum und ist nicht an alle Dinge gebunden, die Marx schrieb. Außerdem kann man ihn mit anderen Systemen kombinieren

  4. #64
    kaurin
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Jain.Im Falle Afghanistans gibt es viele mögliche Gründe für das scheitern des sozialistischen Versuchs-da wäre z.B. der Widerstand der (islamischen) Großgrundherren gegen die Landreform,der aufkommende islamische Radikalismus(der ja geradezu von den Amerikanern geschürt bzw. vllt. sogar von ihnen erschaffen wurde.....

    Im Falle der DVR Jemen sieht es wieder ganz anders aus,da hat man sich ähnlich wie in Deutschland wiedervereinigt.Doch funktioniert hat das System dort allemal.Sogar sehr gut.
    Die Kommunisten ermöglichten erstmals Frauen den Zugang zu Bildung,errichteten Wohnungen und sogar einige Industrieanlagen.
    Gluabst du den das der Kommunismus überhaupt funktionieren kann?

    Und wenn ja in welcher Form?

  5. #65
    Lance Uppercut
    Der Islam duldet kein anderes System.

  6. #66
    ökörtilos
    Zitat Zitat von duh Beitrag anzeigen
    Gluabst du den das der Kommunismus überhaupt funktionieren kann?

    Und wenn ja in welcher Form?


    Ja,das glaube ich durchaus.

    Die Versuche des 20. Jahrhunderts Kommunistische Gesellschaften zu errichten waren stark von der Etablierung von Dogmen und oft von annähernd religiöser Orthodoxie geprägt.Ich denke,wenn in der Zukunft Kommunistische Entwicklungen eine Chance haben sollen müssen sie sich von solchen festgefahrenen Dogmen befreien.

  7. #67
    kaurin
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Ja,das glaube ich durchaus.

    Die Versuche des 20. Jahrhunderts Kommunistische Gesellschaften zu errichten waren stark von der Etablierung von Dogmen und oft von annähernd religiöser Orthodoxie geprägt.Ich denke,wenn in der Zukunft Kommunistische Entwicklungen eine Chance haben sollen müssen sie sich von solchen festgefahrenen Dogmen befreien.
    Also auf diesem Gebiet bin ich net so informiert. Aber interessieren tuts mich...

    Von welchem Kommunismus sprichst du?

    Ähnlich wie in Jugoslwien?
    Wer würde herrschen?
    Wie würden diese "Herrscher" bestimmt?

    Kommunismus ist ja dafür bekannt, bzw. es hat sich ja gezeigt, das es extremst korruptionsanfällig ist. Was dagegen tun?

  8. #68
    ökörtilos
    Zitat Zitat von duh Beitrag anzeigen
    Also auf diesem Gebiet bin ich net so informiert. Aber interessieren tuts mich...

    Von welchem Kommunismus sprichst du?

    Ähnlich wie in Jugoslwien?
    Wer würde herrschen?
    Wie würden diese "Herrscher" bestimmt??
    Ich schätze in der Zukunft dürfte es keine "Herrscher" im klassischen Sinne mehr geben.Da man ja von einer "Selbstverwaltung des Volkes" spricht.Hier sollten basisdemokratische Elemente eine Hauptrolle spielen.Also eine Abkehr vom in der Vergangenheit üblichen,von einer "Einheitspartei" gelenkten Staat(z.B. Jugoslawien)

    Zitat Zitat von duh Beitrag anzeigen
    Kommunismus ist ja dafür bekannt, bzw. es hat sich ja gezeigt, das es extremst korruptionsanfällig ist. Was dagegen tun?

    Korruptionsanfällig sind meiner Meinung nach alle Regierungsformen,unabhängig von ideologischen Aspekten.Die Ursachen von Korruption sind von Land zu Land verschieden,und müssen auf regionaler Ebene bekämpft werden.

  9. #69
    kaurin
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Ich schätze in der Zukunft dürfte es keine "Herrscher" im klassischen Sinne mehr geben.Da man ja von einer "Selbstverwaltung des Volkes" spricht.Hier sollten basisdemokratische Elemente eine Hauptrolle spielen.Also eine Abkehr vom in der Vergangenheit üblichen,von einer "Einheitspartei" gelenkten Staat(z.B. Jugoslawien)




    Korruptionsanfällig sind meiner Meinung nach alle Regierungsformen,unabhängig von ideologischen Aspekten.Die Ursachen von Korruption sind von Land zu Land verschieden,und müssen auf regionaler Ebene bekämpft werden.
    Wieso belassen wir es dann nicht bei der Demokratie?

    Man kann ja Die Linke wählen.

    Daneben würde ich nicht sagen das alle Regierungsformen gleich korruptionsanfällig sind.

    In der Demokratie wird ständig (in regelmäßigen abständen, und man bedenke die Regionalwahlen, Landeswahlen usw.) neu gewählt es kann sich also keiner einnissten und Vetternwirtschaf betreiben.

    Daneben, ist nie eine Partei alleine herrschend sondern prozentual vertreten. Sie überwachen sich also gegenseitig. Neben den ständigen wechsel der Personen. (Wer unbeliebt beim Wähler ist muss gehen)

    Es ist also ein Konkurrenzkampf vorhanden.

    Natürlich gibt es hier auch Korruption, aber eben auf einer anderen kleineren Ebene. Da das System immer in Bewegung ist.


    Also was würde nun dieser neue Kommunismus eigentlich besser machen, was in einem normalen demokratischen Staat nicht möglich ist?

  10. #70
    ökörtilos
    Zitat Zitat von duh Beitrag anzeigen
    Wieso belassen wir es dann nicht bei der Demokratie?

    Man kann ja Die Linke wählen.

    Daneben würde ich nicht sagen das alle Regierungsformen gleich korruptionsanfällig sind.

    In der Demokratie wird ständig (in regelmäßigen abständen, und man bedenke die Regionalwahlen, Landeswahlen usw.) neu gewählt es kann sich also keiner einnissten und Vetternwirtschaf betreiben.

    Daneben, ist nie eine Partei alleine herrschend sondern prozentual vertreten. Sie überwachen sich also gegenseitig. Neben den ständigen wechsel der Personen. (Wer unbeliebt beim Wähler ist muss gehen)

    Es ist also ein Konkurrenzkampf vorhanden.

    Natürlich gibt es hier auch Korruption, aber eben auf einer anderen kleineren Ebene. Da das System immer in Bewegung ist.


    Also was würde nun dieser neue Kommunismus eigentlich besser machen, was in einem normalen demokratischen Staat nicht möglich ist?


    Die "demokratischen" Systeme,die in Europa und einigen amerikanischen Staaten existieren sind schon auf einem guten Weg.Doch auf Dauer glaube ich das mehr,und vor allem direkte Demokratie möglich sein muss.Die parlamentarischen Demokratien führen früher oder später zu einer etablierten Parteien-Elite,die sich nur alle paar Jahre in ihren Positionen abwechselt.Nun,wenn man das Volk sich nach marxistischem Prinzip "selbst regieren" lassen will ist mehr nötig als ein Paar Parteien und ein Parlament.Die lösung heisst dann direkte Demokratie von ganz unten und nicht der etablierte Parteien-Filz der meißtens noch Hand in Hand mit Wirtschaftsbossen über die Köpfe des Wahlvolkes hinwegentscheidet.

    Aber wie auch immer ich wäre schon zufrieden wenn im jetzigen Kontext die Linkspartei mehr ihrer Ideen durchsetzten könnte.

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