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Joachim Gauck unterstützen

Erstellt von Jehona_e_Rahovecit, 10.06.2010, 18:15 Uhr · 4 Antworten · 817 Aufrufe

  1. #1
    Jehona_e_Rahovecit

    Joachim Gauck unterstützen

    Liebe Forumsuser, jeder von euch weiss , dass Horst Köhler sein Amt aufgegeben hat aus diversen Gründen.
    Nun steht ein neuer Kandidat zur Wahl und er heisst Joachim Gauck.


    Joachim Gauck

    Politiker

    1940
    24. Januar: Joachim Gauck wird in Rostock als Sohn eines Seemanns geboren.
    1951
    Der Vater wird verhaftet und nach Sibirien deportiert. 1955 wird er begnadigt und kehrt nach Rostock zurück.
    1958-1965
    Studium der Theologie in Rostock.
    seit 1965
    Tätigkeit bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburg. Zunächst arbeitet Gauck als Vikar. Nach seiner Ordination wird er Pastor in Lüssow/Kreis Güstrow, 1971 wird er in das Neubaugebiet Rostock-Evershagen versetzt. Im Nebenamt ist er als Kreis- und Stadtjugendpfarrer in Rostock tätig.
    1982-1990
    Leiter der Kirchentagsarbeit in Mecklenburg.
    1989/90
    Mitinitiator der kirchlichen und politischen öffentlichen Protestbewegung in Mecklenburg. Gauck leitet wöchentliche Gottesdienste mit anschließender Großdemonstration in Rostock.
    Mitglied und Sprecher des Neuen Forum Rostock.
    1990
    März-Oktober: Abgeordneter der Volkskammer für das Neue Forum. In dieser Funktion übernimmt er die Leitung des "Sonderausschusses zur Kontrolle der Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) /Amt für Nationale Sicherheit (AfNS)".
    August: Mitinitiator des Stasiunterlagen-Gesetzes der Volkskammer. Darin wird vor allem die Öffnung der Stasi-Akten für die "politische, juristische und historische Aufarbeitung" festgelegt.
    2. Oktober: Die Volkskammer wählt Gauck nahezu einstimmig zum "Sonderbeauftragten für die personenbezogenen Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR".
    3. Oktober: Gauck wird von Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Bundeskanzler Helmut Kohl zum "Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die personenbezogenen Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes" berufen.
    1991
    Dezember: Mit der Verabschiedung des Stasiunterlagen-Gesetzes des Deutschen Bundestages wird Gauck "Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR".
    Zusammen mit Jens Reich, Ulrike Poppe und drei weiteren Bürgerrechtlern wird Gauck stellvertretend für die oppositionellen Bürger der DDR mit der Theodor- Heuss-Medaille ausgezeichnet.
    Veröffentlichung der Schrift "Die Stasi-Akten. Das unheimliche Erbe der DDR".
    1992
    Veröffentlichung des Aufsatzes "Von der Würde der Unterdrückten".
    1993
    Veröffentlichung des Aufsatzes "Verlust und Übermut. Ein Kapitel über den Untertan als Bewohner der Moderne".
    1995
    Gauck wird für weitere fünf Jahre als "Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR" vom Bundestag bestätigt.
    Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.
    In Interviews wendet er sich gegen den Wunsch "die Vergangenheit ruhen zu lassen", da der Abschluss der Beschäftigung mit der DDR-Vergangenheit seiner Meinung nach auf eine "Verabredung des allgemeinen Vergessens" hinausliefe.
    1996
    Verleihung des Hermann-Ehlers-Preises.
    1997
    Oktober: Gauck stellt seinen dritten Tätigkeitsbericht vor. Danach sind bis Juni 1997 rund 1,3 Millionen private Anträge für eine Einsicht in die Stasi-Akten eingegangen, sowie 2,3 Millionen von seiten der Behörden, Ämter und öffentlichen Verwaltungen.
    Gauck spricht sich dafür aus, die am 31. Dezember 1997 auslaufende Verjährungsfrist für mittelschwere Straftaten aus Zeiten der DDR nicht zu verlängern. Der Koalitionsausschuss setzt dennoch eine neue Frist bis zum 2. Oktober 2002 fest.
    Zusammen mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Freimut Duve (geb. 1936) wird Gauck mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken in Bremen ausgezeichnet.
    1998
    Gauck gibt an, dass nach neuesten Erkenntnissen bis 1989 zwischen 20.000 und 30.000 Stasi-Spitzel in der Bundesrepublik Deutschland versucht haben, das dortige System zu beeinflussen oder auszuhebeln.
    4. November: Gauck lehnt es ab, einen Schlussstrich unter die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit zu ziehen, da noch immer zahlreiche Anträge zur Akteneinsicht in seiner Behörde eingingen.
    Mitautor am "Schwarzbuch des Kommunismus"
    1999
    9. November: Neben dem früheren sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow, dem früheren amerikanischen Präsidenten George Bush (geb. 1924), Bundeskanzler Gerhard Schröder und dessen Vorgänger Helmut Kohl sowie dem Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse spricht Gauck anlässlich des zehnten Jahrestages des Mauerfalls vor dem Deutschen Bundestag.
    Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Rostock.
    Gauck erhält die ungarische Imre-Nagy-Gedenkplakette.
    2000
    28. September: Der Bundestag wählt die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Marianne Birthler zur neuen "Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR". Gauck hatte nicht erneut für das Amt kandidiert, da der Beauftragte nur zweimal für jeweils fünf Jahre gewählt werden kann.
    Gauck erhält den Dolf-Sternberger-Preis für öffentliche Rede.
    Verleihung des Wartburg-Preises.
    2001
    Von Januar bis November moderiert Gauck die WDR-Sendung "Joachim Gauck".
    Ehrung mit dem Erich-Kästner-Preis.
    ab 2001
    Deutsches Mitglied des Verwaltungsrates der "Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit".
    2003
    Verleihung des Bad Iburger Courage-Preises für außergewöhnliche und mutige Taten.
    seit 2003
    Vorsitzender der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie".
    2004
    Gauck setzt sich für eine Umgestaltung der Ausstellung "Spuren des Unrechts" für die Opfer der NS-Militärjustiz in Torgau ein. Neben Opfern der NS-Justiz sollen nun auch das sowjetische Speziallager und der DDR-Strafvollzug in Torgau thematisiert werden. Am 9. Mai hält Gauck die Eröffnungsrede.

    (iz) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

  2. #2
    Jehona_e_Rahovecit

  3. #3
    Jehona_e_Rahovecit
    Ich unterstütze den kommenden Bundespräsident und ihr könnt das auch tun unter :
    Mein Präsident
    Wir für Gauck Wir wollen, daß Joachim Gauck Bundespräsident wird
    PRO GAUCK

  4. #4
    Jehona_e_Rahovecit
    Was ist nun?

  5. #5
    Avatar von Azrak

    Registriert seit
    18.08.2008
    Beiträge
    9.275
    Sendet eine SMS mit "Shaljani_i_Rahovecit Armee" an die 32141

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