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Keine Hilfe für Griechenland

Erstellt von Adem, 09.01.2010, 13:03 Uhr · 8 Antworten · 603 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    03.11.2009
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    13.141

    Keine Hilfe für Griechenland

    EZB-Chefvolkswirt gegen Nothilfeaktion für Griechenland


    Mailand/Athen (Reuters) - In der schweren Schuldenkrise Griechenlands dürfen andere EU-Staaten nach Ansicht von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark nicht als Nothelfer einspringen.
    "Die Märkte täuschen sich, wenn sie davon ausgehen, dass andere Mitgliedstaaten in die Brieftasche greifen werden, um Griechenland zu retten", sagte Stark der italienischen Zeitung "Il Sole 24 Ore" (Mittwochausgabe). "Die Verträge sehen eine Nicht-Rettungs-Klausel vor, und diese Regeln müssen eingehalten werden", mahnte das EZB-Direktoriumsmitglied.
    Stark äußerte sich kurz vor Beginn von Gesprächen von Vertretern der Europäischen Union und der Europäischen Zentralbank (EZB) in Athen zur Schuldenkrise Griechenlands. Der EG-Vertrag verbietet ausdrücklich das gegenseitige Einstehen der Mitgliedsländer für Staatsschulden. Damit soll erreicht werden, dass die Länder Haushaltsdisziplin wahren. Griechenland habe sich in der Vergangenheit aber nicht an dieses Gebot gehalten, rügte Stark. Der Mittelmeerstaat habe es versäumt, seine öffentlichen Ausgaben zu kontrollieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
    Griechenland gilt in der EU als chronischer Defizitsünder. Die neue sozialistische Regierung hatte nach der Wahl im Herbst für 2009 ein Haushaltsdefizit von 12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes enthüllt. Der EU-Stabilitätspakt sieht eine Obergrenze von 3,0 Prozent vor. Die Ratingagenturen reagierten umgehend auf die Schuldenkrise und stuften die Bonität des Landes herab, was neue Kredite für Griechenland verteuert. Für dieses Jahr wird ein Fehlbetrag von 9,1 Prozent angepeilt.
    EU-VERTRETER WOLLEN MIT FINANZMINISTER SPRECHEN
    Über diese Problematik wollen EU- und EZB-Vertreter am Donnerstag mit Finanzminister Giorgos Papakonstatinou reden. Der hat angekündigt, das aus dem Ruder gelaufene Haushaltsdefizit binnen drei Jahren unter die Drei-Prozent-Schwelle der EU zu drücken. Damit würde das Euro-Zonen-Mitglied ein Jahr früher als bisher angekündigt den Euro-Stabilitätspakt einhalten. Griechenland muss wegen seines Budget-Defizits mit strengen Sparauflagen rechnen, über die die EU-Finanzminister Mitte Februar beraten wollen.
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte jüngst stärkere Eingriffsrechte der Europäischen Union in die nationale Haushaltspolitik hoch verschuldeter EU-Länder wie Griechenland gefordert. Sollten alle Anstrengungen scheitern, ist die EU aber wohl auch bereit, die Reißleine zu ziehen: Voriges Jahr erklärte der damalige EU-Wirtschaftskommissar Joaquin Almunia, es gebe einen Notfallplan der Euro-Länder. Details wurden nie bekannt. Experten vermuten, andere Staaten könnten mit Überbrückungskrediten einspringen.

  2. #2

    Registriert seit
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    6.317
    Zitat Zitat von Albanischer Patriot Beitrag anzeigen
    EZB-Chefvolkswirt gegen Nothilfeaktion für Griechenland


    Mailand/Athen (Reuters) - In der schweren Schuldenkrise Griechenlands dürfen andere EU-Staaten nach Ansicht von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark nicht als Nothelfer einspringen.
    "Die Märkte täuschen sich, wenn sie davon ausgehen, dass andere Mitgliedstaaten in die Brieftasche greifen werden, um Griechenland zu retten", sagte Stark der italienischen Zeitung "Il Sole 24 Ore" (Mittwochausgabe). "Die Verträge sehen eine Nicht-Rettungs-Klausel vor, und diese Regeln müssen eingehalten werden", mahnte das EZB-Direktoriumsmitglied.
    Stark äußerte sich kurz vor Beginn von Gesprächen von Vertretern der Europäischen Union und der Europäischen Zentralbank (EZB) in Athen zur Schuldenkrise Griechenlands. Der EG-Vertrag verbietet ausdrücklich das gegenseitige Einstehen der Mitgliedsländer für Staatsschulden. Damit soll erreicht werden, dass die Länder Haushaltsdisziplin wahren. Griechenland habe sich in der Vergangenheit aber nicht an dieses Gebot gehalten, rügte Stark. Der Mittelmeerstaat habe es versäumt, seine öffentlichen Ausgaben zu kontrollieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
    Griechenland gilt in der EU als chronischer Defizitsünder. Die neue sozialistische Regierung hatte nach der Wahl im Herbst für 2009 ein Haushaltsdefizit von 12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes enthüllt. Der EU-Stabilitätspakt sieht eine Obergrenze von 3,0 Prozent vor. Die Ratingagenturen reagierten umgehend auf die Schuldenkrise und stuften die Bonität des Landes herab, was neue Kredite für Griechenland verteuert. Für dieses Jahr wird ein Fehlbetrag von 9,1 Prozent angepeilt.
    EU-VERTRETER WOLLEN MIT FINANZMINISTER SPRECHEN
    Über diese Problematik wollen EU- und EZB-Vertreter am Donnerstag mit Finanzminister Giorgos Papakonstatinou reden. Der hat angekündigt, das aus dem Ruder gelaufene Haushaltsdefizit binnen drei Jahren unter die Drei-Prozent-Schwelle der EU zu drücken. Damit würde das Euro-Zonen-Mitglied ein Jahr früher als bisher angekündigt den Euro-Stabilitätspakt einhalten. Griechenland muss wegen seines Budget-Defizits mit strengen Sparauflagen rechnen, über die die EU-Finanzminister Mitte Februar beraten wollen.
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte jüngst stärkere Eingriffsrechte der Europäischen Union in die nationale Haushaltspolitik hoch verschuldeter EU-Länder wie Griechenland gefordert. Sollten alle Anstrengungen scheitern, ist die EU aber wohl auch bereit, die Reißleine zu ziehen: Voriges Jahr erklärte der damalige EU-Wirtschaftskommissar Joaquin Almunia, es gebe einen Notfallplan der Euro-Länder. Details wurden nie bekannt. Experten vermuten, andere Staaten könnten mit Überbrückungskrediten einspringen.
    Wieso wundert mich net, dass ein Albaner das postet?

    Naja, find ich richtig so, dass Griechenland nicht geholfen wird.
    Die müssen mal lernen auf eigenen Beinen zu stehen und disziplinierter zu sein, die denken auchnoch, die EU holt sie da raus oO Ja, was ist mit den anderen Staaten?! Die müssen sich auch aufbauen!

  3. #3
    phαηtom
    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen
    Wieso wundert mich net, dass ein Albaner das postet?

    Naja, find ich richtig so, dass Griechenland nicht geholfen wird.
    Die müssen mal lernen auf eigenen Beinen zu stehen und disziplinierter zu sein, die denken auchnoch, die EU holt sie da raus oO Ja, was ist mit den anderen Staaten?! Die müssen sich auch aufbauen!
    sein jämmerliches Ego will er ein wenig aufbauschen, wenn man Negatives über andere Balkanländer berichten kann.

  4. #4

    Registriert seit
    07.12.2007
    Beiträge
    13.527
    und wir dürfen uns nicht so beschulden wie die oder ???

  5. #5
    Arvanitis
    Papandreou sollte jeden Staatsmann der Griechenland nicht finanziell unterstützt, öffentlich zum Einzelkampf herausfordern.

  6. #6
    phαηtom
    enzelkampf hier, einzelkampf dort...

  7. #7
    Arvanitis
    ja es dreht sich nur noch ums eine

  8. #8

    Registriert seit
    31.01.2009
    Beiträge
    6.317
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    ja es dreht sich nur noch ums eine
    Was geht bei dir in letzter Zeit ab? Du bist nichtmehr wie früher

  9. #9
    Arvanitis
    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen
    Was geht bei dir in letzter Zeit ab? Du bist nichtmehr wie früher
    ich wurde einer barbarischen gehirnwäsche unterzogen

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