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Ein Jugoslavienthread für Slatka-Tajina

Erstellt von schwabo, 29.09.2014, 19:07 Uhr · 519 Antworten · 12.186 Aufrufe

  1. #161

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Wundert mich auch immer wieder. Unsere Länder sind alle tausend Jahre alt oder älter, aber die denken nur an 50 Jahre Jugoslawien.
    Komm her Bruder (du weißt, ich benutze so gut wie nie dieses Wort)

    Zitat Zitat von BuskoJezero Beitrag anzeigen
    Es gibt genug Partizanen Kroaten das musst du auch bedenken..
    Ma jbg was soll ich dazu sagen? Ich verstehe es nicht, ich werde es nie verstehen. Ich habe ein anderes Nationalbewusstsein, als andere aus o. g. Gründen.

  2. #162
    Avatar von Lanchiii

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    430
    Zitat Zitat von BuskoJezero Beitrag anzeigen
    In meiner Opcina in BiH gab es zu YU Zeiten keine Freiheit und ein große Ungerechtigkeit gegenüber den Kroaten. Die 2% Serben hatten alles in iher Hand:inder Opcina alles Serben, Polizei auch, Lehrer zum größtenteil auch. Die Auswanderrungsquote meiner Opcina war mit die höchste in ganz SFRJ, weil man als Kroate keine Chance hatte, in den wenigen Firmen wurde Serben für weniger Arbeit besser bezahlt. Die meisten Kroaten wurden schikaniert. Hinzu kommt das alles kroatische verboten war. Die harmlose Sahovnica, nur das Schachbrettmuster wurde als faschistisches Ustasasymbol verboten. Die Auswanderungsquote war nicht nur deswegen so hoch, hinzu kommt, dass fast nichts in die Opcina investiert wurde und somit viele aus wirtschaftlichen Gründen auswanderten und auch viele durch Zwangsenteignungen dazu gezwungen wurde die Opcina zu verlassen. Zwar gabs bei diesen Enteignugen immer eine Entschädigung, diese waren aber lächerlich gering.

    Dies wollte Tito weil unsere Opcina eine "Ustasa-Opcina " war, wo viele Männer für den NDH-Staat gekämppft haben und die Ustasa sehr viele Anhänger hatte.
    Heute leben die Leute zwar in einem gescheitertem Staat Bosnien Herzegowina, jedoch leben sie in Freiheit.
    War das immer so schlimm oder erst nach den 80er Jahren?

    Das ist sehr traurig ist und es tut mir leid für deine Gemeinde, doch ich glaube, dass kaum ein Regime mit dem "Ballast" (das Gefühl, Gewinner oder Verlierer zu sein ) des zweiten Weltkrieges wirklich zurecht gekommen wäre.
    Was waren das für Zwangsenteignungen?

  3. #163
    Avatar von Vukovarac

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    11.957
    ...kroatische partisanen waren/sind sowieso das letzte...

  4. #164
    Avatar von Taudan

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    Zitat Zitat von Lanchiii Beitrag anzeigen
    Natürlich ist das dein Recht, aber deine Meinung nützt genau gar nichts, wenn du sie nicht begründest


    Nein sie wurden nicht gefragt. Fakt ist, dass dies die Zeit war, die den grössten Fortschritt für all diese Völker brachte, den sie bis heute erleben konnten. Einen Fortschritt, der nicht gerade klein ist. Soziale, wirtschaftliche, intellektuelle Veränderungen, den Überganggang zur modernen Industrie- und Massengesellschaft. Auch du profitierst heute noch davon. Es wurde versucht, diejenigen Regionen zu unterstützen, die am meisten nachhinkten.

    Aller Anfang war schwer in der Nachkriegszeit, besonders die Bauern mussten da den Kopf hinhalten, an erster Stelle für den Staat, die anderen Leute und dann zuletzt für sich arbeiten, drei Mal so viel. Doch in der Sozialistische Föderativen Republik Jugoslawien kamen die Leute in den Genuss dessen, was sie sich so hart erarbeitet haben. Frage mal deine Bekannten, wie man zu dieser Zeit dort lebte. Die meisten werden dir Wohnungen erzählen, die sie vom Staat zur Verfügung bekommen hatten….jeder, der in einer normalen Firma arbeitete hatte meistens die Möglichkeit, einmal im Jahr ans Meer zu fahren. Ich glaube, du hättest dich da nicht zu sehr beschwert.
    Na gut,du willst meine Begründung?Ich versuche es garnicht historische Fakten zu posten sondern was über meine Familie und das Leben in Yu zu erzählen.Meine ganze Familie waren Anhänger der Balli Kombetar,eine Bewegung dass nach einer Vereinigung von albanischen Gebieten strebte.In Kosovo war es während des 2 wk garnicht leicht weil man nicht wusste wo man hingehörte.Auf der einen Seite die Unterdrückung durch Cetniks auf der anderen durch Kommunisten,dann kamen noch die Nazisten und Faschisten.Auf jeden Fall,eine totale verwirrung.So gut sie konnte versuchte die Balli Kombetar die etnischen albanischen Gebiete zu vereinigen aber am Ende gelang es nicht.Und naja,die Kommunisten bereiteten ja alles vor für ihren grossen Sieg.Viele meiner Familienangehörige wurden getötet,gefoltert,verjagt,ihnen wurde ihr Eigentum weggenommen usw.Also wurden sie gefragt ob sie in YU leben wollen?Natürlich nicht. Wenn wir über die Lage in Kosovo allgemein diskutieren kann man nur sagen dass die Albaner unterdrückt wurden.Ganz egal wo,Polizei,JNA,Politik,Schule usw.Man durfte als Albaner sogar keine schwarz roten Kleider tragen geschweige denn einen Adler oder albanische Flagge,nenene.Ist das für dich Freiheit und ein normales Leben?
    Ja sicher,Fortschritt hat es schon gegeben,der jugoslawische Markthandel war stark,der Staat an sich war gross.Vielleicht profitiere ich sogar noch heute davon,wäre möglich,ist ok,habe nichts dagegen.Trotzdem ändert es nichts daran dass Yu druch grosse Verbrechen entstanden ist und somit erzwungen wurde.

  5. #165

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    Zitat Zitat von BuskoJezero Beitrag anzeigen
    In meiner Opcina in BiH gab es zu YU Zeiten keine Freiheit und ein große Ungerechtigkeit gegenüber den Kroaten. Die 2% Serben hatten alles in iher Hand:inder Opcina alles Serben, Polizei auch, Lehrer zum größtenteil auch. Die Auswanderrungsquote meiner Opcina war mit die höchste in ganz SFRJ, weil man als Kroate keine Chance hatte, in den wenigen Firmen wurde Serben für weniger Arbeit besser bezahlt. Die meisten Kroaten wurden schikaniert. Hinzu kommt das alles kroatische verboten war. Die harmlose Sahovnica, nur das Schachbrettmuster wurde als faschistisches Ustasasymbol verboten. Die Auswanderungsquote war nicht nur deswegen so hoch, hinzu kommt, dass fast nichts in die Opcina investiert wurde und somit viele aus wirtschaftlichen Gründen auswanderten und auch viele durch Zwangsenteignungen dazu gezwungen wurde die Opcina zu verlassen. Zwar gabs bei diesen Enteignugen immer eine Entschädigung, diese waren aber lächerlich gering.

    Dies wollte Tito weil unsere Opcina eine "Ustasa-Opcina " war, wo viele Männer für den NDH-Staat gekämppft haben und die Ustasa sehr viele Anhänger hatte.
    Heute leben die Leute zwar in einem gescheitertem Staat Bosnien Herzegowina, jedoch leben sie in Freiheit.
    Wo soll den das sein?

    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Die Kroatinnen enttäuschen auf ganzer Linie. Da kommen Lanchiii und Lijepa_Tajna neu ins Forum und es sind voll die YU-Schwärmerinnen und Titoistinnen

    Anscheinend macht die jüngere Generation voll auf Jugo, anstatt sich mal mit der kroatischen Geschichte auseinanderzusetzen, die 1000 Mal größer ist, als diese Kurzzeitgeschichte YU.

    Echt eine Schande.
    Falls es für dich ein Trost ist, sie entstammen einer Mischehe

  6. #166

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    Man bedenke nicht jeder partisan war ein glühender kommunist...sowieso der 2wk auf den balkan war ein gordischer knoten..bündnisse wechselten.privatarmeen wurden geschaffen..eben verwirrend

  7. #167
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    Man bedenke nicht jeder partisan war ein glühender kommunist...sowieso der 2wk auf den balkan war ein gordischer knoten..bündnisse wechselten.privatarmeen wurden geschaffen..eben verwirrend
    Es wurden auch viele gezwungen mitzugehen, was blieb denen schon übrig, die Alternative war der Tod.

  8. #168

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Es wurden auch viele gezwungen mitzugehen, was blieb denen schon übrig, die Alternative war der Tod.
    Aber mal ehrlich von den genannten kriegsparteien waren die partisanen das kleinste übel...stell dir mal vor die cetniks oder die ustasa hätten gesiegt...ne da waren die partisanen noch die beste Lösung. ..

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Es wurden auch viele gezwungen mitzugehen, was blieb denen schon übrig, die Alternative war der Tod.
    Aber mal ehrlich von den genannten kriegsparteien waren die partisanen das kleinste übel...stell dir mal vor die cetniks oder die ustasa hätten gesiegt...ne da waren die partisanen noch die beste Lösung. ..

  9. #169
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    Aber mal ehrlich von den genannten kriegsparteien waren die partisanen das kleinste übel...stell dir mal vor die cetniks oder die ustasa hätten gesiegt...ne da waren die partisanen noch die beste Lösung. ..
    Obwohl partizani meinen 17-jährigen Onkel unweit vom Haus erschossen hatten weil er seine Mutter und die 4 kleinen Schwestern nicht alleine lassen wollte um mitzugehen gebe ich dir recht

  10. #170
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Die Tito-Partisanen waren damals die einzige Armee deren Widerstandbewegung einen rein idealistischen Hintergrund hatte und in der die ethnische Volkszugehörigkeit keine Rolle spielte
    Ganz klar die beste Option....alle können froh sein das sich Tito und seine Partisanen damals durchgesetzt haben.
    Was wäre denn damals die Alternative gewesen...mit welchen Folgen ?

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