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Jugoslawien 2010

Erstellt von graue eminenz, 18.10.2010, 01:38 Uhr · 60 Antworten · 3.536 Aufrufe

  1. #31

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Tito = Engel!
    Ihr solltet wirklich nicht klagen. Unter Tito ging es euch recht gut, trotzdem machte schon damals "Kosovo Republjik" mit eindeutiger Sezessionsabsicht die Runde.

  2. #32

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    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Im Vergleich zu den damaligen Nachbarländern gar nicht mal sooo falsch. Jugoslawien muss in mehreren Zeitabschnitten betrachtet werden und nicht nur in dem was man aus den 90-ern kennt.

    na dann wirst du sicher wissen, warum dein Eltern schon zu Zeiten Titos nach Deutschland sind....





    Jetzt verklär nicht: Tudjman hat Markvoics Arbeit sehr wohl torpediert, was einen einfachen Grund hatte: Ein wirtschaftlich solides Jugoslawien mit der Perspektive sich selbst zu reformieren, wäre das Ende für die Sezessionspläne.
    im kroatischen Frühling 71 wurde das schon angesprochen....


    Zudem finde ich es immer wieder lustig wenn Du versuchst alles ausschliesslich auf die Zentralpolitik Belgrads zu schieben. Dann fragen wir mal anderes:

    Wenn Belgrad einem dezentralen Modell Jugoslawiens zugestimmt haette, hätte Kroatien einen Grund zur Sezession gehabt ?
    wie kann Belgrad etwas zustimmen ? dachte immer ,dass Jugoslawien und die Republiken gleichberechtigt waren

    Oder anders gefragt: Ist der Sezessionswunsch der Kroaten rein auf die Blockadehaltung Belgrads zurückzuführen....genau den Rückschluss lässt Dein Satz ja zu.
    dazu empfehle ich dir ein Buch von Aleksander Jakir, der neutral die Situatien im ersten Jugoslwien am Bsp. Dalmatien beschreibt ,die sich im zweiten Yu wiederspiegelt, warum eine jugoslawische Integration scheiterte





    Why not. Wenn man sagt das Jugoslawien keine Wirtschaftsmacht war, dann dürfte dies doch der Fall bei den Nachfolgerepubliken sein. Oder ?
    wenn ich dir eine Konkursmasse hinterlasse, passiert was....?

    Aber sie sind ein Indikator für die dringend benötigte Binnenkonjunktur in Kroatien. Wird diese -und das ist der Fall- auf Pump finaziert, dann ist das ´ne ganz schlechte Kiste. Noch schlimmer, denn die Gläubiger ausländische Banken sind. Die diktieren dann die Zinsen in Kroatien gleich mit Risikoaufschlag.
    um die Binnenkonjunktur zu stärken bedarf es die Föderung der einheimischen Wirtschaft / Produktion und nicht die der Importe. Weiterhin ist jeder für sich selbst veranwortlich , denn ich kann nur das kaufen, was der Geldbeutel hergibt...siehe auch USA ..Immobilien

    Na dann kläre uns doch mal auf Du Wirtschaftswunderkind. Was ist der für Kroatien vorteilhafte Umstand, wenn man die 45 Milliareden Euro zzgl. mehreren Milliarden Euro Zinstilgung als Verbindlichkeit und nicht als Schulden bezeichnet ? Hmm...leg mal los.
    ich habe geschrieben, dass es wohl einen Unterschied macht ob ich Privatkredit auf Schulden aufbau oder in ein Autobahnnetz investiere und hier Verbindlichkeiten auf die nächsten 30 Jahre aufbauen muss, um Transportwege für Güter oder Touriste zu schaffen....

    Also ich bin mir äusserst sicher, dass das IWF Kroatien dann immer noch als hochverschuldet bezeichnet wird...kann aber auch sein dass sie von Metkovics Definition so überzeugt sind und dann von hochverbindlch sprechen werden. Dummerweise ändert es aber nichts daran, dass Kroatien finanziell ziemlich in der Scheisse steckt.
    ich bin der letzte der die Schulden übersieht. Nur muss auch bei der Bevölkerung ein Umdenken geschehen und der Gürtel muss enger geschnallt werden und das heisst sparen

    Na das ist ja -ausgeht von der Ausgangslage der kroat. Wirtschaft- sozusagen das Spaceshuttle. Bei 15.5 % Arbeitloser (exll. der versteckten) kurbelt das den Motor ja sicher mächtig an. Dumm nur, dass selbst diese Prognose nicht von allen geteilt wird: Andere Prognosen (EBRD) sehen eine Nullrunde.
    Prognosen sind bekanntlich eben nur Prognosen. letztendlich hängt es an der kroatischen Regierung um Kosor diesen Weg mit Hilfe der EU und seinem Kontrollorgan zu gehen.

    Das habe ich auch gar nicht bestritten, sofern Du den Text richtig gelesen und verstanden hast. In Ermangelung an Argumenten versuchst Du hier einen Nebenkriegsschauplatz aufzumachen, deshalb habe ich auch den Vorteil der kroatischen Wirtschaft gegenüber den ehem. Republiken erwähnt. Dumm nur das bei Dir die Emotion schneller zuckt als der Verstand...
    das habe ich schon....Lieber Lord....wir sind aber auch vom Thema abgewichen und das heisst JU 2010 und Kommentare wie Wirtschaftsmacht

    Kroatien ist kein Touristenmagnet für gut betuchte, soviel dazu. Tourismus ist natürlich eine ganz wichtige Einnahmequelle, aber es ist fraglich wie sehr der kroatische Staat künftig davon profitieren wird. Nehmen wir mal Tucepi: Da hast Du ein Superluxushotel, aber mit nur wenig Kapazitäten und finanziert von ausl. Investoren. Als wird es dort kaum einen nennenswerten Kapitalfluss ins kroat. Steuersäckle geben. Etwas weiter entfernt findet sich noch ein trosloser Bau aus der Tito-Ära. Muffelig, schlecht, schmierig. Dementsprechend auch Publikum aus Ländern.
    Ha Ha...Kel..du bist schon lustig...was ist den gutbetucht....die Mischung machts und nur von Reichen kann kein Land leben....dito Spanien..die Masse machts ...der Tourismus in Kroatien entwickelt sich ...von Jahr zu Jahr...

    Hohe Verschuldung geht meist einher mir Korruption und Vetternwirtschaft. Du siehst das etwas optimistisch, aber mögest Du Recht haben.
    die Gründung einer Anti Korruptionstelle lässt hoffen...
    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Man kann die Dinge so oder so sehen...quasi halb / halb...so wie ich....oder aber auch Du Metkovic....*zwinker*

    die Wahrheit liegt meist in der Mitte. Für Kroatien gab es keine Alternative.

  3. #33

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  4. #34
    Avatar von Viljuška

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    Fatkovic, Schwabbel, von dir lese ich nur stumpfe und dämliche Kommentare die nichts mit dem Thema zu tun haben...

  5. #35

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    Börsen Zagreb und Belgrad dagegen

    wär auch sonst

  6. #36

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    Zitat Zitat von Ajs_Nigrutin Beitrag anzeigen
    Fatkovic, Schwabbel, von dir lese ich nur stumpfe und dämliche Kommentare die nichts mit dem Thema zu tun haben...

    Rotznase....was hat mein Gewicht mit dem Thema zu tun ?


    du solltest dich eher mit Fakten beschäftigen.....

    EX-Jugoslawien: Wo die Wende zum Krieg führte « DiePresse.com

  7. #37

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    Es konnten ja nicht alle Gastarbeiter edle Sezessionisten sein, die mit Tito nicht klar gekommen sind. Im übrigen erwies sich dass doch auch als ein Segen. Die Leute bekamen im Westen die Arbeit die sie in der SFRJ nicht bekommen konnten. Es folgte dann ein erheblicher Kapitalfluss in die SFRJ.

    Was wäre denn besser gewesen? Die Leute unten verrecken zu lassen ?

    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    im kroatischen Frühling 71 wurde das schon angesprochen....
    Joa....dem Fruehling folgte aber dann die Verfassungsreform die den Republiken mehr Rechte einräumte.

    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    wie kann Belgrad etwas zustimmen ? dachte immer ,dass Jugoslawien und die Republiken gleichberechtigt waren
    Jetzt wirst Du richtig kindisch. Belgrad steht hier im Kontext der 90-er und ist natürlich auch als Republikhauptstadt zu betrachten. Das Belgrad als Republikhauptstadt der Republik Serbien hatte eine andere Vorstellung vom Bundeststaat als die (damals noch Sozialistische Republik Kroatien). Eigentlich sofort erkennbar war gemeint ist, du schmeisst Dich hier jedoch in Lächerlichkeiten.

    Formulieren wir es anders: Was wäre, wenn Milosevic mit seinem Einfluss eine Politik vertreten haette, die Jugoslawien weiter dezentralisiert haette? So wie damals von Kroatien zumindest ofiziell gewünscht. ?

    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    dazu empfehle ich dir ein Buch von Aleksander Jakir, der neutral die Situatien im ersten Jugoslwien am Bsp. Dalmatien beschreibt ,die sich im zweiten Yu wiederspiegelt, warum eine jugoslawische Integration scheiterte
    Mich interessiert nicht das Buch mit dem Du offensichtlich ein Scheitern vorweg nehmen möchtest, sondern eine Antwort von Dir. Daher noch einmal die Frage:

    Wenn Belgrad einem dezentralen Modell Jugoslawiens zugestimmt haette, hätte Kroatien einen Grund zur Sezession gehabt ?

    Häufig ist von Dir zu lesen, dass die SFRJ an der Blockadehaltung Belgrads scheiterte. Also ist die Frage doch nur berechtigt was passiert wäre, wenn Belgrad auf die Dezentralisierungsforderungen
    der dam. kroat. Republiksregierung eingegangen wäre. (Was sie heute übrigens wohl sofort machen würden)Ein Detail noch am Rande: Kroatien lehnte später selbst ein Modell der "asymetrischen Föderation" ab, welches WEIT über das hinausging was man zuvor selbst eingefordert hat.
    wenn ich dir eine Konkursmasse hinterlasse, passiert was....?
    In der Aufteilung von jugoslawiens Schulden und der Masse kam Kroatien gut weg. Anders gesagt: Diese Masse hatte keinerlei Impact auf die derzeitige Wirtschaftsentwicklung Kroatiens.

    um die Binnenkonjunktur zu stärken bedarf es die Föderung der einheimischen Wirtschaft / Produktion und nicht die der Importe. Weiterhin ist jeder für sich selbst veranwortlich , denn ich kann nur das kaufen, was der Geldbeutel hergibt...siehe auch USA ..Immobilien
    Wow...dass Du da von ganz alleine drauf gekommen bist. Tja, und genau hier ist das Problem: Kroatien und die Kroaten leben in einem erheblichen Umfang auf Pump.

    ich habe geschrieben, dass es wohl einen Unterschied macht ob ich Privatkredit auf Schulden aufbau oder in ein Autobahnnetz investiere und hier Verbindlichkeiten auf die nächsten 30 Jahre aufbauen muss, um Transportwege für Güter oder Touriste zu schaffen....
    Die Privatkredite führen zu einer drückenden Binnennachfrage, was klar wirtschaftliche Auswirkungen in einem Land hat, dessen Export eher marginal ist. Die Autobahn ist auf Pump gebaut und so weit ich weiss auf mehrere Jahrzehnte verpachtet. Auch hier wird es also keine unmittelbaren Einnahmen geben.

    Dummerweise ist es aber so, dass der kroatische Staat Geld braucht. Die völlig veralteten Frachtterminals und Häfen muessen renoviert werden, das frische Geld dafür aber fehlt. Es gibt keine Investitionen = Ergo: Problem die Schulden (Pardon "Verbindlichkeiten) anzubauen.

    ich bin der letzte der die Schulden übersieht. Nur muss auch bei der Bevölkerung ein Umdenken geschehen und der Gürtel muss enger geschnallt werden und das heisst sparen
    Es ist kein reines Problem der Bevölkerung. Die Bevölkerung stellt hier einen verschärfenden Faktor dar. Überschuldet = Sparen = Weniger Binnennachfrage = Weniger Produktion = Weniger Investition....

    Prognosen sind bekanntlich eben nur Prognosen. letztendlich hängt es an der kroatischen Regierung um Kosor diesen Weg mit Hilfe der EU und seinem Kontrollorgan zu gehen.
    Wachstumsraten sind immer im Kontext der Ausgangslage zu betrachten. 3% Wachstumg z.B. der deutschen Wirtschaft sind viel, für China ein Witz, da sich aufgrund der Ausgangslage mind. 2-stellige Zuwachsraten brauchen. Wenn Du diese einfachen Zusammenhänge berücksichtigst, dann wirst Du schnell feststellen das 1.6 % nicht der Renner sind...

    Hej Metko...ist nicht so dass nur Du in Kroatien Urlaub gemacht hast. Mein Eindruck. 100 Touristen von denen 2-3 reiche Russen sind (Hafen Brela), dann folgen 30-40 Touris aus der Tschechei, Ungarn und Polen die sich mit einem Eis knipsen. Dann gibbet noch ein paar Italiener und auf dem Camping findest Du Deutsche die ca. weitere 30 ausmachen. Den Rest bildet ab Mitte Dalmatien die Paradajzer Touristen aus BiH....die nicht wirklich Kohle bringen.

    Keine Frage: Kroatien ist schoen, aber nicht der Renner und schon gar nicht mit den Kapazitäten ausgestattet einen ganzen Staat nur davon zu versorgen.

    die Gründung einer Anti Korruptionstelle lässt hoffen...
    Von so etwas hatte der Sanader auch mal gesprochen.....steht er nicht selber nun vor einem Ausschuss ?

    die Wahrheit liegt meist in der Mitte. Für Kroatien gab es keine Alternative.
    Kroatien wollte keine Alternative, Kroatien wollte keine Einigung mit Belgrad und Kroatien wollte die Sezession um jeden Preis. Es wäre Dir selbst und allen anderen gegenüber ehrlicher, wenn Du das einfach mal eingestehen würdest.

  8. #38

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    Ich galube, wenn Jugoslawien geeint wäre, wären sie heute viel besser dran. Es gäbe keine Kriege, die sehr viel Unglück auf dem Balkan verursacht haben. Außerdem wäre das Land Politisch und Wirtschaftlich mächtiger.
    Es sollte aber nicht so sein, dass alle Völker unter der Führung Serbiens zusammengeschlossen werden, sondern dass ein richtiger Staat, in dem alle Völker die gleichen Rechte haben entsteht.
    Ich halte es eher für Unwahrscheinlich, dass sie dann der EU oder NATO beitreten würden, eher so ne Militärische und Politische Partnerschaft, wie bei Russland.
    Möglicherweise wäre Jugoslawien dann sogar eine Großmacht, die auch was zu sagen in Europa hat.

  9. #39

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    Wir wären als Jugoslawien besser drangwesen als heute. Kein Krieg, keine Grenzen. Als ein Transit und Wirtschaftsland sowie als ein Touristenland (Wir haben ja ein rießiges Stück der Adriaküste gehabt) wären wir sehr gut dran gewesen. Als Jugoslawien existierte fürchteten sich unsere meisten Nachbarn. Wirtschaftlich wären wir glaub ich als Jugoslawien heute besser als die Türkei und könnten bestimmt and die Westlichen Standarts gelangen. Militärisch wären wir auch sehr stark gewesen. Ganz einfach gesagt wir wären die KINGS AUF DEM BALKAN! Hätte doch Tito einen gescheiten Nachfolger bestimmt.



  10. #40

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    Freu dich doch, immerhin würde auch Kroatien profitieren, genau wie bei Cargo 10, dem gemeinsamen Güterzugunternehmen

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