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Islamische Fundamentalisten in Kosova

Erstellt von Ban187, 15.09.2007, 21:03 Uhr · 40 Antworten · 1.683 Aufrufe

  1. #1
    Ban187

    Islamische Fundamentalisten in Kosova

    Islamische Fundamentalisten:
    Ein neues Phänomen in Kosova

    Von Max Brym
    Die in Prishtina erscheinende Zeitung "Koha Ditore" (Tageszeitung) beschäftigte sich am 7.10.03 mit den Aktivitäten islamisch fundamentalistischer Organisationen in Kosova. Dieses Phänomen ist relativ neu. In Kosova sind ca. 70% der Albaner Moslems, fast 20% haben ein römisch-katholisches Glaubensbekenntnis, der Rest gehört entweder keiner religiösen Richtung an oder ist christlich-orthodox. Eine fanatische Religionsinterpretation gehört nicht zur Geschichte der Albaner.
    Im Gegenteil, die Gesetze des Kanuns (alter Verhaltenskodex) und die Ideologie der 1878 gegründeten Liga von Prizeren, waren bestimmende Elemente der nationalen Kultur. Friedrich Engels nannte 1878 die Liga von Prizeren die "fortschrittlichste bürgerlich demokratische Strömung am Balkan". Der Parole der Liga von Prizeren: "Die Religion des Albaners ist das Albanertum" richtete sich im Rahmen des Kampfes um nationale Unabhängigkeit gegen die Hegemoniebestrebungen Serbiens und gegen das osmanische Reich. Das Programm der "Liga von Prizeren" orientierte sich stark an den Ideen der französischen Aufklärung.
    Grundsätzlich gingen die Brüder Frasheri von einer Trennung von Kirche und Staat aus. Besondere oder gar fanatische Religiosität ist bis heute der absoluten Mehrheit der Albaner fremd. In Prishtina ruft zwar am Freitag der Vorbeter zum Gebet, daneben geht der Autoverkehr munter weiter. Frauen mit Kopftuch sind die absolute Ausnahme und die Albaner wählten im Jahr 1999 eine "Miß UCK". Die Dame auf dem Poster war extrem leicht bekleidet und posierte mit einer Kalaschnikow. Dies kann kritisiert werden, spricht aber deutlich gegen eine islamisch- fundamentalistische Orientierung.
    Im Frühjahr 1999 fand in Ägypten ein Prozeß gegen Angehörige der Muslembruderschaft statt. In der internationalen Presse wurde das Verfahren damals "Albanerprozeß" genannt, weil neun der Hauptangeklagten von der albanischen Regierung an Ägypten ausgeliefert wurden. Der Hauptangeklagte erklärte über seine Zeit in Albanien und über seine Anbiederungsversuche an die UCK: "Das sind ungläubige Menschen, die Frauen gleich behandeln und kämpfen lassen, diese Leute trinken Alkohol und essen Schweinefleisch, auch das Gebet spielt keine Rolle". Trotzdem warnt jetzt die liberale Tageszeitung Koha Ditore vor islamisch fundamentalistischen Kräften in Kosova.
    Warum gibt es jetzt Probleme ?
    Völlig neu für die Gesellschaft in Kosova ist das, was Koha Ditore beschreibt. In der Zeitung ist zu lesen: "Basketballfans skandieren leidenschaftlich religiöse Slogans (Allah Akbar)" und weiter "wenn man das hört, kommt man nicht umhin, sich zu wundern und zu fragen: Sind Sportereignisse der Ort für die Äußerung religiöser Gefühle?" Die Zeitung nennt den Zustand paradox, "denn niemand würde doch auf den Gedanken kommen, ein Sportereignis in einer Moschee stattfinden zu lassen". Der Autor des Artikels unterscheidet zwischen "dem Phänomen des Hooliganismus", auf den die Öffentlichkeit mit Ablehnung reagiert, und der Erscheinung, "dass das Anfeuern bei Sportereignissen mit der Darstellung religiöser Gefühle verbunden ist".
    Die Zeitung mahnt das Publikum, diese Ereignisse ernst zu nehmen. Es wird ein Vergleich mit der historischen Entwicklung im Libanon gezogen. Im Artikel ist zu lesen: "Im Libanon waren kurz vor dem Bürgerkrieg, wenn auch angestiftet von äußeren Faktoren, Gebete ( muslimische wie christliche ) in den Sportstadien zu hören, um die Gegner zu provozieren."
    Islamisten und die albanische Emigration
    Auch in Deutschland kann dem aufmerksamen Beobachter die zunehmende Aktivität von fundamentalistischen Organisationen unter der albanischen Emigration nicht entgehen. Obwohl sie keinerlei Massenverankerung haben, errichten sie ein albanisch- islamisches Zentrum nach dem anderen. Gesponsort werden solche Einrichtungen nicht von albanischen Vereinen, sondern das Geld kommt aus anderen Quellen. In München ist ein solcher Laden in der Schwanthalerstraße, schräg gegenüber vom Gewerkschaftshaus. Das Zentrum hat zwei Schaufenster, in einem davon wird Literatur in deutscher Sprache zum Islam angeboten. Die angebotenen Titel in deutsch wirken relativ harmlos. Im anderen Fenster liegen in albanischer Sprache faschistische, islamistische antisemitische Bücher. Die Werke französischer Geschichtsrevisionisten und von Shoa Leugnern, Schriften von Konvertiten wie Roger Garaudy befinden sich im Schaufenster.
    Die albanische Gemeinschaft in München steht den Organisatoren solcher Zentren in ihrer absoluten Mehrheit ablehnend gegenüber. Sie begreifen solche Vereinigungen als Bedrohung, da sie vom islamischen Fundamentalismus nichts halten. Der Antisemitismus hat innerhalb der albanischen Bevölkerung keinerlei Tradition. Dennoch finden sich Albaner, die auf den islamischen Fundamentalismus hereinfallen, einige wegen der Knete, andere weil sie überzeugt wurden. Der religöse Fundamentalismus stellt die Brücke zum rassistischen Antisemitismus her. Über die antitalmudistische Agitation der Fundamentalisten wird nicht nur religiöser Antijudaismus befördert, sondern direkter offener Antisemitismus.
    In der seriösen, deutsch und albanischsprachigen Internetzeitung Kosovainfo.de befand sich im Frühsommer dieses Jahres im Forum ein Artikel mit dem Titel: "Die Juden und ihr Rassismus". Der Schreiber des Artikels leitete den angeblichen jüdischen Rassismus aus dem Talmud ab. Positiv konnte vermerkt werden, dass sofort in vielen Beiträgen dagegen Stellung genommen wurde. Die Beiträge wurden allesamt von Albanern geschrieben. Mittlerweile hat die Redaktion den antisemitischen Forumsbeitrag entfernt. Das zeigt das Kräfteverhältnis, es zeigt aber auch mehrere Probleme auf.

    [Das find ich am wichtigsten]

    Fazit
    Die meisten Albaner, sind in ihrer Einstellung zur Religion relativ tolerant. Für sie ist Religion Privatsache. Die islamischen Fundamentalisten stellen diese Haltung in Frage, zudem werden die mehrheitlich muslemisch orientierten Albaner durch die Fundamentalisten diskreditiert. Arabische Gelder haben den Zweck, die Albaner vom Kampf gegen die reale rassistische Unterdrückung in den Metropolen abzuhalten und die Zukunft Kosovas zu gefährden. Über den Antisemitismus wird versucht, die albanische Geschichte und Realität in das Gegenteil zu verwandeln. Diesen "Versuchungen" muß widerstanden werden.
    Was haltet ihr von dem Text, den Brym geschrieben hat?? stimmt das, oder net?

  2. #2

    Registriert seit
    12.05.2007
    Beiträge
    3.057
    Brym kommt mir bekannt vor, welcher Zeitung?

  3. #3
    Avatar von Grobar

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    14.07.2004
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    9.644
    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Brym kommt mir bekannt vor, welcher Zeitung?
    Brym ist harcorekommunist und Propagandist...


    ...nur mal so zur info...

  4. #4
    Avatar von Sousuke-Sagara

    Registriert seit
    30.08.2005
    Beiträge
    7.770
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Brym ist harcorekommunist[...]

    Ein Stalinist?

  5. #5
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
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    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Sousuke-Sagara Beitrag anzeigen
    Ein Stalinist?
    Der Typ glaubt tatsaechlich an die Internationale.
    Mal Jubelt er hier, mal Jubelt er da...je nachdem was ihm passt aber immer im Kommunistischen Kanon.

  6. #6
    Ban187
    Max Brym nennt sich "freier Journalist", gehört aber nebenbei auch der stalinistischen kommunistischen Plattform der PDS an, die offenbar von den "Antideutschen" unterwandert ist. Er ist derzeit einer der hauptamtlichen Einpeitscher, die versuchen, die Linke auf den Kurs der "Antideutschen" festzulegen. Entsprechend dem stalinistischen Prinzip der "Parteilichkeit" versucht er, seine politischen Gegner zu diffamieren, anstatt sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
    Er ist ein Feind der offenen, kontroversen Auseinandersetzung, zu der ein gewisses Maß an Polemik und Übertreibung nun einmal dazu gehören.
    Im weiteren ist keineswegs ausgeschlossen, daß manche der von Brym kritisierten Personen tatsächlich Antisemiten sind oder antismeitische Gesinnungen verbreiten.
    Nichtsdestoweniger ist der Stil Bryms eifernd, paranoid und inquisitorisch und stellt im Kern das Prinzip der offenen politischen Kontroverse, der öffentlichen Meinung und des Dialogs in Frage.

    Aber er schreibt sehr oft Texte über Albanien, und ist meistens Anti-Albanisch eingestellt, er Kommentiert nicht viel und bring sehr viel eigene Meinung rein..

    Also ein anti-albanischer Journalist

  7. #7

    Registriert seit
    12.05.2007
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    3.057
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Brym ist harcorekommunist und Propagandist...


    ...nur mal so zur info...
    Wieso, dieser Artikel ist sehr gut und er kennt die Situation bestens, meiner Meinung nach überhaupt nichts mit Propaganda zu tun...

  8. #8
    Ban187
    ja aber das ist auch mein lieblings artikel von ihm, das ist der erste der sich gut mit argumenten decken lässt...

    sonst ist er sehr distanziert von der wahrheit und schreibt nur scheisse, die im gerade so passt...

  9. #9

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    Zitat Zitat von Ban187 Beitrag anzeigen
    Max Brym nennt sich "freier Journalist", gehört aber nebenbei auch der stalinistischen kommunistischen Plattform der PDS an, die offenbar von den "Antideutschen" unterwandert ist. Er ist derzeit einer der hauptamtlichen Einpeitscher, die versuchen, die Linke auf den Kurs der "Antideutschen" festzulegen. Entsprechend dem stalinistischen Prinzip der "Parteilichkeit" versucht er, seine politischen Gegner zu diffamieren, anstatt sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
    Er ist ein Feind der offenen, kontroversen Auseinandersetzung, zu der ein gewisses Maß an Polemik und Übertreibung nun einmal dazu gehören.
    Im weiteren ist keineswegs ausgeschlossen, daß manche der von Brym kritisierten Personen tatsächlich Antisemiten sind oder antismeitische Gesinnungen verbreiten.
    Nichtsdestoweniger ist der Stil Bryms eifernd, paranoid und inquisitorisch und stellt im Kern das Prinzip der offenen politischen Kontroverse, der öffentlichen Meinung und des Dialogs in Frage.

    Aber er schreibt sehr oft Texte über Albanien, und ist meistens Anti-Albanisch eingestellt, er Kommentiert nicht viel und bring sehr viel eigene Meinung rein..

    Also ein anti-albanischer Journalist
    Das hast jetzt nicht du geschrieben oder? Bitte Quellen liefern bei solchen Artikeln...

  10. #10
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
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    9.644
    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Wieso, dieser Artikel ist sehr gut und er kennt die Situation bestens, meiner Meinung nach überhaupt nichts mit Propaganda zu tun...
    Ohoh...der typ ist mir das erste mal aufgefallen als er die UCK nur deshalb gut fand weil sie nach kommunistischem Vorbild gestaltet war...


    Google mal nach dem....irgendwann schlaegst du nur noch die Haende ueber dem Kopf zusammen.....

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