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Jagd auf Ratko Mladic

Erstellt von TITO, 19.07.2004, 15:08 Uhr · 1.063 Antworten · 43.742 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Krajisnik

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    26.01.2005
    Beiträge
    1.446
    Zitat Zitat von Partibrejker
    Ich habe ihn gestern in Nashville gesehen.....!!!!

    Er stand ca. 3 Meter neben mir an der Theke und bestellte sich ein "Bud Light"....

    ahhhhhhhhhmmmmm......naaaahhhh.....das war dann doch Elvis...!!!!






  2. #22
    jugo-jebe-dugo

    Belgrad dementiert Berichte über baldige Festnahme Mladics

    "Keine Informationen des UNO-Tribunals" - Seit Jahren gesuchter mutmaßlicher Kriegsverbrecher soll sich im Inneren des Landes aufhalten

    Der frührer bosnische Serbengeneral Ratko Mladic wird seit Jahren vom UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gesucht. Seine bisher nicht erfolgte Auslieferung gilt als eines der Haupthindernisse auf dem Weg Serbiens in die EU.


    Brüssel/Belgrad - NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer hofft auf eine Verhaftung des wegen Kriegsverbrechens gesuchten früheren Militärkommandanten der bosnischen Serben Ratko Mladic. "Es ist glasklar: Je früher er in Den Haag ist, desto besser ist das", sagte De Hoop Scheffer am Freitag vor Journalisten in Brüssel. Eine Überstellung Mladics an das internationale Kriegsverbrechertribunal ermögliche auch eine engere Zusammenarbeit zwischen der NATO und Serbien-Montenegro sowie Bosnien-Herzegowina. Beide Länder gehören bisher noch nicht zu den offiziellen NATO-Partnerstaaten.


    Berichte dementiert

    Die Belgrader Regierung dementierte indes Medienberichte, wonach Mladic auf Basis von Informationen des Haager Tribunals in Serbien aufgespürt worden sei und in unmittelbarer Zukunft verhaftet werden solle. "Es sind keine Verhandlungen mit Ratko Mladic im Gange und das UNO-Tribunal hat uns keine Informationen über seinen Aufenthaltsort übermittelt", sagte Innenminister Dragan Jocic am Freitag. Die Spekulationen hatten am gestrigen Donnerstag durch eine Aussage von US-Unterstaatssekretär Nicholas Burns neue Nahrung erhalten, wonach die Tage von Mladic "in relativer Freiheit" gezählt seien und die Belgrader Behörden fest entschlossen seien, ihn festzunehmen.

    Scheffer wollte nicht zu Presseberichten über eine bevorstehende Verhaftung von Mladic Stellung nehmen. "Aber es ist klar, dass die uneingeschränkte Zusammenarbeit mit dem Kriegsverbrechertribunal das wesentliche Hindernis für die Position Serbiens und Bosniens gegenüber der NATO ist." De Hoop Scheffer sagte, er hoffe auch auf die Verhaftung des früheren bosnischen Serbenführers Radovan Karadzic, "der immer noch auf der Flucht ist und nicht in der Lage sein sollte, sich auf Dauer zu verstecken."

    Der seit zehn Jahren untergetauchte Mladic wird für des Massaker von Srebrenica, das schwerste Kriegsverbrechen seit 1945 in Europa, verantwortlich gemacht. In Srebrenica hatten serbische Einheiten am 11. Juli 1995 bis zu 8000 Bosnier ermordet.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2073323


    Das wird noch ein langes Spiel

  3. #23
    Avatar von Krajisnik

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    Beiträge
    1.446
    Mladic in Serbien aufgespürt

    Der mutmaßliche Kriegsverbrecher von Srebrenica soll in Kürze verhaftet werden, melden serbische Medien. Angeblich versteckt er sich im Inneren des Landes

    Einer der größten mutmaßlichen Kriegsverbrecher des Bosnienkrieges könnte gefunden sein. Die angesehene serbische Zeitung Danas berichtet am Freitag, der vom UN-Kriegsverbrechertribunal angeklagte frühere Militärkommandant der bosnischen Serben, Ratko Mladic, sei in Serbien aufgespürt worden. Bestätigt wurde der Bericht bislang jedoch nicht.


    Der seit zehn Jahren untergetauchte mutmaßliche Kriegsverbrecher soll sich nach Informationen von Danas in einer Stadt im Inneren des Landes verstecken und in unmittelbarer Zukunft verhaftet werden. "Die Schlinge um den General zieht sich zusammen", titelte auch das serbische Nachrichtenmagazin NIN.





    Damit erhalten die Gerüchte vom Vortag neue Nahrung, die serbische Regierung bereite die Verhaftung und Auslieferung von Mladic vor. Die Chefanklägerin des UN-Tribunals, Carla del Ponte, habe bei ihrem Besuch in Belgrad Anfang dieses Monats Informationen über den Aufenthaltsort von Mladic geliefert, berichten die heimischen Medien übereinstimmend.


    Die serbische Regierung habe Del Ponte versprochen, den General vor dem zehnten Jahrestag des Massakers von Srebrenica auszuliefern. Am 11. Juli 1995 hatten serbische Einheiten bis zu 8.000 muslimische Männer und Jungen unter den Augen niederländischer UN-Blauhelmsoldaten ermordet. Mladic soll für dieses schwerste Kriegsverbrechen seit 1945 in Europa verantwortlich sein.


    In den vergangenen Tagen hatte ein Video über das Massaker in Srebrenica für Aufsehen gesorgt, das im serbischen Fernsehen gezeigt worden war. Die Mörder, Angehörige der serbischen paramilitärischen Einheit "Skorpione", filmten jede Sekunde des Verbrechens: Zivilisten werden aus einem Lkw geschubst, gezwungen über eine Wiese zu kriechen, ein Serbe tritt mit dem Stiefel einem Opfer gegen den Kopf, der Mann mit der Kamera flucht auf die fast leeren Batterien, ein weiterer lacht. Die Opfer warten geduldig auf die Hinrichtung, zwei der Letzten aus der Gruppe müssen die Leichen auf einen Haufen legen und werden dann auch erschossen.


    Die Aufnahmen waren zuerst im Prozess gegen den damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic vor dem UN- Tribunal in Den Haag gezeigt worden.

    http://www.zeit.de/2005/24/serbien

  4. #24
    jugo-jebe-dugo

    "Mladic Versteck aufgeflogen"

    Serbien wartet auf Festnahme, Innenministerium spricht von "Desinformation"

    Der frührer bosnische Serbengeneral Ratko Mladic wird seit Jahren vom UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gesucht. Seine bisher nicht erfolgte Auslieferung gilt als eines der Haupthindernisse auf dem Weg Serbiens in die EU. Andrej Ivanji aus Belgrad

    Nach zehn Jahren Versteckspiel soll Schluss sein: Angetrieben durch Medienberichte, Äußerungen eines US-Staatssekretärs und jüngste Verhaftungen nach der Veröffentlichung des Srebrenica-Videos glauben die Serben an die Verhaftung des Ex-Militärchefs Ratko Mladic.


    Das Versteck des ehemaligen bosnisch-serbischen Generals, Ratko Mladic, sei aufgeflogen, schrieb am Freitag die seriöse Belgrader Tageszeitung Danas und berief sich dabei auf "zuverlässige" Quellen. Mladic befinde sich in einer "größeren serbischen Provinzstadt". Er sei durch die Zusammenarbeit "kooperativer" serbischer Regierungsmitglieder und der Chefanklägerin des UNO-Tribunals für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien, Carla del Ponte, entdeckt worden. Angeblich sei die Festnahme von Mladic eine "abgemachte Sache", man sei sich nur nicht einig darüber, wie die "risikoreiche" Aktion durchgeführt werden soll.

    Immer mehr Gerüchte und Medienberichte tauchten in den vergangenen Tagen in Serbien auf über die angeblich unmittelbar bevorstehende Festnahme von Mladic, dem neben - Radovan Karadzic - Hauptangeklagten für die Kriegsverbrechen im früheren Jugoslawien. Die serbische Regierung versuche, den berüchtigten General zu überreden, sich freiwillig zu stellen. Mladic würde allmählich nachgeben, weil er schwer krank sei - von einem Magenbluten wusste das serbische Magazin Evropa zu berichten -, fordere jedoch finanzielle Sicherheit für seine Familie. Es wird sogar behauptet, dass er von den USA fünf Millionen Dollar für das eigene Kopfgeld kassieren möchte.

    Serbiens Innenminister, Dragan Jocic sprach am Freitag von "Desinformationen" über angebliche Verhandlungen mit Mladic und dessen Aufenthaltsort. Derartige Spekulationen würden dem Staat großen Schaden zufügen und die Regierung unglaubwürdig erscheinen lassen, weil man den Eindruck erwecke, dass Belgrad die ganze Zeit über wüsste, wo sich der steckbrieflich gesuchte General befinde.


    Lob von den USA

    Genau dies aber gab US-Staatssekretär Nicholas Burns zu verstehen, als er am Donnerstag nach Ende eines Besuchs in Serbien erklärte: "Ich habe aus meinen Gesprächen in Belgrad den starken Eindruck gewonnen, dass die Regierung ernsthaft daran arbeitet, General Mladic zu finden." Washington sagte sogleich die wegen der lange hinausgeschobenen Suche nach Mladic und Karadzic blockierten zehn Millionen Dollar Finanzhilfe zu. Auch das Haager Tribunal lobte unlängst die neue Kooperationsbereitschaft Belgrads.

    "Spätestens in einigen Monaten" werde Mladic festgenommen, sagte der Verteidigungsminister von Serbien und Montenegro, Prvoslav Davinic, voraus. Er bestritt auch, dass Teile der Streitkräfte Mladic beschützten. Unbequem für die Armee ist jedoch, dass auch nach einem halben Jahr der Tod von zwei Soldaten, die vor dem unterirdischen Bunkerkomplex unter der Kaserne der Garde in Belgrad Wache schoben, immer noch ungeklärt ist. Sie sollen Mladic gesehen und dafür mit ihrem Leben bezahlt haben.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2073323


    Diese dreckigen Schweine ,für ein mutmaßlichen Kriegsverbrecher wurden zwei unserer jungen Vojniks erschossen nur weil sie sie gesehen haben.Da würd ich mir heute echt überlegen falls ich ein 22 jährigen Sohn hätte ob ich ihn darunter schicken würde.
    jebem ti takvu drzavu,jadni roditelji. salju sina u vojsku i eto,sad ne zive vise.

    Aberlange wird er es nicht mehr aushalten,die Schlinge zieht sich immer mehr und mehr zu.

  5. #25
    Avatar von lupo-de-mare

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    11.988
    Ein neuer Janes Report zu den Problemen Serbien - Montenegro.

    Anscheinend gibt es erhebliche Gesellschaftliche Kämpfe auch zwischen den Ansichten des Serbischen Militärs, wie die Umwandlung in eine moderne Gesellschaft geschehen soll.

    Arrested development

    By Zoran Kusovac JDW Correspondent
    Belgrade

    In a presentation made in Belgrade on 13 May, Pavle Jankovic, Assistant Minister for Defence Policy, identified defence reform as "part of the overall effort to reform the state administration in a country in transition".

    He also pinpointed two of the most difficult challenges to the authors of any attempt to introduce systemic changes: the "unclear future of the State Union of Serbia and Montenegro" and the "undetermined future status of Kosovo and Metohija". Jankovic did not shy away from mentioning other serious challenges, such as the "psychological scar on the population left by the 1999 war between [the former republic of Yugoslavia] and NATO", "the struggle between progressive and regressive forces in society" and "overall hardships of transition".

    Judging by the public appearances of Ministry of Defence and army officials it would appear that there is finally a clear consensus on where security thinking is heading. In reality, however, the situation is not that rosy and, at the political level, agreement on certain key issues is lacking.

    The first problem relates to the political future of Serbia and Montenegro, which are currently combined in a State Union, which is neither a union nor a federation. Montenegro's strong and determined aspirations for independence and a future unimpeded by Serbia's strategic goals, so different to its own, led to a renegotiated relationship, creating a political hybrid many see as unworkable. The arrangement clearly does not work and, although it has been given a new lease of life by a personal intervention from EU foreign policy chief Javier Solana, it is doubtful if there will ever be genuine willingness to make it a functional political entity.

    http://www.janes.com/security/intern...0606_1_n.shtml

  6. #26
    Avatar von yellena

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    942

    Ratko Mladic in VALJEVO!

    Habe diesen Artikel aus dem Politikforum.

    Auch wenn einige Behauptungen drin sind, die nicht unbedingt bewiesen sind...trotzdem interessant.

    Ratko Mladic soll demzufolge zuletzt in Valjevo gesehen worden sein! 8O 8O Meine Mutter kommt aus der Gegend um Valjevo Vielleicht bin ich ihm ja über den Weg gelaufen

    Weiß jemand mehr über seine Tochter? Weshalb hat sie sich umgebracht??


    Ein Freund von Blut und Sliwowitz

    von Norbert Mappes-Niediek


    Als seine Soldaten in den Wäldern die männlichen Bewohner von Srebrenica erschossen, lud der serbische General Ratko Mladic den Kommandeur der Uno-Truppe zu einem Glas Sliwowitz in sein Quartier. Im Raum stand angebunden ein lebendiges Schwein, und während die Offiziere tranken, kamen Soldaten mit Messern und stachen das Schwein ab, dass das Blut umherspritzte. "So gehen wir mit unseren Feinden um", sagte Mladic zu dem Niederländer. In der brutalen Szene versteckt sich der Antrieb des meistgesuchten Kriegsverbrechers in Europa. Seine Absichten hat der Hauptverantwortliche für den 7 800-fachen Mord von Srebrenica immer fast zwanghaft mitgeteilt.

    Seit zehn Jahren wird er gesucht und jetzt wächst täglich die Wahrscheinlichkeit, dass Serbien ihn an das Internationale Kriegsverbrechertribunal ausliefert. Als kürzlich das Belgrader Fernsehen ein Video von Hinrichtungen in Srebrenica durch serbische Milizen zeigte, änderte sich die Stimmung in der serbischen Bevölkerung zu Gunsten einer Übergabe. Gestern meldeten serbische Medien, die Regierung habe Mladic ausfindig gemacht und bereite seine Verhaftung vor. Belgrad dementierte eher zaghaft.

    Seit das Tribunal in Den Haag Anklage gegen ihn erhob, hat Mladic, der in Serbien lebt, kaum versucht sich zu verstecken. Immer wieder sah man ihn, sogar in einem Belgrader Fußballstadion - zuletzt, recht rund geworden, im südserbischen Valjevo. Bislang durfte er sich geschützt fühlen.

    Düsteres Kriegerpathos hat den aufbrausenden Mladic von Jugend auf begleitet. Im März 1943 geboren, war Ratko ("der Kriegerische") noch ein Kleinkind, als sein Vater in seiner Heimat nahe Sarajevo von nazifreundlichen Ustascha-Milizen ermordet wurde. 14-jährig kam er auf die militärisch-industrielle Oberschule in Belgrad; dort kam der Tod des Vaters von der Hand des Feindes der Aufnahme in eine Ehrenlegion gleich. Als Bester seines Jahrgangs übernahm der erst 22-Jährige in Mazedonien sein erstes Kommando und stieg steil auf. In Wesen und Erscheinung verkörperte er das Ideal eines Offiziers der Volksarmee: ehrliche Haut im Kampfanzug, Kommunist aus gefühlter Volksnähe. Als Kommandant des 9. Armeekorps in der serbisch besiedelten Stadt Knin in Kroatien stand der Oberst schon 1991, zu Beginn, an vorderster Front des Krieges. Nach dem Waffenstillstand in Kroatien übernahm er im Mai 1992 den Oberbefehl der serbischen Armee in Bosnien - bis ihn der von Mladic verachtete, Präsident der bosnischen Serben, Radovan Karadzic im August 1995 absetzte.

    Jetzt wird laut serbischen Presseberichten in geheimen Gesprächen noch über die Modalitäten der Übergabe verhandelt - Mladic geht es demnach um Schutz für seine Familie, die ihm besonders seit dem Selbstmord seiner 23-jährigen Tochter Ana 1994 sehr am Herzen liegen soll.


    http://www.berlinonline.de/berliner...tik/456735.html

  7. #27
    das wurde doch schonmal gepostet

  8. #28
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988

    Re: Ratko Mladic in VALJEVO!

    Zitat Zitat von yellena

    von Norbert Mappes-Niediek


    Als seine Soldaten in den Wäldern die männlichen Bewohner von Srebrenica erschossen, lud der serbische General Ratko Mladic den Kommandeur der Uno-Truppe zu einem Glas Sliwowitz in sein Quartier. n.[/b]

    Düsteres Kriegerpathos hat den aufbrausenden Mladic von Jugend auf begleitet. Im März 1943 geboren, war Ratko ("der Kriegerische") noch ein Kleinkind, als sein Vater in seiner Heimat nahe Sarajevo von nazifreundlichen Ustascha-Milizen ermordet wurde. 14-jährig kam er auf die militärisch-industrielle Oberschule in Belgrad; dort kam der Tod des Vaters von der Hand des Feindes der Aufnahme in eine Ehrenlegion gleich. Als Bester seines Jahrgangs übernahm der erst 22-Jährige in Mazedonien sein erstes Kommando und stieg steil auf. In Wesen und Erscheinung verkörperte er das Ideal eines Offiziers der Volksarmee: ehrliche Haut im Kampfanzug, Kommunist aus gefühlter Volksnähe. Als Kommandant des 9. Armeekorps in der serbisch besiedelten Stadt Knin in Kroatien stand der Oberst schon 1991, zu Beginn, an vorderster Front des Krieges. Nach dem Waffenstillstand in Kroatien übernahm er im Mai 1992 den Oberbefehl der serbischen Armee in Bosnien - bis ihn der von Mladic verachtete, Präsident der bosnischen Serben, Radovan Karadzic im August 1995 absetzte.

    Jetzt wird laut serbischen Presseberichten in geheimen Gesprächen noch über die Modalitäten der Übergabe verhandelt - Mladic geht es demnach um Schutz für seine Familie, die ihm besonders seit dem Selbstmord seiner 23-jährigen Tochter Ana 1994 sehr am Herzen liegen soll.


    http://www.berlinonline.de/berliner...tik/456735.html
    Und mit Wesley Clark dem Butcher des Balkans tauschte Mladic die Generals Mützen aus!


    Der Autor Norbert Mappes-Niediek
    gehört zu den wenigen wirklich guten Journalisten für Balkan Artikel.

  9. #29
    jugo-jebe-dugo

    Minister glaubt nicht an Aufgabe von Mladic

    Zeitung berichtet von indirekten Verhandlungen mit früherem bosnisch-serbischem Militärführer

    Der frührer bosnische Serbengeneral Ratko Mladic wird seit Jahren vom UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gesucht. Seine bisher nicht erfolgte Auslieferung gilt als eines der Haupthindernisse auf dem Weg Serbiens in die EU. Andrej Ivanji aus Belgrad

    Belgrad - Der serbisch-montenegrinische Menschenrechts-und Minderheitenminister Rasim Ljajic glaubt nicht, dass sich der frühere bosnische Serbengeneral Ratko Mladic dem UNO-Kriegsverbrechertribunal stellen wird. Er sei überzeugt, dass man den seit Jahren untergetauchten mutmaßlichen Kriegsverbrecher werde festnehmen müssen, wurde Ljajic am Sonntag vom Sender B-92 zitiert.


    Indirekte Verhandlungen

    Die Tageszeitungen "Politika" berichtete indes, dass die serbischen Behörden mit Mladic zurzeit indirekte Verhandlungen über seine Übergabe führten. Demnach soll sich der einstige bosnisch-serbische Militärführer schon seit sechs Monaten in einer einstigen sowjetischen Republik aufhalten. Die Verhandlungen mit ihm würden von einem fremden Nachrichtendienst geführt.

    Unter Berufung auf Kreise in Sicherheitsdiensten berichtet das Blatt auch über den "sehr schlechten Gesundheitszustand" des Haager Angeklagten. Er musste sich neuerdings bereits zwei Mal einer Geschwulstoperation unterziehen, will das Blatt wissen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2073323

  10. #30
    jugo-jebe-dugo

    Kostunica bestreitet Verhandlungen mit Mladic

    Keine Gespräche mit mutmaßlichem Kriegsverbrecher über Auslieferung - Medienspekulationen "erschweren Arbeit der Regierung"

    Belgrad/Brüssel - Der serbische Regierungschef Vojislav Kostunica hat Spekulationen in den Medien zurückgewiesen, wonach mit dem als mutmaßlichem Kriegsverbrecher gesuchten früheren bosnisch-serbischen Militärführer Ratko Mladic über eine freiwillige Übergabe an die internationale Justiz verhandelt werde. "In diesem Augenblick sind die serbischen Behörden nicht in Kontakt mit Mladic und führen mit ihm auch keine Verhandlungen", sagte er nach einem Treffen mit EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn am Donnerstag in Brüssel.

    Kostunica versicherte laut Belgrader Medien, dass seine Regierung die Zusammenarbeit mit dem UNO-Kiegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag fortsetzen werde, bis alle Angeklagten - einschließlich Mladic - an das Gericht ausgeliefert seien. "Vieles, was in den Medien berichtet wurde, stimmt nicht (...) Dies erschwert nur die Arbeit der Regierung", meinte der Ministerpräsident.

    Mladic wurde vom UNO-Tribunal wegen der Beschießung der bosnischen Hauptstadt Sarajevo zwischen 1992 und 1995 sowie wegen des Massakers in der ehemaligen Moslem-Enklave Srebrenica angeklagt. Im Juli 1995 wurden dabei rund 7.800 Menschen ermordet.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2081267

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